Mannheim
Compact Memory

Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1932-05-03 · 4 (3.5.1932) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
8 (1932)
Issue
4 (3.5.1932)
Date
1932-05-03
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
77% known words query
IRI
…/4891256-5444728-5444994--0750-4891907
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Seite 6 Gerne indeblatt der D e n t s c h -1 s r a e 1 i t i s c h e n Gemeinde Nummei dec llnch-chule für die Wi im. Ks liest in bevorz istcr dfr S> waltuu zu Her An'nd-.'e. unmittelbar an c-iric-- j irüditigcn. sorgfältig ilcn Güsten Gelegenheit zu Sil/- ii iil Ruheplätze bietet. < r-le^l^nikwetkir«-nit-(it m.iir uns Me.v iiiul il i.» I"reihen .«in llicißeiij (c- Wa-sc-r (wurm und Der rr.'ifür.volle Pen-ion im beHäsl t.'isliih "> einsdi Kill Irr ".">n [Kii. Da- Warmbad K11 rta v I >i-i rast. I 'i r jeden l'.i ">i> Hp'fj für..' Personen je 40 R Die w < i'.t i "i Anschiirimni ein KniiL-y Unter (> Jahren sind vi miTime rinden deutsche A.kndi {soweit sie Vfilsliedcr der Aknjl [mau n-J itiltuils Ai end.-ce -im [Kindel auf die Dauer von > \nf-nalinieheitruir hetläst I"); chaft des Judentums sE des O-t-i-ebadc- Strandpromenade, inmitten pflegten großen Panks, der kleineren Spaziergängen und on der großen Terrasse des ■inen herrlichen Ausblick anl Wianiie. Alle /iiiimer haben sali), ebenso 7eniialhcizuiis. bestet Verpflegung «ritnclll ießlidi Bedienungsgldd, für »ird mit I Ä>/ hereckpet. Die 60 Rpf.. für J Per«sphcn je F.. für 4 Personen .je) 3> Rpf. und derselben Kamille sowie der Kurtaxe befreit. Auf-, iniker jüdischer Konfession? emirdien («esellsdiaft Haussowic deren -Ehegatten undi- 4 Wochen. Der einjnalige \l. für Ehefrauen und Kinder iL . Antrüse auf Aul iiajime in die Gc-ell-diafl und -•audi ii das II -im und Antrag Vkndc ni-che <rt--eil-ili.ili ilau-uiann-Siiftiinir. \rtilMric-t i aße U. /u richten. Det \ i rciin jädi-di jüdi-dicr Gehilfen im I -Angesrlii-r Angestellten c-ru eitert, 'irrniil pti sich, ab-eitjedc*r- Pi und nridileine. die den junsi -iud - ch r i f t I i iil tili Herfilii X die 24. r I elirliiiise hat sich durch Auf}»« rillen /n' einem Hund jiicli- Die Mitglieder de- Hundeiiik. -idi Wisset i Men-dien im Fräsen itl gemeinen Ulul den hülsen Juden und \i|gestrllten im he-umleren an- seiu-ii. durch Vorträge und in Arbeitskreisen anzueignen. VfAi ilfen HiM«-'enien -«eien die |\utien und Herren Rabb. Di Holser. I'r.iu Rabb. I ii u vi. I ran Dr. 11 i r - ch -1! e i di . Dr -X| Vi. N -i t h a n . Dr. A. V ,ji - . Oherkanti.r I f. I. i ehe i . f)r. Sl- 1 a i-!.h . Dr. F. G >> lld - di m i d t und I ehrer K. I! ii t!l - it) i M dankbar geniniit. Pe-tc und gemütliche ItehuMMhmit tage rundeten im Winter da- Programmah. ' »i nulleij durch Yn.-f!ügci und-Bc—iditigungen erweitert .-•"Ii. [Der Hund jüdischer Vngestellteni-t voll I njeiltra'l «-»wohl inj politischer wie auch ii jiicliinsitb». wi -1 ifi -!