Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 12 (1936)
- Issue
- 6 (12.6.1936)
- Date
- 1936-06-12
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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G c Iii <• i n (I «• Ii I a t t der I) «• u I sc Ii - I s r a c I i t i s c Ii n (, c in!• i n <l <• Seit« schill und im I in.Iii..ii. Nelicll der jrhik tisch eil Arbeit erhalten t>iv durch den Diploailumlwirr auch theoretischen l ntertrcfcl I Der KiImi/ II u c I kIh-ii Ii ii r <li{i i. Ii die Junten ii ml /. Audi ihnen steht füguiig: neln-nliei Ii en unterscheidet sich von Ochsen/oll iin di dir berufliche VnshjMunff. 11 i•■ r *v\ <-r;l<-•» I. auch Miiildifiil ini (•tirlcnliiiii unt-rritliirt. [•in ccrliultnismullig grolle* lluus wir Verteil dieser kilni/ einen"klt'inen Mi^'V-k, *nif ijeni ilie ( huuerini ihr Gefitüse anhauet). t.incn eigenen Platz unter unseren KihuZim nimmt der kilui/ ( hcriit-( harut in Blank e n e - e ein. Dieser! kilni/, Act etwa J> ( liawciim z.ililt, setzt sich nur aus religiösen junjpcn 1 A-iit<-ii zusammen. Bernflidi arbeiten die t'huwerot in der Hauswirtschaft und die Chuwerini gärtnerisch. Sie lüljrcii einen streng koscheren llau.ibult und beschäftigen sidi in ihrer Freizeit hauptsächlich mit Tennen» und Tulmudsludicii l erner gehören zu unserem ICalil die kiliii/iin tt'eslgrfelil und Flensburg. Westerfeld hat U Leute und Flensburg Vi. Im \ugcuhliii. steht der kibuz Flensburg \wr der Erweiterung. Mit Hilfe der Zentralstelle Berlin gelang es im-, die Mittel für den Umbau und <lie LrWeiterung der K.mnilidifceiten zu erlangen: w ir haben so <lie Möglichkeit, die Zahl der C'h iwcrini in nächster Zeit auf 25'zu erhöhen. Gegenüber den ernannten kihuzim nimmt das Hei C/hufiiz Hamburg eiiie Sonderstellung ein: c»' ist das einzige,* Kollektiv i in unserem (i.ilil. das sich in einer Stadt befindet. Kür «lieses Het ( haluz. stellte uns die Gemeinde ein Haus mit drei Fingen /air Verfügung. Von diesen werden zwei von dm Jungen und eine Ulli den M.iddieu bewohnt. Das Brt (haluz Umfallt 'kiidie. »asdiküdic. ein Nah/immer, einen größeren Speiseun<l einen Leseraum. Der la-x-ruuni. der Stolz des Bei (haluz. wurde vom den ( hawerim und ( ba,werot seihst Uullersl geschmackvoll eingeriihtct. Ein gröhVr Bücherschrank mit-guten Büchern (neben den privaten kleinen, aber diidi guten Bibliotheken der ( hawerimi und verschiedene Zeitangen und Zeitschriften, kleine fische, Sessel und Leselampen versdiönern den Itairin. Ilie» hatten sidi die ( bttwjerin in ihrer Freizeil auf, lesen, schreiben oiler spielen Sdiadj. Kür diesen Raum liestebt d.is Gesetz <l< s Sdiw e;geiis. 'das. utihcdingi cingehnlleh Werden muH. 4 Die GritHe de* Bei ('hulü/ madil die Arbeit und die \n~- bildungsmilglitbkcileii Tür die ( liaucrut vielseitiger und (fehlend umfangreich.tr. Je zwei Mädels Arbeiten in der! Küche, im Nähzintfner und bei iler Wäsche, u.nd je ein Mädel, verrichtet die Arbeit in den einzelnen Klagen. So sind ständig neun Mädel im Flaute beschäftigt. Alle vier* Wiwhen'wleihsjplu sie die Arbeit, sö du II -ie an ül,le Zweige de*. Haushams herankommen. Die übrigen M.iddieu arbeiten "auf Iluilslialtsstelle^l und in Mussriikiidicn. ' , Die Jufigert erhalten ihre Vusliiblung in verschiedenen Ii.m l werklidjen Berufen, haiipt-adiliih als 'lisdller, /Sth|osJtf und Maurer. Kin andereV:Te|l|urbeitel als Gärtner. l iner der liedeutangsvollsten lla<h*diarazweige ist die.Seem.niiis|i.i<tisdiara', die für Dentsdlkind in llambitrg <li<' ein/i^e ihrer Art ist. Adit Chaweriai sind bei «ler Kuirlplby be.- sdiiiftigt. Wir liabeti. es v'orv iegen'd l'rau. B o r dl Ii r cjl I uidl Herrn Grudde.dn zu verdanken, dal! wir unserer •Hadi-di n i hier i'ine soldie Wsbikiung angliedern koiiflli'n, I >ie Si'-em um- " hiidistfmru ist eine der sdiw ei-IHi. und nur ( hawerim vi\x\ piller k<irpi-rlMli.