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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1933-03-17 · 2 (17.3.1933) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
9 (1933)
Issue
2 (17.3.1933)
Date
1933-03-17
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Nummer 2 GemeindebIa11 der Deutsch-Israelitischen Gemeinde _i_:_, _!y*ite 1 ., suchen. 'Dann wird sich zeigen, wie sie ujrbeitst Praxi; neu inaüg :*blidi< Direktor jü.lis .l. r A /ii .1 erhöh Hol sollte wir beitei Isaacsjen: Das YorsdiuR-lnstitut ist ein Wohlfahrtsinstil it. die Farlchnskassc soll dagegen ein rein kaufmännisch l l'ntcrpelmien sein. Reich: Bei Beibehaltung der bisherig *n werden sich keine Darlehnsnehmer finden. In dem x|i organisierenden Institut mfiltte .lein Knllcgiuin i in' •r Kinflul! gesichert sein. Kngel: Bei den mit der /entralstHle Mir I n len Darlehnskassen gcfnhrlen \ erjiaiidliingen und I ei ifassung des Regulativs war das Ziel, möglichst sdin dl •n für Hamburg vorgesehenen Betrog und damit zu I ei K reditbei eitsdiu/t /u gelangen. Der fiiiau/iell lfl"s j'udisdien Mittelstandes sollte (.'.•steuert werden, es gebannt Dellien die vier.tragischeil (.e-lallen. Z ie dem /weilen teil des I'allst und leider aii.h au- (|er heutig 'Ii I inwclt kennen: der Mangel, die Schuld, die Sor die Nut. Was sehen wir jetzt |«er? In jeder Sitzung des Kollegiums neue F.rürterungen bezüglich der Darlehriskas tc Dii; DarlehnskaSSC hat in ihrer jetzigen (•estalt die Möglichkeit. si.fi jederzeit vom \ orschuB-lnstituI zu trennen; aber es erscheint empfehlenswert, erst Erfahrungen zu sammeln: \ in den verschiedenen (■reiiiieu sind-doch Delegierte gewählt, m deren I rleil man \ crl rnueii'habeu da rf. Köret /: Die bisherig 'II Kassel trägen den Charakter von Wohlfalirtseinriditniigi n l<h aiII ein luufniiinnisch aufgezogenes Institut, das nach kauljui innischen Grundsätzen arbeitet. Ileiueinann: Cic nskasse, hat. bisher sdiletht gearbeitet. 'Viele Celind nochI nicht b< rii.ksidiiigt. .Das Vorsuitiff-Instit iit Wolilfali rtsinsiitut und muH als solches selbständig n. Iledc'dicr befiirchtktt bei Annahme des. Antrage». ii sich da iii der \ ••! -t;|nd wieder beschäftigen mirs*e. Dor|r?l such ist ein arbeitt mit d eine tu der Ka-s< Ii ru i öchi iiii.i i stand ist ein bittet gegen Dil lleprüs einniUI n jeder die \u sam in der \ oi -i,im e \ cr/ögeruiig II in dem Beginn der läligk iiiiiii gegen den Antra}:. Peine: |)er I i rjscbutl-Instttut* ein Wofilfaliri-in-tiint i Grand für die vbtrcuniing. Dr. I'rihs der Gründe, laus ih'ueii der \ orst.n kollt/ sei. lall das w idttig. im Angeln len Antr ktor Kngtel: Die He-dilii--«' der \ön#Aörstand •ii tauten - Kollegium eingi-set/ten Kontmissiiiiii stttld g gcfuKi worden, ihn um muH ich! uii.fi Tiber Hilten At trüge Koretz-I e\ v Wundern. J11 hczug.ni ifiihrungun des Antragstellers inüII dahinf pufnierl m.i 'Iii w i des Ausschüsse klar waren. 