Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 10 (1934)
- Issue
- 2 (26.2.1934)
- Date
- 1934-02-26
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nummer 2 Gemeindeblatt der Ucutsch-IsraeliiisHicn Gemein (je Seite 3 arischen und militärischen Bedürftigen .macht, und daß die den Bedürftigen zugeftihrten Inte rstiitzungen die ähnlichen 'Leistungen des vorigen Winterwi-i-ntlidi übersteigen.! Es 1 stell! Somit zu hoffen, dal! unsere NVohlrnhrtsnrgani-ationeu | trotz der größeren Anzahl Hp| ZU MT-orgcnden Eamilien' dus Notwendigste, allerdings auch nur das Xolweudigsic. Vierden leisten können, insonderheit in allen fallen. (Ii denen die staatliche Ettrsorge nicht eintritt. /" Die Wiederaufnahme defonsendiensfes der Di po-iienkasse milder Stiftungen i-l nach der Periode der Aulsa tu ml uiij; der Zinsen /um Aufwertung—lock - erstmals für 1952 im Jahre 1953 erfolgt. Ks wa(- hierdurch möglich, im Ktut der Gemeinde einige Er-pnmi-'-e zu erzielen, wenn sie Subventionendurch ihre Ziii-i-iniiulimeii' ersetzen konnte. Zum-Teil werden die Zinsbeträge bei' Aufreehterhaltung «ler vollen Subventionen als Zin-fiminlimeu di r Gemeinde im Etat ausgewiesen, soweit sie nicht durch Vereinbarung mit der Depositcnkassc alsTeilrütkzahfung auf da-I)arl«-hn verwendet werden, das diese in den vergangenen Jahren (ler <■«■- liieinde eingeräumt hatte. I lienfalls auf Grund des Zin-en- : dienstes der Depositcn-kn--o kann da.- Alten haus, welches' l«>24 Iiil'»>t insgesamt mehr als 160000 ff)/.Zuschüsse von der Gemeinde erhalten hat. diesmal insgesamt 9500 uus^den Zinseinnahmen für 1952 und'1955 erstatten. W ir haben sie als außerordentliche Einnahme in den außerordentlichen Etat eingesetzt. "Bei der Aufstellung de- I t.rti-l der Yor-lauil von der Cberzeugung ausgegangen, «laß die Gemeinde unter den gegebenen Umständen nur im nllcrdringcndsten Bedarfsfalle neue Aufgaben oder Aufguhencrweiif runge n vvird finanzieren können. Iis muß vor allem ihr Zicj sein, 'die bestehenden Institutionen und die ■ gegebenen Leistungen finanziell siilierzustcllen. Da/u ist es zunächst und als erste Bedingung erforderlich, dal! die notwendigen Au-gnlien in Zilkunft durch die Einnahmen de- )ordentMilien Etats; in-- •' liesondere die Sic ue re iiifttihmon. gedeckt werden. Der Vorstand ist sich der vielfachen Schwierigkeiten und seiner VerpQichltung, ihnen rechtzeitig /u begegnen, vidi bewußt. Der vorliegende Etat zeigt in seinen Einzelheiten fast ausnahnislos die reinen Salden, d. Ii. nur die notwendigen .Subventionen der Gemeinde für die Institutionen oder Abteilungen der Gemeindeverwaltung, welche zum Teil eigene Bechnung rühren. Fttr eine Anzahl solcher rnstitutioneit sind die Einzclctats in den Anlagen beigegeben. Wenn der ■ ordentliche Etat daher mit rund .708000 tili in Einnahmen und Ausgaben balanciert, so Übersteigen die Ge-amtziffern des Gemeindeetats ciiischlifßljih der Sonderetats ihrer Institutionen vveir die Millionengrenze. ' Der ordentliche Etat ergibt als/Endsaldo der veranschlagten Einnahmen und Ausgaben mit Ausnahme det Stcttcrcinabihen einen Deckungsoedarf von rund 660000 S?)