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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1936-10-16 · 10 (16.10.1936) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
12 (1936)
Issue
10 (16.10.1936)
Date
1936-10-16
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Nummer 10 G e in ' ■ i ii d < ■ l»i a i i d eY D c b lieb - I.s ra c I i ♦ i« e h c b G e m ein de it.-1 einzelne ihrer letzter! konse«|iljeir/inii hinwegges'*!/!', iilul oft heilig gegen die riiensdil Wien Kchwächcii mandier Vertretet «les geSetzeslreuen Judentums gekämpft. I >«■ n11<>< 1 ■ blieb -^le sidt der lebenswichtigen Bedeutung einer geschlossenen juili-iliir/iehiing Ihr unsere <m'- iikI ihre* Leistungen für dir jüdisch gedacht, traditionell auch;gelc*gentlich .ill/u-di.ii le Menschen und- Parteien nie iilul war Nie uuth von den dien Kraue »betwegung ganz stark beeint Ilde Quelle iinkl ihres \\ eseji.s und seiuer Ihre Glückwünsche zum Jahreswechsel Iraditiiiiielleu Lebensweise IHK meinsdiaft -lefs hewulll: d'-nuudt jüdische Gesamtheit intensiv jiidisdi aulgebaut. I ud übt«* sie Kritik an jüdischen Dingen, all gehörte übrigens keiner an — Gedanken der deul flu Ml — <ler entsdtei« jlu.sdrudofüllc war doch «las jüdische Lrbgut. \ <>11 dem l nhew ullten her -prügle sie es /u einem ethischen . Typu-fc dessen lliu^alie au «las Absullile keine Kompromisse ertrug! Gau/ bewußt war sie immer und Überall die Lr/i-herin - sei es der Kinder, sei es der hraiieii. mil denen sie in Berührung kam — eine Lr/iehrrin /um Hüljchen Litis), zur jüdischen l.chcnslurm, zur Strenge der Anforderungen an 'sich und an jüdischer Leistung' Bewußt jüdi.di wais-iiie, 'wenn sie die \c pflidiluug, soziale Liebestätigk;it mil ebensoviel- Herz wie Verstand auszuüben, jeder jüdischen Krau in die Tafeln ilir<-s Herzens |mit diamantenem Griffel ein/u schreiben wünschte. D.iher niiiuut es niciit wunder, daR so mancher an die Krafl und «Iii- Unbeirrbarkeit uiimtit Propheten gemahnt wurde, wenn Bertha Pappenheim im Feuer der Begeisterung und in der ernsten Klarheit I und Schönheit «ihrer Rede «-ine akute Frage mil den ewigen [dc"n des Judentums in Verbindung brachte und mit blitzender Kinge durchfocht Stets galt ihr Kampf rein ind leidenschafthdk «ler Sache- «es Guten. Da« erfüllt« ihre" Gegner mit Achtung vor ihr und ihrem Wirken sie mußten zugaben: - »• . au di aiuii ..VielV Frauen habeb Wackeres geschalten. Du aber hat! litt alle überrag«."'j PImt alle Diffefen/"ii hinweg wird daher «he GesaHntlieit ihr Werk anerkennt? „Es loLcn sie ii' T.iren ihre Werke "'I Uer -ludische Frauenbund widmet meiner hcinmeilaniiencn Fuhrerin das Juli-Auiiuit-Hetl seiner! '.citschrift. der Blatter des Jüdischen Frauenbundes, wir können auf l lieses Sonderheft, in dem Bertha Pappen*' heim selbst mil vielen ihrer Mitarbeiterinnen und Freundinnen zu Worte kommt, nur kurz hinweisen. Wir bringen aus ihm .n' Nachstehendem die Worte des Gedenkens zum Abdruck, die Max M W ar - b u r de'r toten Verwandten widmet hat. zu denjenigen Menschen, in Ikiirlidi straffte: sie verlangte Hertha Pappenheim gehörte, deren Gegenwart inaii sich utiwi sofort die, ganze Aufmerksam*;* Zollörenden für ihre Ziele. Jede* der einem großen Gewissen iiri si,iiule entsprang. — I. User« viele gemeinsame Jugenclerlebn iiinerungeii hieran gönnte sie selten, ein II ückbl icken erlaubte gangenheit heraus für die Gegciwarl /u sorg« künfig wieder reiner, gottgefälliger wurde. I), I.eilmoliv, als sie Hliersetzte: Tretat? Allen, aufzuhauen Sie war unerbittlich in dem V mil jedem, der ihr nicht