Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 7 (1931)
- Issue
- 8 (17.8.1931)
- Date
- 1931-08-17
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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GEMEI ' ' : : \ im BLATT der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Ham^b urg Das Gemelndcblatt erscheint in Abständen von 3 Wochen und wird den Mitgliedern der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hambuijg kostenlos /ufitsttll SO Pf. per 0 gespaltene Nonp.-Zeile / Verantwortlich für den redaktionellen Teil: Syndikus Dr. N.M. Nathan, (ür den Inseratenteil: L Knudscn Druck. Verlag und Geschäftsstelle: M.Lehmann. ABC-Hol, ABC-Siraae 57. / Fernsprecher: Sammelnummer C 4 Dammror 0737 t AnzeigejnprrU beide In Hamburg. Nummer 8 Hamburg, 17. August 1931 7. Jahrgang Ablösung von Neujahrsglückwünschen! Wie in den Vorjahren, nehmen Glückwünschen /niJi jjuhtf'swechsell /einen Spendet n stellt tdicr auch -fU>-t Di«- Nullit*!! der Spender wen! wir tii|tu in diesem J ihre »h'der Die.Spe idcn Werden von uns restlos V\ohhaiii:krii,-/»rt km /a Ii«- Bc-limniiing frei, wulür ilci \n i iInii n gtvuhffe Bni.ivi-rvi u inin de i \in K,ni-< Ii I l.i-rlitniiilJi in dem li.it h-1<mi (•f|mciuilt-Matt wnilfrnilii Im imtiIi-h. vvi Bitte, unserer Vnregiuig t.\\ enlsprecht tneindeldättcv -ith verpflichtet fUlillo, richicn uii die (iemiMiideaugchörigcii. ujwt uiithun hlle < .■ . . i . . , .-• ' n •....... . .null nur rilic Mark unlalMnk'dn will gikt ei< viele, die in deit hculigeiij/cit, und .diese eine Al.uk mihi mein eiiiln hn'ii k e« iiimIi viele mein, weltlic (he hier eilieleiie eine Mark imth in der Laue sin l /u gclicil. n. Kill i roßer' Betrug w ürde /iisuiiiurt■ nk• >uin■ ■ -11. m I ml im Vn-«liliiH liierall ritfiteil |%vir Uli im-ne ( leint-in Ic.iii^cluu ig«' i \\'w « riinc Ii Mr.. dlüikvt iiiikikr. Ii nll' ali/ii . .Irr Hl ■ i r I i ii von ilr hexe ugiiiigcn. Blume iispt-nd«-n. Danksagungen dank Spenden Im nusi Mit der ABlüsnhgsspi-iid«' wird d n s I c i ch «•.'«• r r e i <k t . w .1 die Dunk-nguiig hc/w etken. Sie ei fordert keine höhere Cehliiiisjrid«*. ki in jedem Fu M( I 1 c 111 tl e No-tj I n<l ist edenn wirklidf liötiu. unsern Milijlieijei un-erer /eil /11 hei idilen? ls| es u Irklith midi nickt idin all Ik-k.iii 11I. dal' »lele I ainilirii Ii .< irld-|i'.-iidt 1-1 hcim-iidc 11 M iiieil 11 ng«*n'tk' 1 ( . llilr.tliurll.il ijH'ilj .Iiihei/Hellt r'e.silnsre fiii W <• I ll.ihii-/wc«k« nin-ii: .diel r \\ iilill.iliil-.ilili:i 1 (dti«kwiin-<li. die'' in Ujtterer Mangel hr 1 r-tkl. dal! Sorge utlil Vrr/w« (■Ii tnigehört verhallten Appell: Lösel jel/l eine \eujuhr»« iiuvtke und Jede Mark, jeder Pfennig -nul rillwillkommen. Vorstand der Deutsch-Israelitischen Gemeinde inull^ ide erfüllt/ l>:irni f ii r il er. Ii i 11 ut-~«-M ~t li.i 111 i»ti » lele r uinilrrii I 11 »»ieiltiTlidleh w Vutiijc r|» Ilirjr.lil l"lll|il Vhlösilbj •i Ii i l: tle Ii wrltlfl inri'iidr I 11.1 :1 II11 iii.'i i de II iiprern 11—»» srew i Hilgen ii« Zum leidskr/cngun I In in/icllt-s ( Ipfer. V h e r noch etw 11» 1' lll^el 11. 1I.1H un-ei ii -in i mkeiii'u duiti B a n k k «» u I o : Dresdner Bank. Dcp. B a r / a Ii I 11 11 e e 11 Kasse. IfurvesteJiiitjtf. l'jn -1«. 1 h r < k k uln 1 Knthenhuitmdifti^M'e >s| 'i 1 I In i.iUhdi. Im 11 ,U \ wl j.l S|HTtJ 4'i'i. ■ 11 \ Uli ,<in. >l»ll. in\ ie ende tle <; n t\U u\yiistll. Mir II. r Ii I .N„i 1 imenu 1-11 j Dr. Bruno Tannenwald j Sndi landein Leiden i»l am Kferlag, dem J4. \. Mi km/ «ir Beginn des Suhliaths. Dr. Brunn I a 11 n e n w a I <l . der jurislische Beamte uiiseier (iemeiinle. im 4s. I .elien-fallt duliiHgesehieden. In flet Vollkruft sehi'er Jahre unilhe ei aus einem Amte selieiden. 