Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 7 (1931)
- Issue
- 5 (8.5.1931)
- Date
- 1931-05-08
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde Nu in iiier 5 null lea W dil eineneuen licpTä-rnluntcn-kullcgipm- \ f>r-1 in J jzurück. Ull i daneue kollcgiuui liestim ini \ in -I in I. : \nch hier i-t von gleichem schon gespriadien wenden, in in ist i'u i nicjil darauf zurückgekommen. Bisher wurden :lie Mitsli^ler des Aor-taiides als knn-erval \c Inder iL- I ihcrijlc. gewählt. niiL das ,mf Grund «'iiier •ineinl iiIi I wohnheitsredit. Jel/I -iiiil in der Crtil Richtungen vertiefen, die \ o! k-pa 11 ei I Ii i A nlk-|i.ii'( i i-l nint all- 1)1 .i v i.d 'gc rteJI 11 in Ii» "i kei n, i gestehen. I Aulter Ici der Ich \it Geaber /« ei neue lic 11 in Iw erk« r. Uüsrt. Mi habe zu die-eni' Antragt ilim ml darut-dm de- Polhi-dun in d legitim Ii i Ii i -tlniii li< iii -nii lere den U uu-di. Ii ii \m-il/ abgegeben, um ungehindert predicu /n können. Ich w idci-pi edic i u-tc und bin gegen die Ilineiiiltr itun •; Gemeinde. I nler :1er Politik im knlkplicziaflität. Uli Habe aberlins-! il! :1er Am-tau f der Pofijik fern i\ti .inl!er-li ii Iii diten -ind. I" iiV midi i-l Vvidili \oiM iii I Ici Gemeinde sadilidnr \rl>eit lei-tet. IHK i i -(heim mir lie längere \ml-/rit der \ oi;-t.ni(l-mi|l -•■im Vor/ll*'/ii -ein. M in -oll nicht d.ischlecht VorJiild ml iin-eri(r kleim Welt, lic au- -adilidicr Ai -Ii hl. »erpflau/eil. ' \ rbeit-f rcil lig. friedfertig. k( und 11eil jii li-ih. 'daniü--cu die-Mitglieder unser -i in de- -ein. I ),iifulir Indien wir nicht /n fragen, in (.ntte-li uilie Herren gehen. Im Itcprä-enlanteu-ki k hui jede lüditung -idi äußern, aber auch in unsere It it du; l'olitik nullt gar /n \ i«d zu Uni. Lehnensie Ii ig il>. wir wollen undie Argumente der Antr. flicht /ii ejlgcn m uhen. Dr. Wnhlgciutith. Di führt! ligcn de- Herrn J.i--e r deiken -ich mit Aii-id ll'ii Di. k a I in ii - \oi ktir/elij in geheimer Sit/ aulferi hlitj Meine h reumle und ich bezeichnen uns |'inliti-(h-koii-ci v ativ. l\h -elb-l gehöre der Adi llen P o iii e der Agu.loli im I Ilerr I) r. .M e v e r j i ichi. Schon dariirn können wir dem \ntra 'Milirmen. Dr. kalniu-. Mir schönen Worten, und wie Herr l.i--ere- Int..kann man Lie Dinge.nidil Weh -ih ilfcn. Wenn Sic ejel/1; njdli sehen,• «i wet rt> -später «ehen." Irin 15a ner bemerke iili. dal! die h'e'Wi bei I n W ihleii in das Kollegium eine be Grtippe bifdeten. noch eim Kollegium tun. Audi lall dei darum' Hede. >!iti-(he heil be' li/iliant •r lYnrw cldic- UiM •' Vrbidt Ich \nssjeller Anti n. die in? peak nullit an. in Mi-- npiht /n- S;il/ell. Iiis der len Sic I' im neu -ondere in die I i in Ii i iiv r imvon der \ olk-|Virtci dalüiht Akren, da oii iliimer/lni da- ISeiht Ici I'rillen eiiurelVeleh siail. Iburn J erwidere u-h.! il! er fre^enüber früher -«Ion, /u- ,c-( Iin Ii it. rltili politi-ihi- Kruken in iin-crm k'olleiiiiin n'ispjt'r ri«/i» werden-. \>enn (- iijii' in riihtiirrr und sachlicher \\ i-c spsdiieht. Kwird im Alor-tande aber iimi Jiiiht -di ili n. Kiliei Partei aiiirvlitircaiL |lieil?t mit anderen W ollen: einet besllniiuteii Meiininj; -ein und da- /u fördern -ndicn. \> iin in min -einem St jn lpiinkt aufür riditi^ und cidordciliih hält un I c- Schritt für Siliritt