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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1932-05-03 · 4 (3.5.1932) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
8 (1932)
Issue
4 (3.5.1932)
Date
1932-05-03
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Nummer i I I GrmeindeblaK der D e o t s r h -1 s r a e Ii t i s eh e n Gemein d c Seite "5. Hnmhuig bereit« loh|r>4 Per- ,\V a h r « ch e i'n 1 i Iiitiont'ii: Schul-. Bol- I läuser Ii ilil zugroß »lorhenen' Vaters! für »nnen mehr :«I>- als zugewandert.1 i di e r ikt,' daßa lle jüdischen ln«ti- ICi;>iitkt'ii-. Wliisen-. Alten-. (•enu-inilescin werden, wie nie Anzüge «I«• - vi i die hinterbliebenen Söhne. Rjjc aber werden elnsl hineinw ach»en. während tltiä Mil'vetliiiltnis ^v\ i-<Hic■ ii der Größe.der hetitigcu h'inridiinngcii ilcr, 1 l.unhurgbr Judcnhoit und der Große ihrer XuihkommensdrVili nncn men»chlichcm pnucssen immer /um Innen wird. 'im in«trtititiv«tcu in dicsci Beziehung i»t die folgende VuMtellunjg iilier die Zahl der aüs'reiii jüdischciiOXhen in den jähren ISH2 bis I*»*>I im h.'imhu i gisdum Staat leiten I , gcboi e- UCll Kinder. wvlche dos Still ist isdlc 1 niide»nai't so freundlich war für mich anfertigt und diihcr iinrejrclm I ntwicklung bei drei die l:)r»diemuüg. Ichi i-u Volkszühltingsjahres. de« ihm folgenden Jahres gc- »dmitt der Geburten des jeweili ihm Vorangehenden'and dt n.mimen, die jiidi«che. Bevölkerungszahl daneben •iiml die stell daran« ergebende Yei hält ui»znhl .ml jüdischen Bevölkerung. ilfgelührl je lU'lll der. Jüdische l.ebendReJMi .Ulf l'MIU ihr Bevölkernd:; ' renc in rein iiidisc/hen jüdisch: Khen frtreijahfitfcr IJiirchsennltt) Ilcv<ilu[>rtm8, entfielen (iehnrton. iv-: «4 ubioii äugen J "46 21.0 IStjn l«j0-'4 1 sS"> Ii) S4* ">SI 20.«. |S<I0 ■qsr: '.. 20.4 1893 Ig 308 1 , »40 10.0. " tono ( ip! 949 391 IV»' 1 <)()-. '■" vi 19 602 2T« 1 19(11 1.19472 24". 12." 1933 1 i'xi4 241 12.2 i929 •vi ,. ' 172 Hjl ■ (929 202 (930 H>s (951 146 00 Jahre »It. wiil 4"^ Prozent, hei de storhenen der Fall existierie, würde Moibenen f Mi< der ge-tinjieuen Hamburger Juden «lief in 1 dies hei den Protestanten nur hei Katholiken nur hei ^2 Prozent de* Gewar. W enn darüber eine.neuere Statistiii ich /eigen, dal! der Prozentsatz ih r. pci den -Juden heute -dum w ieder größer ist, wegen de«.Rückganges der Sterblichkeit! die höheren VIterskTassen, die ans einer irtcuhnufigkeii stammen, «tärker besel/H mg der Sterblichkeit aber nicht Iris /in niuß da« Allel-geliiiiide der jüdischen 11 In i und das tischt nur sondern auch, weil /eit größerer Gel »ind. D.i der Bücki: I n»terblidi'kcit geht. schiiofliü Schicht der Jüiigeiyh zurücklassen, deren Umfang he •timmt wird Min der geringen Zahl der Geburteil iinse'rM /eil' Dann wird man sidi wundern, daß der'Prozcntsatz der jüdi- Bcvölkerurijg «chlicißlidi ziisan^fnchbrethjen und eine »chniul sehen Bc der im \ ölkeiii Iii .ihre •von der midi 4.07 .Gc«nnithev Prozent Im ilki ,,!: mburi i'*-"> noch l|7?iProzent, in Kurzer-Zell n ir muh teil des letzteren heliijut, Oakonnte 