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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1931-10-02 · 9 (2.10.1931) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
7 (1931)
Issue
9 (2.10.1931)
Date
1931-10-02
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Nummer 9 Gemcindeblatt der Deutsch- Israelitisch e,n Gemeinde mehr für Arbeit, kein rechter Räum >me Tür iiii> iincl'unsere kiiid|-r. Die Welle Luge lies \orniteil im gesellschaftlichen, im |>< — i■»—».-ri Leiten. Am schlimmsten aber i-l il «lejbefreiende Aufblick zum llininiel. Minen einer anderen Well, in dein frühere spannung und Unit und Zuversicht fanden iiei Meii-dicn i-t all daS heiih iDiese andere Wel I rdc. ii nselbst w ahrh Mahnung jedes Gölte« hineingestellt i-t in (Iii Lilien dieses neue seipj ejn Mahnzeicheii Mejitsdieirscele. das -iil \ i i tureh v\ ieder/uf iudeu. ill v\ iedeivufiuden. hiiiscs, da Rrundumr ii /in laitfaltung : w ieviel drucken1 lilisdi(-n. im relil|ie seelische Enge: das beglückende. GesdilcehterLni- - wieviel Millionngcn ijnd di isl ^sill nl >i I < 1 Zeil - (■dMcsIi.iiis »ill ein soldil las sieh wcndel an jede ( ruit unsere die siiiinnie le- . I m igen Sinnbild in jlede tii Ii suchende ivendet vm allem lau dei Juden. Wer Sinn hat für die f orm, für die'Sp ruche der Irtjlitcklilll dem tönt Schon draußen vor dein Eingang diese Mahnung aus dem Rhythmus des ganzen Gebäudes liudilvull entgegen. Kin großer Miiielliau. zwei SeitenljUgel, alles ganz schlicht, ganz einfach) nur die grolle J.inic redend.j nur die sliiiumcn Steine redend, scheint über dem g in/cd Gcbjiude etwas Geheimnisvolle-, etwas Zeitloses gebreitet. .Ks is|. als ob das alte Judentum Gestalt gewonnen hatte, es i-t. als ob es vor uns stände, wie ein«1 langend nach uns. ihren Kindern, als ob es sprach soll euch weit w e r d inmitten all des Hasse ihr ihn w i e il eil i n d Mutler die von lausen : euch ist eng in in. Hu habt den der euch iimgi!■ II \ i nie aus-ti eckte. \ ei Zwjeifeln der Sc Glaub .t? IDT /eil e|e? •ii \ i -seilen llie'r rloren könnt wie können «ir ihn rinden? Meine be steht bei uns Juden der frouime Brauch, dall Gemeinde den Wiek gewandt hiilt nach dein (•< iniiie. dem Tlempel in Jerusalem. In der gleich bellen wir unsere Toten am Kin1c ihrer [Tage Rune. Denn Jude sein, -heißt ein Men-di sein Leben vom lleiligtume Sinn und empfang!. Vergessen wir nidit. dal! unser L< Sinn verliert, wenn es -icfi uichl mein an ein orientiert, ihm nicht hh In jenes Heiligtum d weist, in dem dereinst der Glaube au den einen ( eine Menschheil aufgestrahlt ist. wo /um ersten Schlag des »tcnsdienher/cns hörbar w ard, wie ward, dj'emit einem anderen Mcn-dienlu i /< Legende erzahlt, im Heiligen »ich verbunden Nihil wii} dieser Gesinnung treu« kämpfet? w ii. dal! w ii t )i II g zu in K w i g e ul ii i di I \ e r I i er e 11,. wir1 bis zu j^ner Stunde, du uns die Waffe aus Händen fällt, da die" Pforten eines anderen Heil öffnen w erden, du dic-< nehmen die Welten der Israelitischer Tempel \ er band Seil der Kinvvcihuii,. \\ ndieiitngs-Gottcsdiciit-l Montau und Donncrsdai ii ii I jew eil- Ivel Sabbath Um außerdem Gide Kaddisdi /u sagen] w t Ii .1 m M n i' ■ n d um (ioltesdiensl keruiislulti au welchem Tage die \l