zur \usfiilirnn^ /n jiriirjreii. \iiib liier eutwitkidn -itli* die Iii* IleJfSchaTl der Demokratie in dci rillen Inten wie wir beob iditen küniujn, in diesem "kolleglMtn jel/1 inline. -i -(hio--eu aut. und idi alihr (lejriie'r niiil' dalie^'i iiKcn. In iia-ci in Antrage konnte von den l SlWe. W ir haben Idul, et Gemeinde, auch die I t-l man dii rdi die Wahl de- Herrn Peidit-- •rei.cdil ueworden: man müHte af er laiuh elicn-o jcl/t der \giulnb. einen Sit^ /u- III wSRjcti die eiii/eltu ii (>ru|> H'iil das V-iVrsdilaiHrcdil ler/e-Ialt lialK'ij. da.1! die vorjresihlalrtne Pei -öulidikiil illchfrewiüllt. w irtl. Dawäre -(hon di-.we;ieil lidili-^. iviil i:i,( jede (.nr|)|'e -(Iiiiii ihn besten kräfje in \ oi.-i Ii Ii. bringen wird. rt in Bauer. Die von HcrrlilDr.» k i I in ii - i ii _c-t reble \ e.f'lnbai uii'i inüljte zur Kol sc h.(4ifii. Iii? nidi eine Kl in in den Niirslaii.l seuählt werdet mlillle. politi-ch-kou-er\'ati\en keine Keile -eilt weil sie I ja nidtt politi-di -ein wollen, wohl daseseu mi|i der Asudoh. und einer ihrer \erlreter könnte ihie Aiihänler w ieder Bester an he Genleiude knüpfen Audi \ eitreter'lw'-liininler Parhden köiiiien -idi ul- \e.rlreler der GesalBfieil fülile(i Herr l.is-er hat den vhn 'ua& \ oi ^e-dila^eneii Sdlliüiel!>«•- kämpft.' Die-ci Söijüssel i-.It aber llidhls diirdiaus Prinzipielle-. Da- We-entlidie i-t. rhlfl dei gewählt wirdl der als der geeignete Xertreter ei-dieinl. Herr I. ir - - e r Ida rf das \ertraueii haben. d»R die. Parteien -ihbll -diligen. der daluleres-e seiner Partei -unten Gemeinde /u m .einen weill llcr lail-dii.dduijg der W i i l-diaflspartei mödite' idi nicht \ orgriiilen. aber wl^ini sie etwas bedeuten will, miil! -ie daliestj-ebeu Ii ibeii. Inrdi jein ind auihren eigenen Itidhen \erlrdten zu -«du. Lisser. Idi danke Herrn I) r. k a I m u s für Scjine anei keiinendeu i Worte und liir die (.liiikw ün-die zur liegrün dun; del.iber.ilen Vereil». Kr ktuiii gew il! -<dik dal! diese- G ück ungetrübt um) laus aiidiuerir.l -ein wir:ä. Der Aul ras dedenjenigen miiiiiil dcnij der gelileibc: die K\ekiiii\e' der (ö-meinde -oH uidil 'jadähidet werden, wenn lie W ahl 'einmal dadiild vi-rsthiebtL, Nidit Ici i-l (et lie-te. Ici Ii i bc-tc N( itrel(a -einer Partei i-l. -im Ii i u Ii i be-iii i-t der. irr für die Allgemeinheit der Reite i-t. bh In null.' midi nur auf den liri/d des Ibcitii (H Ii ii 1> ■ r g zu beziehen, ka -idi il- \erlreter aller liihlt. gm/ gbddi. wer ihn gewählt Ii al Idi bin auifi segcij «in geilt leinen Agrement über die Wjahl. in den \or-liid. weil Iii \ii-uuhl di r Personen > uhe aller Mitglieder i ckoP7 legi ii ini-t. \udi der SdilüJ-(d in lein \ntrige de- Ifcrrn l>i k t I in n - i-t mir iimer-tänillidi. Jet/t hat d e Wirtr-diaft-parlei I lerne ( ) f I e n b ii r(s prä-ent icrl. der lidjl /u ihr gehört. _ueil -ie weil!, dal? ihie Interessen bei' hm gut_ lufgidiobcu -ind. I ( liier «ci-e ich darauf hin. dal! IxlreilS im letzten kollegDRtiK nn-ct Mitglied llerr-Sdl I o I e-j abgelehnt ll'nl. ..I- \eitieter der Aun loh be/ehlliiel zu werden, im! Ii- ^lenlie tun die drei Heilen, welche jezl Vertreter HvTrn Dr. IC a I ni u i entstammt Direktiven, neife.stammen. Aber w iseht daunnlaii? eines \ or-laiid-initgliedewürde idi ijntilCi :\jn der zu Wähleiüle