Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 8 (1932)
- Issue
- 5 (23.6.1932)
- Date
- 1932-06-23
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nummer 5 Gemeindeblatt der Deutsch-Israelit i sehen Gerne i n d e Seite 5 setzte Aussdi iß letzten Wal I Sitzung eine Ii getretene Mängel im I iiberl so Ii V»V»WU, .... barhaupt prüfen un Ute. Erst im Herl) ) it summen, und in dieser der Ze\ s Kollegium .-dion in seiner eisten ein. der hei der Wahl offen zutage damit «Ins Wahlrecht der Gemeinde Verbessern ngsmö'gliehkciten erw ägen Torigen Jahres trat der \u—ehuß zü- »•rsten Sitzung wurde bereits erkannt, laß die Länge der Ze't <ler Sachte nur dienlich war. Der Ausschuß suchte nacht einem Wahlrecht, das den /'werken der Gemeinde am meisten dient und den Wünschen und Bedlirfnissen der Wählerschaft am meisten entspricht. Der liedner erörtert dann'die in dem Bericht dargelegten Möglichkeiten ' weiter ans: und führt W esen um ^......-r r...... y I Charakter der Gemeinde sind bestinilnt. Das und Charakter nach walten geeignet sir Richtung in treten. Die Betrach Vorsehl; kleinen Gremium Form das System de nicht zurückkehren Beziehungen zwischi n Diese Erkenntnis ist man zu einer stärkerer gekommen ist. Einführung des streichen, getreten. Diese lies: Wahlrecht hat daher zuerst die geeigneten Persönlichkeiten zu ermitteln, die die ihrem Wesen «"stimmte Gemeinde am besten zu ver- <l. so daß erst in zweiter Linie die kommt, welche [diese Personen verwüsten werden immer nur von einem lufge.-tcllt. dessen Zusninmcn-etzung mehr oder ijninder zi fälliger Natur ist;und keiner Kontrolle untersteht. ■ Gebundcfne Listen erneuern in veränderter Wahlmänner.. zu dem man doch gewifl will, und gefährden die persönlichen den Wählern und den Gewühlten. Ho sehr Allgemeingut geworden, daß \bkehr von den gebundenen Listen Dieselben Mißstände ergebet] si<h Ree des. die Namen von Kandid bei der iten '/.ü Gewiß sind bei der letzten Wahl Mängel zutaj eh aber nidit in. dem Wahlredit. -011defn in seiner Handhabung, auf die allein es entscheidend nnknnimt. Man könn e einige kleine Acndcriingen in Betradit ziehen, die ke ne Verfassungsänderungen sind, wie etwa die Einführung eine.- amtlidicn Wahlzettel-. Mlerdings würde dieser 1 ei einer größeren Anzahl von Vorschlagslisten] und einer dementsprechend größeren Anzahl von Namen auch Sehw ierigkeiten bieten. Selbstverständlich ist. daß in und tunli h-t nildi vor den Wahllokalen jede Propaganda und Beeinflussung der Wähler unterbleiben muß. Eine' Besscrun:' kann nur eintreten, wenn alle Beteiligten das Wahlrecht moralisch] und sauber handhaben. Dr. Kalmus: Idi sehe keinen Vorteil darin, daß der Ausschuß bis zu seiner ersten Sitzung zwei Jahre verstreidien ließ. Die Antragsteller waren zuerst;ja auch anderer Meinung. Wer mit dem Wahlrcc it zu tun hat. empfindet seine Mängel: wer gewählt ist. yergi!t sie vielleidit. 