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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1932-06-23 · 5 (23.6.1932) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
8 (1932)
Issue
5 (23.6.1932)
Date
1932-06-23
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Geringen, du so au<;ii sich ii heil zu stell ii-a h in e ü ii \ tri rauensvo fühl der Verl» auch neue No Hille findeii.! e Sitzungen I. M p n t S i t z u ng s s A m m esend sitzender, B a- 11 o i n w i t z iJe v > . Dr. I. Pjl a u t, R e I iir den \ A. Lex jr, O Kntschiildiü Fein«'. Dr. 1/ Dr. Lo I! c i di fra Kollegium bal scbusisesb "dienstes der Gemeinde belf sind die Arhe g. den 2. Mai Wvl. abends' i l a I e d e s K o I I e M i n in s. lie Herren und Damen Dr. Frankel ner. (' a r <>, G ij n et/. Meine in a I s a a c - e n , De. Kalmus., K o f e n 1) ii r: Kran Dr. rjl inner. Dr. \V o h I g e in n t h. \v e n 1) e r g. Heine m a n n . K n r e t z und die Herfen! 'I.uvy und Dr. I rias: Da» am ~yi). April iv. J. die Einsetzung eines Au-- in tragt, der <lie Wie derauf nähme des Zinsenliei di r De|>i>»i1enka->e milder Stiftungen des ih ae k.n 1.1» e w e n b e anschlage* klare Antwort der Stiftungen dringend erfn vorsdijedentLiefi Arbeiten he hört, daß der tragt hat, abe Dr. l.oewenbe Gemeinde ist. dem sie infol Stellung nicht Gemeinde «las t r;iur11tijr der St Ks ist weiter haben, die iuii,v-en dafür zur Ausschält Hingen bleibt legium null' in die eifiirderli mal einige A der Depositen Dr. I' r ias s lue w e n b e bereit wären. zu .erledigen] schließl daran der bei der I)( belegten Stift muß. begrüßt I rhu* sich /u unter llin/ii/ie Da* Kollegium beiden Herren trauen. Die-fii .der Depositc .2. Dem Ko stände,,die Eir Möglichkeit i in ii |r e Ii s s_t o etnkominen-ti frage \ nn Dr. stand dem Iii \ (I. M. BBges sdnisses hesdi ' 5. Dr. Kai ii ii gliedern des der Wa re n rieht des Vor« nahmen er i iei eitgestellte Anfriere, auf die damals keine' Gemeindebiatt der D« ülsch-lsrae litisrhen Gemeinde Nummer 5 II sie besaßen, da- Entbehrlichst«- hergaben, um n den Dienst der Ge>amtj I 1 g e m e i n e A n 1 e i I - berechtigt zum idange «las Gt llen waeh bleibt. Herden ihrer eigenen Not Gerade ilik-<-e er g e in e i n s.ji Iii e n N o t ■n <-\u-bliek in <lie [Zukunft: imdenheit in im und neue So ige aips gerüstet'und bereit zur des Repräsentanten-Kollegiums o e w e n b e r g . Dr eli. St o p p e 1 in a Meyer. X a t'h a u i n . Dr. I r i a rsia n d der (renieinde anwr-end die Herren Dr, N li t h a n. M e y e t - W e djt/l 1 . die Herren lr. im . Vorn n ii. r e t z. Di. gten Stiftungen \ •< ten gedieheii? Zui -auf die \ im ihm diereiten -sollte. Wie-weit Begründung verweist Dr. bei der Beratung de- Vorerteilt worden -ei. -ei im Intereisc <lf" Die Wiederinkraftsetzung Ansehens der Gemeinde erlkh. I.cvV : Herr Dr. I rias und ich haben den Wunsdi zu erkennen gegeben, zu den Inoffiziell hat man ge¬ Vorstand einen Herrn mit \orarheiten beaufeinen Beridit haben wir" nicht erhalten. Mit übe rein, «lall es Pflicht der [r ih Kraft /u setzen, nache der Inflation in d später wegen der l mrksam -ein koni ten. Es'ist nötig, daß die Vertrauen ,reditfei