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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1932-04-05 · 3 (5.4.1932) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
8 (1932)
Issue
3 (5.4.1932)
Date
1932-04-05
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 G c m e i n <l e b I a 11 der b e u t s e h - I s r a e I i t i s e Ii e n Gemeinde Nu Himer 1 Linheit verbindet. Die Grundlage dieser Aultiis-uiiir der Stiftung nur «ein-das Jinlt-iilu-it. dajüdische Sdirilttnm und iu Einheit ka in n<nli geistige G ihm \ iir .i libel. D.iruni gibt die Stiftung die Biiher-Rosen/\fcig-die Yututeudiihrer Eheschließung mit auf den Iebeu-ueg. und stf hervorragenden jüdischen P .\ II I.l ~~<-II. " .¥11 grün/lung v i n dain ilinen gereicht erhalten. Die Stiftung Franz I? i> - i ondern »ich -elb»t erarbeitm soll« hat am Lude ihres /weiten Ge»diüfl n / \» «• i ,u•* Auf-at/ „Die Schritt und ihren Mitglie lern als Julirc-gulte dargeboten. Weiter».' die Stiftung -t zu erfnigen l>ei ihrem Vorsitzenden Hermann Philipp*. Parkallee \ und ihrem Sduif Herrn Land r cbter Dr. II. T cinevr. Isestralh hi HUtersuehi illu idas Wi itrchi* her-et/iing den jungen Ehepaaren aii luki - i«111 rsiäilichkiten hei be-Andenen dem gleichen Grunde \ rbeitsgenieinsdiuf ten. Gebotene nicht \«>n einem plant leren Isaak l'isik lall Getneiudeblntt 193.1 in der Datum Fremdenblult W federt* \nl,f iiulung dos Knaben Mose dir»», n die.'agvpttsche Königstochter. I*c eillii hiiier . gleitenden Dienern neu eben den Malen des Nil Vortragenden <l<i AiiL Ann :, 'n.f. Dr. X; iixl I nix <-r-i lät-lyhliothek. ei iditeten. pas Heidt, i laben /u detri fjitent Neben jiltergi Iberidit damit erhalt mi I eber.-etzun-'yii I elyt i'inarieu, <tn verzeichne Dr. I lau- Y.n I I m i iit der ein nie he I R jähreuther"" - ül rü I Irl In iibr pr. Nacht .zeigt. soelx'n erschienene er-te bedeut-ame Einrichtung II HAg der Herren Prof Pinl. Dr.'(".. W a h I : des Direktors der Hamburger juiil I nie er-i uit-lyhlinthek. wurde I **> l. wie u ir perieliteleu. > .i- Deutsche Bibel-Archiv in- Leben c *r Ilumbutger Staat.'die Kirchen und Unternehmen Mittel beigesteuert. I Laude der Staat-- und. I niveisität-bil Der eine wie hat. Egait. den' ungeheuren Bc aller Art. selbständigen, wie Stück Gebetbitebern, .in Auszügen und Rearbe ii und diiunermeßliche Fülle der. Bib uml Vtlfpicl ii Ilgen in der ge-amten Literatur ntld K -ammcln. Zu Ordnen und nid l rsplrung und Zu-nmme n. um sc -dilce-ßlidi rat einem Gesamtiii rdeii der deutschen Bibel z.ll gelangen, enthält sechs Sammlungen, die in täglichem incl {\Vachftiint ' begriffen sind: I. die hihliogra Haminlung in t einer gesonderte« Abteilung ..Bibel; I landsch rif eiibeschretbungen aller deutschenttragnntep und BibelbearbeitiHfgeti. i. die ll.mcl-d ie Bild-ammliing. "5. die Sammlung von it-|>ielii»geii darauf. t>. die Sammlung k.iitothek. -f »iiMlen, tiiiil! \ ÄiSchriften k (inliedeut n liu iruemlu ie lu ie spfn.cl lieber und ge.-ehie r u ml Staat-- nerzeil ernten. Prnati-t in inthek fahresmbi i g iud au n in tu nuen Izihite ni-t /ii Ii hü ripe erbl ek l>.