/. Hiergegen sind zunächst die' im ersten Halbjahr 1954 einkommendeti Steuern zu M-rreihnen, die noih auf den vorjährigen Beschlüssen für das Gemeindesteuerjahr. rt55^-54 beruhen. Die Steuersätze für dieses Halbjahr betragen. Wie bekannt. I"> Proz. Zuschlag zur ReidiBeinkommenstcuer für das Jahr oder 'tl Proz. Zuschlag zur Keiihsverun'igeii.- -teuer. falls dieser den höheren Betraf; erfrilit. Die .hieranfür die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 1934 erw artliarcu' Einnahmen Verden von uns auf 5(MI(MM> tili geschützt. Es lie Zeit vom l, Juli Iii- 31..'DezeroJ •rste Hälfte de* (iemeinde-leiier jahiverbleibt daher für her 1954, d. Ii. für die 1934^-35 ein Deckung-Erfordernis Von >.......m All. Um diese Summe zu erreichen Beratungen des Einn|nzaussthusst stcuer, Uschlag auf 19 mögen steue rz u sth lag Maßgc-ldith hierfür l reiner \ ennögcnsanl daher wendig erscheint Nerniören leben nähme auf einen Ein zweiten Halbjahr |T>4 der Aiisgabenseite de schlügt der Vorstand auf'Grand der vor, den Einkommen- .Proz. zu erhöhen, den Event Halvers lagegen auf 30 Proz. zft belassen.' die Erwägung, .daß die Verzinsung freu im Absinken begriffen ist und ine verhältnisiilülfige Schonung iler Steuerzahler uot- Maß-?H im •1 die nur oder Mirwiegcnd von ihrem Der I.Vorstand holTt lud dieser ang der notwendigen 360000 .AH Vielleicht darf man aiuli hoffen, aiil Etats im Laufe des Jahres manche Posten wieder auf die Vorjnhrshölic'hcralisctz.cii zu können, was allerdings vornehmlich davon abhängt, ob der Staat w iedi r Subventionen für unsere Institutionen leisten wird. Der erstmals für das Gemeindesieuerjahr i*>"s3- >4 zur Erhebung gelangte-Evtfiitual/usihlag zur \ermiigen-ieuiti hat sich als segensreich erwiesen. Beschwerden sind dem Vorstünde so gut wie gar nicht, zugegangen. Anderseits Im1 Im Herbst des vergangeinen aller bedeutenden Organisationen und einer großen \nzalil -ein, die [ahres i-t unter Mitwirkung dedeutschen Judentums j fühlenden Persünliihkf iten Reichsvertretung der deutschen Juden gcsihnfTen worden, um ihnen insbesondere den Behörden find zu neben. \n ihrer Spitze stehen Dr. Leo Baeek (Berlin), als au—«Hin—es Herr Mini-tei iali a mut). Dem Xi-hcitsaiissihuH zut von Hamburger Pcrsonlirfhkeitei die Herren Leo I. r I! m a n n und Mav M. NN arhlirp angehören und in dem der Nor-' staact der Gemeinde durch Redhtsanwalt B. Dax id vertreten ist. Es gereii-hl dem N or-tund «Ii r Gemeinde'' zur besonderen GenuLtiimig. den Mitgliedern dal! Herr Ministerialrat Dr. m e in d c a b c n d, den der N ine einheitliche Vertretung, ler VanVnwcll gegenüber, al- Präsident Herr knhhiner \ or-ilzeiider ihre- Vrheits- Dn. Otto II i rsjcfc (Stutt- Seife stellt ein IJeirat. «{«'III ••einen N or-itzeiiden Herrn ihre Aufgäben heute mitteilen zu können. Ilir-ili auf einem t>eoistand am I ">. März im Curio-Haus«cranstaltet, über da- Thema: . . Die Reichsvertretung der deutschen Juden, ihre Tätigkeit und sprechen vvird. Der Zutri'tt zu allen Gcmcindemitglicd«*ri> ofie zulässig. Die Eintrittskarten - i. März.