si>ine Dircktivon] vve IC ibbiijer nodi von einer Partei bezieht.; Im Gemeinde -oll gearbeitet werden, um lie-te. der arbeitet und wenig spridlt.j ii idi I -o -idir. im dodi nidit in -die einen Xionistcii an der Spitze nur. wenn ( i Inf Grund djes nicht auf Grund deagrement neut. den Antrag abzulchtieii. AllHeruns entgegen, dal? -eine ib-cit* :1er Gemeinde stünden. den \ntrag all äl- Xertreter :l lic v oh dritter Bei di r Wahl Iii hi udileii. er von eineiri \ nr «Hilde' der dcrjciiigC| i-t der Ks lohnt -Jidi audi \ or-t a u de Itedeu zu ih alten, vvetl -ie j a re-se kdiuineu. bh k Hin mir sehr gut der Gemeinde denken, iliei illicna incn Vertrauens und gewählt wird. Idi Litte er- Dt. Wohlgi niiilli tritt einer Gruppe oder -eine Wähler Seine r reunJe und er lehnen •- kon-ei^v itiv en In lentums. die mit den Liberalen /u-animen iibeilcii wollen, wenn -ie aplfh -;db-tvcr-tändlidi bemüht -ind. ihre Aufr.i--uu,.,(,n und ihre l'di leruiiiren du rdi/u-c t/cu. Dr. M<'ver. Die Agudi-ten. -ind elienso jertieimhdreu. w ie | je:ler andere: die iii-gctreten -ind. haben eil -diucrcn llerzenf l.le Angriffe auf -ie lintt'rlarssenj Reidi lehnt ..unpoliti-di"*':ib. Peine- -.1 npolitr-di ' heil?t von demjenigen nehmen, fc'ini dein sie ge-eit null zu den /eitdU, da die Liberalen lunerordeiitlidij wohl Sei ulilt. wenigen. Hie gel in. Man -o den Ansdrndk lie W ahrheit w ird. W ir haben ups die Mehrheit Initial liiajncirn Wir freueii im-, einen Vertreter im \or-iaude zu Italien, wollen aber den Vorstand nidil |Miljtisieren. In die-em Zusammenhange miklile idi drill \ni-ilil,m mudien. Iii! lud (ler \ oi bci-ciliiiig von Wahlen zum Aor^ande dakollegium künftig ~> Vertrauensmänner eiil-endel. damit eine BlirreiHst.iminuUj herbeigeführt werden kann. . Vorsitzender I.e\>. Dawäre (dn,e Satz,u|igsämleruug. Ks hat »ich nienruhd nudir zum Worte cemeldel. Herr Dr. k i I hi ii - v\ ün-dil in -einem Antrage cdne \ e r e i n - Ii iiuug. die wohl mir lud Liu-timuii.:keif zu erreichen wäre. Dai-t aber [heule nidil der KilllJ Damit koiineu wilden (ä'gcn-t in I verla--(Mi. II. Antrag Pidne. Dr. WohlfCemuth, I)r. Me>er. len Vor- -l in I /ii er-udien. dahin /u vv irkeu. I ii! mit dept'Gemeindeblatt keine Beilagen versaudl «erden, für weldie ler Gemid|i:bdil itt- Au--diill! nidit vei intw m llidi /eidinel. Dr. Meyer. Der lel/lcn Niiiiiiner de- (.einem lebl ittewar rille Heil ige angefügi. die Angriffe .auf .den < )hcrr ibhiner (ait Hielt und ifrofie Krregipig bervorgerufeti hat. DamuH in /uküiilt vermieden wet len., Der Antrag wir I dem Gemeindeblattiiiis-chnl! iiherw ie-iai. jSdjl^il! U'ü l Ii i.| - Die Depositenkasse milder Stiftungen der Gemeinde. Bericht de- Iherrii V le\a u :d v r der Sitzung ites. Itcpräseul inlcii-kollcg Die De|«i-iteiika--e milder Mrltungei wallet alle der (.(alleinde für Stiftungen /wgakc /ugegaiigenen und /ukoiiiineii.ljeii k ipitalien und VAertpapiere v oll-tän lig getrennt von dar sonstigen Kusstuiführuiig der ,(.emeinde. I a riditet vv urdti die I )epii-itenka--e 1^17. nachdem bereit- ITIJ. ITJi» und weilet im Laute des IB. Jahj Iiiiii.lerteine Vn/ ihl l.eg ite und w ohltäli-rc Stiftungen erridltet winden waren. Im iJaufc :1er Zeit i-l die v \ . erstattet in ums vom "it». v. M. der Gemeinde veriii.I W (ililtätiukeii —