Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 8 (1932)
- Issue
- 4 (3.5.1932)
- Date
- 1932-05-03
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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Nummer 4 meindeblati der Deutsch-Israelitischen Ge'meinil Seite 5 I ii il i s <ii (In ich Za 'Ifätigkeit Alis e ii Zahlung oeson zu ermöglichet änderte Annahme der filr gesehenen'Qoote ein. I i und allzu starke Kürzung ilon Gelder t ci w i t z ■ v ibieilutigen ztisüfzlie he ftciehsileiitscheri die I •rw ei der llilie n Ii e i t betont, der Ynlksküdie r d i.resk tjcr Züsdittsse ihre Dr. Meyer tritt für die uiiverdie Jüdische VlitteLstandhilfc yorliese produktive rörsorge treibe ijer dort /ur .\ii»/.ililiiiiir/koiuiiiriist da Geriietni sei, im der Ii eil/I lie , Xu hing sich nicht im < In der \l>«tinil)iuu; 4-4 Kommission für hilfej 44,i \olk<küchc i mit s gegen a Stünn genommen. - Posten W edel llberiehtel ii 1 m der Alitui I und Kinde wünscht alier. dal! fiiir sfUcwrepnratiireu hesnnd würden. 'Rednjerin sprid t v Wege Uber produktive iethligte Hilfe illusorisch mache.. IE Inf, dal! die von den Wohifahiisgcb'Mete Hilfe vielfach keine erwähnt den FafJ eines Nicht' 50 jährigen Aufenthalts iti'Ilum- Ifahrtsnchtirdc wenden könne. -■• ■ii ilie Posten 4J Fremdernpflcge« ^IfahftsveSen. 45 Nfittelstands- Gemeinde, dieser Ic-lztCre Posten hei einer Stimmenthaltung, uu- W illieliniiieiiliiilie'. IV. M «'Velinen günstigen Rechnungsabsdtltifl belangst und J.oniijugjendheim. rundstUwseithnltiing und 'GrüiitTie Mittel zur Verfügung gestellt der Möglichkeit, auf dem »■erbslopcnTprsorgc auf dem Gehaffeh. Vorsjtzen|deii Anträge für die ium's vorbereiten. ■. In Porten 47 'Mll für den Verein zur Bekleidung laliiud Tina Realschule gestrichen undn zur I'nierstntzung kurhediirftiger tung 1000 ."/?;/ /in- Tcrfiigung'zii »»chiil? über« icsen. •■ y Posten 4s Zahl w|eri di fler ru 4 laude von \\ i(lielmiiieu >t">|ie einen Sportplatz ,Z'U und wird auf Ersuche nächste Sitzung1 des Kolli wird ein Retrag von 4"o .inner Schüler der die Anlegung, dem Yen Israeliten Thcresien^Sti ^teilen, dem I l.i n^lialNari schon zu den Wohlfnhrtslastcn der Gemeinde Altona mit "oo .7?)/ wird bewilligt. fu Kapitel VII Begräbnis* esen «erden gestrichen: Bcij "I Finnnzkpmrtlissiou der Beerdiionlsbrüelersehaft 2000 ÄW, bei ">4 Gjrindelfriedhof 1000 In i 55 Friedlfbl Ottensen. I>ei 58. Xeuän lagen" in Ohlsdorf und T>ci 50 Gemeinjlepflege vein Gräbern je 500 bei oo wird mit rtiiek-icht auf die lie-joudere Reden! ung des fclirenfriedliofes der beantragte. Befrag von HKio V,')/'bew iiiigt. — Bei Kapitel \lll Ue'-oiideii- [/wecke1 beantragt Dr. I o e w e u - Ii e rg generelle- Kürzung um 10 Prozent, der Kur et t. unter Bedauern auch liei dem Cent r'alv creiii zustimmt, um die genetelle Einsparung, die seine Partei vorschlägt, zu doki(- mentieren und auch nidili m'mdiesen) Posten lialt zu inaehen. Gerade dieitinfassende Abwehrorannisation de» Gentralverains, welche in heatlger Ze-ii. unentbehrlich -c-i und den .Genieinden die Abwehr abnehme, rt/ralferiige eigentlich eine Erhöhung des für ihn eingesetzten Zuschusses. Dr. Pin n er wendet