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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1933-03-17 · 2 (17.3.1933) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
9 (1933)
Issue
2 (17.3.1933)
Date
1933-03-17
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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Seite 2- G e m e i n d e b 1 a 1t der D e n t s c h -1 s r a e 1 i t i s c b e n Gemeinde Nummer 2 hl indische Jage /eh hnetem Hi' (■ciuriiiilt' du iDei ticilcnt-.i Pejrsönlichkei Ii fluhtet. Ith im) Gemeinde Jx" VliinniT Stets i > Aii Stelle .1 seil In II ti li kill Ii Dr. jnr. Hei n Dr. I h l in.i Ii ii gehöre*?!, besi dierte in Bern ' w i — ~«-n—<-ti»i 11 Anwalt nieder. /Hill I llll<-"(ll S Schluchten bei mitgemacht. Kii u/eiiinl I i ii il Baruih Sprolt einer I" IH, Jiilnliiiii.il' Talmild fora VY]ilhc Im-Gymu herg. ßrejdai Assistent im Krunkeutintise als praktischer \ wrsitzenfler il w ar längere / in städtischen * Iliii nun i 1 ."in in uliil uir erinnern! Ulis noch jener ausgem|t der er im Natalen des V ofstundes der ■ in der JohlrsaUlec eingereiht hat. - ätigkeit dieser 'beiden hervorragenden diei (•eiiieiiiile | /n liefein Dank -.ereilte den V\ Uli seh' aussprechen, daß es unserer biedern sein möge, [solche" ausgezeichneten ihrwr Spitzezu schon. r aiistgisehiedcne-n Herren wühlte das Reprä-- nun [in -di r gleichen Sitzung die Herren um Samuel und Dr. med. Siegfried Baruih. ucl wurde zii Hamburg am 27. Januar 4881 die Gi-le-hricnsehujc des Johanjneums, stui. München. Kreiburg und kiel die Rcehtsid tiefe sich im Mär/ l'HK) in Hamburg als Kr stkui«! vom 4. Vlobiljnnchungstage* an bis Kriegos im Felde und bat insbesondere die I aiim-tiborg und au den Vfasurischcn Seen ■ir Dt. Samuel ist Inhaber des Eisernen les Hiii*!ealenk|-eu/e». - Herr Dr. Sicgluiirdel/i Hamburg; am 27. Mai J889 als lie gebaren, die bereit« gegen Ausgang des s in [fantburg ansässig'w ar. Kr besuchte die ■schuhlliis' zur l nter-i kiijuh*,' alsdann das isium. studierte in Marburg. München, lleidel- ■ I Berflin und war nach seiner Approbation genuinen knmkcnhnnse St. Georg und im der (■eineimle. Kr ließ sieh im-Januar 1 «> 10 i in \ i!.. \r/t yietdkr. Dr. 15.im eh ist -eit fünf Jahren s Klte rni-ateder Talmud Iura Schule und it als ehrenamtlicher Wohlfahrrspfle-gcr aneh )icnstcn Watig. Sitzungen des Repräsentanten-Kollegiums D i» II II e I »,i im Sil/ui*sv,i.i \ ■ w!• s ein il : sitzender. Bau I Ii im in,um. Iii Dr. I .i'i'\\ i'iiln't. Peine. Dr.! Pin meimlidu- I '< Wcillhcr-rJDi.' BiitiMhulditt: H I. Di r Vor Ordnung ijinlri ' I' ran. ih-ren ni< -Abschluß fand, nahestanden, n und die Von il l.lild' in wfrtscj inn ~n t raaer ii Gebiete ~o/i.iJi unsere < n-iui-ini Denn irosi-re Pursorge nicht k.il.u. i-t nngeu .die sich - in th i Stelle». Hier hat Si< ■ Iii' Pcrsonlithl. ] Erfüllung ihüth ', eine Personiii diinh ih n voll so/iahr Kursor gäbe an facse a.rbi itei>nileii i folgsehaft leiste ibfem (.eist« feinde \\ ar -ii ihre Tätigkeit najmnieit uur.l werden konnlr sonclcrera Malh Gemeinde sihn ilir beispiellos« im irulc. tiefen a jr. d e n j2(>. J a n U a r lO^'. abends 8.l"> I hr. di 'S