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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1934-05-25 · 5 (25.5.1934) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
10 (1934)
Issue
5 (25.5.1934)
Date
1934-05-25
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Nummer 5 Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitis die n Gemeinde Seite 1 in einer Mindestzeit] von fünf, meist aber mehr Kindern, werden gewöhnlich von der Jugendschwester selbst, bisweilen von andern sachverständigen Personen geleitet,- oft Sammeltransporten angeschlossen, die von den Heimlcitungen arrangiert werden. Nach <ler Heimkehr werden alle Kinder zu eiiler Nachuntersuchung dnrdi den Vertrauensarzt einberufen, bei welcher er seine eigenen Befunde mit <li!n Berichten der Heime vergleicht Die Erfolge der Kur werden mit einer Note in die Akte eingetragen, und daliei wird gleichzeitig.wieder Beurteilungsstoff für die GesamUeistiragen der einzelnen Heime gewonnen. Mit einem grollen Material von Zahlen w i41 ich meine Leser nicht plagen, nur einige wenige über die Kosten unserer Arbeit und über ihren Umfang! I nser 'Finanzwesen liegt in den Händen des Geschäftsführers des Jugendamtes und der Jugendfürsorgerin. festerer führt (Ke Oberleitung mit Verständnis für das" Wesen unserer sozialen Arbeit und mit warmem Herzen für die Note unserer Schützlinge', aber auch mit gewandter Technik. Noch jeden Kehlbetrag hat er zu decken gewußt. Die ermüdende und mühevolle «Kleinarbeit erledigt hier, wie im gesamten VerschickungsVesen, mit unermüdlichem Reiße Schwester Thekla, in ihrer vorwäristreibenden Art sich immer neue weit VOrausgCßchautc Ziele steekend und doeb um da* Wohl jedes einzelnen Kindes mütterlich besorgt. Ks sprich! sich leicht und schnell aus: l)ij.> Gesamtkosten der vorjährigen Verschickung betrugen 171000 'AH. Aber erst, wenn man weil!, daß nur ein Posten v im 5500 XU BW Zuschuß der Gemeinde von vornherein gesichert war. der ganze Rest erst in wenigen grollen und'in Summen einzeln herejiigehölt werden mußti von der Heichsversicherung, von privaten und Krankenkassen, als Spenden anderer Ii sozialen Kürsorge und Stiftungen, als Spem personell, als Zahlungen der Kitern - erst c beurteilen, weldi gerüttelt Maß [von Müfc dahinter steckt. — Seitdem wir an den Sanin Inn gemeinen Kinderhilfstages nicht'mehr beteil: für.jedes Jahr etwa 2000 Jl)l einbrachten gehend auf die mildtätigen He genossen angewiesen, um unser W Die Ilöchst/ahl au Verschickungen hatte im Jahre I9ä9 mit 360 Kindern. Von da al allmählich bis auf 145 in 1932, im gleichen Schritt mit dem wirtschaftlichen Niedergang. Kin neuer Anstieg erfolgte im vorigen Jahre auf ITH und findet seine Erklärung in der jähen Änderung der polnischen Verhältnisse die sonst vielleicht mit ihren Kindern verein flische aufgesucht oder sie in private Kind geben hätten, zogen es vor, sie nnsern geschlossenen Heimen anzuvertrauen, innerhalb deren Mauern sie Anfechtungen geschützt wissen durften. Noch Korm h»it diese erzwungene l instellnug in der Kitern ihren Ausdruck gefunden: Im Jahre IWJ war das Verhältnis der Vollzu /u den Niiht/ahlern: 20'— 50 —»50. im Jah 30 — 18,5 Prozent. Du.s will einmal besagen, «lall die.Zahl der vielen kleinen als Zuschüsse' Versicherungen slitiitionen der en von Einzelann k inn man und Arbeit Ii des all* t werden, die sind wir weit- / <• n iiiriercr Glaubensrk aufreiht Zu erhalten, n wir erreicht sank die Zahl \ iele Kit. in. eine Soinmerrpensioneu gei-i'-'enem V ermögen oder Zuschüssen .von Krai kenkassen und Versicherungen die Kosten der Verschickung weise trugen, im UMztvargängenen Jahre i -ehr zugenommen hat. während die Zahl de ausgesteuerten Kinder proportional sjch v Diese Entwicklung ist in gewis,seni Sinne beg andern Sinne verbesserungsbedürftig. Die jü< rnng Hornburgs hat die Abhilfe für diesen Schaden' in der Hand: Sie muß uns so reiche Spenden zufliefen lassen, daß w ir fortan viel mehr mittellose Kinderin Hei holmigsstätten entsenden können. L ud das w o Ernst Julius Scheiqr (Bar Kochba-Hambui[g) Der jüdische Sport ruft innerhalb der Stätten Jüdischer Gemein» Gesamtleistung hatte sidi klie jüdische Turn guiig sdion vor Jahrzehnten einen besonderen Ausgehend von dem Gedanken, daß es nichl ankam, dos Vorurteil von der körperlichen des jüdischen Menschen /u brechen — dafür le vor alliieren in einer andern der Mentalität len Tcil- 955 51.1 — Eltern; die aus tanz oder (feilerhältnismäfiig von uns voll rmjndcri hat. riißeiiswert. im