Mannheim
Compact Memory

Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1935-04-11 · 4 (11.4.1935) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
11 (1935)
Issue
4 (11.4.1935)
Date
1935-04-11
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
77% known words query
IRI
…/4891256-5444737-5445045--1015-4892145
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Nummer 4 G e m e i ii d e b I a 11 der D e u t s c h -1 s r a e I i I 'i s ch c n G e m Ie i n cl , Seite p Lc-ct vermissen lerne aus denen der Verfas \kteu der Gemeinde J ehmaun ja ih. erster gcnÖssischc Zeitschriften, tun:; <iiJudentum vicjfach 'Iii- Angaben der Quellt iier geschöpft lilil: Hinweise auf ii und des S\iiagngcn-N f rbandi-. Linie benutzt] hat. oder Bul '<■ w ie /. B. iiul die Allgemeine / den Millci linken Üb« r ilcti Erb' der Sv nagngo. den Architekten \lbcri lto-enguileiil (S. Itii. wären jedenfalls »ehr zweckdienlich gewesen, .n-be-mulc liir Diejenigen, weiche, etwa in \ii-ihlul< (in Lehmanns \i beit; sidi einmal mit einem anderen Gegenstände der „G»eschichte unserer-CTemoiiidb. helas-en wollen, deren / iwaminen fassende Darstellung ja, wie auch Lehmann i r wähnt, hedaiiciliilierwci-e midi ftrhlf und vielleicht ajii fehlen dürfte! n. ie Ii" tiiii r dein war die jnV/brift. Km"! weither he Mnn/e Kurth: Uli«] Herjia-ys. dein Gei«.! liehen Beamten ih. r Dcu1-»h<-lsitic.ifri sib^n Genirflidc i.U (l«inil»l»rg, viifl viidep seiner \ereliri i Ii -einem J"« jährigen Ami,-jnhitüum gcw*tyict' i-t: die Blick] -cilc-enth.ilt ein hebiäi-ihe- Ai, t .1-1 nletn-a i| »ei hell!\.uiie''i! jiiMei 'dem nennen beide* Neiteil flr Jubiläum- 5W)T; VVeiiere; Eiuzeiti enthält der.' \nf-atz \i>u Vllultt ■Jüd)sdie Medaillen in M. G r 11.11 deutsche Juden. Hamburg l'»04. "» w\ ize.u jülii-cbr Jallte-/alll ■ i 1'■ it. über, diese M iinge W ci I I über I lailijiii 1 j»ci .1 I d - Weih: Hamburg* )-.• Ii.? *: ange Zeit hinaus muh Kinige stellt, teils ergänzt S\ nägogenbaucs 1 'im M e 11 d e I * o h am 22 \ngahcn der Schrift seien hier ti riihtig I.EON KOHS'l T7.ER: 17'ls i-i eine Hingabe in .Sadien <l •- Wortlaut wiedergegeben, die' Moses binar I85q an das \ iir»tehcr-Kollegium gerichtet hat 111 d die wegen ihrer skepti-ihen Bemerkung über die Duner der Emanzipation fast prophetisch anmutet. Sicherlich,wissen mamhe der heute Lebenden muh. wer Moses Mendelsou gew-eseil ist: für <lie vielen aber, die in Lehmanns- Arbeit den Namen zuerst lesen, sei bemerkt. daK er ein Onkel eineder ersten Söhne unserer Gemeinde. Samson Raphael II irs'chs, gewesen ist, s: f.. Duckesz; 'ipan rnti hebr. Teil S. 120. deutscher-Tefil S. 41. — S. is wird. Oberrabbiner Stern der geniale geistige Vater der Hunt'-' burger Gemeinde-\etfussting genannt. Diese Bezcichnuijg kommt dem verewigtet] Oberrabbiner Stern, ohne -einem Andenken nahetreten /u'wollen, meine.- Wissens nicht zu. Georg Friedrief Häncfel sOO. Geburtstag .....i-n < 111 die musikalische Well -ie begeht in ihm .die] Der geistige Vater <l i-t. -ii weit meine Kenntnis der Akten reicht, kein anderer als Simon M a > , der Steher-Kollegium <ler -len Einfluß auf die nusse ausgeübt hat. öffentlichte Denksdiri nur das Weseutlii Gedanken der neue 1 r Hamburger Gemeinde-\erlaam 18. Dezembe"f" 1862 in da- \nrmeinde berufen — den wesentlifJEugestaltijng <ler Gemeindeverhalfwie die -e'iiier/.eit Min ihm vert |.erweist, ,1'nd auch er hat. um ist? aii/udeuteii. die leitenden Gemeinde - Verfassung nidit als etwas neues ausgesprochen, sondert) .