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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1932-09-29 · 8 (29.9.1932) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
8 (1932)
Issue
8 (29.9.1932)
Date
1932-09-29
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nummer 8! Gemein deblatt der Deutsch - Israelitischen Gemeinde Seite 5 (im (1 ftlid Ent Vom \ (Idenburg, 1. Der freiwillig "Kollegium Kollegium w irtsthn stellen wt daß in de {länger ath 2. An /weiten Bauer,' K A. I.e v v , Herr He Pf st). . die l(i t Frau Carlo. Dr. Krünkcl (verrei orstand der Geiheindu ntiCvcscod Weißberg, Dr. Nathan. sStcllvertrctende Vorsitzende begrüßt den für den; iiiisgcsdiii-tft-m-n Herrn Dr. Wolilgcmuth ° in das. riiigctrctoncn Herrn Abraham II <• tk s ch e r.Dns sei überzclugt. daß er seine reiihen jüdischen und "icn Kenntnisse in <|f-n I^i<-i^st der Gemeinde Sc Ii Ii e ge 3, Ersuch \ on \ ertre Ausschuß verbünde die Gfcmcii die auß Gruppe dt Mitglieder der Wahlfrt spreche nu l<h halte »•Übt ig. den Inte liissen der Parteien de. und Herr Ilctkschcr werde" sich . überzeugen Gemeinde die Stätte der Wirksamkeit für Anr Richtungen zum Wohle dflrlGesäm'theit sei. Stelle des Herrn Dr. Wohlgemiith wird : zum riftführcr auf Vorschlag von Dr. loewcnbcrg. it>retz. Dr. [Meyer-Wedell und \aihan Herr in die Verwaltung des Pflegeheims der Gemeinde ■k seh er , in den Grund itUcksnusschufl Herr ivählt, n des Vorstandes der Gemeinde um Entsendung lern des Kollegiums in den von ihm! beantragten Jur Beratung; der finanziellen tage der Kultus., um! ihrer daraus entspringenden Ansprüche nu ( ■rord ■> rosse t di ferner: Da d?n. Sa 1 zun He!,,|t Männer an dem Rcprl so könnte Komplikati nl) wir in \ erblinden titng anfrei gegeben w sich die tragt zu se Ausschuß Entsdioidtn Vorstand 1 Mitglieder Bezug auf Einsetzung trägt wird: Gestaltung der SitZlini stand vor treten.' Dinaren di( können: ( geht. Kl« von Dr Dr. I.oewe in den A KultusverbJ Vorstand Sendung : zu verfuhrt daß nadi tl sitb noch I Schusses gt der Aussen bände hei! elodi das E setzung die jeder Sitzu Verbandes Iinlf förd ihren Etat ineinde ein bestimmt, t toten Konß Aufgaben ( sthoithing wollen. ui* [e. Der V o r s j t / <■ n tl e regl mit Rücksicht auf entlitbe Wichtigkeit des Gegenstandes an. jeder < Kollegiums Gelegenheit zu geben]: eines ihfer für diesen Ausschuß yorzuHtblagen,' unbeschadet iheit des Koller In ins. Dr. | o e \\ e ii b e r g : Ich im eigenen, nicht im Namen meiner Fniktiou. las- Eräktionejlle i'n diesem Kalle für nicht so soll' eine Brütke geschlagen werden »Wischen sonddren Bedürfeine Sache tler nde.n Verbände? de angehören. n der Gemeinde und de-tJ bc Kultusycrbände, Istdas Jueh|r r der in Betracht kottiiiK in der Verwaltung <ltT Kiiliiisverliiinde leilwvist führender Stelle stehen, die dein Vdfsjnndc rtder soiitantcn-Kollogiuin der Gempindt bei tlen bevorstehenden B< tiiieii entstehen. Wir müssen i Ausschuß Herren entsenden, sind, oder sedehe. die nur der ören. Weldie Befugnisse sojh erden, unil w \o tlenkt 'der Vorstand dejr Gemeint! 