kflllegiums. KiHlienbanmijianssx'e ^y«. die lleriy-it und Damen Dr. I iänkel. \orr. C aro.l (aild-ihmidt. Graetz. Heckschelf 'Ow'itz. l4ia( -i n. Dr. kalnius. kniet/. Lew. Di. \Uvi/.: l>r. Mever-WedelL Nathan, r. Reith.1 I)r. I ria»: vom \ nrstant! Her Gemen: l(. I.iiv. Dr. Samson. Kngel. Gffenburg. Vnthan: fi r das Protokoll: Dr. Plaut. Weit i- Stoppmnian. it/inth- Dr. .Krankel: Bevor "ii in die Tagesen. getleiiKen wir des llinstheidens einer lies, stiiojifr-ri»thes leben am 2".- \. Nl. seinen Ihren \erjluM beklagen nitbl nur. die ihr ht mir tlie' unendliche Zahl tlerer. denen sie r gesthaiffenen und rejeiteteo" Institutionen iftlither viik! seeliscbc-r Not gebracht haben: l'tte. denen ^ie Fübrerjn-und Vorbild auf dein Hilfsl»erri schalt {fe^esen ist. nicht zuletzt Gemeind . Ih r Not ht ■ fTi lie auf dem (lebie! ih r tegnen. uitbt alle Sorirt willi •o/iah'ii . bannen Rührer iintl Mitarbeite Dienst hiiiiKinitären iiinl sozialen Wirkens >nie U t riier!\orhihlmhes geleistet. Sie war it. der die vfi/iale Betätigung Herzenssache, ter Ideale, ith möchtt sagen. Religion war. eit von- K-ntfchluükrhft iintl Initiative, tlje n Kinsatz ihrer kriilte airf allen Gebieten e iinendlilhen Segen gestiftet hat. Ihre Hini'ielgestaMgen] Aufgaben hat ihr viele Mitwniinen. die ihr. ihrer Kiihrerin. Willig Gefell und ihre1; Werke lortzuführen und in erhallen nunmehr berufen sind. Der Gein unmittelbarer.Mitarbeit verbunden dui'ch: m Jngendpmt.l wo ihr kluger,Rot gern ver- und ihre reichen arfohrungen verwertet Hat tlodi tler Jugend immer in ganz beihr Interesse und ihre l iebe gegolten. Die Ipet flaher tler A erstorbenen tiefen Dank für Iirektes Wirken /um Besten unserer Geank aber auch dafiir.jdall sie in den Herzen hk / i I) vieler Krauen jiitlistht-s Kinplintlen waihgerilfen und ihr I.elieii wieder mit jiidiseheii Inhalten eifillll hat. Modi einist /u erwähnen: Sidnnie Werner gehörte Zii jenen, tlie aus innerster Cherzeügung von tlt^m Recht imu! der Notwendigkeit tler Gleichstellung tler I ran sitli in Wort iintl Schrift für tlas passive Wahlrecht tler Krau zum Repräseiitantf u-kollegium eingesetzt haben., und es erfüllte sie mit Genugtuung, daB sith nicht nur Krauen für die Wahl in das GemeindeparlanienJ zur V'crfügjing stelltien! sondern auch — Jlicht zum wenigsten dank tler groÜen Beteiligung der Krauen au tler. Wahl gewählt wurden. Mit Sidonie Werner hat die jüdische Krauenwclt Hamburgs, ja Deutschlands eine Kührerpersölilichkeit verloren. Das Andenken an .'diese bedeutende Krau wij-d in unserer Gemeimle nicht Vergessen werden. Um die Dahingeschiedene TM ehren; haben Sie meine Worte stejientl angehört. Ich danke Ihnen. 2. Der Vorsitzende verweist auf die Mitteilung des Vorstandes betreffend die Amtsniederlegung tles in die Dienste tler Gemeindeverwaltung getretenen Herrn Djr. Plaut, gibt bekannt, dar! er diesem den Dank tles Kollegiums für seine Tätigkeit im Kollegium.ausgesprochen habe.' und wiederholt diesen mündlich. Kr begriiHt den an Stelle v^in Herrn Dl Plaut in das Kollegium eingetretenen IlerntJ Gohlschinidt. der.' iii tler (a'ineindearbeit erfahren. . auch im Kollegium ein reiches Tätigkeitsfeld, vorfinde. Die Herren Gpldschutidt iintl Dr. .Plant flanken für die ihnen gew iilmelen Worte. 