Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 8 (1932)
- Issue
- 5 (23.6.1932)
- Date
- 1932-06-23
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 Geint indeblatt der D;eutsch-lsraelitischen Gemeinde Nummer 5 ml iih Vnfu l nsere K 1 1. die / e n um Darlehen. Frage komm ledigung vor mit anderen Sie erteilt auch Frniittlungcii Z die Wuli Bczirkspflegc. in*'zweimal w die Arbeit der 14 Bezirke Vorstehern etw >ell>-ivcrstü eine ErgSnzii jedem leinzeli liehe Hilfe ist ^•jn ritueller J] DiejZuhl de l ulle betrug . (ODO Personen) linge oder faiKp im Altenhntiee zwei befinden in^talt Fried r 60 .\eu- und «Sitzten Fumi treten wir' nui Wohlfahrtsbeh stimmten Gr delt. es sich ■ u l.twa 20U Pfle . Jdhren^Jjei de /ii reih neu ist. Ander <len große Anzahl melden. Statt Bekleidung, den Barunters 2t0 Paar Stie In C.emeinsdia bei Mjeteregu Mazzothvertei Pfund Mu/zotl Jahre wird sid An den tü den beiden zweimal wö Spredistundeii sonen melden, zugefüh rt.oder Ks handelt siel ünden I rangetii;sowie Sprechstunden oft auf 4 l>is 5 der einzelnen In dem. Fi fülle bearbr hinausgeht'. Ii ■gen ab/iiußerc \ Bestehet gelai behandelt und wjö rden.; Durch den in der Lage, i reih nungen zu Weitere 1 rj: jithen Beihille f 3. die Lein « ödientlich voii JIM) bis J)il Wir konnten tdhusses . der he ru iltensetzen /mker. Fett. 4.-'die Vi sti'igender Iriui .»tialle in die aller JT verlei 2JU, Portionen siöu umfaßt folgende Abteilungen: t r a 1 e und Auskunft. Sie "leitet G esndie Stipendien, Keisezirschüsse usw. an lie in ilen Einrichtungen weiter, bereitet ih e Fremder erledigt sie auch allein oder gemeinsam intliclien. halbamjliehen. oder privaten Sjtellen. Auskünfte über Antragsteller und e 'ledigt aul Frsuihcu solcher Stellen. I f a h r t s p f 1 e g e mit den Unterabteilungen iiechenpffege und Sprechstundenhilfe (letztere khentlich stattfindenden Sprechstunden). In Ut-zirkspf lege, £ür welche da« Stadtgebiet in gliedert ist, teilen sich außer den Bezirksa 'XI ehrenamtlidie Pfleger und Pfleger innen, bedeuten unsere Unterstützungen. nir der IJilfe <ler U ohlfulu t-behörde. die wir in n Falle in Anspruch nehmen. I nsere yiisütz- [►esonelers dann unbedingt notwendig, wenn nislialt in Frage kommt, regelmäßig ^eitjen» unserer Pfleger bei euten "ing 1951 544, Knde des Jahres 355 Familien Im Laufe dieser Zeil starben einige Pflegen ihres Alters] •w egen im Versorgung »heim, oder im Pflegeheim der Gemeinde Aufnahme: ich seit einigen Monaten in der Staatskr; nkeni fisberg. Fs erfolgten aber inzwischen über V iederaufnahnien, so daß die Zahl der unteren ziemlich dieselbe blieb.'— Bei Mischehen ganz selten eil , verweisen vielmehr in die jrde. Zur Zeil unterstützen wir aus befrei Mische] en-Fülle: in zwei Fülle l hunn Blinde. Wir unterstützten 55 Auslinder, finge stehen ii i Alter zwischen 60 und W neu mit einer Al beitsmöglichkeit nicht Viieder y.. .' : v regelmäßigen Unterstützungen erhüli eine •umilien, die sich in unseren Sprechstunden einer geldliche i Beiliille Lebensmittel und erner ließen wir unsern Pfleglingen außer ützungeu im 1. mfe des letzten