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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1931-08-17 · 8 (17.8.1931) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
7 (1931)
Issue
8 (17.8.1931)
Date
1931-08-17
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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Sei e 2 Gemeindeblatt de* De n t sc h - Israel i t isch en Gemeinde fr Nil innier S für Beachtung. Wie wir bereits in iloii Mitteil Heinde angezeigt haben, wird das Gemeinde 1er ge?cn den 10. eines jeden Monats e'rsehie liste Zeil .in- Krspnrnisgrünthf n mir in Abstii s mehr al- 5 Wiiehen erscheinen. Alis diesci irijhält dies»; ..Nummer auch bereits die gnttes i A ii / c i u i' n f ii r il i e h o Ii <■ n K est! ( bis nü< »•i« t in™ der ihllt.' da- . Tür die rdt n ron i G pa Ilde I i <• ii - I - ige. J" fü (.< It (. III! Mk si K w i di K I im Die I r il Ii e.r f e i e r .im Sonntiig. dein _II>. v. \| in ßt-grahuisplül/c der Getneiiitlc eine grolle mir i ni i in .» i i i . ii ilcii Vorsitzenden des l iin Ii. I lerrir A J I r c t Bragcndcn. .fn ihrer Spitze die beiden \ or-il i•■.l.ni Ii - der Gemeinde, die Herren Alfred I im rieh I. c v v . und il itcn-kidlcgiillilder (.rille lic Mitarbeiter des Heimgegangenen. Auch i uf-gciio-scn rlannenwalds Jwäreji erschienen: I ranerrerlncr sprach Dr. Taniic'nwabls kollegi t|h||n. seine Bede wird liieriuiten wörtlich ii ii. .Daim sprachen namens der lleur> Jones- IS. Herr 11 e n r \ ( Ii a s sif I. namens der Zi einiguug tiri Dent-elilantl. der Jüdischen \olk> biesigen /jouistisclicii l)rtsgrup"pe Herr I mtns -low unamens der rfamilie der Schwu Hieben IJcrr llenr> P e I K. V i;s allen l!ei| •schmerz und die I raner iliu den frühen Heim lliiehcn Munin- und Ik-w ah i len freundes. I )• jtMli-ch.ru Gemeinden Srhlcsw ig -.Holsteins iiscitlädtej wall weil der \brsiizciidc' des gesell A u--rhu--■•-. Herr Dr. \ i < t o r . von llnmhtir; Ijei der'Beerdigung nicht vertreten. . Ks -cfiii-in \\ nijse.he, dal! der I ra'iier des Verbundes u uwuld- Heimgang alte« iir «diesem Berichte \n In n werde: für den Verband Iteilente sein t!r roi dentl ichen \ crln-t. Vi II *la -ufv it IS di \ R |\ -tu Worte des Nachrufs bei seiner Beisetzung iehen alilii l't mit cdculuiig tnnd ihr Vei und il t— I Eifa reualiw e-end cnt-pi ichl ii I )i. I .indruck gcloil einen vd/t S. fi. Nathan. \ujneilder Denl-ch - l-rtieliti-ehen Geinniid lire- \ im-tanile-. ihre- Bcpräjseiilantcil-kollcgium IS •.unten uml Angestellten bringe ich IXr. Taiim rem Dank den letzten Grün der Gemeinde. Zw,' nie-'Iclieäisind mit der Gemeinde, war -eine i Grhreinjde verknüpft. Denn »Vir niininehr geii Jiit ii. im Jahre M/II. veröffentlichte er sein cht liehen < \ erhält ni—e der Juden in Hamluii^ iiTapg /war kleine Schrift, die jäher doch durc •il und l berstchtiit hkrit ihrer (Anordnung wie •Illing in trefflicher Wei-e in die Geschichte u icklllllg un-erei Gemeinde einführt und an Mi dasfepige uou j\ ich tir keil Iteiliringl. was ii.it •nun miii IJuarlilejeher- Werk nachzutragen lljteres-e Im die Gemeinde /u Itetätigeli. land