Mannheim
Compact Memory

Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1931-04-01 · 4 (1.4.1931) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
7 (1931)
Issue
4 (1.4.1931)
Date
1931-04-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
80% known words query
IRI
…/4891256-5444720-5444972--0649-4891817
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Nummer I emcindebtatt d Jr D eutsch-Israelitise-hen Gern find Seite 5 sct/cn. Das Schulhaus, Bieberstraße leidet, Wia ich spätery gehört habe, an Feuchtigkeit. Nach der Erklärung eines Architekten würden dje K.ostcn für den l nibnii doch se-hr erforderliche Anzahl Betten dennoch Datier erschieß dem Verstand die zu dem Erreichbaren zu gtofL Ich erneute Prüfung und Befragung von diese wird mir das gleiche Ergebnis erheblich sein und die nidit erreicht werden Ausgabe im Verhüll nij. Ii.ihr nichts gegen e n« Sachverständigen, <l crbringeji. Architekt ü t ändert daß die Sache wi: werden dann sehen erreichen könneta, und Ileizung.-unlnge helfen, schrecken, denn die I \\ noch aufbringen können, die von uns in den Kojumi ■ in sei formloser Weise 'wird. — Auf diejfragi Dr. ^\ < hlgeniiilh. \n-ulil und Ein Noll Hill .meint, daß befragter llai|s «ich Vorzüglich für unsere / w ecke eignet. Ich-begrüß^ e- Inftidig, [•der aufgenommen wc-rdenj soll.'' Wir (all wir eine Bc1ceung.mil >') betten jen die Feuchtigkeit wjird uns die" Die Finanzlage kann mich nicht •thekenzinsen werden.Nrir iiinner - Jedenfalls möchte ich.aber, dal! aufgewandte Arhrii nichl vom Vorstund der Gemeinde abgetan <les Herrn Nathan, <|1 > l>.-i dar Freimachung des Gruiidstüjkes nicht w irklieh cinlKchlcr gemacht w^ordeii'sei, erwidert Herr Heinrich Lcvy, daß die zwei neben dem Pflegeheim liegenden Grundstücke zwecks Arron Herwig des Gelände-, angekauft worden seien. Die wesentliche Verschlechterung des Grundstück-Inarktcs seit dein Ankauf habe niemand voraussehen können. Nach weiteie.n Bemerkungen der Herren Nathan. I.isser. Peine und Dr. Wohlgemuth wird die Mitteilung de« Vorstände!; zur Kenntnis genommen: das Kollegium knüpft ajit-r daran die Erwartung, daß die- Angelegenheit des Pflegeheims weiter von den beteiligten Instanzen geprüft wird. 5. Antrüge des Vorstandes aÜf Bewilligung vjon 5^05 'Jjltl für Ausbesserungen des Daches des Schulgchüiides Carolinenstrafie 35 und auf Genehmigung von 2578.35;/?// liir Instandsetzung des Schulhauses Johnsallee 55. . Dr. W'ohlqemuth unll Heinemaiin erklären die Dach- Reparatur auf' Grund cjigener Prüfung für unumgänglich' notwendig. Verantwortlich hierfür sei ele-lr Erbauerde- Sehulliaiises, der aber [inzwischen verstorben und daher nicht mehr haltbar gemacht werden könne. Der Kostenanschlag für die Dach repa rat ur sei nicht /u hoch. Bezüglich des Schulbaases Johnsallee 55 erklärt der Kommissar des Verstandes Heinrich Levy, daß de r Kostenanschlag nach cin- Vrchitekten aufgestellt geheiiijer Besichtigung mit dem worden sei. Das Kollegium bewilligt die I eanjtragton Betrüge mit dem Vorbehalt, dal! der Ausschuß für das Bau- und Gritndstückswesen die Bewilligung füc da}* Srbulhaus Johnsallee 53 nachträglich befürwortet. trat , \ im 6. rebernah tue einer Garantie über den . bc 110000 'JIHdurch die Gemeinde gegenüber , der Finanzdeputation. Der Israelitische l'empelx erbnnd hat der I' irianzdeputatioh in seinem Neubau^rundstück Olucr-trnße an erster Stelle eine Hypothek von I1Ö000 ^)f.e ngeräumt Die Hamburger S|Kirkasse Irpn 1*27. welche der 'Gemeinde die 2>0(K)0 Xn darleihen will, die ciie.se' dem Tempel verband \ ertragsgemäß als Darlehen zur Verfügung .stellen muH. Verlangt-* nun ihrerseits Eintragung einer entsprechenden Hypothek an erster'Stelle. '. Die. Fiiranzdep'utalIon hat sdch berciterklärt. der llambiirger Sp.irka-.