9 O f f e n b Ii r fr : Ohne >om Vorstand bealif lr in, mötbte idi doch die Ansidll vertreten. daß der itundqn gewisse •Ii. luher fragt litv/wei Gremien Gemeinde vitrw a I- II dem Ausschuß Schwerpunkt der ml! liegen. Der Beiieiiuuiifr tler Pinter nimmt in welchem die \usschtisses beanäthst nur beraten still. Der ig dürfte beim Haushaltsalivsc ■ ird seine Vertreter erst n.nli des Kollefriimis wühlen. Dr. den Wortlaut (lej Beschlusses, des; zur Beratung, stehendem „mit tlen Kultiwverbäiiden iib'r die finanzielle der midisten Zeit unter Beiiiekjsithtigung tler in tles Kollegiumsmihi J"s. Juni 'ebratbten GesichtspiHikte ' in rnatli soll in tlem Ausschult nu; Rede sein: man wirtl aber die Erörterimg über diesen aus diesem Gründe bin idi für die Ann •eiruni Kiilmus. Anderseits folge itli tl uberg. zur Vermeidung von liitei-cs-eii-Kidlisionoii Ii J.- zum Gegen-, Verbindung zu von finanziellen nicht verhindejrn Rahmen hinaus rung voll Am schliß nur Herren zu entsent nden nicht an leitender Stelle hie ich. auch die Bitte riilit ner Vertreter natli n. Dr. Urins: Ith ino( en. die in den stehen. An den •n. Iiei tler Füllern gleichen Gesichtspunkte möchte zunächst feststellen, ■r Erklär tl hg des Herrn Offenbnrg tler Vorstand ein Bild iiber .tlie Zusaiiiiiieiisjetziing tles Ausstacht hat, .Mit Retiii sagt Dr. pinnor. daß. wenn liß auili andere Angelegenheiten tler Knltnsverilicn Beratungen berührt, in idrem Mittelpunkt anzielte steht. Denn die Veranlassung pur Einsos Ausschusses ist die Tatsache, daß wir fast in ig uns mit den finauziellen Xöli'h eines Kultus^ •Ii befassen, haben. Wir Wollen tlie Kultiisve'rirn nml gerade deswegen wissen, ob und wie sie nach den finanziellen Möglithkeilen der ('•< - ithten. Damit ist die Kompeten/ des Ausschusses nd ich Sehe dalier die voii Dr. ktsniiiglithkeiten für nitlil so •s Ausschusses sind begrenzl. ird das Kollegium sitli nitlit in Bei dieser Sachlage halte ich ein ■!! Aüsschofl von 1'inner befürtbroß an. denn die i ud xoii der F'llt- Ibsi ailssihließeB drei Mitgliedern des Kollegiums und zwei Mitgliedern des Vorstandes für groß genug. Außerdem könnten wir dann von uns aus den Ausschuß glücklich mit dret Mitgliedern besetzen,• von denen je eines den drei Kultusveraiäntlen besonders nahe'stelil. Koretz: Autli ich, w ü nsdie. tl.iß tler Ausschuß sich auf tlie Beratung rein finanzieller Kragen beschränkt und daß kein neues Forum für irgend welche weiteren Gemeindefragen entsteh). Dr. \l e v e r : Mit Dr. Pinner bin idi dafür, in den Ansschufi nur solche MilgliWler zu wühlen., tlie keinem K'dm^verliaiid leitend aiiii liören: Bei drei KultusVerbündeh halte ich fünf Vertreter uiiseVcs Kollegiunis für den Ausschuß für ivjtht .zu viel, Außerdem' können wir bei der Wühl von fünf Mitgliedern dafür N«:i tragen, daß in dem Ausschuß die beiden im S\ nnsrogente-iband vorhandenen Richtungen Vertreten sind. Dr. P i n n-e r : Wenn w ir Dr. Urias folgen, würe es das Zweckmäßigsie. 'auf den Ausschuß zu verzichten und den Hnushaltsaiissdiuß zy bitten, eine Sitzung einzuberufen und \ertreter der Kullnsverbände zu ihr zu laden. Vielleicht genügt* dann andi"ejrie schriftliche Mitteilung au die Verbünde, daß Zaliliingen di r Gemeinde aii sie wie 1933 im Jahre pn^ nicht möglirn sind. Das können wir heute sdion sagen, daß nngesidits Heiserer Finanzlage oinschneicIeiicH' M*fin»hnien nötig sein werden, über tlereii Ausmaß wir uns bej der becoi ste.lientlen Beratung des Haushaltes für das. Jahr I1V5, erst xöllig klar »Verden können. Der Krtist tler läge wirtl also auch efnjsthneidende Mnßnahmea in den- Kiiltiisverbänden erfordi rn. und diese vorzubereiten ist meines T rachtens die- AUlfgajhc des in Itt'de stehenden Ausschusses. Damini bin .iclf der An sieht, daß er über tlen Getla.nkeii tles Herrn Dr.