Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 10 (1934)
- Issue
- 10 (23.11.1934)
- Date
- 1934-11-23
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 4 'Gemeindeblatt der De-itsr h-lsra«l i tisdie n Gemeinde Nummer MI .malischen liiiihcitlichkeil bestehen: «•- »oll eine Bibelu <>i Iiiwerden. Marlin R nr'l» i: r wird ..fintsfehung und; Krüb/cil des biblischen Vlf»»iaiii»mu»" bchandi Iii. ein I hcm.i. ■! > -111 »eine w i-»cii»<liiifili»hc \rheit antler Bibel nun schon »eil Jahren \nu flen \ ci-<bie l"en»tcii Seilen nahezukommen »uibt. I»l doch »ein griiHr» Werk: Königtum Gotte».:T ila» (I i- Bc»lelien einer piiiniiiicn Thenkratie in der Biihtc:- ziil. bei Gideon, erstmalig ■; ithgcw ie»en bat. mir der l\inlt<itlillg»baiid einer nul 'Urei Bunde angelegten Darstellung Ii - jüfii-ifieii Me««i iiii-inu-. die den (.e»ainllitel: |)a» kom-' inende rubren wird. \iub die \<»rle»u Ilgen, die Buber im Januar und klebrilnr. l'>-> an der Lehranstalt lür die \\ i»»en- -iball de- Jn<fi»ntuniin Berlin Killen »oll. werden da» Ihemi: Biblischvr Me--iaiii»m)izugrunde legen.. I - (st; »clb»t.cr-läii<Ilich. du<? bei einer Tagung di r Mittel- -tellc. die in einem »o licikuteildcn jüdi-ihen killtlll- /enltiiiu wie Hamburg' »I anfindet, auf die Milarbeil der dol i an-ci»»iui-!i Gefehlten;ri>|{leij Werl gelegt wird. So »ind< )!>>•(- rabbinei I )r| ( a r I e b a i Ii and Rabbiner Dr. J J c o b um je etilen Kur» gebeten Worden, Html .zwar'»«dien l)i.( arlebaib die .dSibel in der I.-il u r$ ie' " :bcfb autle!u. Dr. Jacob eine l'iuliiluui|;r in die jüdi»chcn I >i I «■ I kommen! itoreu gellen. Wer, die uirl'rrunleiiliiibc Wirk-mikcit kennt, die (ailcbiidlj (tele in der lüiblun. fei \ crjclicu ligung uu-eier Gcfcetsillet but.i an l wer etwa» um der . untre Ii ei reu ft Indien Vrbeil «eil!, die in Jacob» monumentalem kipmine jii u zur Getic»i»3l »teikl. wird die KürderuniS ab- VIie\ie bnlfa vi issenpch i! »cliüt/eri können., die. von <lic»en beiden Kurten /u hiffei* i»I.M --Schließlich lieali»i<hj.it:l -Dr. Krn»t S j in o n in flie* jjidi-<lie (.e»(bic!it-lilei il u r derart <u n/n leiten, dal! der Bibel durrc-tetlt den n [BellaudInn;: ibt i» ird. . und ktrti-th illiter- / k»l -o die kommende l.i rn/eit von allen bisherigen dpuh •qle r:tnhcitliihjkcit de- Dicmas unterschieden Ihm ilei ein llii|it/iiz in fler Milli 1-leJh-n irbcil die Verbindung allgemeinen und jüdi»theii "\\ i»-i-n». allerdings etwa» /urin!.