Jahre; etwa •I gegen eine deine Zuzahlnng repai ieren. t mit der Wohl ahrtsbehörde treten wir auch erungen ein. Bei der jährlich stattfindenden ng wurden 626 Familien mit insgesant 6372 und "35 Pf ii ii 1 Mehl versorgt. In iliesem die Zahl erhöhen. Iliehen Sprechstunden, die abwechseln 1 von len Beamtinren abgehalten werden, limmt eins unserer Mitglieder teil. In Uesen in denen sieh durchschnittlich 20 bis 4) Perw Ird geprüft, ob sie der MittelstamIshilfe in die Bezirkspl lege eingereiht w erden -ollen, sehr häufig um Neuaufnahmen, Miete forefeuiii Anträge an die \\ ohlfahrtsbehörde. Die die zwei Stunden (lauern, sollen, dehne n sidi Stunden aus. i|a die gründliche Bearbeitung Fälle sehr viellZeit beansprucht. leit en dient lieh itet sorge-Au»>ehuß ^wenlen in der flauttsachc bei denen, die Beihilfe, über die Ria tsätzi letzten Jahr Hielt dieser AussdiuH 6 > itzuiim 0 Sitzungen zu denen s-ümtlidic Be zirksek waren. In itmeii sind insgesamt I7( Fälle 5 Neu- und iViederuufnahmen l>esp ochen er Fürsorge neben der n wir l.iditirelef- I )i-positionsf»nds de» \ orsitzemlen w 141 Fällen di«i Miete sow ie-Gas- und ordnen. an/ungen unsc sind: nsmittel - Abteilung: sie wird au t^tt findenden A lsgabe-Tägi-n diirchsdi Familien monatlich in Anspruch gc-nofin; Preise der Lebensmittel infolge ein Winterhilfe erfreulicherweise noch so daß sidi der Durdischnittspreis 1 Raka*. Backobst auf U.15 'Jlti je Pfund l|k s k ü di e der i Gemeinde: sie mußte spruthn.ahme vhrigieh Herbst aus der ergrößerten Räume naeli der Sdiüferkumps t werden. Fs tverde.ii zurzeit täglich -00 bis e-n verabreicht: Zuschüsse der Winterhilfe ittlidi n. Zureiter auf teilt, wejpen zel- R< nt und des Hamburger Speisungsi inges erniögliditen es, den Preis von 0.50 'Jüt auf O.-'O JIM je Portion herabzusetzen. Während der-letzten drei Monate stand ein größerer Betrag des allgemeinen Winterhilfswerks für eliesen Zweck zur Verfügung. Außerdem beliefert die Volksküche an sech- Tagen wöchentlich »len Hort <les Jugendamtes der:Gemeinde unter Verwendung von Lebensmitteln, die sie vom Wohltätigen Schulverein erhält. 5. die Nähstube und die Be Icle id U n gsabtei> lu'ug. Die Nähstube erfüllt mehrere Aufgaben. In erster Linie läßt sie unter sachgemäßer Leitung Frauen im Nähen und Aufbessern unterrichten, um sie zu befähigen, ihre Kleidung selbst instandzusetzen. Weiter soll sii^ unterstützungsbedürftigen Frauen einen regelmäßigen Verdjehsl beschnften; z. Zt. werden"durchsthiiiltlich 10 Frauen in ihi beschäftigt. In der Huupfeadie werden geschenkte Be- Üehfisngagegenstähde von dem Frauen gereinigt, ausgebessert und modernisiert: viele Hilfsbedürftige haben von eliesen Sachen wii<lidien Nutzen. Die Nähstube hat für erwerbslose Mädchen einen kuisiis eingerichtet, ujn besonders den im kaufmännischen Leben stellenden Gcjlegenheit zu getbeta, sieh im Nähen. Schneidern und W äsdieaiisbessei u zu vervollkoinmiien. I m die Nähstube aufrecht zd halten, müssen wir von Außenstehenden Aufträge haben, da sie sonst wegen der geringen für sie zur Verfügung stehenden Mittel wieder aufgegeben werden müßte. Fs