gewülischl wird, Kostet! Dil iiachsJeluMid -n I e u j ii <I i s dl e u II a Ii I Irl Ii e n il e Ii n II d I nämlich die Herren V. K r ee s c n I | ,i c ob IJ ii b e ik I r ii s < W o I I I - o n ie Kirnten M a r e u s cV K \ a dl I. M ö s-d, A haben zu lian-di haschi uieiuile eine größere Si verbindlichen] Dank. Vorstand der Dciltsch-lsraclitisdieii Krdeneuge uns entläßt •iwighcil. Amen. \udäc|itigcn' I - ie betende teil llcilign Rieh tu ug zur -letzten I e s s en l i dl t u II g ben seinen Iii Lw igen ■ Richtung oll und die Mal.- dei . er hörbar ii, wie die i. Bleibe;! i e R i di - kämpfen len müden tu ms sidi id im- Hilf; des iielien I empe aufgenommen, morgens Ibis auf Ausgang stattfiild ehheil /il geben len w ir a ii I \\ i gen des betreib h W 11 bitten .dem ha Itiing v on Jahr/ sind damit (licht % (er Vorstand, i m T i' in p e I Ii e Ii d w e I k - Hl e I - 1 e f e r a u Ie U 1 M. Bu r ii di . \l Hamb il r g d Bhjll. N a I Ii a Ii I. öjw e n I Ii il f K ank Plljti ( .«».. I.idithaulioll] dem \\ ohlJah mint* IHierwiesen; 1habt ■ii wir den der lä l^cllll ißl.; w eitert •s '-..s, i hn •t. am J ihrzeittagc n s di a in \ ii i ■iieU-n W m klages Uli i n i lit/uteileii. •|t-(,ot esdieiislen erlitiiH eil. i a Ii b 4-1 ii 1 ig - i. <S w. e r b e - a \ t t s •. e u Ivan Lh v v - o..\i i in ■> n k Ii ü b e ii s ifi ii h |l M e u il e 1 - o Ii rtsw e-< Ii der Ge- Allel Spemlei n Gerne! ide. Seite 1 Das Mädchenschulwerk der Gemeinde Sdiufj.ihres r9l ■ u l s di - I s r a t Mit dein \l ä d di e n (i e III e j n il Jteginü' des i\\ ii I e di e in einen neuen -\adidein' die Realschule Im .1 die. t i t i heuen r * I) (bschnitt ihrer iMiiddien Dr. J. Im .....I Hie Israelitische Vläcltheiireulschiile in dc»r jlir« 1'loiten tescjilos«jc;u •hatten, nahm die' Schul niein.l'e fast -iRe Schüler innen I dieser beiden ■ Sch H die t V dei (•emeiiide .ers Ii e u M il d dl e n s > Schuljuhres WH), in l(> kl i-'-eil unter 'filii >diiilei innen. Hiervon, btvfintlei Kinde ( irolinenstr f ntvv i.cjk 111ii ibei-j( Riehe ijsfräne r Gtf" ai'if. I l eble hiii I -. I be'-. ichl<-i ie i ii -idi lle "» Damit würdi* Ulk' -eil langem Vr r e I n i g u nfg d e s j ii i w e s e n s errelchl. . .\jii Find -ndileu die Sdnile "V4U kindet. du wurden. Nunmehr mufaßl 32 klasscn' uiiterridilet Kverdcjli. 14 ailfstirigritdn klassen nn.leni (,. und /war 4(i'r^i|id-dtul kl,t--'eii. 4[\ olkssclvirlkliissJ-ti n ml Ii Itea -diuIkla-seii. Im SctmlhiiUSC Jifhn-allee siml s, päjf kl.isM'ii illlterkjebrtidit. /ii-aniliien mit In l'iluiiid Realschule be-iudien al-o illigtfühl IJIMI jndj-ibe I jüilisdle Schulen, dus heißt.: j je d c s /weile j ii I Kind Hamburgs besticht einen ' ■' gänzeII in llajh'buig ungefähr Ji|iM liandeu -iml. I . i ■ Die Idee der jüdischen Schule hat aus diesen Zahlen gafi/, be'-tni der< bei dm-dlgeset/t. Weile kreise' lei.( emeindi -die Schule Uli kin der ZU w i Et ist /u hol der iiidi-dien der bewußten Betonung I eislungen und.l nleiiidil i d i - di < j iidischV «ich S dj ii le. •sdi itkiiidc . 'J^' il ii - i V Ol ija-J \oi/üglidilieUußleir Juden 4 der I I sehen in ihr senden und en. chiR der KilreiR Her r renn sdi ii Ie ' nodi . gl ütjer wird, ji jtudisdieu KleniettlS lerfiilgen den -laal in bejiilieu dii t* Milte I L'ilil .