- Iretenmul'. »o bleibt iloib ein,andere» 1'rinzip dcr.biei i rs| teilten Brbl ii ilg»aiifgtd>c vol I im abrt: da» der \ k t i \ \1 a I d i r I. e i n e n/d e n. 1 - li.i nrtjelt »itlr amb diesmal keine-^i c-r- Hin \rtHrage; die i-nf/um Innen -ind. -ondern um eilile IVMigeim iii-di dien. Iie'-timiill vor allem für »nbhe. die al»"l .eh lei. Jugeiiilfiilirci tülir niler »ou-t in der Krwachs« iicnhiitjiing -teheu le Alen-ibi-n hur \nreguIlsen empfangen können und sollen, die ihrer eigenen weiteren Bildtingsa'rbeil ■uniiyllclhn r / iilekoinineii. \udie-eiu Grunde:muH auch die /nhl der I . ilnelinier auf hwcli-teiis >n b«-»i4irankl werden eine mihere Ailil »tblieüt, i-nien»i\e \}ilarbeil jede» ein/einen itlld den /u-auiinen-iii I nR iI«m I eiliielimer /u einer uei»tju;eii hiHe und die Milarbeil eine» befreundeten \erein.» »liit/en kiiun: da» jtleiibe ^'ill für die l'eüadi-l.idiei^mittelaktion. I'ijnt irtoÜe Reihe anderer »o/ialer , Arbeitsgebiete würde ohne die er^ali/enileii /uu endun^en dei Nol»land»hiIfe den I Inf inihrer l.ei»lun,ieii \ve»enl!i»b einMtlljiinkeil mii»»en: .Ii/u /abll be»onder» die uiibtisre kranken- und Hans- |il'le-e. deren "latiitkeit gerade -den iiifesten uud tt'ürdipsteli Peilen imserer Cemenile zHpiitekdmmt, fieroer die iJem n-- yrntel- und Bekleidun.^-abteiluii.^ (eiirfkhlieHlifh der Niib-I.ube). I - ist .im lUeser Stelle niibl notueiidiu'. auf die Wjdttipkeil niid I neilbehrlichkeH unserer »o/ialen Arbeit hin/u- «.ei-en. Ii t u a Ton b i.» SOI» |-'ami|fcn I e Ii e II in - I ii ii d i it e r l n t e r - t ii 1 / u n £ '. I )ie»e 'I'a1»aibe liefert bon allein einen so dringlidieil Bewei» für die \ot\\endlftindstiitfe. dal! man nieinen sollte, mit Worten eil. Wohl aber null! jttwajtt neiden, dal! <lrt und dal! ins- Soeaden kaum Urtrapes' (teliratiil nabcn. laue kn/e. Reihe i liseVer Mitglieder, die sich im \ori,uren Jahre Ii anerkeniieu»\\ erlern Mal!e beteiligten, bat in die»em Jahr ir nichl ixler Henif {fespeiwlet: auih hinpiifilliib der Hau b ocksammtiine i»t xü beldapeu. dal! au biaiub und minatlicheSpettde im MiRver leben. D il! I daneben auib bewährte d IV keil der \ol»l sparen /u dür sheripe lirpi|bn b -»ondere (Iii lläirtej dt keinesfalls ansreidit nif den Aufruf einjtesaiiftcii i urjöh rijren j idi»ifi--o/iabjr KilfstelliitlK niiin Fehlen, f juli A orh indeii »iud. »ei hier jtern festp Ii» i»l /ii hoffen, «lafi bei der \cranl\ a^J/jeilem eiiKelneq Juden gepeiiüber d<- der-Mi Saunji la» I r-iebni» »ich weiter be-.-ert skh neuerdinxs aus dem Krci»c stundshilfe /u| *lnten»ix it-rnnir der wird sicher Ueinen un^üu»lijten Köllen linden. Mier' »«bou jetzt nu>i:ijeder p danke de- Opfern», des erlisten Und liewul'teu Oplern». in seiner Spende sowohl Für ruf w ie allen innerhalb der Ijallüblooks; ininlnn liibt worden i»t und ob e» ihm. Irot/ dir kielen i iiimcu auf allen Gebieten, nicht voii neubni nio; daum den Välerh überlii feile IvhIu' au -jo/ialer (•> (iurifi <He lat;wieder /u erwerben itden Stellen \erliillllis /nein indei - Zeupiiisse echter m (ieuenleil. \ i«d- »tellt.' omüllg, die heule (iesaintheit ruht. Da» erbekomitee. .JUcarbeiler der Nolllgefl j;ebil<let hat;' für seine] Arbeit ülen. ob (lei Gi'- verantwnrliififrs- Noistandshilfe ch-r Dentsch-Israelitiseiefl Gemeinde I n Aulerwirk-- Vnfordelith i-l. ' mnunu I' o » I » ifi e (k k o n t o : 11,i inI>!