Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 10 (1934)
- Issue
- 4 (19.4.1934)
- Date
- 1934-04-19
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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\II Himer t G e m e i n d e b 1 a 11 d le r Ü e u t ■ c fc1 s r a e I i i'l s <fc e ■ G i Seite " L I *> k. *3* > ,» f . ■> w _j \ 5 * -> . * } T v *» 1 r . •■ -• i . * i-a; fj\; L II. I i- Dr. Otto Hirsch. StiHUiart. sprach am In Marz ml item ernten (jOTneinde-J tbetid in deHi uiiiücn Saale des Carlo - Hauses über ilie Ketehavertretiintt derdetrt: cken Juden, ihre giakabmi und.ihre Ziele. or- <*!■- ige Irei Hill llT Juilenlieit neben «I«• r selbstversjäiidlidicn Gegebenheit itrer •ikIi'm Einflüssen, die Gel.ebens körperlich und seelisch eine originale formung halten, so dal! <ler l reinsdilag der Heimatländer ihrer \ fuhren >o gut wie \erwisdit i-t. So setzt sidi der »• i — und körperliche Habitus des Menschen immer aüsLi Grundkräften znsuuimcn: ans dem Mut, der zeitlichen räumlichen Umgebung.]und tleyn cVtllcnsmaßigen Selbst IVrsünlidikeit. Si> Iiiiben aukh Charakter und Wesen der' tversjäi Abstammung .und den tiefgene schuhte und Religion auf sie ausgeübt haben, zweitausendjähriger Aufenthall auf deutschem' Hoden und alle* Geschehen auf ihm. besonders auf geistigem Gebiet, niiibo stimmt. Ebenso wie. die übrige Bevölkerung des deutschen Reiches nicht e nhcitlÄcher Abstammung ist und die wd> /.elnleh Landma inschaften des Nordens und Südens, de* Ostens und Westens durch Klima und Boilenbe«diaffeiiheit. duriii ßluimischiing mit Slawen und Romanen, dunhftfrnfliche Gliederung und geistige Einflüsse \ielfadl differenziert sind und demiodi ein sie alle zusnminensdilie|!endes vater; ländisdies Interesse und geiiieiusdiiiftlidier Besitz geistigsvelischcr Güter sie wieder vereint, sn sind auch die deutsiben Juden eine Nuance und Abwandlung rleis dcutsdicn Bürgern Acrciiiciidcn Gemeinsamen. bindenden ist mehr als des Trennenden, Ks ist das Bczcidinende einer religiösen Griindlialtuli dal! sie jedem N|eusdien das Seine liil't und jede Gruppe in ihrer Eigenart ^hrt. Sjc wird nicht die Rasse nfs gleidigiiltig bezeichnen, aber sie wird jede Rasse als gottgewollt und als /um Hjidisfcu berufen ehren lind.anerkennen. So Wie die Religioi cn sidi in vielem unterscheiden, aber ilenruxh ihre Bekenner in ihrer Besonderheit /um höchsten Gottesdienst und zur reinsten Moral aufrufen, so sollen sidi HUch im Hinblick auf den Schöpfer aller Meiisdicn alle Rassen und ii||i> Gruppen eines Reiches in (gegenseitiger Achtung zum hiicbs.ten Dienst an dem allen Gemeinsamen, an der von allen ersehnten besseren Zukunft des Vaterlandes zusammenfinden.' Die .Schulentlassung erfolgte] nie! w ar. und die' Eltern der . jungen M de* f tage. wie sie iirre Kinder am I Ulgemeiu durchgesetzt hat sidi »Iii \ erstich, auf den bisherigen Weg mehr gemacht werden kann. <VI(iii w der jüdische Junge und das jüdisch) Innd niibl mehr Akademiker.1 ka Angestellter sein. Es müssen