I i Ali-« Idiil* dekriesres Gelegenheit, aler im i-c Inn — -thlicÜt. einen /Weiten. «Ter Ifn Wesen •t/licher feil bezeichnet werden kann, und s( injem dritten, der Cierichtseiitsebeidiiiigen von I' ie Gemeinde wiedergibt. Dies* -eine Schrift sowie -eine bisherige Best hälligHii:; jüdischen Dingen überhaupt wiesen die Jüdisthe Volk — lei .ml laiinenwuld hin. aK sie zum ersten M ile in der ifhiehlc der Gemeintle kiilidiilaten für die \\« lib'ii zum. [iräsentänteil-kollegiiini pra-entierte. . I ud als lOJ^ die meiudelielnirden sich angesichts de- Auwuchsei s der Geiinb?ee-t hafte zur Vlistellung einezweiten leitenden, nbvnisch vorgebildeten ISeamten cnlschbissen. Mar er lüi ler gegclicnc. einzig ernstlich iii Betracht l.ominenile lidat. Bald nach -einem nmtsantritt traten mit der Aufrtiliigsgesetz^reluing eine fülle juristischer Tr«i|i!eine .in (iemeiinle heran und eiifurdcrtcn für -ie eine ganze ift. Die-e hat er in denliaellt Jahren -einer amtlichen igkeit der Gemeinde erfolgreich zur \ e.rfügiuii: gestellt. I sjthätte von ihm noch viel erwarten können, wenn ein were- (re-chick ihn nicht vorzeitig auf dem Ib'iliepunkl ne- Schaffesabbei nleu lliilte. bei den er-ten Wahlen nach dem kriege, in ihr Beprasenfaiiten-kollegiiim berufen wurde. Kr erhielt in ihm das Amt lies ersten Schriftfiihriirs und war in ihm. wenngleich das jüngste, so doch sicherlich eines seiner tätigslteii Mitglieder. Als dann im Jahre l'IJi die (iemeiiidebehördeu die Anstellung einezweitem akademisch vorgebildeten Beamten best hlossen. wurde er;dureh da- \crtrailcn jle- \ ul-la in Irin diese- Amt' berufen), eine Wahl, die formell, zw ar'Sa« he de- V'orstlindes allein \t :ir. die aber ganz besonders die Billigung ih's Itcprüsciitantfn-knMcgitiiiis fand, welcheihm. vor allem we^en seiner bi-lierigen latigkeit, gleichfalls sein uileinge-chiänktes \ertrauen enlgegenbraihle tUltl -ich ihm liesuttders verlipnib'n fühlte. Beziidiungen. <lie auch während -einer \mt-zeit lebendig blieben und denen der Vorsitzende des ko|legiUMs not Ii ii| seiner Vorletzten Sitzung regen Au-- •druck verlieh, aler dem nunmehr Heimgegangenen die (irüHr lies koHegiimts i'iitbot und ihm Wünsche aift-spraeh für seine (ienesiing. Wüiisthe. ilie leitler nicht mehr in Kr- -lüllung gehen sollten. Was Dr. Tauneiiw ald in -cijirm l.hrenaiule als Mitglied des Beprä-entaiiten-kiillegium— und -päter al-' Beamter (h-r (•emeiude gelei-te) h.iIL kann in dieser \h-cliied--lundc «im in kurzen Strichen -k kullegiiim hat er man sondere w'ur er es. der dein dekollruiiimin (■emeiude \ ei anlallle. viel intensiveren legen heil eu ei hielten. Vn der lte\ isioil der \ i -all auf vhar voll ■uih-ii dee \ v und Beprä-eli- I. i s s e I . zahl reit he AIerster . Herr Dr. w iethrge- .oge I . O. nistischen Partei und f. Kr ii st les Vi i sjar^chen .'iiii; eines '. n.i|ueu- . u ml ihrer nwabl mit nzig Jahre Arbeit mit in zwanzig Buch ..Die ". eine au die klaiihrer Dard die tliitr rial -alles i ihm Krwar. iSein annenw ,ild Jahnl'ijo. iii izzieri werden. Im Hep.riisen(unteiiliglache Vlirrglingeil gegeben, in-ln - die I iitsendung von je zwei Mitglie dir Kommissionen und Vnktulten det lie ilktlurth erst die Nbiglithkeit einer BesHiäftigung mit den (iemeindeange ■ ihrbisher der l all gewe-en w.u. fassijng der Gemeinde hat er -ich in hervoi ragendem MaHc \rlieit nach -einem f zu l.llde gel.