Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 12 (1936)
- Issue
- 4 (6.4.1936)
- Date
- 1936-04-06
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nummer i GrmOinilrblall der D e u t s e h - I s r u c I i t i s e h e n Ge i4 ei n il <■ Pr. Ilcil/er einen eigenen r dieser Gruppe weiden li.-l. imliT <ler Leitung von Rabbiner Miucho-Gbttesdiensl .il>. Alle Mit; abwechselnd zu allen Punktionen l^erungezngen Seit vielen Jahren verans.ilti Neuen Dammtnr-Sv. nugnge im \V Sch a b l> .i t- Fp'iel für,Knaben und Vlnddien Abend. Im \ ort rug^ruum der Synagoge, in dem Seite lie Religionssditile '-der interhalbjahr eine Oneg-' im Lrejtng- Mir Beginn des Gottesdienstes der Sahbattisdil durch Schülerinnen herg&»? richtet wird, kommen die Teilnehmer unter Leitung von. Ru.bbiner Dr. Hol /.e r zusammen. hin BaTini/wokiialie ni.ieht kiddiisdi und Vluu/i. es werden S'miriiis gesungen, und <ler jeweilige Tora- und Il.ifto'ialabschllflt wird in zwangloser \uv Sprache erörtert.' Audi dai moderne uebVuisthe Lied fcouimjj /u seinem Recht. Nudi eiujer Bewirtung der Kinder wird die Verunstaltung mit dem I isdigebet ^«••ihlo^-eH. Die Sehlde steht Unter l.eil u u_r -von, I! .ibbiner Dr. H il I / .• r Der l nterridit findet in den' Knüllten der M.iddiensdiule l.r (iemeiiide Jolnis.illee 53 st dl. die der tleliginussihäle m'i l. r Gemeinde r.itr Verfügung erstellt worden sind. D.is S'o in in ersJ-me.sier beginnt Dienstag dein -'1 \|iril. Wir^ verweisen auf den I hterrichtspfaii an mderer Stell*! dieser Nummer (siebe. S. Ii). Tausend glückliche junge Menschen Das Werk der Jugend-Alija Vor zwei J.ihren zogen 45 Jugendliche uls erste mit di r fugend-Alija nach Palästina. Unter zahllosen Schwierigkeiten wurden damals junge, jüdische Menschen zum ersten Male tn einer Gruppe /usainmeiigel.dh mul zn zweijähriger Ausbildungszeit ins Land geschickt.' Niemand konnte'damals ahnen, wekh ungeheure Bedeutung der Jugeml-Aliju zukommen, eitlen wie gewaltigen I rafang dieses Uerk eiiuii.il annehmen würde. In diesen ragen, zieht der'tausendste jüdische Jugendliche; mit der Jugend-Alija h\i- DeiiNdil.iud nndi l'ul.istjna. Ans kleinsten Anfangen, uns pri^\ isnri-dieu Mulhiahmeht aus einer einmaligen Aktion. i»t ein grpKes und bedeutsames Unk nitt fehlem l'rograiünt mit dein klar iimrisscueii Ziele geworden, jungen jüdischen. Menschen .ins Deutschland in Palästina 'zu Bergt und Zukiinlt yu verhelfen. I) dieses Zieles: J.dir fiir Jahr wir< Seitdem ich in' den Pflanzungen arbeite"1,»sehreibt ein »r.'„macht! mir* «lie Sechzehnjähriger. '„"macht mir 'die Arbeit doppelten Spall. Dies« Woche war die I l.ni|>iarU;it für mäh: Wür/elünterSuchungeit£ d .h. ui.in mnfl die I-nie von den WurzeJir entfernm ii)id die Wiir/idn .ml'eine be»t im inte Vit von Würmern .ib-infieii ' - eiife Arbeit, die ungeheuer, vorsichtig gemacht werden muH, weil die Wiir/eln »ehr empfimlluh sind"... Gestern hübe idi /um ersten Vl.de allein im k'ili^t^ \mmrbeitet. d.h. eigeiftflfU ist e* ein kalberstull.'.div Tiere gehen u.imbdi midi keine Mild*, sind aber doch schou b--iii.ilfe ausgewudfseu. |-iitii r^eli. ri Stalls ausmisten, /ur tränke führen - d.is war meine Arbeit. Vlumhr mal muff man richli^iehi'mde Stierkampfe ausführen, wenn dis Tier nüfil gi'heii wjll. Zwanzig'Htiick von dieser Sürie . eine •ganz feine Vrheit. Dafür liulte ich bellte Itjeii * •*' " Diese Jnnsreji und MÜ'Icluii i i- Deut-dila»! w'erdeii a'».i Badern u nd .liaiierinnrn odi<i c*l j. reden -ein Haildw erk. ' M Uli le- Kimler- und jngeiul-Alija l.iii-enjl Ji tfer „Jüdischen Jfgeudhille".