sich gegen weitere Kürzungen, nachdem der Ifaushartsaiisschun -cliou sehr]erheblich gekürzt halte. pr. I r i a s; Die für den Verband der Jüdischen Gemeinden Schleswig- Holsteins beantragten 4 ioo 'RH sollen sc'dbstTeritilhdlich bcwillhjt werdet!, da seine Vurgalieii in den klciucji) nciileide'ttn dc-n Gemeinde ii erfüllte «freien müssen.. I tlseret leineinde 1 riiirl für den Etat dieses Vejrlwndes die LImipllast. Dem entspricht aber leider nicilit der Einfluß, ck-n fie auf den Veitband nimmt. Sonst wäre esIwohl nicht möglich^ dkfl derV eitung des \\ r> liandcs angelwirende Persönlichkcjteii Erklärungen mHveröffentlichen, die einem lilieralen Geistlichen die' Mitwirkung am Verbände erschweren, oder gar unmöglich machen. Weiter ist der Verband darauf 'hinzuweisen, dal? er nicht fortgesetzt versucht. Aufgaben hi seine Arbeit einzubeziclien. die nicht zu seiner Kotiipetenz gehöreti. wie etwa die Abwicht'. I> i~| ihm naheziilegei:. sj(h nu| seinen \illgabenkreisi zu bc-chräukeir. Di k.iliun«: Mir isf nicht bekannt, daß dem liberalen ü.ibbiner von irgendeiner Seile z|i nahe', geirrten ist np'd düfl er seine Mitarbeit eingestellt hat. Der Verband ist auch Muhl über seine KompetenzenI hinuasgcgangirn: wenn auf Drängen der Kieler Gemeinde der Vorsitzende der Lübecker Gemeinde natneiis de« Verbandes bei der Be-iehsarbeit.s-c'ineiiisch.ift den \ ii trag stellte, dal! sie in di iugendeii Fällen den politischen -Mhulz der deutschen Juden übernehmen solle. Dal! der Vorsitzende unserer Gemeinde zugleich Versitzender des \crbandes ist und nie Gelegenheit nahm. Einspruchzu erheben, beweist, dafi nichts gegen ihre Intentionen geschehen ist. Der Verband hat gute; Arbeit geleistet. Es wird beschlossen, Herrn Alexander I. e \ \ , der dein' geschäftsführeiiden Ausschuß des Verbandes angehört, zu fragen, ob er bereit ist. übe r den \ ei band einen Bericht zu erstatten. In der Abstimmung werden die Einzelposten 65 bis 75 ek-s Kapitels \^ III, der Posten 71 unter Streich Ulli vjin 70 'Jl)l. gc n 74 und 7 nehm igt. Ge- Dispositions-?ntanten-KolleL'iiim. SO« ie nehmlgt werden feiiner^klie Poste i loiuls für Vorstand und Bepräi; lie Kapitel X und XI Upvorherj llili'rbci wcntlet. s'idi Dr. Pinne meinten. Wienn .null nicht genaunti I rjstiichen um änHerste SporsamH Haushaltsplan des Synagogen-A lüptl 'jTil Ausgiibch> für die Vorber Mtiing der V istcllung eines /we-ften Rabbiners, .deren Durchführung eine 'neue - 1 iilen werde, 'osten benanfit Zibsen und Yerivlalturtgsbeitisng.". .' Vach Misihlnl! der f iiizelln-natunu - fragt ' ••>.-■ i| Miiiriiiii' ■ in I I II I ■ l InttUng liir die Gemeinde.*bedei wird festgestellt, doft-der Vi* ebenes um r an die in n Kultii.sv er eit und bei Verbandes Finanzwesen^ Kapitel X gc- »iinde mit dem ämpft die im \ orgesehenen Zu Posten 70 weiden ' soll: Dr, P n n c r n.idi dem Bericht der AVnreii-i'reiihand-Gc'M'llsehnft irrtd I s a a c s c n warum der dein B snlehiten l>ewji)liglc Betrag von ilcjc ftidischet) Kriegsgefalleneii Vorstaildsscite wird erwidert, j iljgcfonlert «ei. -- l")r. Ltiew i halb'der Einzel berat ung für Ki der vorgenommenen Ktirzungen nileh zu hoch. Trotz;i 1 