11 /iiw art'Ml w altem Ii. Ute . keinen \ « I Iii ingcgnng kommi sfeitgi prüfen im seiner iSdrsti denj£ge*.Unst keine \ ilii ri' fielt w a reitet. Punkt rcins nnge nnniin Isiiaesei i : lü .in' i.i. o. dal! allerdings, nicht , alle Mitglied, ich Uber Hessen Aufgabe von, Anfang .i Irtejr em|iliefijl erneut, die. Kntw ukbiiig al ilritni könne man sjbütcr n.idi den d.'uiii ol lt|llisseii. Mir den bei renid lilfieiw eise1 l*N neu Antra;: konnte der Vorstand nntijrlic, werde ihn alM'ij sdllicjl dem Kollegium schon./ Sollte aber -der \ oi »i.iii b."-(Iii. keil. ' so. .M a I <• dl ertreter;des Knllogijunu (en. denn die \nuelegcii sfir entsenden: er! »eine \iilwml Sitzung erteilen. \it--dnrl! uidil rfilllaMI iilt fdr die drei Vorschläge nichj bekänntzugi von dei Anjträgsiellern ilo.fi von langer I bind un l» Koretz sei; tsich pochmnls iinterbosonderem llinutrisäii les Regulativs für seinen Antrag ein. Die I i.h i. l|hlicl!l. I er Antra? wird mit *I4 gegen h ptinunei ■l|i den Alusschuu' uertlen gewühlt: kmei/ Reich, i Antra;: s vb, d< \ ll-s.fi n'l ti.li.. Di le- \ oi -l.in.fi » aal Streichung des Verfassung der Gemeindet wird einem gemischten nli. i « i. sen. in welchen das Kollegium Gold-dn \lev er-'Vcdell und Pc-ille enlsell.fi1. hJ Antra? Dr. iKaliiius Dr. Pinncrr. zu S4Hc|er \'i+fii*suii der Gemeinde fnstzastellj* n.'dal* auch Mitglieder des \oi Standes angelhdl missioni und. um zusdilie feit Verb und des Repräscnluntc.n-Köllcgmnis als ..(.T'tneiu.fi ige" zu Mitgliedern tle"r' in S4>s genaunlcjii Koni ..::UlL ....._.l..i......I ..1. ' ..„1.1... __:_ L.ti...... gew ählt w erden und als'solche tätig »ein kiiiyn n jeden [/weifel air ihrer Ri'chtsgültigkcil aus Änderungen llllg dies, der ( Feistste emein.fi t re ii. Dr. Piniler: Zw. iiug in tier im Änderungen d< IS Iii vorgeschrieben«*n norm /i Möglichkeite'n sind /u Ijeaditenl einmal die Frage, ob ö_iiiand. di r dein VorsWnde oder dem RepriiM'ntantrn-Kollegiuan 'angehört, ftls Genieinfleahgji^ho« riger'in eine .k.uinnissjon berufen wer.fi ii kann: soddnrtdie, frage, ob |emufu1, dei: einer ,Koiuinission an'gehöriJ bei' seiner Wahl in den Vorstand oder in» llepi äseiManteii-k'ille"* gtlim sein Amt.in der Kommission niederzulegen gezwungen sein soll. ' Arf diese Weise w urden - jedenfalls qualifizierte Kräfte ausgeschaltet und von einem ■ rätigkeffsfeld ab berufen, auf dem -sie sjdi reidie Krfaln nng und Wissen gesammelt haben. Dr. l.oeweiibcrgV Es liandelt -idi itra ein. Vuslegungsfrage-, Ks iu kein Zweifel':"die Verfassung tlei Gemeinde'will, dal* neben Vorstand und RejirüsentaijUni- Kollegium in den Kniumissioneti Ctc'meindebnrger z.üif Mitarbeit, herangezogen we/clen. Die Pfli.fit. ■die. Arbeit .ml möglichst viele Sdiulterii'/ii vertetfc'n. soll gerade, in lientiger /eil mit Nadidnuk geübt werden. Mau möge r> bei d.'r' bisherigen t%bung taj>seq und du filr sorgen, ital* liiöglirti»} viele neue und junge Klüfte, zur Mijtarb. il in .Jen Koniin'i-»i- '■ii.ii der Gemeinde herangezogen Uye-rdctt. Ilecksdier iini] (ioblsdiniidt sebbellen si.li diesen lüsführüngejl .in. II. Lryj unterstreidil die Ausfniliningen um Dr, l oewenber^ und weist darauf Iiiu. dal! <•» stets i bnng gewesen -< i. -<> /ii verfaliii n. w ie dieser nusgeiiifii t Ii.die. Dr. Samson: Per Vulrail bedeutet in der Tat « ine Verfassungsänderung. Dr. |.fn'«sv«,ijr berg hat ueii Sinn der He-iinimiing. n richtig dargesfellt. Der ijsisoll wohl aii.fi tili eine Ail-shülaucfcriitig der Neit. ilniig der Arbeit in den KÖTl»frsch|»fle.n der < •euiciude »orgen. 