«li hier!i!l d e n jungen jüdisch?!) Vn- »n. I;- niiiit "rin-eiiis ' pidiii-'h o-rientiert sein und /füll friedlichen /u-aiiinn u Die Ziisamiuenkünfte (Ii artisen Mitiwefkniie hieti um S1-.- I hr; Geniein/lerui lieh ■lilisrfH- Verein \on ITts. Zorrhe Kehuro. unlil n-JIaniJmis he-ie -.ende jüdische Acrein. der zu 'i--y'.-_:i"i -cMiien M.ijsüederneinen Heitras se- 'iintei I eiuwis - llerni G. Oppenheim i \~. April, seiin' Gi-iieralversamnilims ah. in -trlci-M :i wurde, ii eine eifrige Weihet.i'iskeii •iij eiii/utrvt.en. •- \iifn.ilinief ihis sind in Hain Ire Israeliten hTs /)im 40. I eben-jähre, auch Fhendi rn bitu In.-Jahren: iriaßseltend für die Aufi Fhepaafen d i- Alter des Manne-. Aufitahnie-;uil hei Herrn laeob •"Bauer. Heinruh-Barllilältjich Der AV-r in hoHt. daß clie.-er llinweiutn Jt»-iti itt in dein Verein /u veraiilas-en. ■h< >i(li i-i-aelilisclioii Mitsilf Vereins. Hi ii Isrelch-r «rewdjnnen haben, und )i-her nicht verheiratet haben, ir Wahrnehiniins ihrer Reihte n Ii. Grirtdeihof 8. /a melden. _Bi* he)-|ienden von (Ion erL'.-t - Wand-hek. I. leJ). Henrv Chas,«eh. M'>naien arhtelt die Bibliothek der Geli>'i Damen, und Herren Rauh.' I eiinie Bon di,- Wilhelm Elsa D r i l> I a t t. Joachim D r e |;h I r t i . Kail Iran k-e 1 . Alfrtns Jarnbsnhn, Dr. < '•. Up n z'k ri> n . I lkan " TJe v v . . I ev i I. ö w e n l> e r s . Rabbi S. I nrt v. Sally VI ti i nz . Manfred Meyer. Dr. Fritz Midi iil und JikiiII.. VI i ch n e I - Berlin. Manfred Me vier. Martin \ er den. I .emihnnL* P I a u t. * Frau P o < t'e 1 hu r.? . W"altherl S \i e ch t. l-äak Thor'ner. VIa\ M..W|a rhu rs und \dolf V\;a>i«cfi und-von dem Central- \<*-i;iki Defct-chei Sl i-hilrirer jüdi-chen Glauben-. \\; i r. VI. I I "eher dadeutsche Bibel-Archiv in II a m h u r . von clcjm in der letzten Kummer des Gemeindeblattes die; Bede i-t jctxt weiter zu berichten. Als Vorbereitung; für eine -tii.iidi.se. d e u s (h e 1 n s ch r i f t e n s a m in I fTn .fördl rt Prof. Dr. Hans \ oll m er zur \ill'zei(hmiiis und ElB- •ndnns aller m-ul.-dien In-dnilteii l»js zum Jahre« 1522 auf. ein lahre der t liher-eizuii.s des Xeiieu Testaments duidi 5 prachdeukmale finden -idi auf Grab-teim n, in Häusern, Ioreb.'"Denkmäle hiv. bearbeitet liir -idi alle <Iic- Stücke-. ( -dien Inhalt haben odet mit ihm \ erhiiidu haben. Vlle ii >riyea dusch rillen werden zu treuen Hand für weitere Verwendung aufl>ewahrt.. Die Sainmluiis d ihiit-die.ii lii-(hriffen nach P>*J -und ihre w i-.-en-challli( Bearhcitu.iis ist'eine spätere Aufsähe. ■III Jahre de! utlicr. Dil (loriiten. Spru< hbiinderu. II. a. Das \i irsendw ie hihi Mir Hü(k-idit auf die I Gemeinde in pi( Lebeniimit t ein wurilell mit I null in he-iln konnten. -(-in »esolidere Not diewer /eil hat Jahre:erstmalig eine \c-rteiluns /n Peftoch ht-ii-miilelii versorg! leiiem I infanse. -i(h Vorgekommen. 