-i; eleu Vorrang einzuräumen, falls die Gemeinde für Verzinsung und Biiekzahlung ihrer Forderung von 110 000 XH die G.ua-itic übernimmt. Der Vorstand der Gemendje hat j demgemäß beschlossen und beantragt die Zustimmiiir; des Kollegiums. — Horowitz. Dieser Antrag kommt un. ganz iilierr:-chen<l. Wir hatten erwartet, daß nach der Darleihung von J5(M)U<) Jltl keine weiteren Forderungen an "nie Gemein le gestellt würden. W ir belinden uns aber jetzt in einer Zwaiigslaze und stimmen aus diesem Grunde dem Antrage zu. Dr. Meyer. Aus den gleichen Gründen, aus denen die konservativen Mitglieder des letzten Kollegiums das TOarlehea ablehnten, lehnen wir jetzt diesen Antrag ab. 'Auch ich wei-e darauf hin, daß seinerzeit gesagt wurde, daß die Gemeinde nichts weiter mehr tun könnte. — Der Vorsitzende. Es handelt sich bei dem Antrage des Vorstandes im w c-c iitlichen um eine Gefälligkeit der Gemeinde gegenüber dem Tempelverband: es soll die erste Stelle in dein'Grun l.-lüek für die' hypothekarische Sicherung des Darlehens von 250000' Jl)l freigemacht wei len. Daran kann doch wohl i| jemand i"i Emst denken, daß die Garantie der Gemeinde" durch etwaige Versteigerung de-, TenibcIgrundstUekes praktische Bedeutuitgi bekommen würde. — Peine. Die Ausfübrungei eles Herrn I.isser sind gftimlbuchreditljch richtig; aber unsere r« Be lenken bleiben be-tehen. Wäre man deir.xm geschlagenen Weg gegangen, dein Tcmpelvcrbirnd \nteileau der Gemeinde-teuer zuzuweisen, so" w Darlehen und jetzt die- Garantie unnötig gewesen; Levy. Die'Gemeinde hol nach meiner Anstehet I i Kultus zu sorgen, darum-unterstützt sie den neul>aII mit Be-elit, - Irli erhebe aber auth den A laß die .Gemeinde , sich grundsätzlich bereilerkläN S y n a g o g e n \ e r b a n d zu unterstützen, lullhanitiungcii zwischen den beteiligten Körperschaften \ er-lüiidiguiig führen. Die (n-ncinde wird ihrV wegen I in.i nziel Ter Schwierigkeitc wenn es-sich um den oitliudoxen lange gleiche- Keiht liiralTc ' Bemerkungen fcün Heinemauii ine eine Benachteiligung , der jüd ii Ii Mevamte i ii nicht ablcltm/ii Kultur handelt. \ eranlalh 'durch Dr. KiiIinus. wi ll sehen I lamlw erk Klage rühren, entsti lier Dr. L'rias lleüienitinn die' gl ■i le-'-erhobenen \ Kr betoilt . be rezwungfm sei.'mit fernen Arbeitnehmer Ix im I cmpclhaii Ulisgedehntfe Erörterung, in wele einer zweite-n Rede de- Herrn BaukbmmissioQ de- "I empel-\ei l als unberechtigt zurückweist l ifl der I empeU erband außeroi deut lich zurückhaltend zu -ein und -auch Irei l>iei-iinlcr-<hic":lcu dem Ibilligeien Angebul dein Vo geben. Er bejaht aber grundsätzlich die Vcrpflid I einpelVerbantles, (hjnj jüdi-ihen I hin Iwcrkeiim Iii -ehe Arbeitnehiner-ehaft iiberaM: dort" lieraiizüzieh sie gleiihwertig iii Konkurrenz mit Angeboten vi jüdi-iher