111 dein er krall seines Wissens und seiner huhigkf itei) nut h reit heu StWilli für tlie (it nieiiule hatte stiften können. Dr. Brun«» Tannenuuld wurde /u Iii e 11 tl s Ii 11 1 V am ts. Oktiilier ISSi als Sohn tles Lehrers derjtlortigeii t»«-nieinili' Loutii TanMnwultl ^elmren. Die Xtninspliüre i|t»s Ivlterilhailses. das jiitli-t lit- Lehret hajis w äre jjevt ill hestimiiiruil für seine Kntvficklung gewurtleu. auch »ai-iiii er kimlheit ■ r• -1. Jugend in seinem GetuHirtsort verlebl hult«: glek-hwjohl Hörfte f> lür seine Lutw iekkiu^:. iiaiiieullieh aul jiiilisehem (■eluele. rörtlerlicll gewesen sein. jlaB sei« \uter iineh wiihreil.l seiner Kindheit das Amt eines Leiters tles dtimtils mit Ii sJelhstölldjgen MadelienwaisX'ilkausi's P a 11 I i 11 e 11 s t i f t in llunlun: iihernahm. Denn so |ru) er nicht nur in das Leiten einer (irollgenicindc ein. sondern lernte sdion ajls.Killd i;inl heran waefisender Jüngling eine Heike \nn im Lfben der jjüili-elieu iMTeDtlichketl stehenden IVrsöiilichkeileif kennen. Much (lein Ik'suche des ( hristiuiieunisj in Altojn.u Ikvh: I airuenw ahl die l iiiversiiiit /um Stiidiuiil der Jlir.jsjirildeil/, dem ei 111 M ii 11 < Ii e 11 . B e r I i 11 und kiel tildug. und lir stand in veraüllnisrnäßie jungen Jahn-Ii das Kefeirndariafsiiud das juristische Dokliiiexaineii. | Lrj hell Bl«?n duuil'ill i I.1111I111 lg als \11walt nieder, inachle den k lieg auf dein we-l liehen kriegss« liauplat/ mit. 11.ihm seine \ n w altsp^ii \ inach Iiis lern T e jdr ' meindew .ililrn u.'i h ill ^11 der (.nur n I der I Itpiuikeh den eisten <■ sei|il,iuleii-kidl IT l'Ui aus. (iemepide /u treteu. Iii/m ist hei) hülle Inluieiiw ml jiidisi heiii. Gekjiele lielali; um als .ju Fjslist-hi Ich Bk g I Uli.Irr II lliilIi W.II dl Ii e de. in I e Ii 1 lies häufig daranf eriniüert. d d! n „\«•reiniguiig, jiitlis« her \kadt seiner .Berlind Stiidrulen/cil \ac h si inei \ii.dciia-~niig glieder der X io 11 i s I i »1 Mtuna. und al~ Vertrete er denn liuell l'UU in das \1ni1 als Bruder tler I liescintlfrs als Mh^liei I eigen, tili er si« h heiA ur. s «; Ii e 11 ti e Iii «• i il tl e 11 S c l.iligte x-r sien tl.iueiud al- Ali uachdein* der \erhand ~ich /n den Stintesv» ig-llitls-ieini«, und d und uiiseir (ieineiude in ihn dessrii ( ie-< hiilisl iihriing. Seine hesiindere fiiejie UlK'r als si«-iuiil ein KKljtihriges B -ehalt 11.11 Ii Vuljiisiing der. s«id nickliht ken kolinte. \ ••liUlt'ullit hie er seine Schrift in htli« In n \ 11 li.iltniss'e der Juden in Ifaiuhuig. Sit in drei feile, einen his|ori-i lieh, der einen kiij/en Alu Ceschrt hte d<-r llamliuigri Jiifleu giht 11111I mit einet Stellung der Verfassung Beider \ lainliui-ger rt.euieini iiiis«»rtJr; tler J)eii1s«1i-|sra«dili-.i hen. und der il'oitngit ''■ ti ' r£: '• I ." \< " ... , 1 ie.ler ml und \ 11 nie -1"> Irin krieg« )gew4hlll '.unter in 1 111 das Viis 1 Fi 111 Dien •u.Iksi piacfiii'd kl -it Ii abt<r -< lugi Mir Mit inillri f rende mit /11 lllikei ". in- I elit-n : •i-ernes dt (> 1 f s j: r 11 |i Jüll.l-t lu ll V oll. Ifepriisentiiiilen^kolfi J «< n es- \,u Sl |rrlldiril.lll"f Ii 11 V e r l> a 11 1 l <- - « i g - 11 o I -« hllHlllil-lied •ineni Verna 111 1 4 lali-esladle illgetristeu wai . tiliw. ■ruftfii ' liiligsU' pe II sp^irfei 1:111 III ge gf. Ulli Iis,es de tl e I j - t e I H nd fibe dri ( .t I H rill I I ehrena il iil 4 111 1111 Vlii 1111- I ( ■« liiei Ilde. tHicn als st lli-tjndige k ualiuteu I )i rigemelnd / Uli I Iii Ic t.ihll. hier drei II il,i . u 1 ihm. mein haut llltrfh MI. ■ 11 ie. u /11 ■ Dir ll.illl il? dri iV.i- II - is« Ii-