2>t) Famill -o daß auch -io. wepu de- Pcltachfestes freil lV-r V'orsiiind der Gemeinde gibt, einer an ihn ergan senen Anresittis entsprechend, fortan durch Anschlag in der Gemeindesynagoge Bornplut^ die Beerdigungen kaunt. die jeweils am folsendeii Wixhentase auf dem Besräbnisplatze der Gemeinde in Ohlsdorf stattfinden. Dä- [lurrh -oll jedem die Vlö.slidikeit gegeben werden, sich darüber zu linicrrichlcil. w aunjl^nrfl^nniSa /n erfüllen i-t. Der Jüdisch-Liberale Gemeindeverein hielt am!">. Miiiz -einen er-teir Gemeindcabcnd ah. Der Vpr- -it/ende. Herr Paul Korel/. führte einleitend aus. der Vierein erblidae -eine Aufsähe darin, das Interesse? für die Gemeinde in [liberalen preisen wachzuhalten und *u föril.ern. Fr wolle die Liberalen /u einer Linheit z.u-animen-!.»~~«Ti. die gefestigt, in -ich und se-dilo--eii nach außen, wo 'es niiiis sei. ihjre Inteic-s-en vertreten und verteidigen köutie. Der Verein hoffe, daß die (ieiueiiideaheiide der Liberalen '•ine Plattform]seien, auf der man mit den Mitgliedern in Fiih- Itrng treten. Gcmeindel rasen he-prechen und (Jie W ifn-die der liitcralen Wühlerschaft entgegennelime«i kiönnc. Die Werbung sei den Richinn^en in der Gemeinde leichter, die in einer (est gefügten IradiUün wurzeln oder den jüdi-ch-iiationalen Ntandpunkl In tonen.. Liberal-Sein aber heilie. inrtner neu zu formen, <Iic Konturen liberalen Wollens ließen sich daher nidit in starren StTldten /eichiien. Darum bedürfe es einer intensiteti Vrbeit. Der'Verein w erde in -einen .Bemühungen nacht ruhen, fri-ches, pulsierendes Lehen in der liberalen ' iemeindearbeit Wachzuhalten..'. Mit Hefriedisün? habe man en und mniMuichen Anfragen, festgestellt, daß hon jetzt als lnU-rerisc>l(träger der Liberalen erde, f.r -ei kein' Kiiltusx erein engeren Wirkungskreises, sondern ein wirklicher Gcincindeverein ir alle liberalen Juden Hamburgs, gleichgültig. Welchem Fultusvcrhantl -ie angehörten.' , ,' Herr Dr. Fin-t Loewerib'ers. der Vorsitzende liberalen' Mitglieder des Bepräsent.iiiten-Kollegiutns, sprach dann über thijs Thema: W a - I e i - t e r d i c G e m e;i n d e t I'r ging dn\(>n aus. daß die Gemeinde vor kurzem t|rotz schwerster Bedenken eine Erhöhung' des Steuersatzes be- ■jchlossen habe, weil nur ilurch diese unter gleichzeitige! In-. an-prudinaliniie gewisser Reserven die Erfüllung der notwendigsten Cjemeindeauigalien liuislidi bliebe. Dit'se teilte er in 4 Aufs ibenkrei-e ein: Kultus. S di u I - und Erz iehu bKs4'esen, B e t r ii Ii n i s w e s e n undj VV o h I - it. Für seine Darlegungen schied er dann ■ niswcscii aus. weil scino Ausgaben u.ii; ie eigenen Einnahmen sedecLt werden. Der Rcdijer wandte sich dann den Ausgabenfür den K ll Jtn s» zu,t die erheblich seien/ wcjil die Gemeinde picht nur 10 Prozent der .Steuergelder der Veiban(|sangehörigen an die Kultu-verbändc weiterleite, sondern diesen audi weitere Fnter'stiitzung leiste. Sic habe Garantien für die Pensionen von Beamten der Verbände geleistet. Hatidnilehen gewährt und darüber hinanbei Notlage die Verbände finanziellunterstützt. Das S'ch ii I w e s e ii de* Gemeinde beansprucht nach den aJts schriftlich der «Verein angesehen w der a h r t s ah I a» B e g r efähr durdi

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.