-an wochentäglirh au8r (ieiueiildehause Bot heu hau im Iii hältlichi -ie werden auch gey Leiuuihten Briefumschlages dm jiescni (iemeindeabeiid sieht . i-t alter nur srsni karten jänd Min Donnerstag, dem Mittwoch ki fiii-' I hr im ii-see 38 gegen kluwu-ejs, eren Einsendung eine- Ireich die Post zime-lellkl rwu'ifellos :die I leiaiiziehun;.' Nhiglichkeit gegeljk*n. .inf eilte I ankoiirmen-ieiierzu-i lilauc » fü / Der Zuschlag von t|' Pror Grund de- Rinkonliiiennt 1935 Bi i ITi4 53 i-t im Vergleich 'Vu aiulen n |in11-« gemc'indc'n Deiitslhloinjj .ilmaRig nnzilsehen. \or einigen Monaleu bereits rtiikvi ii keiul für jähr 1953 Jn Proz. Zu.sihl.iir besihbissen^"anderi tf-rlielien noch höher«' SJtzeJ An eine 'anfterordentliehe pelastilti, Hamburgs dar. Bei einem Ve mit wesentlich getfingeren Satz« riuksiihtiL'eu. dal! un-i-ir Grmpinde für Schul- und VVohlfahrtswesen, sowie Aufgalten ganz .»esonder« Dal! trotzdem aukh «lie Kircheh Steuereinii.ihmeii Iwilacht sethjj ihnen jetzt auih lie-ihln--ene »teuer und wird H. n. huchjdht Einführung einer kuluirsti uer \on denen erheben soll, w« l«l ineimlfsteuern zahlen. ' ' Mit Dank an «Ii«' jüdische ihre Haltung dürfen wir darauf qnr vvgnif:«' l älle des Austritts mancherlei andet PI1i|ifiii'u und l.asten] obliegen auf <-iin• ErhöljllUg. ihrer müssen, beviifist 'ili«', von iuVühruiyt «l« r N ei nriif:« iiih die I5i'-treliun'_r«'n um die erwiesen, w eiche «ler Siaai keine Kirchen-; «wh r (•«•- von ,\«vii- und A\ iederaiinivhluH^nr gelvracht ,hai. -Ekann trotzdem keinem Jtweif borg an.säs.-if;«' Juden ni«lrt unserer Gemeinde, angehört Viele von ihnen haben ■ im letzjlcn Jahr.e den NN «;; zu dei jüdischen Vereinen ""d Verbäj an diese, die Biite. ihren Einflu| .geltend zu machen, dal! «li«^ Zui der einzigen alle Juilen salion. der «lie Erfütlunir «I« aufgaben obliegt, aNgemein al-E Der \«irstan«l hat für den liehen Etat einen aullerorde.n.f welchem die 1954 fälligen ka| itaivcrpfUchtuBgeia der (ie tueiitde und deren bcabsichtigfe Deckuny; zusammengefaßt der \ erliiiJgt'nslleui'r di«v nachtragliche Erli ihuii^ «fi - ">4 zu v erzt bleu, zur Einkommen iteuer auf Ii ii -er (iiuneindi -teuer jalir en C, I rjl!- Berlin hat!-• Sl«ir«rii-meincteu h PI P.r.iz. völkecung r«li«'ji. die I! man beleg r.iluii-- w iihtfge lerseits ittelteil au der jüdischere f?> teich mit dun k au-koiunii'ii. mit BeMilkiiuuu Handttirgs für- Ijin^veisen. daß «las Juhr 1935 * .igege.neine ganze B eilt f. iejren, dal! manche Hain ' Wien gefunden. \\ i r riditeu l|! auf ihre Mitglieder dahin »hörigki'it zur GenM^inde als. im iiirgs innfasscmclen Orgafti-- r knltus-. NN iililfaln is- und Schulüirenpfliihi empfunden wird, ■tat 1934.neben dem ordenlitliilu'n Etat aufgestellt, in