'helt nlk-rding« ziemlich gleichgültig »eilt, ■galig,i|ire* I rozentsutW's in der ßevCFk Ii.ii. im Jahr« einpii Bruthr I I l.ili lin t :- r Juden . Hink durch erfolp-|e. dalfl diese Nun aber \>"irV 1 «ein. Ilikkgaii qer GesanijbeVölIcejnrBg;- ili Kidiite. Zahl der IIanrl>urgKt uilf ein \ iertel ns\>. /ürntkm Wenn meine 1 ntf;i.»udiiing n z.ii lassen,;Angesidjrs der. niedrigen ißigeu '/dil dieser Celunteu .Iti.ii die Shrigcn Di»r<h.sdinittsznhh?h lie--er in 'habe daher den drei jährigen Durdlrk« J.ii,i audi <>h ••ige da'i II h e i r iiig^en i-i -idi aud I. 11~I du .•ni.jer die I i>ihehe is| e I i -UH'iuuPc libelangl die zu iniig. I> älii>her.. iki ii xiigi'lininjneil Ii >'■ e sliirki i > /tlünbltte )!l «ein d iß die al>-;iul die I lallle. dann Im rger ■ Jndenheit lies! h.jh i ihre Rt'Miltatp mehr odei: M heil hetrel fru. I )eun die hesinitlefe eine sriilt-lifdfivd diident-die J u d e u h c i-t GriiKsliidten lebt, /rt el.irenYSlriftel allem in der;groRi'ii Mi-dielieuclJ,!*.,/. I). im Jahre 1V'T> der Juden PrcurVji»" \h d. u beiden If r»f> in'.»Ji Na'd'kn Berlin und Brandenlnirg (I'o(-<|am) lebteuj .I.fblt^n ilort1 dl l'nizent der |ie«tehendeii judi<ehvn Wi-da-lien PreiiJk-ii- Im Jahre 101» »diltifS.cn nudi Pm/eut der heiratenden Juden u' ,i n z De u Ixli I a a d s und Ks l'wizeal,d. i ileut>di< n Du.' nur' mil 'lei I lani h keine I Li;... dal'!l/e deUI-< Kv Juden eine '»t.ri'lli»dic.. i\>- iCiinemlidt wa~ ZW ei I ),i il.teln in i tili.' i Reblin v in il» '4 I'imzi ni jUi.Knnen rein jüdische; I heu. Im diifilj d'er lährj T. l';2b 2s -taten da-, nur ntxh Prozent der in.iniilwhe.'i und M Prozent der wciuliaiciii in Deut-di!m.l lieii:itendii'rjadeii. adt Hamburg shld die-e PriiZenJ eAVegim »ich -r.iik in cler<elben Im Ii die l nler-ihe le bei tleu ( ie "»»»niinlrig w ie iu der GrrihN siit/e al-n nirltb aber »ie llithtuiig und weisen au»h -dileditern auf. Daß'die jüdisch« Misch iii.kIiI ihre rapide /iinahino lidler für den I*.«— 1 aud. "dt Heute (Durchschnitt 1020 VI). Wo die jüdi»die IbSölkerans l.lainliurLr» reichlich 20 Prozent großer, i»t als *'<ir 50 Jahren, f-f rlie /iilil der Geburten in rein jüdi»dieu. | heu mit l?2 nid\t einmaj hiehr halb »o groll wie im Durrl(»ihnill der Jahre |SS2s4 mit j 3461. und-beträgt nur muh 47 Proze.it 'der, durchschnittlich?^"> Gehnrtcn de» Jahres fS90, von dem;.|>. von Jahrzehnt zu Jahrzehnt, ein immer stärkerer Rückgang stattfindet. De/ Höhepunkt War das Jahr Is'll mit 40"> Ce-• burteti. Der größte Ab-tieg beginnt mit'dem Jahr 1020. wo. von den-Krie^»jähren abgesehen. die.Gebnrten/u'hl erstmalig unter 200 sinkt und dann schtjen wc»entlidi darunter. •JDie Krieg»jnhre und die ihnen folgenden Jahre habe idi ausgelassen, da »ie au» naheliegenden Gründen, die* nichts tnii uw>ere)r Botracfitung zu tun haben, lmuz aus der Reihe fallen . ' T Die »idi seit.Jahren fa»t gleich geliliebene Zahl der jüdi- »dien Be\iölkcflini Hamburg» darf itn» nicht darüber Uiuschen, daß' inne halb dieser, Bevölkerung e'i|ie .gänzliche Strukturve'ränderni g vor sich geganjren i»t. Nclth inj. Jahre' 