tigt' daihr irurch I eberftungen von dien St ftern bewiesen worden ist. njotwendig. daß diejenigen, die ein Recht daran r. 1 t stjmine ich darin lie Stiftungen wied n ziikominenden Sorgen, daß arm I ihnen -eine Wirk t mehr Errergije al dien Vorarbeiten falten der Gemein« HisHe belegten K cfiließt sich den Au g fragt, ob die' 11 lie Arbeit mjt den )o-tikenka--e|milde i ngen baldig-l wie I In- Kollegium, daß ebernahine der hung von llilfskrii bittet «len Vorstand, 'mit der Vornahme r die Hilfskräfte e i er Einführung uer. die in Form Beträge erhalten. Wir Juli die Halbjahrskinsen. ng gelangen, denn bis auf einige wenige Stiftnkeit möglich. Das Knlbishcr darauf dringen, «laß Vorgenommen werden, zue mit "den Zinsen ihrer bei | Italien zu rechnen haben. «Führungen l.evys an. Dr. rren l.evy iinil Dr. I rias nötigen Hilfskräften selbst \ as die Herrin. be_ ahen. Das Kollegium be- : In der l eb^rzeii! ung. daß der Zin-eildien-t r Stiftungen der Gemeinde fei aufgenommen werden die Herren l.evy und Dr. not» endigen Vorarbeiten ften bereit erklärt haben, auch -eiiH'r-eit- «liese die-er Arbeiten zu beistehenden Unkosten sind n lasse zu entnahmen. I legium hat in seinei letzten Sitzung beim Vor- -et/iing eines Au--idius-es beantragt, der die einer Gemeinddveron Zuschlagen zur Reiehsicr /n erheben wälre, prüfen soll. Auf An~ la Im HS teilt Dr. 'i a f h a n mit. daß der Vorchluß beigetretr.n;ei und in seiner;iuf den i'tzten Sitzung über «lie Einberufung des Ausießen werde. s fragt unter Hiniveis auf deir bei den Mit "vollegiums zur Ze t umlaufenden Bericht I r e ii h a n d - G e •ndes darüber /u sellschaft. ob ein Berwarten sei. «eldio Maßirter Berück-iditigung der Vorschläge der Ge- -ell-diaft zu ergreifen gedenke. Welche Stellung das Kollegium zu dem Bericht einnehmen werde, würef eine Sache lür sich. Dr. Nathan: Der Büroaussdiiiß des Vorstandes hat bereits in einer Sit/ung über den Bericht l>eraten und wird demnächst seine Beratung fortset/en. I 4. Antrag des Aasschusses zur Prüfung der Abredinung der Gemeinde*, ihm einen Buchprüfer zur Seite zu stellen, dessen Mitarbejl Gewähr für eine durchgreifende Ueberprüfung Idete. und den hierfür «-rfiirderlichen lietrag nachträglich in den Voranschlag I9R2/33 einzustellen. Koretz: Der Aus-diiiß hat mit der Prüfung der Abrechnung der Gemeinde begonnen: bei «lein L'pafange der Gecsehäfle der'Gemeindeist eine \eibindliihe Erklärung, dal! der Ausschuß die Abrechnung ordiiiingsgemälf geprüft habe und eiii abschließendes Ergebnis mitteile» könne, nicht möglich. Andererseits hat aber nur eine verbindliche! Erklärung dieses Inhalts Sinn und Zweck, sie kann aber nur abgegeben werden, wenn jede einzelne Position geprüft i-t sowohl hinsichtlich ihrer etatsmäSigen Richtigkeit als auch hinsichtlich einer etwaigen ,1'ebiTmier tjnierschreitung der bewilligtet! Betiriige. Audi die. gesamte Einaii/gebaning «ler Gemeinde müßte nach Ansicht des Aiissdnisses der Prüfung unterliegen. Für eine Arbeit diese« Umfange» steht den Mitgliedern des Ausschusses bei aller Arbeitsfreudigkeit und bei allem Interesse an ihrer Aufgabe, die ihnensicherlich mancherlei Aufsdilüsse und Belehrungen bringen würde, die