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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1933-11-09 · 8/9 (9.11.1933) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
9 (1933)
Issue
8/9 (9.11.1933)
Date
1933-11-09
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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I Seite 4 Gerne indeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde Nummer 8/9 y k r * il '.. nie in de Versammlung, keine ^sonstig« .finden, in der nidit über dü^'S Werk gesprochen wird, deutschen Judentum null! r| immrj wieder eingeh werden, daß hier sein Her/ Stillägt! «lafl es von (Ii dieses Herzschlages ahhüngeJi wird.lob es in /iikunft iiberh.inpt noch ein lebensfähig-s deiijsdus Judentum geben dann eleu flammenden Aufruf, sidi injden Dienst des Wbrlces »teile, das der .Gesamthett iiij'd damit mich jedem ein/einen dient. ..Jet/t ist dieiZeit für vi irklidik» Ojifer da! Materielle Opfer sind immer noch der lieble Gradmesser für ' Beteiligung au einem Werk.: \ on Beteuerung liiindenheit und von sdiöneil Betrachtungen über den Werl den* Leidens w ird .niemand -«it. Jet/t muH es.sidi zeigen, ob noch wahre Hingabe an Hie jüdische Gemeinschaft besteht. Wenn, wir unserer Vorfahren. «Iiiin krisen/eiten sich immer /u bewumlcruugsw ürdiger Größe atifschwa igen, nicht unwürdig sehi wollen. ■ müssen wir uns im ()i>ferii für die'C.emeinxibafj über uns selbst hinan-: erheben. Vusere Min der' Zeitenwende hier gelroffencn Glaubensbi üder müssen aus dem .Vnbli.dk der Kraflanstrengurig des leutschjeh Judentums «jeder Mut und LeliensZliversicht sdic pfen kiinnen..die Jullenheit außerhalb unserer Grenzen muß sidi durib die Größe unserer Hilfeleistung /u entsprcdicndcr Beihilfe verpflichtet fühlen. Zusammenkunft statt- Dem üitunc rt Kraft u i rd. Da ra dal! ein xhlicRl dii- Schrift jeder deutscher Jud< ■sscr fiir innere ungeii der! \ crkeiner darf sidi der Pflicht an dem Wiederaufbau de* arbeiten. Die. Geschichte wird entsdi Geschlecht \<>n Juden vorfand stellte große" Anfgabe zu meis 'iitziehrn. nadi besten Kriften leut-dleil w Jiidenirtms 11111/;- iden. ob diese KrisenX4*i das-fällig war. die ihn lern'" MI •'<•-. AIIJUI. Vmtliche Informationen des Palästina-) \ Berlin. Anfang Oktober ist die 4. stark erweiterte Aul "h Seiten Sturk'. erschienen". Die Broschüre einhält W issen-werte für den Palä>tinli-W anderer. Aus dem In I inkanderitirgshestinimungeii l . Mitnahme um Kapit; ausj Deutschland Kapital-Transfer und I )cv isen-f rag Mitnahme vorn Gepäck. Auto. |isw. — W irtsdiaftsfrdg: VrhWitsmarkl Kapital-Anlagen Kvport- und Im| Ziffern Zojlfragcfci Palaslineusjsche Stenern trizuätslieferHirg Lebenshaltungskosten - Gesmidh I ragen Laiidu ii-tsdiaftlidie Vnsiedlungsmöglidikeitei Utes *fC, fcllc-s ■alt: ien r W. f~. ort- ™~4 its--1 Heisevei biinrnniren r \erwalfiing von Palästina yd-iV'SS'en. Zu beziehen gegen \ aI -w Widitigc oreinsendiin:.' von ~5 Pf. dich Portp durdi das Paläsiin'i-Aint^ Berlin W'15. Meim ki iße Hl. <Ii«- H.imburger Zionistische Wrciiiijruiij:. ßrallnt- H>. jüdi-dien ßue ibauillimgeii Brüh < halii/im Dalbiim, Berlin \ "4. Rosenth De. MruHc'55. bittet Uli» Ulli die Bek Aufrufe-. T.D.i- Anwachsen einej Vergrößerung der ()rts Datfjini mit sidi. Vnsereui \ auf wnc fundierte gi llierlür ist es erforilerlidi ibe de» uadis(eheii Ien ler gesii/istri'iwn Ifncbschara bringt lesen' w i (.ew idit. Literain i stiitlnitg I lippeliza rzie hij st ige I zu all. Versorgen. Wi freunde des j Ii.in.'s angewiesen innl bitten Arbeit, in.ihrer Bibliothek na l rastbau zu hallen, iilie sie ein uns ron'grofW Wicaligki'il -i in hl des Ii, Uli ( 'halt! 1 III! '1 ■» ' MI | I| II II ■ I I 1 1 ijcrbei auT die l Hjers|reueu Palästina-.) ufderes Augenmerk auT Kä n.il d«rdi AuswaUileriing Min liisiuig kleiner Gemeinden frei Irellendeii Stelleu in. \erbinilui| Weit