Mannheim
Compact Memory

Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1936-07-17 · 7 (17.7.1936) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
12 (1936)
Issue
7 (17.7.1936)
Date
1936-07-17
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
75% known words query
IRI
…/4891256-5444745-5445075--1213-4892328
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

NiniiiiiiT 7 p c m c i n d c Ii I n t I «1 «• p D <• li t * r- Ii -1 s r n c I i 1 i * «• Ii «• n G e m e i"d d * S.ir* 3 nur r-niz schweren Herzens /ii der Steucrcrhöhilnt! entscblosscu at .null die;rolk> Mein gebläht.. I.s iilicl) im- .il>ci heil des Gel mei mli-cor- 11 i Hl 1 und im) nur Standes Schwöre Bedenken anderes uiu u. da ohne diese eine Ansbulanzlei unr de« Uüdx l'fMt unmöglich war. Kür uns war nicht erttsdieidei'nd, dal!-in amli'icii grollen Gemeinden ähnliche oder nodl höhere Steuern erhoben wprelen. Die Verhältnisse in einzelnen Studien Hegen gtvndvcrschiede'n. In Hamburg bestellt ilii- Vorbelastung der grollen Steuerzahler durch die höhere Gewerbeeirlia Steuer In Leipzig wurden für die Israelitische.Gemeinde, die Beträge, die iilier JIIIMH) %H 1 iiikoninien erzielt w IhkIi besteuert al dort unbedenklicher jikmk» :/>u — hölier , u bemessen. ie Beträge bis ill II.HU1'.II. i«-ii. .we-mrer »MMHI 'Ol usw. Daher i>l e- . den llegel-»lcuer*atk -■- Iiis Für Hamburg! ist noch besonders hcdcutsum.dufl eine Stcirerst.itistik. die iih in ulier l'ilc alsbald nach meinem \ilitk.ini ritt liahe.auferligen lassen, ergab, dal! mindesten* '>•)'; der Gemeindesteuern von einigen Wenigen Personen uufgehruebt wcrelen, die iilier KKKI Ol Gemeinde-teuer (Einkommen von etwa 301MIU .'/?//• und 10 Iiis i>% von ebenfalls ferbältnismällig Wenigen Pckrsoncn aufgebracht werden, die eineGemeindesteuer von "»<m11 >i — ummi.v?/.' bezahlen (Liiikumincn 18000 bis JffWO X)l). Votl'diesen v enigeii Steuerpflichtige« halten viele nur\ verhältnismäßig (erinp Lühliing mit dem Kultus, daher hc-hjhl die Gefahr des \u> tritt- und der Vermehrung <les Teile-\<h-r Juden. die l-sieh in als Juden bezeichnen. Hamburg gehören!, Daher ist keine weitere wie sicher ZU erwarten ist sondern .ein Aldmu der All! nur möglich, wenn die »eingeschränkt und /um I der Gemen de Monaten müssen möglich -ein' soll. niese Bcsjehlü für Stetiererhöhuug unirljdi — die hinnahmen zuriidt. ruhen notwendig. Dieses Vusgabeii ebenfalls grün ihgchaut Wewlert, lu den, h eiert. Dali Vbban \\ illen — trotz sta ' niürlieh sein muH, Haushalts. Der Vergleich tut Vorjahren immer verschieden ünfgema nicht allein in der GrirpjMCl oli Netto- Oder Briltloli.iu- Wirklich ausreichender Ltut war. oder ein lt.it. kI<• r nur .i den im Laufe <le- Jahres, grollen' Nuehbew ilKgilugen pm mit sso(hki Oi ab, die.t t IIMMKMI JtH. mithin ein Mehr Uli halle midi bemüht, der er AusgabcnZifhleii enthalt, werden kann. Kr -dibel't uh und i-t denirein.ill um unge ,«lie tatsächlichen Aussahen e Demgegenüber heirnr «Ii1 isti . . iruia .... itfcfci . :•<. ■ WU ( VbreeiuiiiiJri elin — gehen, t aber liegend ich steil "IUI es inen 1int aiifzu-telljii. der b.iluirie. It ück-idil-losiirkeit und cuttern |0V Lue it politischer und' 'sozialer libi dif\Entwicklung 'U-r I relul'l werden. Bedenken nd/ahlen des