■ I k i> ii i r ii : Dresdner Bank. Djep.-R-assi Simon llii»(blaud ■. tfy%. ■ Ila: II. rvestcliudi B .i ii -k Für die Notstandshilfe der Gemeinde « -Wie'in den vere.iii-ene|j, Jahrefi. i-i amji in <li^.-em Jullre du- Not'standshllfe der (iiMiieinde mit zwei Aktionen werbend an die 'krei-e iler |iidi»(ben demeiii-iii dl IiiManjretrete.n: mit dem MLemeineii \ u f r II f und mit der II a u » b I o ik » a m hi I ii ii it. Di r Vulruf wandle -ich au die KinSelpcr-iilliichkcit. den Berilf»au-iibendell und (.escbnft»rii-liabei und up|<7-llierte in da» I ankommen und au den Be-il/: die Ilau-block-ainiiilunp riiblele -»i<b au den lli'u-liall und bat um eine Spende, ein Opler mihi Veibrauifi. \'ur da- J-.rsebuis beider Sa mm I untren kann bei Beleili^iin,' allei kn i»e aiisn-jihcMi. den .ilrinjtencUtiMi I5epari der -e/ialen In-lilutioiuMi unserer Gemeinde /u decken. Dabei';-l /ii - bedenken, d; I! die I lau-bliuk-immIn ilv: in euji i Verbimlnn^ mir der -ieli iiJier da»!t in/e üeiili ei- -1' eikendi n Vktiou für HiHe find \ufban -ilh voll/lebt. V.us dem I t-'ebnibei lei Sainiiiliin^eii werden fast alle -o/iälen I inuchtuiutiMi un»i rer (ieineinde inil;te»pei»l und miteVhalteu. I - -ei hin an die f eiicrunit--Abteilung er- -iniKMl. die ihre \rbeit nui auf dal.r^ebni» der \ol-taud-- tf^li"!! 3-»»irtVn. Jußcndleitcrin Hclene Ric ck: Die Handfertigkeit in unserem Tagesheim für Schulkinder, Gemeindehaus, Johnsallee 54 Hnc» der bihfctigsteri Kriterien für die Ben Hei »eeli-ibeii licliiu+en- und dei Kntwicklnnt des kind baupt i-l »eine, koiixi-nlration auf die Dillirc. die es hesdiSftigen. Iibenso ruhetos und reizbar \» ie i eben»o sprunsbaft und nherllächIich uciidcl e» e».»e von einem Spiel dem'nndern zu. /u jedem ii iijr lies - überjewcil» vind ist. ein tntererBniiftcMi Spiel, zu jeder irntcn Resdtäfti^uh^'gehört viel Rahe und Gelassenheit. Man mul! warten können, während fli<> Mitspieler versneneo. die Höchslleislunpeu auf dem Spielfeld zu crei<hcn. maii mul! »elber oll viel Geduld aufbringen um die eigene l "n/uliingliihkeit ertragen zu kiiiineii. ohne fleil Ball oder die Vrbeit schlecht gelaunt liegen zu ln»»en. In Unserem Heim nahen wir Wenig], Gelegenheit, .ml theoretischem Gebiet eine bewuftte Kij/jehung in. seihständiger, gründlicher Arbeit durchzuführen. Wir be- <Iir.iiikeil uns_Jediglich darauf, für gute Schularlielteii zu orgen und dir Kinder mit jüdischen und deutschen Volk»- I ieilern r und l.iyähliiugeii vertraut zu madieir. »nweit »ie III der Schule nicht "behandelt werden. Dieses geschieht zur Unterhaltung. - Viel sichtbarer i»t <Ie■ r er/.ielierischje Brfolg Opfer sind Bausleine lür eine neue Zuhunft. spendet für das Ulinterhilisuierh des deutschen llolkes!