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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1936-02-26 · 2 (26.2.1936) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
12 (1936)
Issue
2 (26.2.1936)
Date
1936-02-26
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Nummer 2 Gemeindeblntt der De u tie h *IMt er 1 tf t «c Ii e« ö e m c i ii il ü Seite 3 Von feinem 2<r>(HK> :/?>/ airfgef jeder v<iii einem meindesteueir von Gemeindesteucrpfl von iilfcr 3oii Jftl bezahlt haben, für das Gemeindesteuer jähr l'i34/3> waren die Zahlen der vier l'iiinnzainter folgende.— CetiannaufkommeHn von *>n%ono sind rächt von M.Miri (illulii i J-n, von denen ■ankommen von über JsmtitJDl eine GeiiIkt kkki 'Jt)l gezahlt bat; j-Kkhi 7?)/ von diiigen, die von einem hinkommen von iiltcr ISIKHlTfW einle Gemeindesteuer von "><mi Ml bis inon All zu entrichten hatten. An dem genannten Gesamiaufkoiiimen |,9p3 IJ"»T Geinciiielesteiierpfliditige be- I44«i. and <lie Gemeinde bat insgesamt r<KK> Steuerpflichtige! Die AbwaiMlerHng ■r Steuerpflichtiger kann den laii/cn I rhühung hinfällig machen. »eich schwere Hedeuken Waren im jähre teil igt: im Jahre 1^34 zwischen Wmhi und jt.ui/ «(eiliger und folg der vorgenommenen Steuere — Diese Ausführungen, zeigen gegen die Steucrerlüifiuiig sprachen. Sie zeigen auch, d.d! wir im nächsten Jahre «Iii- Ausgaben für <lie neuen Aufgaben nicht aus einer neuen Steuerer höliHng decken kühnen, und dal! wir. wenn wir] das Gc-mcihdelcheii aufrechte rhallcu wollen, uns mit allen Kräften bemühen müssen, im I uufe dieses Jahres die ' l''|fiuiizw ii t-chaft der Gemeinde grundlegend umzugestalten. Me)ne Damen und Herren! Der Il;illshalls|daii 193"? hat aul der (Cinnahmi gesehlos-e-u. lui \ai ifci des Jahres 1933 sind Tsimki.v?// für die Schulen m.kIiIk-u i werden für 1951 von 30 tMMJ Jt)t bis lligl. 9*000XU für andere BeilÜljfni--e. I - weitere Nnchiijewiliigiiugcn im RcMr.ige: ilHHVt'JlH erforderlich sein, so dal! allein willigt sind. Von von vornherein f i den llaushulfsplar und Ausgaheiiseiiemit JfM ,ali allem im Jahre i »31 Ausgalten von rund l usonun./M lij-sem Itetra'.'e gehen 3ö(mmi 3m ab. r Nadibew illiguiigeti (Siihde-rhediirf) eingestellt waren Die tatsächlichen Imdie. in ' Ausgaben des Jahres 1935 lagen mithin and etwa i%&tim XU. Zu «ihrer (Deckung stamlen allgemeine Kinntfhmen im Ret rüge von _'(>"> 0tlO> %')l sowie Steiien-iuunjiuien im Betrage von rund soll (Hill .7'Ji' rjät Verfügung. Kj stellt hente noch nicht genau fest, bh die in den V.tfrunsddag einpestellten allgemeinen Kiniianmen von rund 365000XH Voll eingegangen sind. Wir können «fiese / dil aber uu-eren Heratui>gi/u zugrmidelegen. Von den Stenern entfallen . rund o-lMMM .'/?>/ auf die Steuereingunge-' rür 1935. Ktwa 17p ihhi .'/?>/ sind der Rest der fünften Hute 1934, die grolle Hiniilnzrescrve. von der ich um Kjrngattg meinet Ausführung«- i sprach, und die die Finun/fühfiing für 1933 wesentlich erftei(liierte...De* Vergleich der Gesumteinder (Ii*-.init.it \ielleiiht eine kl das Jahr 1936 hiniib< geud] benötigi-n. um lell zeigt. I« linalügeu Ausgaben eine Mldc'1 Sonderausgabe /u wir aus item flu-. Reserve yitu etwa rnchntcii, die wir yiir iuneben den wescflltllch geganz besondere, uns leisten. nahmen und Jalire 1935.' 2t) ihm>."'?)/ in sichtlich drin sliegenen res: für 1936 droh« Uh wende midi nun dem Il.in-li,ill-|il in t956 im einzelnen zu. Sie werden 'gesehen halten, (läB »eine Griip|Merunj! gegen früher etwas Reanflert worden ist. Ich habemicfi l>emiiht, ihn melhoilisther /u gestalten. Die Kinn ihnii ii und Au>g.iben <ler einzelnen Verwalltingszweige sind nndir /us.tiuineiigefaüt, so d.'il? jeder'ohne weiteres erkennen kaniij welchen Ret rüg die einzelnen Verwaltung-Zweige:: allgemeine- Verwaltung, hinanzverwaltuug. Kultus. Schulwesen, I'ürsorgewcsen. BfldlingsWesen us,w. ItencÜigeu und c-i gebc-n. Ich mache besonders aufmerksam auf die Hemel klingen auf der l in-ifilagseite des I laiisliJiltsplans. die vor Nadibewilligiingen sctiiitzc-ii Rollen.; Die- Aiisgabensälze des Haushaltsplanes cliirlen nur zu ch-i! angege-benen /wecken verwandt und nur mit Genehmigung des Vorstandes^ültersdiritteti werden. I ine Genehmigung darf nur beantragt werden, wenn, um in hersehbare [fmstiinde dic^ Uhefsdireitnng lind Vichbew illigung unvermeidbar machen. Duiifi den lliiishalf.splan Werden keine' Ansprüche bestündet. Aux/ahluiigc-i: auf. Kew illiguugeu' erfolgen nur im Rahmen der vorhandenen Mittel. Antrage auf Ziirverfügiiugstellung der bewilligten Mittel dürfen nttr für /ahluugen gestellt werdeh. die eleu Rew'illi^iiBgeti entsprechen u«d alsbald zahlbar sind. Der Haushaltsplan l<t"Vi ist^Wesentlich ainlets .iiifgi.