folgte,; Freunden. Sie wartete nicht, -*js ■J Sprüche 31 24. ■) ebenda 31, 3t. 1 Or. Henry I' h i I i p p it Und «Ii«- gaii/e<-l4jiigabe <le-< ihrer Worte war ein Weckruf. ' einem k In reu. scharfoiv Ver- Grotmiitlcr ivur«*n Sdtw,estern, und «so verbanden ui|s: aber. I i- -idi Irnl/ großer Piel.it nur Nie sich nur. um aus. dei \eiii. damil es zu-' s war audi ihr te Auf/cidiniingcii der Glücke] von Hameln lem Allen, um Neue-, aber in 'I reue /um erfolgen ihrer Ziele und brach udi mit alten Verwandten und die in Not Befindlichen /u ihr haben durch Spenden für Woliiuhrts/w ■ Mattes genannten Spendern'.ferner al<*l ' Herr und Frau Föritz A b r :i h am. ( Herr und Frau" Oberlehrer i. K'.' .Fuiil It .*#d r i a it . Fräulein Jeanette II a e r , . ■ trau Hinna II a u-r r , f Herr Kurl Ii e c h e r . f I rau Kos'a Hertel, Herr K. I! r a t: e n h e i m , . Herr Sally Bt> ( er . Frau Elty H r e n n c r - 'S c-h w V r i , Herr l.ouis Caspari.- Frätllein Ida Sophie C-'ihn. Herr \llred Elias. Frau Flora K n £ I a n d e r , » Herr Georg F.r a e n k e-l , Herr und trau Edjjaf" lr r .i n k . Herl* und Frau Ignatz Frank ... Herr und Frau FaukG o 1 d s c h ni i d t - Bramfeld ■ ' Herr und i rau Davit) Ci rk U . I Frau Flse ti u I in a n n . Ilerr und Frau Otto H a s t n b e r f llerr und trau John Hau, m'a n B'., Herr Dr. Caesar II e c k r <f h e r . Frau Dora H e i n c. m a n n , Herr und Frau Gustav H e i n e m a n n , Ilerr und Frau J. H t t*n ern a n-n*_ I Herr und Frau David Hirsch Herr und trau Klkan H i r-, c h . Herr Gustav 11 n c h.f e J d , a Familie M. I r i I z e r; Herr und trau K. I s a a c s e h , Herr und Frau A H. I s r a . I , "Herr und F'rau Mas; J a c o b i , Herr und Frau l.eo J e s a> r s k t . Herr und Frau L.'.J « s i a s - Lokstedt. Familie Joseph u d a , des' •Gemeinde- ' Herr untl ( r.i'u l.i-npuld- K , Uvrr tiad K'räu J^t'-b* Kl \ II.ti .'. Ki« in c.r . WvfT und Kr.iu .Ü*-rphard K ■* p p if Frlnlciq Rickti K p p t'1 . U.-rr Mjrhn K. r y b \ , Hi rr und Trjti Martin K r c h •* , IL rr Phihpp Kuh. ffi'rit und f'rsii ,l)r. M.tv K u I / U , Herr Mu-.r h«- k ur/^inn . Herr und l r.iu 1 ,t/jr I. j ri / k r :i ■II» rr und rrau .luli.in 1. v h in d n n H. rr. Ciu«>t.iv l| r v i n . He rr und Fr-iil AlcxantK-r L iv y Herr und tVrjJ |)r t. k w i rf n o k S, h v\ i sIit T-ini I. u-li!■ n s t i-in H< rr Hul..» I. ü b v r . ' .. •■ tiLrr und Frau Ur mrd Hj.ns M i\us, Herr und t'nt; jnwi )| s i , Hvrr ' und 'Frau .r*"r<>f."-*fij .Mark«»«. FruVulcin Sc nta M v # cr . FrjuK tn Eluftfcicj Mira b\- i tlt-rr und I rau Kich.ird r . ■ *. r , r Di Is , dt Mit\crbindhchi-m Dank' Vorstaad dwr Deutsch H. rr M:ix R u-m He rr S\:t\ Kulhcnhur uv Herr Kichard Schnahvl, Herr und trau firun«« Sihr.k heim." 1!. rr .ftiltUN S s Ii * ,i t f.. H.-rr [)r H. S c'n il r * Herr und F>au I>r. \Hr.-d V ri « , Frau (« rtrud {Y$A '<■ ilerr und Frau H. Ü' o i n r y b ', Herr I). / c n i-r i a <;• IsraelitiscbeQ Gemeinde. ' N i Ihre Glückwünsche zum Jahreswechsel losten auller den in Nr. Q des Gemeindeblattes Cjenamit. n-rU(*unslen unsere,' Fünstl für l.ehiliniisbelreuunji lernt r ah die Tlerren'Und Uam»-n- ,^ - . Frau Mas Cossen Wwe. -A Ferdinand Daniel und lr»au — Si^'J-l..vi F" m .1 n u e 1 und Frau — Leopold Fischer und rrau - Joseph K e n d 1 i o r a und Frau — Leopold L i n d n c r und. Frau — Daniel M e y e r und I rau — Su iifned S o m m e*r f e 1 d — Fernst August Sie i n b e t £ —s S Waiden und I l >-i — .lam'es Wolf und Friu — Frau Charlotte P K a n I. . All, n Spend« rn unseren herzlichsten Dank. Verein selbständiger jüdischer Handwerker sind Gewerbetreibender . in Groll Hamburg V. 1006 c V. kunieu, sie sudile «l.tluller-te. .un »diuer-teii /u liirdenide l'dend si-flisl auf. um .mit ihrer gaH'/en h r,iit zu;helteit, w.»)