>- ViisIkhi »bische rucke". Bib Irifte n- Bibelit-d i r Iii« er ,■ /u dem v erölTcnlliditen Bernass werd m, 'S. ja in Zitat au- ( ii.i müssen alle i Sinn -ei. srilie M, i r Rnbb. K Wendung >S Mn-. _'s J »„ P-ulm«nrt J". •<1H Ol Hi»'i Zitat h Lssen: Gemeinde hlat! eei jüng-teji Nummer d Brjefe W. Heidenheinis über den C ich von den Herren II. G lim per -on darauf aufmerksam gemacht, d iga 14a bi ileiife: \\<>illi er -einen Muni i -einer Weisheit ver-tuinnien. Dal! i aus Sanheililn <iSaji|o<h deutlicher her a ner uiadit mich darauf aufmerksain 1^"X '3^1 i" H e i <l ejltj Ii e i m s Briefe Ra rillehnt sei. der -einerseits zurückgeht a*5 13X TjV« ehepie die Wendung ber «-i«l Herr Rabb. K naV oteff p TO Dann; in IL yvby j'a Ucfcen sieht. In ■ Jahr ir')_> Jahr geben Kit inn-regi-fe! heschliennfi reL'ister bei «lie-eil beid geboren -ein \ •rjrefichlag« ii h ' _MI i Ii e i Lei i m s Briefe und Dies^ lachi / ii ÜJ anfl es in all < Iii uf i TrTTV i aim in id Iis lt. er ie zu azu -ein. denn Iii' des Briefes, noch Vi ( iau'tung -dicli n ri<iili /in /i it. di i Mda—'iiii II e r ii a > -' Geburtsdatum -tehl. wie riemcrkl -e . nidit fe-t: D u ck e \ i gibt zjir Biograi hjie de- ( hadiams olinj' nah (tebu rt-jali Mitteilung (i im 5>. J.ih r n a \ s walr I8!l. nidit ~>o Jal re i It. lieser Gelee;enh 'it in seinem Auf-i I/ re Quell« VM an. ohne zu Lintel ken. _dafi -eine "jpati gleichen \uf-,it/. Bejrnays -ei am I. M feines | ebenge-torliep. hiermit in WicleJi nein 2Vnb niK be/eiduict er aber -eil iia- Gebiirtsjanr »Tcrs Chacbams. unil i«h die Naciischlagewrirke an. Nädt dem unserer Gemeinde \far B e r n a y s bep am Js. \ugii~t IsJJ J<| und nach dem Steinten Tode am Ii Mal i letzteren Angaben müßte lenfalls dürfte hi IJ4«I spn dl l ■ p*<lei ii I )eiitung Kedit ha I )ie S! a . an-taltet zur wickliing dei I - - ii in Zeit ein« Sdkrift. I I; Keilit MI . *! ii i \ e r s i! a Ii e >en. "56 Jahre alt er friihe-tei - mit der -t dii Ko| -riilei »tcrl N l if - l< i b I i o'l \usstelliins /ur (>e 'rnlien aus rstb fehle df den Biisgclk v -r teilte II »e- ■ h <»■; illm it- Sdiat/en \ efreffentlichte da.- Hamburger F r ejm d e n bl a | < in -einer Ruiiil-diail im Bilde vom \2. Miirz. und unter diesen Proben befand -id| audi die Vbbilduiig zweier Seiten der Pel'aeh-Ilnggnela de- I ii Kcibisih ben l-aak Lisik halevi auileui Jahre I7">l. über dii Vprilnumnijer berithlele. sre den < icne Bill lie eine -lel I der ■n t reißt. Naiim Sltttzkx. ■ine hcr\otraueu l bek.innl durdi - Tempel \\ neben elfte Au—i Arbeiten, Aquarel K ii u-t\ en-.in-. I cdi linrgcT t remdeiib' «eitejen krei-en uii-ere (icmeimlc Mitarbeit beim Bau de~ neuen :e«orden i-t. veranslaltelf vor einigen ■lluug \ im praphischen, photopla-l i-du n eil und Pla-tiken iu den R.iumeu'dedie-e Au— tc-lliing beriditete da- Hanf- Ii: ... . . ehandelt -idi um Ausdrucks «eile indi\ iduelleil All. \ on S I u t z k y kennt man vorab .