15. i \ n nähme lies A Ii I rage» könnte eine w ( seullidie \ ersdiielnlüg der Kräfte dadurch..entstehen, dal! einzelne Köinnji'—innen iu 'erhöhtem Maße mit Re|iräscnrunV«>u b. ». t/t \\iirdeh. \iiMer.lem möge tiian lie.renk.yi. dal* die' Tütig'keil als G*- meindebiirg-*r in einer Kommission ein.- gnte Vorbfidüfllg für die Aüiti'r iiii Kolli gitun und im »Vorstand »ei. Dr. Pinn.'i »tiniiui. hfrtficbflich de- ^itiin» i'leij Bestimnuingeti niit'DK l.oewenberg ijberein. ' 1 r wolle* mit' seinem Vntfag etju'ijs an.leres, nümlich be»on<|ertragisdjl lii-gende I .die bei der lfi -.:i/iing von Koinnii--ionen aussdilieüen. Die Gefahre«.' die Dr. .Samson g.sdiildert habe, »-tfr er in.In. Kr ziehe abit schien \nirag.nls auS*4cbtjülos zurtnk; '). Abänderung, der die Gemeindesteuer l>, ii.H, i Süm iiii.I y iiii.i Venbjildiing eines Iii a d«*t \ .-i r i--hhl . I. ■ r (a-rneinde. Dr. Nallian: I )r. Frankel liiili es lur ei lönfi rbdi. im •> -. dii-di ij.kli.fi fe-t/ii-.i.dien, dal! eine Krhöhtliig' <fi i Freigrenze von siMMS) rl)i für die Gciiicjmle.siciu'r vom \Ci. mögen nicht al- \c*rfii«^uugsüiid<*i ung 'ti-lie. \|. V. i-i die-. I e-tsiellung schon iu der f ,i—ung deriNör'higc.eiit.halten, iili haliC'aber gt'pen eine Fassung, die der \ u-idn Syn Dr. Friiiikes eutsprldit. keine Hcdenken. li. i dieser■ Gelejti iiht'il inödiui<h alx-r namens de» ^orslniules gegcitüb.'f Zv*..eifeln und irrigen \uffassuiigen. d.ie Inn boknnnl gi*w>tr<h,il sfnd, nodi einmal darauf hirivieisen. dal! im Finzejfalle il- (■.«iriinlestcuer mir ein /u-.filag /in Reuhsei|ilvoininriist(-iiei oder zur Reidis\erniögi''iissfeiier ei Iiiiben wird, nie il.i» i s "•> ' .ni.fi deutlich zum \iif.liii.k bringt. Koretz; Idi nuidiie uo.firiials darauf ''hinweisen, dal* eine Jleihe yotj Mitglie.-dera der Gemeinde sidi gegen die \ erinögeii--t. u. v ansg.'-jiro.fieü Ii.n. Dr. Fränkel: Mü der I inliiln ung der Veruiügenssleuef- Kl iii«lit gesagt, dal! s^ie nun. aii.fi für alle Arn ji erfiobrn 1 werden müßte. K's ntul! abgewartet'.werden, iu.wi.-w. it ilie Mittel aii-reiifieii. den A ufgaben der (.. nn inde gcjredll /u werden, lind inwieweit man von der, \ ermogeii — teuer f.ehi.iudi wird modle ii müssen. Ich konnte es nidil verstehen, wenn irgl-mleiui r so wenig VerantWortnngsgerühl besoHe; wegen dieser Steuer auszutreten und die (ieiJieiiide beii.i l. Erfüllung ihrer sifiwerer \idgab'"ii im Midi /u lassen. Idi bitte .alle Mitglieder, des Kollt-gioiiis. süliji(*nergri5dl ilafiir ein/iiset/eu und' den .Mitglied'-rii. der (.eineimle klar/u-, ma.fielt, dal! diese Steuer .'•ine \olm.il*ii.iKnie i»t. I oriuell l/i-foue idi nochmals, dal! die VJ und "ij.i i-r-i in K«.ili Irj-ten. wenn 4 s in /weilei; l.e-nng oiigenoninreu i»t. . . 'in. \nlrag de» \ or»lande» auf ' hb-reitsteUung von in nun //'i Im l tabanten im Mtenhause tif't G«*melhäe. Hei Vorstand des' Altenhausc's beabsichtigt, im. zweiten sitoik iler Anstalt sieben neue /.iiiiinci /ii schaffen uiid'lii.i ——■" " 1 1 ' Arbeitsgemeinschaft jüdischer Erwerbsloser Groß Hamburg e. ü. Johnsaiiee S4, Fernsprecher 444389

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