1 In der hamburgischen Verziekamnier herrscil dasselbe Wahlredit. und auch dort werden die gleidien Mängel empfundi(n. und es ist zu unangenehmen Konsecpieneen gekommen, bin idi der I Meinung. | daß die Gemeinde lidien Körperschaft als einem Verein Gemeinde bestehen 'Gegensätze, die mü--en. Nun handelt es sich herauszusuchen. Wie schwier das ist. wenn auch nur ein Mitglied für den X\i zu wählen war. Daß die VorschlagsI hältnismäßig kleinen Kreise Bälgest Argument gegen die gebundenen I is Personenfragen im kleinen Kreise et) Entgegen* Dr. mehr einer Trias staatrleidtt. Audi In einer" ausgetragen werden doruin. die besten Kräfte hat sich schon gezeigt. Vorstand der Gemeinde slisten von ieineni verst eilt werden,• ist kein Ich. t'eliejnll werden itsdiieden. i Das Recht der Stimmcnhäiifung führt' zu dem [unhaltbaren Ergebnis, daß eine verhältnismäßig kleine Zijhl von' Wühlern die Wahl eines bestimmten Kandidaten 'durchsetze« kann zuungunsten derjenigen Wähler, die Ihre Stimmemehreren Kandidaten zuwenden oder die ungeäinderte Liste abgeben. Lin ferneren Mangel ist. daß nach unserem Wahlrecht ujer Spitzenkandidat von den gleichen Wählern zu K^ll gebracht wird, welche für diese Liste stimmen. Weiler ist unter unserem Wahlredit die Erreichung piner,.Einheit möglich, weil aus den dann vorzus 2\ wieder ausgewählt werden müsse amtlichen Stimmzettels erweist sich ins den vo^i Dr. l'rias dargelegten i Gründen als unmöglich. Sie wiirclf* nur dum führen, daß eine große Anzahl von Stimmzetteln ungültig sein würde. Das Becht des Wählers! lediglich in den Vorschlagslisten ihm nicht.genehme Namen, zu streichen, ebenso auch die Beschränkung des Iläufifingsrcdites auf etwa 1 Stimmen sind unzweckmäßig. Daher bin ich mich wie vor grundsätzlich für die Einführung gebundener {.isten. Ich iiiiiiueu. »»euer im murr ung iiner Einheitsliste unlschlngcnefcn -2K Kandidaten isseni Die Einführung eines halMS dann aber noch einen weiteren. Wenn das Kollegium der Meinung ist. keine Acjnderitng in dem gegenwärtigen Wahlrecht eintreten zu lassen, so bean I ■ . •., *ri » trugen meine r reiinde und nachfolgenden Vorschlag zur Wahlrecht wird dahin geändc zu "einer gebundenen Liste ertlären lea hat zwei Vorzüge: 1. gibt er liebkeit, selbst zu entscheiden ungebunden sein soll, J. erm< I inheit-liste. erstattern für den schriftliche! dcn< Ausführungen. Der er- Dokument bleiben, mit dem zu beschäftigen haben weid dem Standpunkt der. Miudcijhcit durch eine'persönliche Weib -et/cn wissen. \uch ich cTilflie nach den Wahlen 'hei r-drt Mitglieder des Kollegiums v Wahlrechtes zu beantragen der Bewertung der ungebundenen und der gel mit Dr. I rias Oberem. Die ge als einje Wiederkehr des SV komnie, daß bei Einführung c um ihre Wahl sicherer durch/ nila pakranc Bei . ich, dem WaMrcLhtsaüsNi'huH Prüfung zu übergeben: D,is t. daß jede Gruppe ihre. I ist»1 Dieser \ n'rsefilng er einzelnen (iru|»|>e die Njlögoh ihre Liste gebunden oder glicht, er die Linfilliruiig einer Der Vorsitzende dankt den lleridij- Bericht und für ihre ergänzen cre werde für die Dauer l >n nan sich auch in Zukunft muh |)r. Meyer: Ich stehf auf , weil manche ka'n iidateu tütigkeit -ich an die Spil/e /\f an die Miß-tiiumuiig.jdie und die gerade die Jil>eraJeii ränlaßte. die Prüfung unseres Dr. Plaut -timiiil Iiin-ichilieh leiten Liste andene Liste sei niebt^amhkres teitis der W ahlmäiiner. iljazil er gebundenen Listen uiiinthe. isetzen. eigenes.Wahllisten «uf- ■rmehryn mich mehr Mittel /ueikliier angebundenen I i-te fahrt idlingherbei.'und das -ei lür Orschläge auf-telleii. ein \nr zu' nominieren. Ilorowitz: .dem Rechte der Wähler zur eicjhwohl die-e- Rcdil abgrslcmafft cht. daß Herr Dr. I ria- (i MCrS ezu zw;ei Jahre seit der letzten •s Walilrc-dit-au»-chus»egowifi eine Mc;lirheit fü Wahl rechteneVj e-en. -teilen, so die Zahl der Wab(vorschlage uunöti und für die Wahlpro c erausgaben w ü rden ih-r Wähler die letzte Enl-di diejenigen, welche die Wahl sporn, nur geeignete Beweib Idi Verdanke meine Wahl Stimmen häuf ung. mödit wissen. Auch ich bin der Anlirteilen würde, wenn nicht na Wahl und der Einsetzung cl flössen wären. Damals wäre Schaffung des gegen w ärtigeit Männer aus dem Kollegium lieraugewählt wurdei] man nicht gern entbehrte. Ich epinnere nur daran. Wahl unsere-.- Vorsitzenden* gefährdet war. An Im-ii neuier Li-fen. von denen Dr. Plaut spricht, glaube idi Dr. Loewenherg: Leber die unerfreulichen Volk -nisse bei der letzten Wahl sind meine Freunde iindiich ge'liail so empört w ie seinerzeit. Andi rcM-eit- Ii ib.-i gerade in den letzten Jahren genügend Gelegenheit nach gebundenen Listen zu-wählen und zu empfinden eine gc-biimhyie Liste bedeUTief, Es gibt kein W alilredt miii unmoralischen Wählern Diejenigen, die unbedingt i wollen, werden immer einen Es ist gewiß immer bedauerl ver- Ab- W eil die aß audi die Innig nicht. 4mmnoch wir h'aht. was' inorali-di gchandhalK w ire eigene Wahl durd Weg finden, sich durchziisi wühlt werden, liier wird nach Korrekturen gesucht wi man die \\ ämer zu eim Wahlrechtes erziehen, ortc-il. daß die Gewählte! inen Fehler rewählt wird arm. wem Wnhrsch müssen. Andererseits -«"»Iiic-- ständigCH Handhabung .ihre ungebundene I iste hat-den" V der Kontrolle der Wähler unterstellen, und nur w ßonzenwirfcchaft ist. mag sifh für gebundene Listen scheiden. Reich: Ich -ehe k Spitzenkandidat einmal nicht hat er es dann nicht besser v vor. dafl'der gemeine Soldat in die Höhe nnci der nicht zum' Vorschein kcniunt Mau -oll den Willen Wählerschaft in dem Wahlergebnis re.-pi ktieien. Caro: Ich bin mrt meinen Ereunden für die gehum l.i-ten. EjS ist erhebend, Tür eine Sache, und erniedrigen -eine eigene Person, zu kämpfen. Unser Wahlrecht zuerst die Kandidaten und dann die Wähler aumorali zu unmoralischen Menscheft. Mit der \uffa--ung. datp eh. wenn die- Führer nidit g» rdifiit. Audi sonst kommt c Ol zu entscheiden haben: daß hei den Wahlen Iii- Wä Vorsdilag bsu machen. wählen -ollten und daß bierni die Nun könnte man ja einnul s die I ikjr zunächst nur ch die Partei «Ii«* Uaiidiillateh stimme. Das wäre im wesentlichen das gleiche ff aber, was von den gebundenen Listen zu TT eiefcal Spitzenkandidat, der nicht gewühlt w ird, -ein Sdi dient habe, kann Vh auganz bestimmten Gründen Übereinstimmen. Wir wollen nicht 'gewählt werben w unserer Beziehungen, sondern w|-il wir für eine Sache, arbeiten. In der Möglichkeit, daß bei Kinl i hriin gebundenen Liste eine o-tjüdi ich*I.üite oder eine 1 .erseheint, sehe ich keHic G-fabr. Nathan: B biindenen Listen jbestinlint di > Partei «Iii: Reih Kandidaten, so daß die Wähl« r 4ieh nur noch Iii iinle.' •tzen tzen. rden iiii- Die -idi ftir entein nlich tzier der encll . Mir i l icht dien ein vc>rnichl eu ie-t inimte de r caueftliste i eleu geder ist,-. :en. evtei erfa iiren. halte i i-t.