lc-r B nchsbund jilclischer Froilty» Ä)f fiir di« Gedenkbiicb niMJi uiilit gezahlt sei. Von I! der Betrag bisher nicht ber.g: Wir haben iniierrzungen gekämpft, .'trotz ist der Fehlbetrag immer tjken werden wir aber dem Voranschlng in dokiimentieren. de-r Gcsnmtabstininunig-' ziisttmmen. dal! unsere 0| losititin ilur der ernsten Stjrgfc um die Gemeinde und den unbeugsamen Willen zu gejinernsamer Vnxcil entsprong; Der Voranschlag wirr| daraufhin in der Gesnnjtajpt mlniing eipstimmis angqnoBimcn. Angenommen wird .sodann mit R gegen (> Stimmen* P-* liir Vertagung dieses Antraire« auf i.lie nächste Sitzung sind, ein Antrag Dr. Pi n ilevr und Qcijdssen auf Einsetzung eine« Vtisschusses. der iibt-r d're Heran iiehmig des Vermögens als EKatZ'Slenergrundlage .an, -Stelle des Einkommens beraten und . gegebenenfalls, eine- •«-iit»pi e.ihc-nde Abänderung dei Verfassung der Gemeinde vorbereiten «oll. In den AussdMr! werden entsandt Uvy, D.r. P i ii n e r . Dr. I r i a <. - - Der Vorsitzende schließt den öffentlichen feil der Sitzijng mit einem W ort dc-s Dankes Tür dievom Büro der.Ceineinde bei der VorlKJreifnnjf' des Vnrartsvhlngs .geleistete Ailie.ii und mit Worten des Dankes iin d is Knlleginin für den Ge ist der Einmütigkeit bei der Beratung des;.Voransehlagei, die miii dem-Bew uf!|sein der Yera'nlw ortliehkcit für die gesamte Gemeinde getragen gewesen sei. SehluR der iiffentliiln.Mi Sitzugt \. Personalien und Klein«: Mitteilungen nach k nzer Krankheit der Olier- .. Polikli: ik des Krankenhauses dei Gemeinde, Dr.' mcef7- Victor Eimcdmann. Der \ .n-t.m.l Am 4. April v'crse,hiei ai zl der ohrenä i zl liehe n die- Acrzle und. die,Seh\vp*teni dem verdienten Toten einen i>d hruf, in dem \ icdjähriger sclbstloseri läligke-i|t dem Dienst an seinem Kran hr. i es Krankenhuusc-^s wiebven e.s beißtt ..In. hat er sich tlltcrmjinljpi 1 gew idmet illld ÜHien Iii ii. Sein frennilHcher aijjstete IMlfsbereilssHiaft gkr- und Verejjrung hBct Mit segensreicher \rbeit bcigeäta'rtcl rjuJitiger Charakter ' und Seine ■Mannen ihm. die IFotnschntZuilg,pr..v, ...>,^. ai beiter." —"Bei der l'iauerfe'ier auf dem Begräbiii.spl.itz. elpi Gemeinde in ()hlsdoi'f. sprachen Rabb. Dtvllol.ze r 'und namens des Krunkerihauses'iincl seiner, '' Aefzfe ^Professpt Dr. l e x y. , pl Das Repräsentanten - Kollegiutn der Gemeinde hol lau sriiicu- Siizung vom 5n. März Herrn Bernhard Philip pn Stelhfe des verstorbenbh Henji Ja/ob Flörsheim zum M!it aliedc.Xles Jugenclamlesder ■Ceine;i|<lc, und ffei Hans Levien zum Mitgliedc des Vors'taniles de nctCacs dar Gcmeinelc gewählt. Anl •Pr»r. Friedrich Adler feierte Vhfang April vier anderen Herren das jiibiläni i der .'5jährigen Zugehörigkeit zum Lehrkörper der Bnmpnrger Lnndeskunstsdüu|e. y'on eitler offiziellen Eeipr wu nh ei hiiltnisse Abstand genoHiiiii u. Die Akadeniikei'sehaft der Gl das Erholungsheim der Aködeui sehen Gescllschäft . Hau k llenir Dr. Pftölericil mit mit Rücksicht auf die Zeil neinde weisen »vif hin ilill maiiii-Stiltuiig im Östsccbad \ Das Heim ist eine Stiftung'eler au 1' ran Margarethe Haus ui a Ii u enelSQe in Mecklenburg. U. Juli 1920 verstorbenen geb.' Erank. unter Ytr-