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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1932-05-03 · 4 (3.5.1932) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
8 (1932)
Issue
4 (3.5.1932)
Date
1932-05-03
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Gemeindeblall der Deutsch-Israelit i sehen Gemeinde Nummer 4 20. Sitzung des Repräsentanten-Kollegiums M i t t H o eh . 5 0. M ii / I 9 5 . n 1> e ii <1 s T'-i. I hr. \<>! Dr. M < 1' llWttSenjd die Damen Ii Dil Herren Dr. F r ii n k ii/ender. Iva ii er. Ca.ro, llorowitz. haao K i t in u n. Knrclz, Dr. I, o e w'e-n b c r g .. er. 1 )r. \l-e v c r - \\ <• <l e I I . N;i t Ii ä n . Peine. i n n e i ff a s, i! \. I l.?.PVÜ'll.l.CV\ I d'l .1 . <>'r f .■ n I. m rg. W e i Hher?. Dr. \ath a n. Da- Kollegium -ei/t die Beratung des \ oranschlage-.s Inucrhulh des Postens BildungNaiisschiifi werden'statt c I, tn . Dr. Dr. Dr. rHtanil der (■eineinde a n w e s e n d'dic 1 lerren I e \ \ . Dr. Sa n*po n. P h'i Ii p», Dr: II cj r z-!>r. Plaut, R e i di. S t o p p e I m a n n. [oft l Olli Ge- P P und Vorstand beaiitrugjer 300 'R.)l für die Frau/ Uommi/weig elüditiiis Stiftung, für. welche von Vor-tandsscite ,P h i I im I II. I.c \ > . \cni weiten de-. Kollegiums Dr. Plaut Peine *iih besonders ein-e-tze-n. 200 Jl)t bewilligt Posten i4J.JIaiislK-trieb Johnsalfee 54. Dr. L » e w e n b l; r j Itcaji tragt] auf der Finnahmeseile UM«) Jlll liir Gebühren liir Benutzung der Räume des llaüses einzusetzen.' Dr. Kai in ii - w endet sich gegen die Frhebuiig der'Gebühren: die Gemeinde «lollider Jugend diese Lasten nielit auferlegen. \ a t Ii a n|: 1 )ie Jugend hat Verständnis liir die Frhebun Gebühren durch die -ie zur Erhaltung des Ifauses.l>eitragt und »i<Ii ein Recht auf Benutzung des Hauses erwirkt. P I a ii t : JVou vielen Bünden 'werden die Gebühren drückend empfunden und teilnur schwer, teil autiruhrinjren. die Hälftej an. eiche m ii i . de lassen, «i i den Au \ ereim* Ret räge n Sprjachsch bei dies* j<!l|s-l|l>\ I K all tu n : eestlienet I.Ii Der V zc die Ermäßigung der Gebühren o r s i t / <• ii d e : Die Gebühren sird in Haiisarelnuitg vorgesehen, j I'tatrechtlich müssen sie dajiuch im \ orJUi-dilag erscheinen. Der Antrag Dr. Kai Jugemlbiindeii Räume wieder kostenfrei.zu i bey- I abgelehnt: ewerden soo .12)1 eingesetzt um bei hon 200 XX ge-tliehen. — Posten 23 Hamburger mt. I .'ii'« enlicr: beantragt, die vorgesehenen f beim Jüdischen Schul verein und der hebräisdicii le Ivri.i in voller Höhe zu bewilligen, da es Beträfen um Gehälter handle, die übrigen Iioneil a|>er /u kürzen. Dr. P i n n e r und be.i Iii r.igen, auch den anderen Vereinen di< der Dr. als sht hiebt auf [Betitare 1 ungekürzt sid zu bewilligen, da es lnien um dukörperliche und geistige Ertüchtigung um ie Berunniinsdiidltiing der jüdischen Jugend handle tliew--Vcärmne zumjfeil durch ihre Arbeit auf dem Ge!