erforderliche Zeit nicht zur Verfügung. Dafür ist der Umfang der Gemeindeverwaltung, zumal wenn man an «lie zu ihr gehörigen Anstalten und Institutionell denkt, viel zu groß. Das ist bereits von Mitgliedern dieses Kollegiums in früheren Jahren zweimal nusge-prodien worden. , Auf das Protokoll der Sitzung vom 50. November möchte ich besonders hinweisen, in welchem auf Anregung des Gemeindebüros namens de-s Ausschusses «-ine Beaufsichtigung der Buchführung «h-r Gemeinde und ihrer Institute empfohlen wird. Dic| Abrechnung 19JS'>9 wurde mit dem gleichen Wuiisdie gcnehinigt. Ich \erweise weiter darauf; daß in der Sitzung vom 6. Juli v. J. mehrere Mitglieder de- Kollegiums die Prüfung der Abredinung, 1929/30 in begründeter W eise ablehnten (s. Protokoll die-er Sitzung. -Punkt >). Die Mitglieder standen unti-r dem Eindruck von Vorkommnissen bei einer anderen Gemeinde; und betonten die Größe'der Verantwortung, ohne irgendwie -nuT die Hamburger Verhältnisse zul roplizieren. I ns obliegt die Prüfung «h-r Abredinung fiir das Jahr i'U«) ■><». Inzwischen ist auch die Abrechnung 030/31 fertiggestellt und muß gleichfalls geprüft werden. Um. diesem unhaltbaren Zustande ein Ende zu machen.I ist die Bewilligung unseres Antrageunbedingt erforjerlich. Die Kommission ist sich völlig bewußt, daß bei den heutigen Einanzverhältnissen jede irgendwie mögliche Einsparung vorgenommen werden muß: sie hält aber die Annahme ihres Antrages für eine Körperschaft von denufUmlange der Gemeinde für unerläßlich. Die mit dem Antrage verbundenen k<js|en schätze ich auf I(XX) bis 1200 'Jt)l. Nathan hält es fiii möglich, auf Grand eines Abkommens mit einer Waren- Treiiliaiid-Gesellsdiaft mit einem geringeren jBetrage auszukommen, und die Bewilligung des Betrages an sieh im Hinblick auf die Größe des Gcme.indeetats fiir erträglich. Dr. Plaut bemift sich auf eine Unterredung mit dem'verstorbenen Herrn Dr. Tannenwald, der die l'eberprüfung der Buchführung der Gemeinde durch einen Sachverständigen gleichfalls für notwendig gehalten habe. Zu einer solchen l.'eberprufqng an Hand des Voranschlags und der Belege gehöre ausreichend Zeit, welche die Mitglieder des Ausschüsse* nicht aufwenden könnten: sie aber befähige, erst zu einem Urteil über die Möglichkeit von Uinsparungen. Nicht unbedingt nötig sei ein beeidigter Sachverständiger, ein geeigneter Fachmann werde genügen. Koretz: Selbstverständlich ist die Tätigkeit des Sachverständigen nur so gedacht, daß die Verantwortung für die Arbeit und den abschließenden Bericht dein Ausschuß des Kollegiums verbleibt. Der Antrag des Ausschusses wird angenommen. / <). Bericht der Herren Dr. I rias und Dr. K a I m u s über die Beratungen des Wahlrechtsaussdiusses. , Der Beridit liegt den Mitgliedern des Kollegiums vor. Dr. örias: Ich kann im wesentlichen auf dasjenige verweisen, was in dem von Herrn Dr. Kalmus und mir erstatteten Beridit gesagt ist. Meine Ausführungen sind daher hur ergänzender Natur. Mach dem letzten Wahlkampf wurden Stiniincn aus der Wählerschaft laut, die sich gegen das bestehende Wahlrecht wandten. Unter dem Eindruck der Erfahrungen bei der

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