Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 12 (1936)
- Issue
- 10 (16.10.1936)
- Date
- 1936-10-16
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nummer 10 G <» m p i n d o |» I a II <l p r 0e u tIi -1tri» n c J i t Ikehjp n <■ p m e i n d fc p-iid 1.1 Belletristik und Dichtung Verbann« Vtrlatf (t n<J Varia-VcrlaU. Berlin). 193ft. 8". h« im. R<>4^n. Vorwort von Franz Werf. 1. Walthcr Victor, Puii, 94 S. 2.- KM. Sarauel Lewin, Und nr kenrde h* im. ff. K. LToWlt, Vvrlai«, W^n und Jefuwl«». 8". An das Wort. daU. da* l.t-he-n Humane schilt Ii-rnder erf incle-n konnte, \e ird mm Im i hier engezcrtftien Dächer erinnert. Ks hat für Interesse, weil c* das SHsickanl tm»."* Hamhij rger' Juden achildxrt auf das Buch hier etwas naher' cingcgangci II e,r mann C oh iü wurde in Hainhu von David Ahraliam Cohen und RomImj i*eb. ein Sohn de1* Ahraham David Cohen, luni!, deren* Kapital hei der Deport belebt itt.'für alle /eitert /»i er kalter ein ertoti* reich er flankier, der in der Hinte Heine in Hamburg und den Rothschild« ir Sein Sohn Hermann war ein im all^rmeinen lieh begabter Junge der Ungewöhnliches /u ' jfiehiilkeit eines «.ehwachen Vaters, die Will . mehr aber noch der TaumeJ' des Pariser L. führten, und der schließlich 'eine Ruh*e und lernen Fried tischen Kirche fand, in deren Diensten et w.ihrend des Krieges »ich als Pfleger der verwundeten Kri ger betätigte* los in das Krankenhaus, das vierhundert Blatte rnkr.inkefüllte. Dort hat angesteckt und ist irffnajl gestorben . . .' kathedrale in Berlin liegt er begraben Die Darstellung der Lebenstragodic Hei mann Cohens ist ein Hvitra'ff ganz, eigener Art zur Geschichte des deutschen Judentums] d< Verfasser -rein Nelfe des früher in Wa idshek Namens — hat es verstanden, unter Benüt/un Quellen, und durch Heranziehung der zeitg genen Wege, die der junge Cohen gegangen de.r Kindruck, den man von der Studie als der ' Tragödie n>.m. Vorwort von Kran/ W 350 S. schreibt, wie sie kein Dicktet erder Lektüre de* ersten der bsiiefen;" II a m bu r g ein .besonderes Deswegen aei \b. November 1820 aK Sohn I( - i .-Ii, Mi gebore-n. Sein \ ater w ar dessen^ Name n die v<m 'hm errichtete Stil- KliUC milder Stiftungen der Gemeinde berufen ist. David Abraham Cohen war Heine* l nternehms-ns mit Saloinon Paris in Verbindung treten konnte, ic besonders Aitisikalisch ungewohnist^n versprach, den aber die Nach- *'.ii,k. t einer ehrgeizigen Mutter, bens an den Rand des Verderhen* im Schotte der kafho« deutsch-französischen .Und er ging iurchtdic das hier geschilderte Menschenleben dar st * Kman/ipations/ett. Der bnaässigen Anwalts gleichen archivnlischer. auch hamhurgtscher fnossfschcn Literatur die verschlunist. aiifnihelle-n. Aber attrlftfl als Iche empfangt, bleibt der Lindruck 11t- E* ist merkwürdigdas /weite der hier jedem ein Gegensat/ zu dem. das stieben und dem Umfange nach-''das V i c t o r s c L t w i n j Roman ist ein richtiges Ruch vm den tatsachlichen Verlaul eines Menschent ein Kiinun. den die Wirklichkeit geschneber liiui- Heiden Huchem gemeinsam ist. dati rufenen Menschen schilderm aber wahrend endet und er dort seinen Kr eden findet Kojnan. daß tein Held ..heimkehrt" tum. in M.me polnische Heinut und in die stammte. Der Held des Lcwinschcn Romans begabte Mechcl Stern, der s< jnen durch das weite russische Lai d, d .st inge/eiglen Bücher ist io allem und I lesprochen wurde. Schon auScrlich e Buejh umfaUt 94 kleine Seilen. 