>ieli i rugenjipfJc-gc! .wich finanziell besonders belastet s;ien. rüditi Hill für gleichmäßige Behandlung beider ■ In i J iii m < i eine ein. Dr. I. oje w c n h e r g 'erklärt namens l ibei de-u. dall'die-e durch ihre Anträge hätten zi erkennen zu c ii ii wolle*), dal? ihnen kein Posten des Voransddags Mein c i. nai-nicht noch Einsparungen zu machen: gesiebt s di.r Erklärungen der verschiedenen Redner wollten -ie den mirge«(hlageuen Beträgen zustimmen. lehnten [aber die \erapi Jüdi-dien jj>chul\eiilinder Stimme enthalten zu wollen, undbemängelt jelic geringe- Höhe eleir für den K< reu Hatora und ilie ( liiiiii(idi-Kiiiiioii--ioii aiikabworfeiien Beträge. In der Vbltimini) ig . w ird! .der gesamte Po-len unverändert Uli- .nimmne-r. i l'o-tcfn 20 l.i Im cid I Ura wird nach eingehenden I Silin ii - - mit r.'iHMi ./.'// bewilligt. — Po-teo 26 Talmud Insliluto. |>ie Po-ten 26 bis 3o werden — der Posten 26 besonderen Eintreten von <)|f Ii'u b u r g . Reich, Sti pe'l in a ii n und P e i :i e fü|r die an den lalmucl Tora iii'tfh tätigen Rabbiner bewilligt. clie-Posten 'I bis " l> ~~> Utii i ilgegcn Dr. K a I m 41 H . der liir den,un\erjiiidertcn Vnirag rt'!t> \or-taiideeintrlitt.. gekürzt. — In Posten 34 werden dj*r I elirc^rliildiing-alnsfall \\ iii/bnrg 10(1 'J2)l. Pölten "> Ji*i -Jin bc luig l,H*u'!|ligt, elM*a->o Posten Ml Mtenhaiis der Gemeine ie. - Pokli"Il4l. Der fürjd.i- Pflegelieiiii vorgesehene /iischul \oii. -■.nun [Qu \utt\ l>eüilligt. Ilieil>ei rühmt Krau Caro die in t ,e.b-i Bciiehiiug iiku-tergültige Führung ch-r Anstalt. Dr. \\ i-\ er-V edi ll vritt Tür /c-nlrali-ieriiiig de- Finl;atifs d ■- Bedarfs siimtlicher <ä-nn iiideanslahi-n ein. die' \on |! n i di mit l'mk-icht '-ul die- Ikienius den CJesdiüftslenteh eru.idi-cndi; Crtdiilii bekämpft und von Frau Caro unter flinweiiiuT be-oudt-re I iiiktiiifsiuöglidikeiten für unnötig erklärt M jrd. Ifostcjl 42 I reindenpflege, tiue voi Lac«ei' der \k.nfemie Tür die Wissenschaft des Judentums w illiih. Die 1'o.sten V) bis 3er werden ohne Fr|örtesich 'er- Dr. \ Ol - bei tun und Dr. berg beantragte Kürzung von 5000 lR)l erjklärt Offen buTg für untragbar, da die Fremdenpflege im laufenden Rechnungsjahr sdion 2500 XX medir als bewilligt verbraucht habe,] Fine Finschränkiing ihrer Mittel könne /ur Zeitweiligen SdiÜejtang ihrer Tätigkeit und dadurch tu einer Rplastung ler kominissioii liir das \\ olillahrt-wcsc n fähren. Dr. V rj'a.'s: Bei den Debatten /u den einzelnen Posten, handelt es sich niemals um die Bewilligung oder \iditbewilliguiig [des Sadiposteus. sondern die F'rage wird lediirlich Hilter c bandelt Der« B« etat herab/usetzc Ressort Vertreter bewilligenden Beiträgen nicht Würde gern zu jedem Posten liew illicen. I )an ein Gesichtspunkt des Gcsamtetat.s bestreben des Kollegiumist. den Gesamt n. Demgegenüber sollten die jeweiligen nicht einzelne. Inn—en der Vorstand der wird auf Antra' c nüber sollten die ein wenden, man könne mit den zu tasEommen. Das Kollegium da- Doppelte und Dreifache Iii bandelt es sich aber nicht. \\ ie jeder auch ilie Ressorts mit geringen Mitteln ihre /wecke erfiillc-n können. Dr. Herz fei d bezeichnet lie AeulleriingOfllenlrurgs als dessen per-önlidie Ansicht, du Gemeinde nicht teile. Im Anschlirl! hieran von Dr. l'rias besdllosscn. die Fnt Amt ■ Zeit ig de' -cheidiing über dc[n auf "\ Jahre liir zu bewilligen, vorwegziincdimen Jahre treten ciin Dr. llerzf v y . Dr. T.nMr II e r z f e I d um beratnng nach 3 einsetzenden Fe stalten der Genie Monaten einsfeiI res finanzielles B Vorstände^, den Voranschlag vom I. April