neue und dal! es nicht ein einziger ,W >g gleich gangbar wäre, ist allen Retei jungen Meiisilieu wird sid) proiliikt lauil Zuwenden, ein schuftliche, gärtnere Auslände zu linden, keil gegeben U e pala.stinensischc ,i rbeiten. Die Aufgabe. I früher, alsibenhsi Jktigt MISchew sleheii Ii Uli in; •sten \ ersöi gi ii können. t bc'rzougung. dal! der. n fortzukommen, nicht il!. in 111■ r /ukuiift, w ii d. Vfädchon aus I )e|ifsch^ n auch kaufmünnMetier ifie gefiiiuli'ii \> erden, sein kann, der für igten klar. I.in Ii vrn Berufen in Doutschnl versuchen, lauern irtrrklidle l.ehrstetlcii im uppe kann die Mögliihden. durdi früh/eilige Kiilglicilerung in d.i~ (bell sieli neue Z ikunl IsuilSSiChten zu. erfür alle lejl der' auilerer I che oder I i liier driltlen ( jüdische Jünf C Mi ni uns mit allen Und ih-v \ i V- bis I? Jahren rfadl l'aliisliu.i. einer.handwerkliihe.n oder lamlwir fUhfeiß' ist von der ArbcitSgcjm<>i'li Jligend-Alijali in l5erlin-( harlottei Übernommen worden. \<>di iff'tliesi WO jneendlichen nach Palästina k nstlien im erführen iialtlittien flir 1 II llllll die l.llldw :en n 11 i Sorgen um jüdische Jugend Eine, der schwierigsten Aufgaben unserer Z it ist die he reifliche Eingliederung) der.jetzt schulentlassenen 14- bis i' jährigen jungen; Meie-eben. Wohl in jeder jiidi-dien Kamllie in Deutschland, iie Jugendliche dieser Altersstufen hni, steht die Sorge ..... das berufliche Schicksal dies*f Jugend im \ in(lei'gl HNil de- Interesses. scnuftlithc Sd haben sidi bereilc!rkIiirl. gl deutsche Jugendliche bei sidi alif/ni so lange /u behalten, bis sie sidi ihr ständig verdienen können. Während reichende Zeit bleiben, lim /die Inlernctn und in jüdischen Kitlturgati jüdisiiber Geschichte unterrichtet zei ■ Dii; Arbeit in Palästina wird i tralenl(jüdiscjM'n Stellea, der Jewfs die ein 'besonderes Ressort für die K hat. Dieses Ressort der Jew ish A; wortung dafür, dal! die jungen Me entSprechend iintergebrawt, ernährt In Deutschland heschagtigeu sidi der Auswahl geeigneter Kinder: die J ü d i s di e J u g e II d h i I f laufend Kimlergruppeti ~- im erste in Arbeitersiedlungen unterbrin; die J ü d i s ch <• W nj.s e n h i 11 gerin des Jugenddorfes I5en-Sdieine d a-S Kinder h e i in A Ii a w a h randsiedlung in der I laif.i-B.ii dun Die Juden älter Lander haben - eroflzügigcr Weise /in Verfügung gl Alter \on 14 und sie dort ire' jrir/il-' Imfl Iiir Kinder- und uirg 2, Knntstrane r>s. Jahre sollen die ersten .iimeii. I leime. Jalidw irldui I tlidien Siedl'in gen Itit niedrige l'llegesiit/e limen. aus/ubilden und ■Ii Lebensunterhalt selblei I ehr jähre soll BHSiräisdie Sprache zu eim. I'aläslinakuiide Und erden. [MfrW'ncht con den zeu^ i AgeiieV' fof Palestine. inrleriiufsiiht eingcfjübrj ertey -trägt .die Veraniisdien im Lande zweiklllld ausgebildet werden. drei Organisationen mit e. Y.. Jahn Berlin, die' fori- J"0 Jugendljihi t. e. \ .. in Pa1 Berlin, di i I ii Ii i t. h diesem 1 lilfsw Berlin, di ästiua. eine StadtrV stellt. Audi das deutsibi