-lellt. als in dc-n Vorjahren. Die dein llnjudmltsplutt angehefteten S|H'zial-l5udgets sind - mit den (rn Ii ml w ein lell eleu He eingesetzten giiugeu nicht für. dal! sie einzelnen Verwaltangsabteilan; Institutionell abgestimmt I trese sind -ich da reib.-• klar, llajt sie fiir jIii e I iiifenilifnisse' und ihreik'ptdmüKigc-il Viisgaben mit den und Ret ragen ausziikoniiued und aul .Nadibew Uli zu reclinen hu hei). Sie sind verantwiirtfich ihtlli|hl übelschrelileli. Nur die Ausgalteiiunsüt/e •-'ftii ii ■ rr„j ^ii i fiii i RUiren i|lii"rl«-jij Infolge* h Aiipitel s I ii i Sondi'iv' ganz iCnvorhergcsseheuc: J'ntsliinde 'sollen \*f*b zu einer I be'i sctin iluiig und Nadibew ilIiguug f dessen glaubt der Vorstund, in'lÄ -Iiiin <K.<|j:t< Im*w ilngiiugen iMii^c-c;tz4en. <mitM> '11)1 iiusrt-icheii werden. Wehn Sie diesen IVel-ra'g. mit «U"if* Na'chlk'Wjlligiingen des Juli res l')""» \ergleTdix-u.. werden SU" alferdings iMk<'iineu. (lull ein gewisser (>ptfriHstuiis zu der Annahme gehört, deitj der Haushaltsplan I93twVirklich balamumt. lofolgö'itei j.>— nauiMi Vbstimmnng.fde* Snezial-BtHlgits bin ich '-itltert.dec Ailffils.sung. dal! dieser ( )p| imi-mu< nid^ Ii nlni 11 n let ~i-t Alis der /uscimhteilSiellling des I laush.i'ltspl Sie, dal! wir §m für i •<••>, mit Hinnahmen I 14£ IMHI und /?>/ \ assalte rethnen. Sic-sind um rund 11«> ihm» höher d- 1931. ■Zur l'lierWiiiduitg Mhc-s l i-iles iler Sdiw iei i^k.-üin! Ulis aus den gesteigerten ■ sozialen Viifurdei■iinji-n erw nlihilft uns die- . Jiiiliscbe VV iiiterhille. Ks und st um au dii eine I tircofHrjcht. sei Melle nauic-nicich bei die-i'l Iis V Urs tu Ildes allen zu danken; lidil der Jüdi-dn ii VViutcrhil.fi -ind. die mrer l'llictil der jimi-cin-u \\ miei nnie gegen geknuilileu -ind. Igibt v ic-le ( ■euieii.iile.i u gell n u <■ int viele- Joden, die-der (ieineiiide niebt angehören, die reichlich,] und überreichtfcb liir elie VV inlerlulle ' ui-»|ieinlel li i!.;i. leider abe>r Vilich übe-i aiis c.iele, di<-. Vittt Ihrer sozialen l'jluht bisher nicht bc-w iittl gewesen ~rirt.i|. Wenn -ewirklich --elingen soll, den <h-r Jüdischen VViiite'rhilfe gestellteil \nl >rderuilgen und Aulgabeir udl g. reiht zu werdell. belli: r- Hoch rlc-r Janzahblllg groller Mittel. tili inliti- I i i i in lf«> dii'jetiigc'ii, diij ci ich den mm Rc.'idie ei l,r--enisy* | linien für'd »- Jüdische; W iutc-rhilfl". In-izutrage'ii Ii dringende lütte-,' nicht ZU erlahmen nrtd so zu spejiden, wie es für andere «lufdi die Kidittiuie-ii de-- \VifiJ.t*j idfswe-rks 'des deutsehc-u Volke-- c«rgeschrji-l>eii ist. \n Ii - jenigen JucleA aber - Jude-Ii nicht um nach dem l><-kenmiditi I, ■ ins, sonde-ru auch diejeni'gen. .üe Ge-sc-lzi-u' als Juden anziKeJi'c'u 1iin I Jüdische VV intei Ii die lte)tragspl1i«h.tFg ges|ienll-il 'h.dn-li richte ich den nach' den N il (tili ■: inlolge-li-s-i-n I vi r -in I und bii-hel Iii dringenden Vppell.sicli nui.....■ iir ihn bc-w nfif zu sc-in . ipllieti und nach Kriific-ü'für ifievJüdische Ä'thtc-rhilfc- Hambui-a / i spi-udeii Sie helfen'damit null le-n An-t.ilti-n -,k-i (.. inein lej der Volksküche di-r Sdiiil-piisunj: und' an den n I luriihlungc-ll und Institutionen, elie .ml die zu-.i I zl ictie Refreilllüg durch die- Jüdische ,VV niteihille inje-w u -. n .ind. Die Gemeinde selbst ist ii i e Ii I in der I iie-. die liedii rl ni-se dieser Institute zu befrie'ligen. Gedenket der Jüdischen Winterhilfe Hamburg! Bank: M. M. Warburg & Co.; Simon Hirschland - Postscheck: Hamburg 15054

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