Seite, treten. — Dr. Pränkel verweist auf di-utung der Argumente des Herrn Dr. Friä ermahnt zum \ertraueu. gegenüber Persöiilichkeiten. die sieh ehre-na fVerfüsiing -telleii. Gegen ► 1 zur bei der AbilimmÜng über den ilenjcnigen i nitlidh für. iüdi-efi iiier' der . Erklärt! lithanen werde. icii-w iifilige Diu lleji jiiii--e. und Dr. Me\er un ele'r con (lei 'Sjtfi Dr. Marx« (lall et -iel des Vorstandes der Stimme c die-cr ' Zeit .die Gemeinde Ii iiuanziellen Gründet ziiriick-li Uber den Erklüniugcn der Herten 'benu-rki Dr. Nathan.-die Eintragung geforderten Hypothek \on J"X)(K)(j) All hätte-'an -ich gemjein:leeigenen Grundstücken erfolgen können. Wvürej /war der Antrag de- Vor»tun le-'- unnötig gowes üera.le die Eintragung i in dein I eiiipelgriind-tiiek - folgen mit Itück-icht; auf '«Jen koii«ervali\eil , 1' (iemeinde. — Der .Viitra- /de- Vorstandes win Stimmenthaltung VOU D r. M ä r \ ein-tiininig lingen '7. Eine Neufassung der Sateanged des Jugendan Gemeinde wiid den Herren Dr. .Marx. Nathan. I) un l Frau Dr. Me>er-Weclell mit dem Ersuchen an i ligiösen M>rg rößeie reu llär i de n empel sprach. rill den. n- \erw einiir lerjlMte llül Ii'll. i|i JeirwVltere li' übel I- ' tllld ii <ji.ne Illach :i-n die in w Ul fe Dnelers Mille In •ringen i zog] zu g dele jiiili- Ml, jwo i niUt'tlie Be- Nathau di-chen .Dingel Ii t'Olj' \ n trug eil' in l' ti.us gegen- Peine itlLUrki a--e iiudi in I )ann ii. 'aber e'- Uc der linier imiuen. ■Uli rlieder des Kollegium-', e-tw.ii^e wurf der let/ter/en zugehen zu ■ überwiesen-. '— Der Antrag der 11 bi li. die Zusammensetzung <b's wir« in den liichtöffentlicuen fei w ie-en. Die Lütge :en nah im bi llemerkungen zu iie i . .>■..- as-en. zur \ or erren Dr. Ka'nius u Vorstandes der (i< I ih-r näeh-leu Silzu dl-, Berichts des politi Jie /lusiimmong <le,s \o muh nicht gelundeii h Ausschusses, dessen Entwiirf Iniitgliedcs Herrn Dr. Sa-ni-on '"xertagt. s. Vusspxathe über den IJeligionsiintei rieht an I Schulen. Dr. Finnkcd. Der ReFigioiisunterrichl an den Schulen bat -iih -überaus erfreOlich entw.icke-li. Ei im Heiiirieh-llertz-lle.il .>> inii.isiiiiii. au der Helene Oberrealsehuh* iir \eibnilung mit der Emilie-Wu- Scnnle,. au der (ielehrlen-chule des Jofaanneüm Mädchelire ilsihule ( iii sehiu imj-tiaße. am der schule Ile re.-traße und ändert Privat.-ehulen Berlr iin -elrilT und W'irth eingeführt.' Die Absicht, mögli jüaisjehen Schulkin ler Hambergs mit Beli rioii-unti' versorgen, isl zu einem c-rheMichen 'Jede venu w orden 'Die Religionsschblen haben darum .ihre B nicht verloren, sie müssen .den l nterrieht an hin Schulen durch den hebräisdipn I nterricht wesentj gänzen. Bei de* .A erteilüng [des l-itternchts i-t c Bebuutragung von kon-ervativen und liberalen Lohl möglich gewesen, einen \u-_'leuh zu -chaffen. He Iji darüber ins einzelne gehende Angaben. Dem AÜSS den Religiönsunterfichl an den' höheren Schulen seitens, des Kollegiuman Trau ( ar.o und die Dr.' Frankel, DE Kalmus. Dj.' Loewen s ih r . Plaut ie Mnm I nli .ii ii np fld Gen. meinde .? vkr-, cheii (anjdst..i> ird d öheren liieren •t jeftlzt I angeeiifeldin der errejal- W ah n- -t a;lie idhi zii iikl.ht, L'iilfing ihereu cb erd ii ich kn'i'iten in.uhl lur Kören I l'.-rn n b e r gt ei ml!!

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.