legen wir auf Tynadi. lieft rinn, der Zeitsifirift ..Der Jude" se'tzestrene und|zioiinj>tis<1ie Bew< Ibidier sind uns erwünsdit Wir bitten infi Mitt« lathsdiara besondi-n Misere Griip|>en Inn itid b etzi her die I leunde.. ups« (Ii DoAbletieu und Büdi Inen Können und die Wir bitten, -ranz lies nirnu leufrer ii im zu rfbtenitfl derteii Büdi I ainiiien oderzTliirdl A wird., und uiis\nit diui zu lirrngeii. Besomlelen und Jahrgänge des'Jestfiuiind Ifiteratnr über die re- •gung. Audi andere jüdis. lllllL wann einer unserer Ghaweilm die für uns bestimmten Bitdier in Kmpfaug nehmen da I DasWort unseres Gottes hat ewigen Bestand rD^iy1? dip" irnto 13-n J«*»aja **Ä i Von N.M. N a t h a n '*-•[■ | ■ H. Aus dem theologisdien Tagesstreit führt uns unser Weg jetzt in die Werkstatt stiller, aber emsiger Celehrtenarbeit. in das.deutsdie ßibela rdlix:| I. Um dessen Arbeit uudi (lein Siiditwissensdiaftler verstänolidi zu machen und ihre Bedeutung nahezubringen, seien einige allgemein nnlerridilenden Betnerkiingeti vorausgesdiitkt. In den Beziehungen aller Kulturvölker zueinander — man kann sagen, von den ältesten Zeiten bis auf die Gegen- .wart — spielen die l bersetzungen aus der einen in die andere Sprache eine überaus wichtige Rolle. Nicht jedem Mensdtc*fl ist es gegeben, sidi die Kenntnis fremder Sprachen anzueignen, um in der l rspradie kennen zu lernen, was ihre Sängi-r gesungen, mrc Diditer in unsterbliche Worte gegossen, ihre Di-nker an erhabenen Gedanken und Erkenntnissen der Mensdiheit gewonnen haben. Aber auT dein Wege über die ObcrsetiopK liiuh't das wertvollste (ieistesgut des einen Volkes den AÄCg zu dem andern — die riuM-setzung ist die Briieke. weldie \ ölker. Länder und Zeiten verbindet. Ja. die ('lieiset/ling ist nodi unendlich mehr. Indem sie die Volker geisnle einander näher bringt, führt sie sie auch s e e I i s di zueinander: in welchem Grade, das hängt wesentlich von dein Wert der Übersetzung ab. Begnügt sie sich damit, aus der Spradie der \orlage zu übersetzen, so ■wird sie ihten Zwe<k immer verfehlen: sie muH zugleich Für Wilhelminenhöhe werden erbeten: 8-10 Garderobenschränke andere Schränke und Kommoden Bücherschränke ) Mairaizen DIE VERWALTUNG eine ( bersetzüng i Ii die Spradie der l ber.s'etzung sein. d. h. sie midi auch den Geist der Spradie atmen, in welche die ('bersetzüng erfolgt sie muH Leben von ihrem Leben. Fleisch von ihrem fleische sein. Ks ist ja bekannt, 'laß manche ( bersetzungen von Werken', welche der Weltliteratur angehören, von solch vollendeter Meisterschafl sind, daa sie rewissernrafien den Wert selbsiändigjer Diditiingen erlangten und in die Literatur der I berset/iin^ss|,rädie eiiigegangeii-sind: erinnert sei hier' b^isptelswcise< nur ün die Sdilegel-Tieiksdie ( bersetzüng der sihakespearesdien Werlie. durch welche Englands größter; pichten völlig*in dclutscher Klassiker geworden ist. Kein Werk der gesamten Weltliteratur ist nun häufiger ülM-rseild worden ,,N die Bibel; die hebräische vor allem, um den nuflerhalb des Heiligen Landes lebenden, nur der Spradie ihres Aufeulhal|slandcs mächtigen Jnden giösc's Schrifttum zu erhalten: die gesamte Bibel sdilielüidi des Neucjn .Testamentes — vor allem bereits zum Christehtuin bekehrten \<ilker sowie jenigenl ih nen die Mission I.....te noch erst das Christentum bringen will. Manchcfifieser Bibelübersetzungen sind, wenig- 'stens dem Naniey muh. auch dem Nichtfa'chmann aus dem ") \gl. außer den im folgenden erwähnten drei Beruhten:; |-. Jülich ei. Der Weg der deutschen Bibel. Aus der AiIm h des deutschen Bibel-Archivs und II. Vo 11 nie r. /ni Geschichte der Psalmepverdeut- L'en und Fortschritte, Xadiriditenblatt ihr relialso einfür die für die Neueste Y orsdiu ngei schung 4in ^Forschiit if." der deutsdien Wissenschaft und Tedinik". 1952, S. 445 f.).

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