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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1932-09-29 · 8 (29.9.1932) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
8 (1932)
Issue
8 (29.9.1932)
Date
1932-09-29
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Jalirl: üchcr letzten llern-n Hab l rifnpr. reelle r dek v« Vllfs.it/ voll nicht von der dnjck inlmr krj-ise des \rbcit von l'riejlhof in Oonioindo I» stiert, einen demnächst in übeinominoti schioneno Ja dos Gemein« Die R freuen Jahn der in Schlc steiler l)ffi tiimern erhol zu zahlen, /ii beseitigen 'I ■ Herr. Dr. Rechtsanv alt eine Refcise in Juden an rasanten /um Abdruck de* Vorbau« und im Int an gehörend^! Ijringen Nachrufe auf die verst )rbcnon Ihner Dr. M. J.acobson, OI)OTrabl)inor Dr. Di B. T n n n e n-w a 1 d sowie Beiträge aus der rstorbcBon Dr. Jakob Loewcnbcrp; «-inen e|)berrallbiner Dr. Cäxlebadl : ..Trenne DidJl Cemeinde". der viol Beachtung und durch Abirereu 'Genieindeblättern Eingang in weite d -titschen' Judentunis jrefundon hat. sowie eine . CaAputo über den alten portugiesischen Cliickstailt. wo einmal eine bedeutende üdischr Standen] hat. die auch heute noch de jure e\i- Friedhdf und 'ein Gemeindehaus besitzt, die das Eigentum und, die Obhut des Verbandes werden sollen. <t'ober das soeben fieu er- Ürbuch berichten wir in der nächsten Xummcr Lblatts.) ' - cht skommission de* Verbandes* hat im wergan-; ich insbesondere mit der Frage der Beseitigung < wifr-Ho|stein noch[ bestehenden Real-Lirchen- Rtl welche) auch von1 den' jüdischen Grur deigencn wird; die sogo/wtingen sind. Kirchor steuern Hoffentlich führen die Bestrebungen, diese: Steuer bald zum Zio^e. ) Victor, der den Vorsitz im Verbajde vexr Dr. M an a ss« geführt hat. hat im Jalra 1931 alle Ortschafton Schlcswig-1lolsfeins. iii denen ig sind, gomadit und über sie einen inter- Beriiht erstattet, der im Gemoindeblntt NrJll/t95l jelnngt ist. Es ist zu wünschen. daR die Tätigkeit le{s sich weiter nufrecht erhalten läfit zum Segen sse insbesondere der kleinen, dem Verbände Gemeinden und ihrer einzelnen Mitjglieder. Personalien Vor 30 Ja Stadt teil. St hnus bestand rssjicrte und agogc Asuda^ liehen 5 I elei zu führen i«t tion. nur durif nieder erhal mrs Jubilii gegenwärtige der'Zeit sch\ Set/Igen und heJFeri und S und zwar ne 11 a 1 b erst <i J. S ti R k i n e nmte dos'.Ve airn Am "1. A I orsitzi'tide Frank. Der Hing des «fem Tode I i |> p fn a n n Zum sfollve clor in kaufn1 fn uto sich soinos nusgl ireine und G Voiibau de s fachmännisch auch noch, c heiligsten d Herr di r llamliur di to am 2. Sc körperlicher hildner ganze eingeführt nn: \\ eise boein \ orständn'is i Mauel. Doutsi I Irnrv-Joiios. der eifrigsten Gemeindeblatt der bentsch-Israelitischen Gemeinde Nummer 8 liren. im Elul 3M2 (Sept. 1882) gründeten irn Georg, in dem bis dahin kein jüdisches IGottoseinige ian der Erhaltung des Jndenturnjs intoron religiösem Eifer erfüllte Männer die Syn- Essauw. deren Kultus nach dem unnbänder- Vereinssatznng in streng-traditionellem Sinrif Der Verein hat sich bisher ohne jede Subvenjdie- Beiträge und die Opferwilligkeit seiherMiton könhen: jetzt allerdings, da er seitj 50jähhegehen-könnte, dessen öffentliche Feier, die Lage verbietet, kämpft er infolge der Ungunst er um seine Existenz. Er ist daher an alle früheren Mitgliederherangetreten, ihm zu »enden *um 30jährigen Jubiläum zuzuweisen!, lrnien solche Spendern entgegen die Horlren: AL " t. - WesterstraRe 27. Postscheckkontr 396l?p . Demtsche_Bank. Dop.-Kasso D. und ler Bei r s ch . Steindamm 77.' r -ins TTorr David II gust, verschied im (U. T.ebonsiahre der) zweite es Ttraolitischen. Tempel-Verbandes. Urrr Max rstorbeno hat soit zehn Jahren der Verwal- Ten pc^-Verbandes angt'hört und wurde 1928 nach Joseph es ersten Vorsitzenden, des Herrn an, dessen Stelle Herr Heinrich T. o v| rttretendon Vorsitzenden gewählt. Herr ännischen Kreisen groRes Ansehen get oR. er n|ueh innerhalb des Tomnol-Verbandes Iionden. versöhnlichen Wesens, seiner issenhaftigkeit hoher Wertschätzung. Iloi dem Tempels Ic-istote er der Verw altung durch seinen i Rat hervorragende Dienste. Erwä int die wertvollen Holzverkleidungen an Aller Tompols Spenden dos Verstorbenen ' ind. Moscfs Deulschländer. einer clor geistigen Führer r Juclenhoit in den lotztonJahrzehiUen. vollenptember sein SO. Lebensjahr" in geistiger und ugend trat. Frank. wegen Pflichtrischo: ein Mann, der als Lehrer und