-Ith II ipipil l; i-;' llll IUI riehlsanslalten als ebenbürtig erweist, H-TUDrip die Idee dcV jltdlslheil Selm je IKchtlluls /Ul stellen, so muß diidt auf.ein llouj eltes hinuewi e» isj von jeher ilein Vorlej& \ri'genüber I Schulen emplun len wurden, doli bei uilih i ii i<h| t / ii großen k I i » - e n, i n I uItter Kt der K igen a rn (l.er.lk i u.t) »r.pitWI.t wird. D lillen heule Ulli so starker ius (. wähl, illujftliahllieu der < Um-diiilhcölmle .die kl d(*r staatlidieu Sdiulen noch lliehi alfrüher e so daß das ciu/clnc. killd illiei Ii ni|ii uidil-/u kooupti In einer jLTiubiirgei ,1 eliiei/eilim im Hinblick auf diese VI ißiiahuiei \ m ■einigen des atisgespiodien: ..Wir waren mau die öffentlichen Grujltdsthql sollte, daß kein veriiüJilliirer AI Vnl lir". sie sidi in ichen 1 es «i l|)i-kii- •>en wi offeiil l'nterr' ii<k-idi Mo er/ieheu. -ein killd (iruiidsdnil Ulf eigene ii inI kosj., aal dem beMüll liche|\ orslufi- Jl'er höiier(>lf Schule k lassen vv jederl volljresiopff'v»etai rUcklliufig wir^l. so wird auch ei schule iii die |irivatcH Schulen fill Schlechten wirt|>diaft)icheii Xeih.il ni-- wird|- . . [ V Iii seiner -lau ligen Ruin ii Inllamburget iiadagogischc der LbiTschrift .. \Iiiiiiii.iiS.yo'' ../um Verfni-sungstag sollt llillgO»ieM-n werden, laue I i ige K' v|m■ ri1111• 111 in der untersteh ih lerrichteii We:e. du zu v\ei-den < Hille KiiiiiiiHMilar" /«•itschi ill Der kafbau r L ijfel'" folgenittf Min» ifeiilrtiig des ü ciliar. . die Klage kam: Wer in.idll ilic iiieldel sich l.iesdieii; Djc- Poll Poli/ei muß uufjrtsseu. dan alle 1 richten. DaranT k.ula: Die Ken ab. | endlich /ögei ad ilie kleine; ich UMg es nidit -agen. I.einer I ntethie-. Selnia: Da- \ <> i k!l llier/li. so sdircibl das ..Han(l übrigt sidi wirklidt jeder komii l'ruktinll \illlian beNMien "»inisli f-lel- ..minieren Lilll'" licwcgeii. den! d is Woil reden, sich besonders il i Peeligioiisiiulerijidltes einset/en| Ii liidillnig .. Vulbiiu" /in ^ergiftuij; was haben duuij jiidisdfe killd/.'! t 'erwurteil!, die' ic di l - v dm AulI eindringliche Muhnniig all jü li-cli daß in diesen [Zeilen ihre kin gehörten. iiiniier lei II sie v or/iig Usch Bieh| i /ii iinger neben »reu liier"- [also, um /ii rdeu: I idieil ht in inner lieute Sp.ii 1 •ul i ec|iictizaiN rdcSi Kediie die mhl •ine.lll nrde f igc'ii f Iein II II . ich gf-lil 11au i äc sen illli-l v cn W i Ii Ii n in c Ii. e Fluch.) i sei/eil. die lei gaiifce Päd ins <|er ( mir (lut Itcrni geh i cht illescs crinc :■ all! die l!e> .cdirc rill » ri-i k la^—e. Alles g setze? Vidi einer Di'e I.« Iiierin ■Ute sich l| ich dem (i ■rw eh r. I )kj k las -c' Sc irna: Ich vv eiß vv ohl in: S ienur. es ist r a ei" um-ei I aiiiilleiiblatt Dutertreti ß sie sich ai Vllsgtcich der Gcu'CI r die ethrscheü W erl n. Wenn also sehn der kiiulci seiden bei ftjefcrot i in dei s dl C Iii im tuet ihre crade dfeeii laß llen' hie. Die liilitldie gogik I II il I die der! B wiiigi il Ii Ie-1tng I ageiw ie I. In-. ' I II SC Die sc'-l/e Icdnii abc-i ' lidit- •, .-,r i st \ on den I cdirk räfti ii stehen' Kille besoi ■ I Jlern /u def I rkeii i'rliii die jinjisdie iS de clc-i |tzc iles diirjfet. ii zu ha,- Sieh nie

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