-'Urias hllinns zwar vom KiiianzieUeu wird ausgehen, aber idfer 11 i t - - < ■« xtirtl hinäiisgehen müssen. Selbstversläncllitli wird die Khr-* Scheidung immer beim Plenum liegen. Der Vo r * i t 'z e nd-'e : Pinner) hi r «gt, Ist ji i Ii- 'II III dem Wortlaut W as Dr unseres Beschlusses \om 2s. -Juni tl. J. enthalten, denn ps Ijeißt in ihm. tlaß w ir mit den' Kiiltus\erbämleii übe r dir finanzielle Gestaltung der nächsten Zeit unter l?e>rü(ksiditigiing der in unserer -Erörterung . vorgebrachten Gesichtspunkte in Verbindung treten wollen. S t o p p e I niü.n n beantragt, in den Ausschüfl sechs, und zwar jc-'zwei den einzelnen Verbänden naljesteheiide Vertreter zu enlsendeii. \'on diesen könnte dann jedesmal einer niKh in der \erwaltung der'drei Kultusverbände mit tätig sein. Koreiz beanstandet, daß .schon jetzt Z|i wenig Rütksitlu auf die finanzielle Kntw icklung genommen werde.- und erinnert an ' dje nicht angenommenen Körzü^gsVorschläge bei der Beratung des laufenden Haushaltes^ Reith sieht keine reditr Ih'tätigungMiiöglidikeit'für deir-neuen Ausschuß, sedange die Anforderungen'der Verbände für das*Jahr1*!933 nicht bt|- kann.l sind. Dr. Urias betont erneut, daß der Ausschuß nur tlie sachlichen l'iiteriagNi für. künftige Fnlstheidungen herlieischalfen. also nur eine vorbereitende Xulgabe haben soll. In der.Abstimmung wird der Antrag Stoppelmaini auf Entsendung von. sechs Vertretern abgelehnt. I t.ber tlen \nlrag Di. Kalmus, den AnSSchllfl mit fünf Mitgliedern /ii beschicken, von denen fede Gruppe ein. Mitglied benenne n soll, w ird getrennt abgestimmt. Angenommen wird zunächst der Antrag, Fünf Mitglieder in den Ausschuß zu enjsendet-. l'eber tlen weiteren. Antrag von Dr. Kalmus, aus jeder Fraktion ern-'|Mitgliecf zu entsenden, und zwar unter fester Rindung au den . Fraktionsvorschlag, soll auf Antrag von Dr. Uringetrennt abgestimmt werden, Dr. I oew enherg:- Ith möchte den Fraktionen es überlassen, für die Wabl'drr fünf Mitglieder de« Vusscbflfsse.s, Vorschläge zu machen oder nicht, wende mlcfi aberaus grundsätzlichen Erwägungen gegen tlie Vcrlundlichkcider Atirsthläge. Di'. Urins : \utli ich warne davor, Afigelegen heilen der Gemeinde, bei denen keine Pa'rteiintere»s, n /n vertreten sind, sub speeiefrat;tionjs zirbetraihteii: wenn w ir fünf Mitglieder in tlen Ausschuß entsenden, wollen wir -ii als1 Mitglieder des Kollegiums und ohne jede Beriieksidni giing der einzelnen Grlippen' entsendend 11 c-tk s di e t tj-itt für die Entsendung a'üs den. Fraktionen oin. damit Sicherheit für die Vertretung der Mindc'-rlieiien gegeben isi. Dr. Pinner: Von Pnrlei-lnleresse ist hier nicht die Rede-, wohl aber ist'nötig, daß jede Gruppe Von ihrem \c'rtreter unterrichtet werden kann. Dr. U r i a,s : Die hier in Rede stehende uiischeinbaTe - Frage fTeliört ^u t|en jenigen. von ' llrjnen es heiße pi ipiis ob-i,i. Ich möchte*, nicht, daß eine allgemeine \ ngelegenheil hier fraktionell aiifgeleilt wird. Der Gesichtspunkt, daß jede .Gruppe con> ihrem Vertreter

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