- sie immer neue .Wege iriichte. In ihr sdilumiiKTtv vieles. (Ia> -, liidil zeigte. . ,Nur selten gcMltttC sie.»idl attih die I u ude iui Schönen: ejne henlidie. weitvolK; Spit/iTjs.inioifiiiig, die F'rinnernng anihre Kltern dem \\ teuer- Mu-i inu vjejuüuliie lallt ahnen. . w elilte ' KeunI nis-v sitf lördl anl die^i in (..: halte und wie ihm ihre I i. I>e '.relii>rle. Sie fesselte,' «brich \Vi->en. Wil/ und l.eülenKchisft. «luwli ihre w olilk I i inn-rMe Stimme: ihr Mahnruf,' einmal verruoritueü. wfirk,te: lange mich, Nadi ihrem Heimgang wird die Ka<ftel.Hli«i:-.ie »o t.i|»f<-r tu. -ilrenf ll.inileii ge-hidten huj,,v<»n „flllen, die iln 'nahe waren; weiter getragen werden. Nur dann kann sie tri frieden ruhen, wenn die. denen sie vertraute! wadien und in ihrern-'-Sinne u»d mit ihrem Vtut-für-ihr Werk vseiterk,ini|>len'' (Frankfurt f.. Mi): Das biblische Schrifttum und der Mensch unserer Zeit „Die Schrift und ihre Sammlung von Vortrügen um! H o s e n /. vs e i g s und Marlin B Absichten und Aufgufaeu ihrer 'auch ül»er Wesen mid. Gi-sialt &in<l')- D*s Hudi führt unniitiel; .Setzer hinein: in den BeispiC Grundsätze <lies<'r von allen I v\ eichenden Schriftvercleutschunj siih dem aufmerksamen '-«■', Komment tr-*. Von dem VerüntW Set/CT ebenso vs ie v on <11-in Forschungsarbeit, Weldie hintfi Steht, giht die VcrÖfft?litlidlUn{ Ks kann nicht auslileilieu, W iederholungerif enthalt, ' Aber geiLutketi <ler Verfasser ganz d *J Martin B u b c r und Franz R o s deutschunji. Im' S c h-o c k c n Verla]). Itlcutscaung" nennt sidi eine Aufsitzen, in denen I ran/ ti bc*r,.s Ac-iißerungeii über die $Mf rift verdeutsch ii iig und somit r helifiiLschen Itilud verciuigt ►ar iu «Ii«1 Werkstatt «ler I ber- eu. weldie die methiKlischen juhcrein Vcrsudicn völlig al>- erlaiiteru sollen. erschlipQeil r BruchsiUcke eine-, neuen ortu tigslicvv iilitsein der L'be.rl mfaiige und der Tiefe der diifsein Ubcrsetzungswcrk c*ine klare,Vorstellung. » all eine derartige Sammlung diese erst uiadien den Grunde itttich. Sie zeigen eiudriDglich, h i k c i u , Die Schrift und ihrej Vcr- Berliii 1936. 8«. iil S. dail hier k«-ni 'lediglich liier.irisdies 1'nlerüehineii vorliegt Sondern - daiuuf werden vsir mit ■stärkstem Nddidruck inimcir wiish-r hingi'vviesen: mit Hille dieser. I bers4l/uug soll das biblische Wort vs ieder e'rwckkt w erdeii, DiejSdirift soll in ihrer inneren l'.inheit und Lebendigkeit neu heimgetragen wenleii an den Mensehefl u ii > e i■«■ r /eil. Sie soll eine neue l'niiiiiicllv.il knt für ihn gewinnen in dieser Übertragung, die ..den ursprünglichen Charakter ih's Budufs in VVoj-tw'ulu, Satzbau und' rhjlhmischer Gliederung* /u erhallen siidil^ Dal! Gefahren vielfacher Art dem Gelingen eines so gjroM angelegten 'Versuches entgegenstehen^ dessen waren situ j»Mc beiden Übersetzer von Anlang an bewußt. I>as Strcdien ,.nadi syntuktischer; NuchhffklMng, diutürlkh unier <ler au lers!>.•- stimmten Geselzbarfeeit der deutschen Spra.die" stellt ,d>e^ 'deutsche Bibel in.eine üben labende Nahe /nr f orm und '""i Geist des I rtextes. „Das Aufgraben des hebräischen Geh iIis, des ein/einen Worts" führt auch den mit <lem l'rtexl Vertrauten liefer nodi in den inneren Reichtum der Sdirift hinein, über den er vielleicht mattenr/s Mal hinweggelesen halte. 1 Iber

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