3j Bürowahl 19-»». Auf .Vorschlag von Drj LoeWenfeerg wirtl Dr. Friinkel mit is. Stimmen /uui Vorsitzenden wiedergewählt; ein Zettel'isi iinl»cschriel)eii/ Für das Amt des zweiten Vorsitzenden schlägt Graetz Herrn l.evy vor. Ilorowitz: Nach parlamentarischem Brauch hätte die zweitgrößte Partei den zweiten Vorsitzenden zu stellen. Meine Freunde wollen aber einem Turnusfin der Besetzung dieses Vintes zustimmen u,rid ver/ithten auf die Aufstellung eines eigetren. Kandidaten. Herr Levy wirtl mit 14 Stimmen gegen > weiße Zettel zum zweiten Vorsitzenden gewählt. 7imi ersten Schriftführer wird HeinenMHin mit 12 Stimmen gewählt. 7 Stimmt n erhält Dr. Kalmus. Kür das, Amt tles zweiten Schriftführers werden Vorgeschlagen lleekscher. Dr. Kafmus, Peine.''Peine verzieinei zugunsten i»n Hedcsdtefe. Gewählt wirtl Dr. Kalmus mit II gegen ffejrksdter mit s Stimmeir. f. \ 4. De. Krunkel: Da eine Beratung tles Voranschlages |933 erst ili einem späteren teitpiinkt möglich ist. beantragtich. den Vorstand /u ermächtigen, auf .< n-iind tles letzten Haushaltsplanes tlie im Februar I9>> fällig werdenden Zahlungen zu leisten, jedoch unter Abzug eines Betrages!von 4*M«I tili. Sollte sich nach Feststellung tles IJ geben, daß auf einzelne liapshaltsf als. ein 'Zwölftel ausbezahlt worden den Rest des Etatjahres zu verroc wird einstimmig angenommen. N bell- Eine Interpellation Köret/. •Ifenfl die VcranStaltune les \ i irsla lideS /III 2~->. Januar w irtl a iesetzt. Dez.em 1*4 \. J Jüdischen Berufsberatiingsstelle am Iagesordirung der nächsten Sit/unf Das Protokoll tler Sitzung vom widerspruchslos genehmigt. <>. Ablehnender Bescheid des Vorstandes i vom Kollegium beantragten Begrünt im Darlehnskasse. Hier/u beantragen Voret/. Isa^csen, I leint in;...... I.e\\ und Reith, zu beschlil um seine' Zustimmung da/u zu ers tles neuen Regulativs dc-r Abteilung schutfiflnslitutes, Punkt h, die sotortige Ablrenuung der Darlehnskasse vom V orsthuH-lnstiu t herfoeigcjfährt werde, 2. dal* ein Ausschuß aus Mitgliedern Kollegiums über die rechtliche Korn welche (etwa nach den Mustersatzuu jüdische» Difrlehiiskassen oder einer tler selbständigen Darlehnskasse zu (ioldschmitlt. l-aat seil und Reich die den Mitgliedern tles Kollegium schriftliche Begründung für den Auth in der^letzteii Sitzung des AU! Schusses cli-s Schlesw ig- Ifolstetnischen Verbandes ward lehuskasse vom V or-thuß-l ustitut g Meine Freuade und ich sind gegen lehnskasse soll erst einmal für e lushaltsplädes t'iss ,-y. »sten im hebriiar mehr ist, w irtl das Mehr auf inen sc-in.| Der Antrag than. firaetz. Isaaesen. sten der uf die . wird' Sachen der einer selbständigen ret/, Isa ßen iintl eleu Vorstand ichen. |. dajß auf Grund Darlehnskasse des A or<- les V orstahdes und des berate und beschließe, en tler Zentralstelle, für autle reu GJrüntlungsart) bi n sei. Koretz, Levy. traten unter Hinweis auf Vorliegende! ausführliche* Intrag | ein. Levy: e Loslösuhg der Dar- 'Wünscht. Dr. Kalmus: den Antrag. Die Darle gewisse! Zeit zu nr-

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