ist schwierig, da der 11 it ht wurde. Der i I nter-chied liegt nng, sondern auch in der- Frage, lall und in der h rage! ob ein aufzustellen und /u be-dilieltcn itT dem Papier balancierte und uut unabhängig von den I-iiinahinou. rfolgteo. tsb schlofl <ler I tat \on itsächltcheu Atisgalieli betrugen an \ on annähernd _'">' -. I tat von l'»>(i-o auTznin.nlii'n. d.il! mit denen wirklich ,iu-;ekommen nil e'inejn Itftrage m>ii t /uuihm» :Ri( hl 'ilMMKI biflllOiMI %'n lli>hei ■ II to" Kfali . . . . 2I3MM .... ^StMM.'j : .1 :i tiHMi „ ■ ss.1 INNi .. An die Zionisten Hamburgs! Der l,a|ide-\oi-Luid dil /\ll) hat ii»-eiiiel Sit/liltg Mim 14. Jim: IT^Ii CitiStiminig br-dilo—i-ii. zu-linsten del ll.ll ioii.i leli I'OIhIs die \klloll t . j Uizzur llaanz -' Festigung des Landes (birch/.ufiihfen. " IHe ll.iinbiir-er /ioiii-l isibr V«TeHiigilJ»g richtet hiermit noehiu ils eiin n \ppell an alle ilue Mitglircler. it.- A'ilbeu ihrer. \ ei bundi iihc-it mit dem Ji-rliuw und «tein \iilli iiiwei jx. m I rez l-r ii-l den Krtrag eme- \rbeit-l-1res für * \\\i/\w llaan z abzuführen. Der \or-i.uid der Hamburger /.ionisli-clnm Vereinigung rillt deshalb die oi ^ani-ie.iten /io'ui-leii I l.im-!,.:i.i.'s .ml./ihre l'Huhl für Uizzur II.iurez zy tun. und erwartet, dilti jedei ohne Aii-iialime lllcs/^n \utruf l.olre leistet. i ' Bizzur II au rez i-t Kestigiirig de* I ..Vnde- - i-i Stärkung cfc-i jiidischeu Po-itiiirt in I rez Isi iel'" '/ionieten erfüllt eure Pf)icfif' Der \ orsfanrl der Hantbnrgi gez. Dr I". / ad i k Zionistischen V ereinignng gl««. Dr. \1. V lesi:h ■; i _ j'- *' r liri \ailibew illiriin^en sind IM^ft Mur »oihni .'/?// wirgcsehen Nacblnfw illrgiiiereti,' wie sie in den ver^ajereni'H J.iJiren c'rfiVlj! sjnd, -ollen diinli Xufn'ihmi staatlicher < irund-aize verhindert werilen ll niiber-Jifn'eilb i iken der bezeiihneti-ii Posten lluil« hallsordniing,-Vor allem u-ber \ppell an diis'Vt'raUtwo'rtltctikc.'if.si gc-riihli. . '+ Ich wende mich nun den einzelnen , Vb-chnilteu le- I I ii- ' /um ersten Male i-t t'iVi eine metliodi-die (.rupHierunerf«>b * \\« e; in eine V e i v>,a It u u u . n^iM«) R)i, {Haiiplposten: Gehälter* .....">>s:ion i'n I'eicli-Mrtretiin- ' IHK) N.ollb.ll relllel lldelf. litMXI .. ' J.. I I n a Ii z - ti, ti d (. .1 ii n d - I Ii c k - i r-i « , l.l.ii;ie : \u .gaben i"><"hj j!h (davon Ain«»rt»s.d.i«ii. S oli ~-<lnil \< >S (l: H l Jfftf); ' " . - i. M Ii nUr.,;:i; \nr^il.e:i t r , J'4 IXH) ./,')/ ' Lmiii.iIiiii'-ii ". "JIHMI , ' yli-iltill /ll-chlllf etv» i '. l^Mli»! " I ).ig<-gen I'IH ' , ."l.nim .(.'//!• JPHi: -. "4IHNI ,. Vtjff: . . . ■ JIStHHI | ., ' . to%4 "> elwii '. I'io iioii > ,. - 4. kuftü-i; \u-raben.. . .• . . iiijoon '.'// Iiier i-t ein Vergleich Hut friilie>ffl Jahren l" -oii \ely -.hu. di in-be-oederc' Mir dein Kliere die ku Ii lis\erbulllln siell -eili c'rh'icdteii und nur die- <lain.ilreuen felzt i.ulalre '<!•'•!• nie b _ Zum Tode von Julius Brodnitz Pcilg rl i ti. \m Ifi. Juni siarb an den Dr. Julius B r«<l n i t z - Bc Central-Vereins, und die*J.irdehheit Clin eine seltene l iih'ierpc Scach/ehll Jahre laiig leu erster \ orsilzender. iiac lidt n i llorwitz und I ncli-' zwei J< standen halle-. I nler -einer Starken und straffen Orguni jüdischer Kreise in Deut-c hl 'Gemeinschaftsgefühl kam in rcsamtjckli A rbeit'für ine- Vulouilfalls Jii-Iizr.il r ' erste \ nr-itzeude dein Deutschland i-t damit s|nnliehkeit ariniT gewiml.en. le er die Geschicke des X'.