-eine eigenartigen Schmink- und Metall.irbeiten. diidt i dinheimi<Cfe Kün-ller -d..... oftmals atfj; Ausstellungen der letzten Jahre \oi-elegt hat und die bei FVeundeti einer lorl-dirittlidien Kuii-I tiel Anklang geluiiden haben. Wo« ei hier au zeichnerischen und maferischen Werken -erxiert. i-l der Vbsfbm-einer fegen, oripinellen \ or-tellung—"und Li liiiilung-gabe r' Aus Schule und Unterricht Die Talmud Tim wird Ober realschale. Am 7. \. M fand an der Talmiid Tora in Anwesenheit deluindesschuL r.it-.l'rof. Dri D o ej r m C r-Uricl unter dem \or-itz de- Obelschul rat s Di. O b elr ilö r f.f-fe I ctie erste Re|foprüfnM stall Nimtlidir < )bei pi iinaner beständen die Prüfung mit gutem Lrfolge und erlahnen da- Zeugnis der Reife. Die Vbctrjpler iler Behörde sprächen ihre Freude und Vnencennung iiber die außergc-M öhnl idii-ii. \ ort refl I idien Leistungen aller Prül linge au- und versprachen, -ich beim Reidi-imieiimini-teriiim für die sofortige Be-tätigung "iler Talmud Toralalunabhängige OberreaIHeb.ute mit Bereehtigunj; der. Prüfung ilurdi den [eigenen Lehrkörpei einzusetzen. Die Vollendung] de- \.n-baiies zu einer A'ollan-talt jst ein Markstein in der. mehr al- -IJ">jährigen Liitwicklun.^-- ge-chichle der Tallinn! Iura. fso> als Religions-diju|<- gegriimlet. von l822-jl?*49 Volk—dnile. von I8W-- INfjC) Jtitrgeischutei \on |s(,'» Wj\ Real-diule.!«)">_• ()herrea loch nie. diese Zahlen kennzeichnen den stetigen Aufstieg der Anstalt. Die Talmud Iura i-t. die iiiteste ge-etzi -treue! Schifte Deutschlands: sie i-t aber anch die ein/ige Qberreblscbttlc in DeutseblancL die als solche bewußt die modernen Kutturgüler in den Mittelpunkt de- Unterrichts -teilt und ihn; Synthese mit der jhclistben Tradition anstrebt. Sie ist endlich die einzige Institution iu Deutschland, die in vorbildlicher Wei-e durch: Personalunion des Direktor- und der Lehrer eine adilkl.l — ige Volksschule und eine iieuiiklussige ■phere l ehran-talt zu einem einheitlidien Sdiulwcik vereinigt. Da- Hochziel der allen Talaud Tora, jüdi-die Pi i - -linliibkeiten heiaii/iihililen. deren Bildiingsgul in ncir jiieli- -dien Fralition verwurzelt und harmonisch mit den modernen echten Jyulturiertc'n verbunden i-t. kann inider neuen ()berre il-diule \ollki.....neue« verwirklicht werden., da ihre Schüler nun von Beginn der Schuipflichf bis Zur Hfchschulreife die eine einheitlidie Erziehung genießen. Vi diesem erfreulichen Ergebnis haben Lehrkörper und \or- -tand der Schule, die K I t e r ft - dra Lt lind edle Ir e u n fl e . die I. a u d e - - di u 1 Ii e Ii ö r d e und die G c:- m e i Ii d e in gleichem Maße Anteil. * ' Dabesondere Lreig'nider Entlassung der ersieti Abiturienten der Vollanstült gab der Lntlii — iing-leier. die am _'<». v. M. stattfand, ihr Gepräge. Herr Dr.-II. Zurjtz. »ler lür den -Vorstand -pradi. Herr Dr. B a r u di. der für' cteh Khernräl das Wort nahm, der in den Ruhestand tretende Lehrer Herr S. Butt e u y? i <■ - e r und nicht zulelZl Heu Direktor *S p i O r. der den drei ■Sdiülergriippen die Abschieclsrede hielt, welche die Schule vcrliefien — den Volksschulen!, denen, die die Obersekunda-, und denen! die die I nicer-itätsreife erkingt hatten -ie alle einte die Freude und . das Glück-gefühl ob eiYiein ernstem und eitrigen Streben enclltch erlangterj hohen Ziele-. Daß dieses Ziel wirklich erreidit -ei niesen Findruck vermittelten den

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