-der Programm zur Irreidiun: ,. Vrbeitsgenieifischaft für Junten und \l.i liheu. die von ijer ..Jlidi-itien Jigenilhilte", <ler „Jüdischen .Waisenhilfe" iisI dem Kinclerheini ..Ah.iw.r' ausgewähll und vorbereitet. werden, Dach l'atiistlBU 'sifiiikvli. Das erste lausend ist im Lande. * Jetzt kommt es firr die Arbeil-gemein-di.ill darauf an. die Mittel zu sammeln, um die iiiidisten tau-end Jungen und Mädchen nach Palästina zu überführen. Wer kann mit der Jugend-Ali ja nach IVIastina gehen'' U.is bed nie.i Ui dal! ihre K i>i'l'-f «IiisifjWfi.ii \ i luli!e| ilk •!(•[ \\eik>l.tlt verfiihten lirtv-- Kinder duraul * . ... . . i-.:i i; \rbeit >di\\i! \rbeit-t.u i-t mir bin ~lol/-darauf, iir 1 rez Israel zu kdnaen;. .." - l u'd ein \la li l ■udliihen drüben: Diese I .1 Dtachen die juf wieder gestellt. Jeder gesumlc, zwischen l"> u }Hgendlkhe kann zur Jugend-Alij, er /ur Alija kommt, wird er /u eiltet in einen,! Vorbereilu-Dgslager cjinbe ■ roden und mit dem l uhrer seiner.( wenlen soll; In der Regel, nehmet aus Bünden au den Sdiuliingsknisen der „Jüdi Unterriditskursen im llebiäi»dieu Kädicrn, die für Palästinti von Be< Im lxinde "stdlist u'enielfen die Ju ergehen si(ti Mifi,Sz[old. die vorbibll iiher U ei»e U ii urmert iJ... In. •rdell IT Jahren alle jüihsdie ingemeldet werdeil. Bevor v ierwöch ige-n Anfeiithalt Ilten, wo er mit den k.iiueruppe bekannt und,\erlrauf die Jllgv'udlidieil, die meist u«h teil, an und in zahlreichen iindere.n eiiiung sind. geildli(hc,'U. um deren Unld- .Vlutler der Jugend-Alija". m zw ei J,di re lang I rzie'hnpg. Altern in I .in Iw i 1 I-iIi if: aber antworten ihnen die ln-iler kl.'ui (iidit übe/ -du» ist ein sdioties ' | ebeji;. Irin Stuiule, . /Ich arbeiten zu , ahulidi: ..... I - w u' mein Wille. Llez Israel zu werden, und idi bin miilft stolz .ml I nie l'nchter -i in' glücklich mit dem Leben in Palä Jnngeh und Mäddien, so stfireibeii v\ nullen in ()>-ui»dila(id lleiltlwe I and nie verlassen. Hier-fühle id Lllel n i il der •n Vi II) / liier ■■iu^ an Ii; w n s.eitl iihi bekennt eine eiiifiidie \ybeil<'i ili' inloiz dalanl . . I Ii I aiteb Ihr /ilfriede,ll mit ih r \r'u,it. dtna - -o fiihkMi .sidr *K* »u- .in iln>[ Kl lern und \"eii \' ...Nein, kh werde i|°ie»es midi /u l laii^e'" \u r der soll tü jegjicher iii'nefjüdisclier II ich tu ng stammen. heu JuKendliilf Unlerridil und \ii-Uil<bini in der Landarbeit oiler im Handwerk: Von dieser Arbeit sijill hivr ein Jugendlicher selbst sprechen: Wunsch, die KHern Üntl iIk' (ie-di Ai-ier redit bald 1"^ ri» sehen, wird fast in allen II riefen -der Jii^emll idieu . larit. 1 . . '• lauseiid jungen und' M.idtheu aus De.lltsihlailtl haben «lu/ch die „Arl>ei!sge.iueii:«<hait fiir Kinder- und Jugend-Alija" Arb<*t und /til rie^t-nhejt. Glück' Ii n'* /ukinilt in Palästina -.lunl.ii l ailsendi- V'cln Juilgen undsMaddien aber w al len Upen dal int.' 'das gleiche Ziel zu^^-rteidieu Jeder, deltt dii' Zukunft der jiidisdien"Juvenil .aip Herze» liegt. .....I wer methle von -uh sagen, dafi im» das 'Äthicksd <ler judi-dirn Jugelul 'gleiihgülrig sei' - d hL jeder Jude ijberh Itiut' sollte nii'lhelleu. dieser /lügend die CMögLidikeit eifirr /ukunft /•! gi'beti. -diuhellen um Werke d"er Juivitd- Mi ja. d ezur \ erpl 'Ijdit n n; für. d«! Gesamtheil wenlen mul!. 1 , ■ :' Aufnahme: Lou Landauer-J]erusaleni Arbeit im Weinberg Aufnahme: Herbert- Sonnenfeld-Berlin Jugend bei der Landarbeit Aufnahme: I.ou Landauer-Jerusalem Srhmirrife Arbeit