1000 bestand »ie zu 22 Prozent an» ICiinleni untex tu Jahren, im Jahre 1021 waren die» nur noch t5 Prozent (lwi wer evangelischen Bevölktiruhg IS Prozent), und heute T'verden die Kiftder wnnil nur1 rfnch etwa 12 Prozent der jüdiiehen Be- 'völkerung au»niadieo. Daß die Zahl der jüdischen Bevölkerung nicht sdion /.iirückgegangeii i»t. tiofrl an dc-in Bückgairg ,der Sterblichkeit. Schon im 1 )u i cb»chnitt der Jahre 102,1 2b waren 04 Prozent tnc\ Grolf»taclt<1rsciiei|luhfe isl in der C'.'rol»»tadl um »c| gi-fähr r deut-iheii Jndenheit.,'a!» chi» •iil-i'ic-li K|eiu»J.i'dt .«owohl wiit nhlvh und ,lui den Scjhülbvsuch' dei •I nniög.lichlfcMt wird, so rfaJJ tfei l|i»i bei schfcHfitcSlcn \|a.»sidlten' Iroßstadl. gevw linken »il-hk doli \ber n ihldidi gi'dii der \ii»/ie. der km K i ic3t;-.'" nicht von heule aul uior.'en vor W idmen cle« Juden in der d »diafllich. wie ge»c-ll Kinder, mehr cimj mehr zu Jüdische Kleinstädter,s|<h, für ein Iortkommei) in d hin zu fliehen, ■). tsimels - der wl »ich.- uiid wer deckt d i» (ienieimlcdefizitL bis der I dbrer; ein lassen und die S\ nag-oge gcSdilo»»c-n w im :1! .Mü»»'etj il:i Hidit die Gnißsreijneinilen mileiiiAjjlriu^ren, dem .eigem-ii Budget.» schon Sorgeil' genüg gesichts ihcjc's Schriim|ifim:>|ii.i'e-«e« k u die I )eckuii-.' ihre» be.rei.tH I und aniinftig mich jrröflere Ntrgen macfien \< i I «, ist .-kj jüdische Be rd? ■in Trost > iilktruns für dir jüdisch«- bewegiuu' ajidi 'Ii mir) n ich-e\ neinen i»i. \\i da» de» iillri-ii .amh. xiin der VoHjlilfor der;mL'c-'ni pa-nern zum net-ri-»dii.,!i«i gi ent\ ölkertf Europa , be»etzi gang .h'» \he:id?.utile»'' hei ruhe zuge»eli'e'n hat. dann v man» in umgekeh rfem SilW i»t. dann wild ei salin.1! f il! al» die Zukunft der jüdische Vufstelinngcii r.pi&tn. mehr Geb|irten. «i*r. eint* aBgen eine KrsVhi wird von di r. Zutialüpe der ' ') Siehe meine' I'hterstic^an Schmollers lalirbueh IOl'o. H<h . Exemplar zur VerfiteuniR stelle,;.t Siehe /.. B. ilc-n in ih< ». ilies Heic'hstaifsah'.'eurclaelen Jli vom L'ä. Fehrinr d. -I. von ihm zitierte, sehr la preßten diil e»i»chen Massen rk » irklich' den ..l.'n'eri» dem in Gijmüt» Wort der|l'rali rt» )c-n^ wenn ej Jude ow ihr»c lii inlicher. It' \\ ie \ Ol »Ihende ilei'n i\iic k^an-j der nun.- is'l. be»ti|lVnit llllil »o' « Ii i! üli i;en. i ird »ich da.» e erfüllt h. •ii. I) i» um i (ieinein»ih bin h'. al» \i Vlfschelien: Juischeheii i . von cteralt'h Maria K rank. »las. weui"rleic-h ziehtinq Moses im IBcweH« Tranröcttpn il lehireicHi linc-h .A'oik Beraclezu er*ehiittei ni|es Ta*»a*! lenmnrerfi den, sondern leider lelicodtec W'irkliehk scheinbar Bitte beachten Sie diedieser Nummer Abonnement s-Best ".e,»aml!u it. daß die' •»mal w ieder-. w ie n -i n j> urile' lim im die \ op den il l''lHWheiiItjhi:c<fi" in lmel-es»i-n!en gern ein l i II; ml instrirettven Artikel iiirtrer Kamiltenblntt •r Kleinstadt" und ilns im Fieber" von Joa#1 Human VerfiQt. iloeb inert, das nic-lit erlun It i»t. beiliegende 5llkarte des HamDupgep Familienblattes

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