üurt. M» Keamtei der Genieiudelinaiizen ka*-e milder Stiljtnngi I i ietlhol-w estjuis fi m hat in eiiier Sitzung i unser I reu ml ( hassel al- Repräseutt)irt beiriligt und diese iritrilt in den .Dienst der Gemeinde latte er die w ichtigeu BeSnorls und Gemeindesteiierni hier Di pu-ilrn n. iler Griindstücksverwaltung, drin I irmdenpllege ' in gemeiu-ainei li-rn Herren vom Vorstände und den ligeih Kr hat diese Gebiete mit rieh- \rbeit mit di u /ii-lan koimnissioneu zu erl tigern Iii ick und -icheij'iii I rteil beherrscht, und muh jüligkonimission für die t remtienpttcge-' seines wertvollen Bates in herzlichen Winten gedacht. Bt:i Imanehei wichtigen Arbeit, ilie er un- Millendet •zurürkgehi-l-eii hat. werilen diejenigen, die diese \ibeit wieder v\erdei aiiliiehmeu müssen, ihn häufig und schmerzlich, entbehren: das ..jh inslM-soildete von der Wir i nannte allriu Dir orliereil -t hält iTerau vidi ig t \ iigen w ir niieli eip gegangenrii hinzu, so nicht zu vei'schweigeil St hrldlheil seines ünllt ilie v» ir acht lange J.ih « is-eii. dai< hinter tli< der und hilfsbereiter \leii-ch \t viele ihn in .-einev Spreeli-tuiidi ihm. ju risii-eheu" |.!,i| zu Ieunserer NiMiiuücii. die t'l bis he I leim- Banre Wuii über die Wr-en-art des brauchen wir auch an seiner d.il' manche an ihm (iiireine gewfast in Wesens gesehen haben. Wir abci ■t' inii ilim zusnmiiif iigrurheilct haben er äul'eiu Hülle sieh ein empfinden \ ertraueiis . weil er. juristisch .geschult, die Dinge nichtig sah lind ig beurteilte. Ki rrar Vf Mann ihn aui Ii richti Humirr, wenn er spr -einem Sinn i-t. pVeiw innere, dal! es ihm i -eine W arte t ili her/ vorriefen. Mit innigem. Bedai -einen l.eideu-w dg uui liarg. W ir w i—en auch, dal! aufgesucht haben, um von Hüllen, und dal! er für viele der ewr-rn'i-1. Da/u eignete er SICH in interessanter Plauderer, volle! ich. und ich glaubt', dal! es gan/ in Ith auch an dieser Stelle daran erine sichtliche-Kreude bereitete,, wenn lies | neben bei seinen Zuhörern her- U'ntl Wochen auch ~eiiien lodeskamii Bf.Hillen rnlliiele riu haben wir in den letzten JnhrCU I. uniii w ir ihn in dru leftzten Monaten nitfht mein vt rl n mehr -o häufig sprechen konnten, bist. Dir (■emeimlev erw altung und ihm in dit'-er Vbschiellsslünde nochih lU.ilinnigen Dank und GtjuH und reieheii seiner traueinilei Gattin und «eineli Kit dci u voll Milempliuileii die Hand r.vne >t lnli I rühjahi 192" uiriudrblatt l'»J"> _f( klarlirit der Darsiel Inns und er liuliistinareise, itjitcrj omnieu hat. hat die •r i Tannenwald im ' unserem Geeröl'teiltlitht: -ie /rühmet sich tluith au- und deutet. Wen Ii aucn vor- »weicht; die jüdisx-b-pi{bisliiieii»iscli dei| Jahren genommen hat. Vifassuug tlesj Wji--enllit;hen ichttgj tlie Krifivic.klung au. Siedlunuf tu tlen folgen-

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