350 Seiten^ Victors Buch schildert Sens. ist, wie wir eingangs sagten, hat — Lewin* Buch ist eine*-Dichdas Leben eines zur Kunst be- •hens Lebensweg in der Kirche das Charakteristische an Lew ins 1, und zwar in doppeltem Sinne, jruKearischen Kreide, denen Jude er ent- I ler mit einer wundervollen Stimme Kltcrh entlauft und nach einer Wanderung hn w irtsdiattlich und gesellschaftlich auftf cr die Taufe nimmt und dadurch Stellung undjAnscnen gewinnt, geekelt von der inneren Kaulnis seiner Zejt und ihrer Gesell diese zu bieten vermag, von sich abtut und RuUland er in einfache jüdische Kreisj-, 'unter derer Kfnfluß er zum Judentum zurückfindet. Das Buch ist aber mehr als die dichterische Schilderung eines einzelnen Menschenschicksals, ei ist ein großes, ja gewaltiges Sitten« gemalde des jüdischen und des nicht)udisch< n RuUlands'dcr Vorkrie^s- und der . Krießs7eit, ein Gemalde, von dem man sich' erschüttert und bis ins Innerste e rgriffen zulet/t mit Grausen abwendet. Auch dieses Buch ist cben.su wie die' Studie Victor* letzten Kndes ein Zeitdokument, so ibedeutkam. daß Kranz Werfe! es für richtig befand, ihm ein Geleitwort mit aüf den Weg zu geben, das der Leser des Romans dankbar noch einmal" liest, bevo| er das Buch, aus der Hand legi. letzt abe _ haft alles. Was laßt. In Berlin gerat innerlich ge-r-urtdet und. Zu der viirstehenden Besprechung der V zulragrn. Hermann Cohen war ein Schüler ihm hielt. Als Cohens Glan/zeit langst v Freundinnen sich langst von ihm abge wandt ihm sahen, gab Liszt ihn in seinem Herzen einsehen Studie' ist' noch eins* uach- Liszt**, der une-ndlicli viel von >ruber war und seine freunde und hatten und nur noch den Juden in nicht preis. ..Kr hatte" — schreibt Victor wörtlich —>!.m .dem (M\ n-th-n 11 er mann C"h e* nicht1 weckend Kr konnte dm /u».'ininunl>ru> h könnt.- seine (inte bewahren ' Unangehrac ht. die*! Zeile zu v leilerhi-len. — T-inc kurze, aber le sj nswerfe Besprechung eftN VicWKcb^n irl Nr. Ii, S 340. der IJjy»'risch.ivl>.>elitich. n G. m. ind./. itnr 1 nd -d.i.s hat . e r ta«. anliülich ei. s J0. ToJc»fj Kr k< nntv \Im1 er Fe III Not und Hoffnung. I i n e r , bliai G u t . S.. 8». l.Wt V. e (lichtsammliing für indisch Theodor R olh Kbij d. Lvip/ij... eht- V« ■ ,S.i will leb ele*p. e!- s | '4 In N..I getn.M, in HMfoung N.iL I|»pfjnung und Erfüllung spr*che n uns au>' de r s «.rlj-. ß*nd)*a Oed sammlung an. w.lche uns' drei bewafirle Jiiiicnefstbn Itter (Si (Sebent baben, Ci! du ht sammlung für füdi*c*b€ Schulen, insbesi«nd< re* für di» < )b«rj(|as>s n. CWnri-Mrn und dt m I.e rrienden, w ird das kKirn- Buch ein Keffer «n <■ r Schblj unter 'Freund im Leben sein. Die; Kinteüung der Gedieht, ist frÜckUcl] A ■tieschichte Israels — Tage der Vteihe - Heiliges Land r- KanVplc und Ziele] k die Nut. Hoffnung und Krhrllung in unserer Gü*chichtc und'in unierept I. dichterisch geformt hab^n, sprechen' /u uns: SuUleinel von T rnn!t, » , W o I f s k e fj I . Jod» h a 1 e v i und fla^u Z u c k « r m a n n /!'