— dieullcrdingü in klarer und wirklidi genialer Krjccnnttti's <ler Eniw ick hing — /um ersten Male mul; in entscheidender Weise den Plan der neuen Gemeinde-Gestaltung entwickelt, ehe das Gesetz vom 7. November 1864 nie Bahn liir -ie freimachtc; einen Z.wang Zu die-er Neugestaltung brachte das erwähnte Gesetz aber nicht, und insoweit ist auch die Daistelihns Lehmann- (S. 28/29) niiht restlos ridltic. I Da- Jahr I9f5. In.dem wir de '■.'rollen R a m ha in feiern.- ist auch eiii Gedenkjahr be-oiul.eiei' Art; 2">o. W iederkehr der. Lage., an denen zwei der grollten \Ki-ik genictS aller /eilen und Zöneli gt>bk>ren wunlen- Johann Sebasiian Bach uuil (ie.ug I rii-dridi if ä nde I. Ihre GiliurtsJ orte Eisenacfa und Halle liegen einander niehi allzu fi rm, und uileh ihre Geburtsdaten sind in einen,'/<'i(riiuin \un nidd ganz *'ier Wochen zu fassen: Händel ist am 21. Lebriftüi Badi am 21. Mar/!(>*■> geboren. Wii- Mr-diieclen -.erlief 'übe' der Lebenslauf ih r beiden Münuvr« die einander Iii' -• brifffich nie in Ve/bin ebenjler -«lilidile. klein nderj Künstler bei seinei I nkajlgröße: weiibeiüfinu vertiefi er niemab dir und starb, w ie er lebt«, 1 «Mann. Händcl'hingege'i itsdllands. Iialienuu I n—iTi jungen Jahren ei 1 ■ Ailit/ehu jäh riger '-eiin h dent-ilieu ( )per aufg« -ehen. nie gesprochen haben, am! ilung getreten-ind! Bach blieb /eil bürgerliche Kontor, galt alschaff< 'Zeitgenossen kaum' mehr als eine eigentlich nur alsj.Orgetyirfuase. Grenzen seiner deutschen ileimat als fein einfacher, frinnmer deut-<h( an den Kulturen dreier Lander. D Englands herangeliiMet; war -(fn berühmter Kom|Kinist. knuille äl Werke l/u I lanibu rgl int d*j erstl fuhrt sehen, war al- 2(i jähriger I tirliii-lli<li-liaiiiii«ver-(Ji( Kapellmeister, um dann in, Engl später ging, bis aii sein Leben-emJ der Musik zu leben und /u wirk länocm bis /um heutig angesehen, sein Leichnam 1 Lunqon bestallet, inmitten des Geistes. - , ml. wohin er .ein Jahr' ■ .11ein |- ür-t im ,Reifli 11. Er jdJrdv«vn den Kug^ luge aj 1 ihr größter' I'inkün-th I in c er We-tniin-ter-Ablei / 1 V111I Königen' ■ I»-r (•elulrl und /.um SchlU'H hoch mürticeli, die 1859 mit und jet/t. nach 75 Ja -ehrt w ioder aufgel lt idjeij Inhalt völlig verlöten Slüik jüdischer Gesd ihnen gilt dem. Gcdäd de- Israelitischen V01 In-, w ie das IU-l itllt \ ordersiMtß daum eint in teil w nt ichtc t ins du eil 1 ge Worte,'über die drei. Gedenk-' den' Gründsie.in versenkt wurden bei -einer Eröffnung Lt-t ulivei:-- 'wurden.' wahrend -ein übriger Sie alle [drei erinnern au ei 1 in - Hajnbiirg. Die älteste m>|i an die Ttier der ersten 2.1 J.dfi Instituts] ESnfäch und anspruch» i-t. führt die DeukBiüiize aüf de Patriotischen Au-talt entlehnte Sit QS Sinnbild de- ( .ew i rbet leille- .Waren somit die Leben-Iäule der beifleh chioden wie nur denkbar, so vereiniirl sie Ulli so enger! -" <ehr. dal! ih.ier behh Ricinsum genannt Renten. . ••. \ er-iliieden w i« ihr Leben.