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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1932-02-29 · 2 (29.2.1932) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
8 (1932)
Issue
2 (29.2.1932)
Date
1932-02-29
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 Gemeindeblatt der De n t s c h - I s r a e I i t i s c h e n Gemeinde Nummer-2 wünschen. -»^ aiX 'S^l") daß jede Gemeinde^ groß oder klein, nafeoam Min14)' l'ie ('as Glück haben sollte,! unter Bernays Leitung geführt zu werden, nicht isoliert jn$tl?a15) m^flp stehen bleiben kann, sie wird als ^x"iW3 DK1 TV16) angesehen werden müssen. B^JD ^3 vbK WlJt")- 'IJt Oi ""nSTl") daß Ihnen obige Schilderung von einem jungen Manne naV O^vbv |319) etwas zu stark scheinen mag. bin aber überzeugt, daß Sie ihn alle ebenso finden werden, wenn, Sie'Gelegenheit haben sollten, persönlichen Umgang mitl diesem Wjundermanne pflegen zu können., Beseligend ist die, Freundschaft, beseligend die Unterhaltung mit leinem' Seellenfround, beseligender noch die Unterhaltung I mit einem Seelenfreund von einem Seelenfreunde., Diwffli noa1? Vtnim fenw s?win ira^ai wa2") •y-i yjs ]->xi ]tv i'xi n"?n bv naanrti tm "?» mwn •ffl^naT'n «i^rii s?sn a^> "?aa rm iTpia va51) Sitzungen des Repräsentanten-Kollegiums der Gemeinde Donnerstag, 4. Feb mar ,1932, abends 8 Uhr. \nwjesenil sämtliche M tglioder außer Herrn Nathan: den Vorstand d e[r . Gjcmoinde die Herren I ü m- D a v i d , Ottenburg,: üf. N a t h a n. 1. De? Vorsitzende bringt zur Kenntnis, daß dem Kollcgi i m in letzter Zeit, verschiedene Einladungen zugegangen seien, unter diesen eine des lleth Jakob-Komitees zu einem Vortrage des Herrn Dr. Ldp V e u t s ch 1 ä n d e r . dem Herr Peine und erlbeigewohnt hätten und über dessen Inhalt :1er Vorsitzende sich sehr lobend ausspricht. Ferner erinnert er daran, daß dis Mitglied des Kollegiums Herr Dr. Meyer in def letzten Sitzung zur Sprache gebracht habe, daß er seiner Meinung nadt von Mitgliedern des [Vorstandes der Gemeinde in, [seiner Eigenschaft als Repräsentant beleidigt worden sei. -Erifreue sich,!mitteilen zu können, daß in einer freundschaft- Helen Ausspräche zwischen Hern»! Dr. Meyer und den betreffenden Herren die Ange>lc*ge«rheit eine befriedigende Erledigung gefunden habe. |2. Bürowahl für 1952. Zum eisten Vorsitzenden Wird mi^ 19 Stimmen — I Zettel ist unbeschriel)en — Dr. Kran- . k e 1'wiedergewählt. Fr nimmt die Wahl mit dem Ausdrtick de« Dankes fjiir das ihm bewiesene Vertrauen an: er weirde sich bestreben, sein Amt nach den Grundsätzen parlamentarischer Gerechtigkeit weiterzuführen. — Vor der Wahl des /weiten Vor.-jitzenden erklärt Dr.! U o e w e n b e r g : Nachdem die Vertreter der Wirt-chaftspnrtei zwei Jahre lang den zujeiten Vorsitzenden gestellt hüben...werden wir heuteTür dei Kandidaten der Volkspartei stimmen, damit beide Parteien, die deij Anspruch auf das Ajht des zweiten Vorsitzende l erheben.!alternierend zu ihrem Rechte kommen. In der Ze:telwahl wird Dr. Kalmus mit 11 gegen 9 Stimmen, die auf den Namen Levy lauten, gewählt. Dr. Kalmus nimmt die Wahl mit dem Ausdruck des Dankes für sich und seine Gruppe an. Fr -ehe in seiner Wallt den Beginn einer neuen, intensiven gemeinschaftlichen Arbeit, die ihn auch mit flehen verknüpfen verde, die ihm d e Stitiime nicht gegeben hätten. Td durch Zuruf Heide- — Zum ersten Schriftführer wi mann, zun zweiten- Schriftfilh -ämtlichen fingen 5 weiße Zettel wähl». ■ p. Das Protokoll der öffentlich« wiffd genehmigt. [4. Antrag des Vorstandes der der Nenen Dammtor-Synapoge gewährten Darlehns k'ArjL. lOpOO Xtl und eines Teilbetrages?iner Schuld in Höhe von 12<|0 X)l. Df-r Vorsitzende; njgt an. diesen Antrag i Sitzung vom 4. Februar meinde auf Erlaß einfcs ") ") ")f '*) ,:1 '.') '•» -°> ■'> Tcin Herz |-agt mir. Volk und S taat. Je*. 6«, 12. Von den an leren Gemeinden. Stadt uml v.Iuttcr m Israel. Tnd alle Vflker werden zu ihr h|inji Tun weiß k-h gewiU. (Sprüche der Väter .*>,24: der d<yh In seinen und in unseren Tagen mfire .Imla geholfen «erden und Israel .sieher wohnen, die Thora auf ihren Platz zurückkehren und lie Weisheit an ihre Stelle, ohne ÜB ein Widersarher odeif ein widriges Geschick sie störe. J*r««nia 2.1.6; 1. Kon. 5,18. Ihr Ihnen verheißungsvoll ganz ergtehener Wolf Heidenheim r in der Zettelwahl imit r. W o h 1 g e m u t h gerömen. Jesaja 2. 