bis'51. Dezember 1032 Für die Bewilligung auf d. Dr. Plant, II. I.c - n berg und Reich, insbesondere Dr. II. Levy. weil eine abermalige Ftat-- Fonateu schon mit Rücksicht, auf die dann ien .nicht möglich -ein werde, die Anmle'sich auch nicht auf eine F rist von drei i könnten, ferner weil ein wesentlich andenach den Stetterterminen vom lo. April und 10. Juli sich voraussichtlich nicht c-rgeben werde, bei wider.Erwarten aber allzu ungünstigem Stcuereingang die tVicderaufnabme der Beratüngen stets ge iPinner wiin-dit Annahme des Vordi-t nur 3 Monate: in der Zwischenzeit -1<Ich. von den hamburgischen Finanz Möglichkeit der geben -ei. Dr. Anschlags für zu -olle, versucht üintern eine Sdiiit/ung des künftigen Gemeindesteiie/ein ganges zu erhaltcjn. um gegebenenfalls zum 10. Oktober be- \ eiinögoii-steiierzu-chläge der Gemeioxle dienstbar h reits die machen zu kennten. An dc-r IKirterung beteiligen sid weiter Xathanj. der für Bewilligung auf 6 Monate ein tritt. Korctz, «er sich erneut gegen die Erhebung von \ erinögensstetierziis'dilägeii erklärt. Peine, der sich in optimistischem Sinne ändert, und Dr. M e y e r - W e d e I I die darauf hinweist, daß .staatliche Anstalten ohne lang« \ orbereilung von heute auf morgen geschlossen werden und damit die Notwendigkeit von Einsparungen in den Gemeindean-talten begründet. In der AbstimmUBE wird d»4t+i einstimmig besdiljosscn. den Voranschlag in der Form, in elei er zur Verabschiedung gelangt, auf 9 Monate zu bewilligen — Die Beratung] der Posten 42 Fremdenpflege. 44 Koni missjon für das WohKahrtSwescn, 44a Volkskücheder Ge meincie und 45 Xlittelstandshilfe erfolgt hierauf gemeinsam Dr. Loewen be rg beantragt für jede Position Kürzungen Die l iberalen erkennen die Notwe ndigkeit sozialer Hilfe in dieser Zeit unbedingt an. können aber Bewilligungen in dieser Höbe nicht] zustimmen. S t e'»,p h e I m a n n beantragt angesichts der vielfach gesteigerten Not de-r Konimission für das Wohlfahrlswesen wieder wie im A'orjahie- ')? 500 J})1 (bzw; nach Absetzung von 9000 XH für elie Volksküdi ss5(M) X)l\, zu bewilligen. Der Antrag wirel von Nathan and Dr. Pinncr bekämpft, te ils, weil es sidi bei den von der Gemeinde gewährten Unterstützungen um Zusatzunterstützungen bandelt leib weil von der Wiederaufnahme de Ziasendienstes den Stiftungen eine Entlastuu elc-s Wold fahrtsel its /\\ crWarten sei. Die Körzting der für die Volks küdie vorgeschejien '»(mhi .7?//. welche Dr. P i n n e r he annagt, da füi) das vergangene Etats jähr diebewilligtc-n Summen nicht .voll verbraucht worden seien, wirel von Qffenburjg bekämpft; der Monat April bringe mil dem Pellachfeste {erheblich erhöhte Aufwendungen, fernei würden der Nolk.sküche 24IHI fehlen, die sie im vergangenen Jahnvom Hamburger Speisungsring erhalten hätte dic-M-r Ausfall habeschon dazu geführt, daß der Treis de- Mittagessens von Il.20 auf 0.50 XX wieder habe heraufgesetzt werden müssen. .Er appelliert an das [Kollegium, der Volks kudicehe Möglichkeit zu geben, den Hungernden um Dalbe nde n wenigstens einmal am Tage eine warme Mahl zeit gegen eine geringe Gebühr zu verabreichen. In der weiteren Frörterung wird die Verpflichtung der

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