\ al-' er bereits unter dem Aof--j.it/ mhi Irr/ehutc au führender Stelle rel.eitllllg wurdeder ( .\. vn einer ation, die. «las Vertrauen ^eite-lei ind gemelft. Sein starkejiidi-eheseinem Verständnis, auc h fci.r alle heu '/usammenliänge zum Ausdruck, in seiner en, ..llilfsserein der Juden in Drütsehland", fiir die und tu seiner Bereitschaft fiir das Juden in Den K'ii Bestellt einer der ersten, der für einen sti intrat und der Qu'rCn den Kinsatz sc er des C.V. den VV«g für die Scfiafl Gesellschaft ..OKI P a 1 ä s t i Ii afv» e r k.. Ms im Jahre die früher nie geahnte Auf;; Brodnitz si hliilt eint als Kuhn Vertretung ebnete Zu dem Hinscheiden vonjiistizrat Dr. i '< r o d n i t zj richtet die Deutsch-Israelitische Gemeinde in Magill u rg fnJlgeiKles Schreiben an die Reichsvertretung der Jude Die Nachricht von dem so plötzliche i uns allen hochf;c*schatztc^i und verehrte Dr. Julius Brodnitz hat uns tief eradttfjp der Keichsvertretuiig als der Vertretung Juden in Deutsehland un^er innige- Beil -(Iii.ind vor neue, irdeii. war Julius rkeren Zusammeninet Persönlichkeit ffuiiiT der It e i e Ii s - ' i in Deutschland: Abteilen lies von i Herrn Justizi.ilrt. Wir sprechen ler Gesamt heil ler cid aus. denn Herr Juden iri \\ i^i ken in Justizrai Brodniti rc'horle der Gr-samtheit der I )eiil-chland und din~e,'(•e-ainl heil w ird seid dankbarer l iinnerunr bt-walnen. Der Vorstand 'der De«tsch-Israelijis«hen (K-iiieinile .' rez. Ihn nl . 1 ■v Der I. a u d v - v e r Ii a Ii .1 N iinl w e - t <l e il I - e I) I ji I de- ( e-n I I a I \ ei e I Ii - . Sitz IIa Ulli urg. s#n.lle lolren'le.s Schreiben an den H.iupl»oisl.ind de- ( entralveiein-. Mit allen Juden Deut-chlaii.lttailerl der I inie-\eij. i;el N^iidwe-ldeiil-ihland de- ( enl i .ilwreihilai ileu \erlu-: | - Manne-, der -eihzehli. Jahre laiig in der Spitze iin-eie- Verl eins die Jaisl der Veraitwortnng getragen hat I n unei :iudlieber Arbeitskraft hal_Jjrstizrai I )r. liphliniz die gr ijh'lff sachlichen und or:raiii.s.ii7irisitien Vufgaben gcmejstcrt, > en-n lrfiilliinr dem \er»-in von jeher aiifgegelien war. Die-dn.l1' seiiic's Meusdient-unis. d|e Weite- -eines Blicke-, die Sidierneil -eine-- I ellensgel uhleeiwieseu aber er-l.die,-ihw e'en' Jfillre. in deiu-u Alles z.u-ainliieiizubredien drohte Das Au~in.il? ' seines Wirkens wuchs weit hinaus über die, Grenzen-, die einem \ ereins\orsi1zeiuleii gesetzt -iinl. fFr war immer zur Stelle, uufrecht null lest Seine seblidite Cr idheit und die liebenswerte; \rt si-ines Wesens, seine innere Weile übersriunnten die Kluften UtwT überbrückten die GeL'en-it /er die sich unter uns niiftalen. Die Weisheil des lllers rionrtc -uh in ihm mit jurendlridier pTische des Geistes und Ii---I b r/ens. Kr war den Mten unt,er uns Ratgeber und gab den Jinngesj Kraft. Das Wirken für dujüdische Gemeinschaft, war ihm Aufgabe und Krfüllong seines Lebens, und mit seinem (Seifet« und seiner Kraft erfüllte er unseren Verein. So wollen wir in seinem Sinne weiter arbeiten. Rtulnlf Samson

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.