2. f erst M Jahre alt ist. der Tagesordnung abzusetzen und in einer späteren Sitzung mit einem ihm soeben zugegangenen Antrage ähnlicher Art zugunsten des Synagogen-Verbandes gemeinsam zu beraten. Eine Sitzung des Kollegiums müsse wegen der Gemeindesteuerordnüng 1952/35 noch in diesem Monat stattfinden. Auf Anregung von Dr. W o h 1 g e m u t hwird der Vqrstandsantrag verlesen. Levy: Die Verhältnisse im Synagogen-Verband erfordern unbedingte Hilfe seitens der Gemeinde. Der Vorstand hat von diesem Antrage dem Synagogen-Verband bereits Kenntnis gegeben. Dieser wird aber weitere finanzielle Ansprüche an die Gehjeihde stellen und hat die von ihr verlangten Bedingungen in seinen beiden Körperschaften schon grundsätzlich bewilligt. Die Angelegenheiten des Kultus der Gemeinde — und diese besorgt der Synagogen- Verband — müssen materiell gesichert werden. Der Vorsitzende wiederholt seine Anregung, beide Anträge gemeinsam zu beraten. Koretz widerspricht, der Ajitrag stehe auf der Tagesordnung und es bestehe kein Grund-, ihn nicht zu beraten. Dr. Pinner beantragt Vertagung und | vorherige Beratung beider Anträge im Haushaltsausschuß: Dr. Wohlgemuth beantragt für die Beratung des Antrages betreffend den Synagogen-Verband die von dem Vor- -tande des Synagogen-Verbandes der Gemeinde gegebenen Zusicherungen in eiiier besonderen Vorlage dem Kollegium zur Kenntnis zu bringen. Die Vertagung wird beschlossen. 5. Antrag Dr. Pinner: Die Annahme einer der Gemeinde zufallenden Erbschaft bedarf der Zustimmung des Repräsentanten-Kollegiums. Dr. Pinner: Eine Begründung meines Antrages erübrigt sich. Sie ist durch unsere Beratung über das Testament Emden, die freilich in geheimer Sitzung erfolgte, gegeben. Dr. Frankel : Der Antrag 'hat keine Spitze gegen den Vorstand der Gemeinde. Mehrere Augen sehen jedenfalls immer besser. Wenn das Kollegium der Annahme einer Erbschaft zustimmt, so bedeutet das regelmäßig eine Rückendeckung des Vorstandes, die oft von erheblicher Bedeutung sein kann. Der Antrag wird angenommen. 6. Die Berichterstattung des Herrn Levy _ über das A 11 e n h a u s der Gemeinde wird auf seinen Wunsch vertagt. Weitere Berichte melden an: Frau Bauer über die Kommission für das W o h I f a h r t s w e s e n , Dr. Plau-t über das Mädchenwaisenhatis P a u f i n e n s t i f t, R e i ch über die . Fremden pflege, Dr. Urias über den W a Ii I r e ch t s a u s s dl u fi . S t o p p e 1 m ä n n üIht K r a nk e n h a u s f ü r s 0 r g e. 7. Mitteilung des Vorstandes der Gemeinde betreffend die Ablehnung des Beschlusses1 des Kollegiums über das Gemeindehaus Johnsallee 54 und den Erlaß einer neuen Hausordnung. Das Kollegium beschließt nach einer längeren Erörterung, an der sich beteiligen Dr. Fränkel, Dr. Pinner, Dr. Lochen berg, Koretz, Dr: P 1 a u t, - DfT;K a 1 m u s und Heinemann Beratung in geheimer Sitzung. Hierbei weist Dr. Loewenberg darauf Ein, daß die Angelegenheit seit dem 25. November v. J. unerledigt sei, und drückt sein Erstaunen darüber aus, daß der Vorstand das Kollegium übergehe. 8. Der \ prsitzende: Ich möchte die öffentliche Sitzung nicht schließen, ohne ein Wort des Dankes an Herrn R.-A. David, der gemäß der Verfassung der Gemeinde aus dem Vorstande ausscheiden muß. Es ist mir ein Bedürfnis zu erklären, daß das Kollegium immer mit ganz besonderer Freude mit ihm zusammen gearl>eitet hat und seine sachliche Art und sein Interesse -für alle judischen Dinge zu -diätzen weiß. Ich spreche auch für meine Person, denn ich habe mit Herrn Rechtsanwalt David in mehreren Kommissionen zusammen gearbeitet und weiß, daß ,er niemals die Dinge lediglich vom Standpunkt der Orthodoxie und dem seiner Partei aus gesehen hat, sondern immer in vorbildlicher Weise das Gesamtjnteresse in den Mittelpunkt seiner Entschließungen stellte! Wir werden im Kollegium die <-ehr bedeutungsvolle Mitarbeit des scheidenden Vorstandsmitgliedes sehr verr/tissen, insbesondere auch seine Fähigkeit, die Gemeinde in/der Oeffentlichkcit mit Geschick und Würde zu vertreten. Wir danken Herrn R.-A. D a v i d für das, was er in den 9 Jahren seiner Amtstätigkeit geleistet bat, und hoffen und wünsdien, daß er an den Aufgaben der jüdischen Allgemeinheit sich auch weiter betätigt. — R.-A. David dankt für die ihm gezollte Anerkennung, die er auf das richtige Maß zurückgeführt sehen möchte. Darin aber stimme er mit dem Vorsitzenden überein, daß er sich

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