-c l ItiiIlitis /w isdien ileii beiiliVn gro ( Judentum. 'L'- •|ien-clil -ihf 1 iii im lüdisciie Musiker und MiisiKfrcun B<icJj eine weil näln-li' Su-jlj|iing il \.i <>l!eli' SO V 1 N-i' Ii rulitti fast 11 :l r gel -- den Bietienkoi mit der Inschrift: l ue ihn deine I bind auf Und leibe ihm viel er bedarf. Y Buch {.Mos. I5»8| auf der': Rückseite neben dein llinw'eis auf Idas Juftilüuni xdie J lln e.-/alil IS4I1 und die t m'sdiiiil: Einer half dem andern und sprach /Ulli Kinder: -ei getrost. Jcs. 41.6.'— j]>iijzweite der (>edenUmiinzcu erinnert an die Grundsteinlegung iLe-^Kvaukcuhuusjbs der Genieimle am H). Juni fkfltdas Salcnnun Heine /um Andenken au seiht Kchmtflt, ei l teiltete, an ' (»emeinde geprägt. Di das Bild Salomou Menschenliebe ist dii zeigt <las uns allen 1 hatises, darüber die Andenken erbaut von dritie Gedenkmünze nays atilälllidt seime \\ torbene (iluttiti Betty, geh! GotdJutile dem Stifter zu Ehren von d \ orderseite der Münze -chmüiki ine-, -ein Name und der Satz toie aller Tugenden: die Itütk-eiti K •rtrautc Bild der Fronl Inschrift: krankenhau.- es Kranken ler Detit-ili- Israeliti-ilien (ieiiieiude. der, seligen Erim Beltv Heine "zum ihrem'Ciatten. Ilambarg 1841. Die. enilliih wnrile detii Cnacham B e r- J~>jähtigen Amt-jubiläumau) 25/Oktober IS4-6 von Ü2(> Mitgliedern ller Gemeinde verehrt. Im Gegensatz zu den beiden vorgenannten Gedenkmiinzen Sihntiseite — offenbar au.- reliuiotts- / iL ih r als Jttnle gebori^lie :Eefi'\! Iii>ld\ . der ,i|- /w.1 n/igjähriJe liihrung der' Mal Itii us-l'assiöjl - i il-n nach "9 Jahren mit der 15 .fast \ 1 rgi*--eue 11 Badi w iedetet \\i Riilun als Kompon-isl .eigentlidi •illi/n lle jllllentUUl.. be-onderi-mpfunden Bach stets als Er*mdlii mau hie lind da bei besonderen Synagogen hören kann, sind und körper im 'Rahmen ■ iudi-tlter. .au Veranstaltfiigeii, mag ihre kiinsj alle I jeniiijn'geii erhaben'und dar II Vit sein. i. \11ders bei 11 ä if d e I.1 I lier -lterr-ilit V'erjtuTtnis zwischen dem Judeniuiir utn" den Seiten hin Krächte getragen h it. Einstellung zu unseter Bibel. m >Ut\ l-|iii-l (in zu ih I; W ur ,es ilo «1 o Ii ii-- B a 1 1 k-.!l w .ii .null das f''II , Alei-*teI II und l'k W II rtljgl.'S I ).iri|le Ie f-nuleiv und Pnrtl zu llthu Me JV'; l!> |sl » ilunh ,ii. .Vrtt i;- e.r-te seit Ikhhs \<h\ - I liner .Singakademie ih I (kt-t; kiid tInmti -e im 1 -1 liegtündele. \ber da I jüdl-dle Gotlcsdieii' I g. Bai Iii Orgelwerke, die G'elegi'nheVten. in Orgelbleiben ihuh ein I n ni Iiiidii-gottcsdicjistlijti -r is(he J löhe aiiilt üli r II ein Heiligtum in sein r enthSIt diese auf der gesetzlichen Gründen 11 ä 11 d c I war ein fürstlicher M in der hünenhafteii Ge-iall. in innerer Freiheit. Seine kitii-t war menschen, gleich größ an G.ehalt Klarheit. groHlinige E i 11 f a c keinerlei InMIiche Darstellung....... im-rkmule -einel eb. ein ihm rii tu u e(ii-el-eitig il.inadi In letdu t ili > ill'sdt in jeder Bezieh 111 - Wesen, im ( li.nakter;, in ie des geborenen llei reha ie a 11 Komiat. Kraft. \\ heil -ind die W e-ensiiinl -eine- "Schaftens. Ia < in l-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.