Wäre dahei dankbar zu begrüßen, wenn alle Gemeindemitglii'der helfen würden", diese Abteilung aufreiht zu erhallen. Der Bekleidpngs - Abteilung hat sidi der 11 umaiiitä re Frauenrerein angeschlossen; bei den zweimal wpcheiMlich stattfindenden Ausgaben ist er durch eine Mitarbeiterin vertreten. Dte Abti-ilung wird monatlich von J50 bis 5ihi Personen in Anspruch genommen; sie sorgt dafür., -daß die Kleidungsstücke in gutem Zustande ausgehändigt werden: Abänderungen und Ausbesserungen werden kostenlos in der Nähstube besorgt. 6. die F e ii e r ti Ii g s - Abteilung. Im vergangenen Jahre nahmen etwa 370 Familien die verbilligte Feuerung in An spriieh: in-diesein Winter haben sieh nur etwa 5I5| Familien zum Bezug verbilligter Feuerung gemeldet. Da* ist darauf zurückzuführen, dal! v icleyi Familien selbst der Preis von 1.60 bis 1.75 'Jl)l je Zentner nodi zu hoch ist. Zu dem mit Hilfe der Erträgnisse der W interhilfe noch weiter verbilligten Preise von 0.60 'Ji)l je Zentner w urden 477 Familien beliefert ' Außerdem wird noch der Verein zur Verteilung von Feuerung an arme Israeliten eine Belieferung fprnehmjen.' j 7. In der Abteilung Gesundheitspflege werden außer der laufenden Unterstützung nach Anordnung cle~ Vertrauensarztes: Stärkungsmittel — letzhjn ständig au 54 Kranke — oder Krankengeld gewährt. Alte und kranke Pfleglinge werden durch unsere Schwester rcgeflnäßig besucht, die in ständiger Fühlungnahme mit dem Vertrauensarzt und uns die erforderlichen fürsorgerisehen Maßnahmen trifft. In der Handpflege werden zurzeit J5 Pfleglinge betreut; durihsdinittlidi 4 bis 5 Frauen versehen bei Kranken die- Hausarbeiten und kommen so mit ihrem A rbeit -v ei dic-ltst ohne unsere Unterstützung aus. — Audi in diesen Fällen werden wir durch den Humanitären Fraiienvereiii und den VereÜ für Krankenpflege großzügig unterstützt. S. f m nicht nur durch materielle Hilfe Neil zu lindern, Sachen wir immer wieder Hilfsbedürftigen Beschäftigung •.und Verdienst nachzuweisen. Wir haben seit mehreren J.ihren einen W a r e n k I e i n h a n d e I cingeridilet, ih welchem zurzeit 16 Männer und Frauen durch Vertrieb von Schokolade uiid Zigaretten ausreichenden Verdienst finden, die sonst unterstützt werden müßten. Den Gewerbesdieiii erhalten sie auf unseren Untrag von der Geweihepolizei. Wir geben die Waren in Roanmisston und räumenden Abnehmern gegen Biirgschaft-leistuiig selbst einen entsprechenden Kre;dit ein oder verschaffen den Kleinhändlern in Textilien-, Parfümerien-, Sdüeibwaren- und anderen Gesehäfteta eiiien Kredit bis zu einer bestimmten Höhe, da wir nicht alte Artikel selbst aufnehmen und auch nicht lagern können. 9. Fin Schmerzenskind ist unsere Schreibstube, der die Gemeindemi,tglie:ler Irotz unserer vielen Bemühungen nicht genügend Arbeit zuweisen. Im. Interesse unserdr Arbeitswilligen Weisen wir auch hier dringend auf sie hin und bitten die jüdische ()effentlidikeil. uns Arbeit zuzuweisen. Trotz aller dieser Einrichtungen können wir leider mfolge der Beschränkung der Mittel nicht mein Iso durchgreifend, wiefrüher arbeiten. Wenn wir auch nach wievor