. .rr u-s Münchhausen und Ricard1.! H u ( h. - . .. Wir -w unecht n dem Buche weitef Ve rbn itung. - in i!. r H UnUng. »I iIi* die.* litt' (geber dem-ersten lUndc b.Ild eine n /w.-it.n h'Len L^>n i.l . \\ . -v. k . •*•"'__. M '■ 'I Onechi, Heb Abbe. ' Eine Erzählung Bucricrei des ScIftocJi.crt^VerJa i j 8". M S Jcchcsltcl Kolrlj. Das H*W meiner Gr..ßehern. Mit Nacbbemerkungjen Leo Hirsch- Buchere i des Schocken Verlags »,4 v s. Die beiden hier angezeigten Bande der Bücherei des Seh>nkin Verlage scheinen sicherlich nicht ohjle T^rund nebeneinander und zu Liener Zeit. \X .r gehen wohl ..u.ii nicht fehl Iii. der \ ermutung, daß Leo Hirsch, ilun-, (je Herausgeber des ersten-, wie de. /weiten Händchens ist. Beide Veno! feiltlichungen fuhren uns in einenun' i A schon der VeriianLenheit angeh"i ende ost|udische Welt, mit ihrer ganten Innigkeit jjnd ihrem* ganzen Zauber, unf do \ e resandtschaft beider Schriften kommt . in manche n Kapite ln zu einem überraschenden wie überzeugende n -\usdruck. man \. rgleithe beispielsweise] . Kapitel Ijra in f)nt chis ErZahlung : mit der Schilderung de s- Todes der GroM titter* in Kfitikv Schrift. ^X'lr empfehlen Iberde f'anefchen allen., die an der Schild rung 4 echt jüdischen L*beps Interesse haben, aufs wärmste — Die Gti ichstelluni Jahre 5560—17°K bei Ko t i k . S. 5 oben, beruht offenbar auf einem Irrtuifr r- Inder Verdeutschung mancher hebr.uscher Ausdrucke geht iie r I1erau*tfet>cr r zu weit; ich finde jedenfalls das Lerne r Wort lamdom nhnn^ als die- \erdeut* hune; er.- Camilla Spira. Kennen Sic Pfti t-t Berlin. Verschiedenes Die Ge*cllschalt zur FürdcruDj! der Wissenschaft des Judentums £■ V. h. t anläßlich des 60. Geburtstages \.(n 1 errn Prof. Dr. J. Heini m a»»-n n - Brvtdj 1-jdic ne/ue Nummer ihrer Monatsschrift ur Geschichte und Wissenschaft des Jude: it'uno» als Fe stnummer he r ^usgegi ben. Kr Hefen, Schul« r und Kr.-unde dev Juhilars MS%tfn an ihr mitgearbeitet. Rundbrief der Mittclstcllc füi e-rtretung der Juden in Deutscht 1) in w e is f ur Bihe-tkurse. — Krnst jüdische Erwachsenenbildung hei 'djer r|khsi nd. Januar t*U>. Inhalt: Marlin Bub.'r ■ I tri » n':-Jüdische Geschichte in Mi Abenden. Stoffemteilung mit (Jut Den und Sch^iftenhinweiüe-n. — Knch K •> e t n b I y t h : Diu Ruckfuhruni* Israels Ksra und Nenemja. — Frnst Simon.': 'Mainv-tnidi■* LihKographie und Refe rentenmaU rtat. _— Krnst Simon-: Mana^sc ben lsr.nl nr d die Rückkehr der Juden nach Knglancl- Bibliographie für eme^' fünfstündigen KuFs. — Knch G u t t m a n n : Le itsätze über das Zusammenstellen von Büchcrlistcfl n de r judischen Bildungsarbeit. — Verschiedene Mitteilungen. — Der Rundbrief U f e-n der .Mittelstelle, Krankfurt a. M , Kuchsh>>hl 67. zum Preise von 20 I'f. zu bei . hen. Haus der Kinder am Rhein Düssrldnrf-Oberkassel Weddigenstr. S / Tel. 5137? 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