Sebülorgoneraf ionon in die Welt des Wissens I in einer für ihr ganzes Leben entscheidenden fltuRt hat. der für die Not seiner Mitmenschen nd Empfindung bewies und zu erwecken verliläjider gehörte mit zu den Begründern der ogo I'OBB. und war lange Jahre in ihr eine's und führenden Mitglieder: er stand ebenso in n Mi den Schöpfungen dieser Loge an vorderster Stolle, der Jüdischen Bibliothek und Lesehalle, aus der unsere heutige Gomeindebjbliothek hervorging, und clor Gesellschaft für. jüdische-Volkskunde, die hoffentlich bald wieder zu neuer Tätigkeit erweckt worden kann. Um die Allgemeinheit mächte de r Jubilar sich 1892 als Mitglied de r vom Senat eingesetzten Cholera-Kommission 'verdient, besonders durch Herausgabe eines Werkes über Deutschlands Kunst, dessen hoher Ertrag von 22 000 Mark der Linderung der Not der von der Cholera betroffenen Bevölkerung diente. Eine von dein Jubilar begründete jüdische Zeitschrift ..Monorah" mußte bald nach Ausbruch der Epidemie ihr Erscheinen einstellen (s. Jew. Eue. IX S. 630). Wir wünschen de in bescheidenen, schlichten Manne einen ferneren heiteren und ungetrübten Lebensabend. # - ' i Herr Rabbi nor Dr. Benno Jacob, clor nach langjähriger verdienstvoller Tätigkeit in Güttingen und Dortmund im Anfange dieses Jahres in den .Ruhestand trat und seinen Wohnsitz in Hamburg nahm, vollendete am 8. September sein "0. Lebensjahr. Jacob ist eine Persönlichkeit von'ganz besonderer Eigenart; vor allem wandelt er als Erforscher der Bibel eigene Wege, auf denen ihm zwar bisher nicht die zünftige Wissfelftchaft, wohl abe-r Männer wie Martin Buher und Franz Rosenzweig in ihrer "Bibelübersetzung gefolgt sind. -Als Forscher und wissenschaftlicher Schriftsteller ist Jacob von einem unbestechlichen Triebe nach Wahrheit und einem tinheirrban-n Sinn für Wahrheit: für das von ihm für richtig Erkannte ist er. ein echter Kämpe Gottes, immer einge treten. unbekümmert um Beifall. Zustimmung oder Ablehnung. Rabbiner Dr. Jacobs Verbleiben in.Hamburg, das nach dem am 19. Ma.i d. J. erfolgten Todr seiner Gattin fraglich geworden ist. würde einen großen Gewinn für das geistige jüdische Leben der Hamburger Juden bedeuten, zumal nachdem er sich bereiterklärt hat, nn den Arbeiten ch-r Franz-Rosonzweig-Godächtnis-Stiftung mitzuwirken. * . - Hohes Alter. Ihren 85, Geburtstag feierten am 1. cl. M Herr Julius'DaviiL, ch-r frühere langjährige Beamte der Boereligiingsbrüilc-rs»liaft clor Gemeinde, und am 14-. d. M. Frau Mathilde I. i e p ni a n n . geb. Kusel: ihr 90. Loben-- jähr vollendete am 18. d. M. Fräulein Adelheid Simon in köperlichetr und geistiger Frische. * Herr Samuel Katz wurde vom Vorstände des Synagogen- Verbandes zum Kommissar der Geme-iridosynagoge Kohlhöfon .erwählt. T .- }*| | Herr Dr. Otto Samson. Abteilungsleiter am Museum für Völkerkunde! ist von seiner Chinaroise. die er im Auftrag dos Museums unternahm, zurückgekehrt. Erl bringt eine große- Sammlung aus dein Gebiet der chinesischen Volkskunde-, besonders dos Handwerks, der Medizin urid der Religion, u. a. ein umfangreiches chinesisches Schattenspiel- Theater mit über tausend Figure-n mit. Außerdem gelang eihm. mit dem historischen Museum in-'Peking erfolgreiche- Tauschve-rhanelluiigen durchzuführen. Die mitgebrachten Gegenstände werden in Kür/o im'Museum für Völkerkundein einer Sonderausstellung, dc-r 'Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. * I ' \ on sportvorsiändiger Seitewurde vor kurzem eilt \\ anderpreis gestiftet, clor jeweils de in sehnollsten jüdischen Kurzstreckenläufer in Hamburg zufallen soll. Erst nach mehrmaligem Gewinn geht er in das Eigentum des Siegers über. Damit wird sich in den nächsten Jahren gegen Schluß der Lcichtnthleliksaisoii ein harter Kampf zwischen (Ion jüdischen Sprintern in Hamburg um diesen' Wanderpreis entspinnen. In diesen, Jahre bewarben sich nur die drei Bar-Kodiba-I äufer I.evy. Rothschild lind SalomOtt, von denen I.evy mit knapp eine m Punkt Vorsprung in der Gcsnmtwc-rtung gegen Rothschild als erster Anspruch auf den Prc-ierhielt, i . 14. Sitzung des Repräsentanten-Kollegiums Montag. 12. September 1932. i AliwoseMid die Herren und Damen tretender Vorsitzender, Bauer. Grac-tz. Keuet/. I.e\y. Dr. I.oc-wc-nhe-rg. Dr. We ch ll. Nathan. Pc-inc-. Di . Pitinor, Dr. mann, Dr. lTrias. Iiends 8.13 lThr Dr. Kalmus, stellver- 1 leckschc-r. Horöwitz. \h \er. Dr. Meyer- Plaut,. Re ich. Stoppel

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