-i Konstitution siiuj l.dii^. Im r dui<h/uli.iIlen. Die g e i s t i $ e.Schulung in den Sliiiilli ist vvegs-n der kiri/idei Zeit lueisiviis nidd nusreidiend gewtsM-iK Jn den kibazmi iiii.I dem Iii;! ( hallt/ vvinl daher eine (lesonik'*Ts inleiiMve I arbutarbeit durchgef^lhrt. Der I aibutplun. tb/iMür jeilei laufeiKle WiAhe uufgestelll wird.' umfallt fünf VWuVJk. an denen die versdiieileni li zionHitisdien und jüdiseheu. 'I heulen, .i'i. t' Ulllh fragen all gemeiner Bedeutung liehandelj vvenliu. Die. hebraisdi.' Arbeit ist 'regelmüBig und besonders in "den liindkibu/im inl(Misj\. . ' ('■• *•'. Der I" r ei ta gäbe ad vereinigt alle ( hawelüm zum (tkieg Schitbbiit. *Man singt und lernt neue Lieder, liest vor und spannt nach der Ail>eit und dem Lernen der verguugiMieri AA«chejaus.' Mit dein Ahschlul! des kommenden Sdt'uljuhils verlassen wieder lausende von jüdischen Jiigcndlidicn in allen Orten Deiil'sdllunds ihre Schulen. -Der ganze Krnsl der Lage Lder Juden in Deutschland w ird darth die. I rage nadl der /ukunft (Ijeser Jugend blit/artig U-Ieuditel Der HechelllIZ hat im vergangenen Jahre begonnen, in mehrereil Orteti I )eütsdilanil.s rUfrdiese schulentlussefte Jugend eine llnchsdiiirit fiir f iiuf/eliu- bis Sieb/ijlinjahnge 'einzurichten, so in den Stallten'. Berlhv Breslau, koln liud Hindettburg, wie auch . rf den Jandvvirtscha:frli,dii*H Güief.n ^•enciMlorf, '^Sclineebienchen und (mt Winkel. Die Krfahrnngetl sind durchaus befriedigend. Daher gehl der llechalu/ (i.dil Nord-West nun darin, .null in H'amliürg! einer der grollten Gemeinden Deutschlands, eine solche form der Ausbildung ZU schaffen, durdi die "Mädchen Und Jungen eine handwerkliche, gärtnerische und ba Iis wirtschaftliche Nusiiildung erhalten'. Die Arbeitszeit suii grregell wc'rdeti, ikill dem jugendlichen. Ml-nschen noch genügend Zeil idirig bleibt, sith mit jüdisdier Geschiuile. hebräisrlier ÄprutW, aller auch allgemein wissenswerten Dingen zu llefussejl. Duhm soll ein I cül der A uf gaben der Sdiutcf ubei nniu in n w erden.- j ' hi'iite ein;rofler leildei Jitgi-mllkheu schoüjnil dein t4. I elnii-- juiire die Schule verlädt Die Vorbereitungen zur Dunfttuliruiig diese. IMaupies sind «o Weil fortgc's'jrhritti'hz dull «vjr jei/) dura Ii gehen, , die not w endigen Kitiriltl1yng*gegciist;ilt'h' (Sctirünke. I isdie. Stühle und (icsdi 11 r i tz u sammeln; wir -nel sntier ■Injüifische tK'ffettllidikeil Hartiburgs wird diu W idiligkt'il 'ih'r Sathe erkennen uiicl sie in genügendem MuHct iinterÄBtVejv; :' , So also sollen die V-ersdiicHieneu l'orinen unserer iVudtililung gew oh iien .i u ein a in leres | eben', als wir es bisliiJr ka II »teil Denn das Leben .Hl Palästina ist ernst, primitiv und stüwcr. Iml ger.nle dem ileul~ili-./üdisvhenMeiiseheu. der im Acrglcich zir dem piluischeu au* einer verfiiiltifismälhg guteil um| -nie reu Kxiste iz kommt, bietet clie>es Land bei seiiier I inordnung un/ählige Schwierigkeiten. Vul -uviirAuliereilen ist Sinii un l /weck der Huchsiharä. Sie sul| l.ihig ni.ufieii. siil^ wielei cm ziiorclr eil in «lie nationalen Aufgaben di"si jüdischen \»fk.es Haus- und Hypothekenmakler Grundstücksverwaltungen John Elias Gegründet 1878 Schauenburger Straße 49-5S Samtneinummer: 36 03 31 N. J. Kahmes Alfred Levy Jungternstleg 14 Ruf: 34 36-60 34 36 61 Paul Möjler & Co. Gegründet 1913 Glockengießerwall 16 Ruf: 32 68 70, 32 74 33 Otto Hasenberg Schlankroye 36 Ruf 55 65 60 Saly Kleve Gegründet 1879 Inhaber: Siegfried Kleve Hohe Bleichen 10 Ruf: 35 04 01 01 Moritz Mündheim Inh. Dr. Alfred Mündheim Neuerwall 70-74 Sarpmelnummer: 34 73 24 '1 . M. Hesslein Inh.: Martin H e B 1 e i und Hugo Cohen gegr 1897 Neuerwall 16-18 Ruf-34 5 3 64 65 n Harry Laski & Sohn Jungfcnstieg 24 Sammelnummer,- 34 81 14 Adolph Köllmes Gegründet 1865 ■ KönlgstraBe 14-16 „StrelMho#" 3 Sommelnurpmer .• 35 04 48 Josef Loebenstein Gegründet 1917 Graskeller S (Helgoländerhof) Ruf: 36 61 71 Tl A Wittmund Gegründet 1870 KönlgstraBe IS i Ruf: 34 33 77 Bitte bevorzugen Sie unsere , Inserenten und nehmen Sie auf das „Gemeindeblatt" Bezug! z