ische. Bev ölkebäder und Kren w ir Hoffen! cl aftsarbeit und ujnd Sportbew c- Platz erobert, allein darauf Jnterlegenheit sorgten schon die Leistungen hcrvorraircndclr jüdi sondern dal! es vielmehr galtj'die k der jüdischen Jugend in diee den von der . I .'in weit uns •; r/iehulig mit spezifisch-jiidiscjien Infi he jui eher Kill/ -Isporller genen liefer i lel tichtm betäl sta u< WerAd schon vor dem Kriege zahlrcii Vereine ihre Banner entfaltet Unter dem Eindruck des he itigen wie richtig und notwendig es war paritätischen Sportbewegung d e eitlen In seinem Wollen und Wirke i of der jüdische Sportverein Jfrü ler in gebung nicht leicht. Nur widerstrebe in ihm ein Klement jüdischen l eben er allein erst zahlreichen jüd keit eröffnen-, sich sportlich /i und Geist zu stählen. Klu r \e lütischen Sportgegner, die deij Krzicdiungsarbeit freimütig nnerkam sportliche Leistung, mehr noch sein« zu einein geachteten Spörtgcgner erh Die neue Zeit hat dem' jüdischen gäben in Fülle gebrächt Der Ausfall nicht jüdischen Gegnern ist gejvv iß hat der jüdische Sporte vrein r dociu Lebenskraft eingebüßt. Die- (jüdisch achtet auf allen Gebieten jüdischen seiner bemächtigt, l ud nur mit . lichung lassen sich die vielen] alt und Pnichteu erfüllen Im Vordergründe steht die Erzich /um nützlichen Gemcinsehaft>menscl daß sich der junge jüdische Mensch und iles Wertes seiner engeren wtt voll bewußt wird. Es gilt, in ihm Kit bercitschaft, Tapferkeit. Kamelrodscha wachzurufen und zu stärken, «lies Ki$ :cnschnften. welche er rperliche jErtüchtigung Hände zu nehmen und' •n Begriff der Sport; Iten /i| füllen« hatten' die I um- und Sport- '■ff . . reschehehk spüren,wir, » ii der allgemeinen jüdische nuf/ulkiucn. mißverstanden, hatte es einer jüdischen l'in- I vermochten manche /n erblicken, obwohl nscheu nie Möglichen und damit Körper Tin schon seine parir bevv ullt jüdischen teji. Nicht nur i'seine nncre Haltung hat ihn" ben. Sportverein neue Auf- UMl Wettkümpfeu mit klagen-vvfrt, indessen ch nichts an seiner Kon /.eilt rat ioii. beob- .ebens, hat sich auch ilfe dieser \eriniieriiud neuen Aufgäben \1. ii ing des-jungen Juden n. Da/u bedarf es. •ines eigenen Wertes ivcitercn \Jemci nsehaft cnschaften vvie Folge« ftlichkeil und Fairneß •ichl?: mai ihm II Jttg in freiwilliger Gemeinschaft durch clas Schicksal zijtgewie-jenen muH. um sich hehuupten'./u können und charakterlichen Fortbildung' hat verein die weitere Pflicht, des junge freiide und Lebenslust allein Wirrn pflegen und zu kräftigen. Die- Pflicht recht/eilig mit den .Problemen der Ber> Berufsumschichtung vertraut m helfend beiseite /n stehen, Iii haus und Schule bcstgccignctl ständlich ob und wird von ihm in e mit den für diese Kragen spe tipneti mit Ener und'Energievi Auf dem Gebiete des jiufir glücklichen Lage, nicht erst in iIis« sondern bereits tatkräftig ausbauen /ehntelange Vonfrbeit gab ih die beste Grundlage, welche waltigung ihrer Aufgaben den Menschen, die vor uns strebte jetzt durch unsere Taten abstl Bei der Werbung für den jüdische nicht mehr um das Streben nach jüdischen Vereins: es geht heut scheu Jugend zu Arbeit und fügung und vvcrtbcw ullter Haltung jucl ich fü en Iii 'ir um tten l um i reudi Personalien und Kleine Mitteilungen Das Repräsc'n.tanten-Kollegiüm dei in seiner Sitzung vom T. d. M. ,12 5.40 7?^ Verein Adas Jeschorim, ferner bächl Geineindeabends. auf welchen; Herr Stuttgart über die Tärigkeitdei Reith scheu Juden berichtete, mit 445.TS Ji>l. Theresien-Stiftung. welche in Znsarnm der Kommission für das Woh fahrt bestehenden Kurzeutrale sich detr Krim rlernend, in der Ihm fhcinschäfi besitzen ben der körperlichen der jüdische Sportzum Trotz zu jlingl Ii M<iVll»cben Menschen Daseinsssen" i imfsniisbildung und Her >■ ihhCB ratend und s dem neben Klternlider/iehe'r selb-tverler Zusammenarbeit Juständigen Orgä.n.i*azien •füllr. herr S|:ortes sind vvir in der lufbäuen /u müssen, /|u können. Die jahrhen S|;ortbeWegung die 'erfolgreiche Bet. Den Dank an dii (hufen. wollen wir i Sport geht es beule tarkung irgehdeines Erziehung der jüdi- /u freiwilliger Ein- Gemeinde bew il|igtt' I iir den (Mjüdischen glich:die Motten des Dr. Otto Hi'rij «1, Vertretung der deutow ie 1000 XX für die ■narbeit mit der bei lesen dei Gemeinde ungsfürsorge der Erwachsenen widmet, und endlich einen Ketrag von T5S5.75 .V?)/ als Beitrag für die Heuhsv e'rtivtuni: der deutschen Juden für .die Zeit vom 1. April bis m, Defembcr d. J. Dieser

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