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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1931-03-12 · 3 (12.3.1931) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
7 (1931)
Issue
3 (12.3.1931)
Date
1931-03-12
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Nummer 3 G e m e i n d e b 1 a 11 der D e u t s c h -1 s r a e 1 i 1 i s c h e n Gemeinde Seile 3 Aufruf für unfere ruffifchen Glaubensbrüder Zentral-Koraiteekl Rabbiner Dr. Leo " ]B.iHJ.dc-Berlin; Ministerialrat H a Ii s G o s 1 a r - Berlin. Dr. M&ie r'Hi l de s h e i|m e r - Berlin, Dr. Ludwig 11 o J I ii'n der- Kerl in. Rabbiner Dr. Jacob Ho rt) y.i tz- F rankfurt a. M.. J a c o l> Rö senl.i ei in - Frankfurt a. M., ObeJriandesgerichtsrat Dr. N e ii in e y e r - München, Justi/rat Dr. S t r a u s"- München. Unter den Juden Rußlands herrscht unbeschreibliches Elend. L'ngezühlle Tausende — früher in rechtschaffener Wohlhabenheit und in Ansehen1— sind fast am Verhülltem, sie zahlen /ji den „Deklassierten", die in die'Reihe Werktätigen mich dann nicht aufgenom- ' sie werkwillig, und werktüchtig sind. Rechte, kaum das Recht /um Leben, ispruch auf die ohnehin spärlichen, von Iteten und zugeteilten Lebensmittel, *Je - und Brotkarten l»ekomnicn. . Mehl ein- \ oll ihnen Geldmittel zur Verfügung stäiidi-n. sich mit /inlecken, um Muzzoth zu hacken. Die Versenlung Ma/./oth. die vor -! Jahren gestattet war, ist für dieses Jahr \erl)oten. Daher kommen von überall aus'Rußlanrl Notruf« um Spenden. Eile ist geboten. Ruf m so dringender efrgeht-der die J ii d e n Ii e i t 11 .-in b u r g s , uns uit gröüt Denn der bevorrechtigte! inen werden, wen* Sie haben keinerl Sie haben keinen . 'Staatswegen verwa können keine Mehl Idmittel ' zur \ erfügiing /u Faifsend möglichster Beschleunigung G stellen,, damit wir binnen weniger Wochen cim Mehlpaki'te nach Kuliland senden können. Wir wisscfii: mich bei uns sind die l.cbeiisve sehw er geworden. T r o t z a I I e in : V\ i r I e Ii e u L'nter dem Drink dieser furchtbaren Einstände hat sich ebenso w gebildet, am leichtesten |in i ttelji Verfügung, an die können. Ein Paket ie in andern» Ländern das oben genannte Komitee um den Iii ngernden auf eine Weise zu helfen, die und am meisten nützt: mit Leben-- 1hm stehen viele Tuusenjde von Adressen zur Lebensinittelpakete geschickt werden darf nach den selir strengen russischen Vorschriften entweder 5 oder 10 kg schwer sein. Das erstenwird 7 RM., das letztere 1J RM. kosten einschl. Verpackung und Porto. KuHland drijheü 'lausende* unserer Brüder und Schwestern mit ihren Kindern zugrunde zu gehen. Wer kann sich solch lurchtharem Sachverhalt entziehen? Wer wird nicit irgend Opfer bringen wo I Ion? n.s hilf e.und iv. ch mehr: — es bringt 1. i cjl tjfi die entgegen: Hamburg-Altona. Post .check-. Khukkniito: rhältuis-e \l>er in Gegenwärtig hat iie Notlage noch ihren besonderen ( ha rakter. Wir stehen vor dem lYHachfcste. Die Judeii Rull lands haben in keiner Weise die Möglichkeit, auch wem?re Möglichkeit. wie helfen, wer.nicht irgendein Jedes Paket bedeutet Leb' es ist /ei ch e n d e r L i <• b e Finsternis!.— Spenden nehmen Vgttdas Jisroel. Ortsgruppe kontoi l--kar Lnuinuel Hamburg. 5687t: I. Linamiel. Nordel.-Bank. || Vereinigung Athduth.' Misraihi Ortsgruppe Hamburg-Altona. Vereinigung für ilas Liberale Judentum e. V.. Hamburg. Hamburger Zionistische .Vereinigung, Dresdner Bank. Dep.- Kasse Grinelclullec. Postscheckkonto Hamburg 3373.-. Verein Russischer Juden. Bankkonto: Dr. I.azar Gölodetz. Nordd. Bank. Postecheckko itö: Hamburi 4898 Dr. I.azar iir c.uic!/ Trauergefolge nudi Bruder — Ehre ergreifenden Worten von Sohn und der Heimgegangenen Herr Dr. Nathan Ausdruck, em Andenken dieser edlen, wackeren Krau. Die Familie der ullai früh heinigcgungeneii Frau Eddy Goldschmidt hat soel en anläßlich des Purimfestes eine kleine Dichtung der Yersto be neu herausgegeben, eine Darstellung der Purinigeschichte in leichten, auch kleinen Kindern verstündlichen Versen. Die Verse sind bestimmt, vorgetragen und..durch eine AiizjIi mimischer Darstellungen der wichtigsten Szenen der Erziihlung illustriert zu werden: An die Stelle dieser mimisdien Darstellungen treten j in unserem Küchlein Schwarz-weifl-Zeichnungen ueVii Fräulein .Irma C o h n - Hamburg, die an manche bekannte Märchen-Illustration erinnern und von einem erfreulichen Können Zeugnis ablegen. — Die Fanilie Goldschmidt hat in pietätvollem Gedenken an das segensreiche W irken der Heimgegangenen in dem Madchenwaise: ihulise Paulinejistift den Bruttoerlös aüs dem Vertrieb der klein'ii Dichtung für das Pauli n e n s t i f t bestimmt, : i- [ Die Sammlung Volk>hilfe in Volkffc5t,.un welcher unsere Gemeinde durch ihre Kommission für das Wohlfahitswesen beteiligt war, hat bisher ein Ergebnis von über KO OtH) 'Ml ■ erzielt. Der Ertrag der Summelbüdispn steht noch aus, er dürfte aber das Ergebnis nicht mehr wesentlich beeinflussen. Der jüdischen W'ohlfahrtsarbeit in Hamburg ist aus dem F.'r- Aus der Sitzung des Vereins selbständiger jüdischer Handwerker und Gewerbetreibender vom II. v. M. Line Beschwerde über die l ebertragujig von elektrischen Arbeiten für das Altenliaiis der Gemeinde'- an Nichtmitglieder des Vereins soll-von Herrn II e i n c m a u Ii ge.yrüfl w'enle'n. Die Bemühungen der Herren I a a cs e n ii. n. um die- Be- - se s'ind insoweit gefördert - solchen Darlehpskasse an n - t i-t ii t beschlossen wcir- ILimburg eine Sitzung, des der jüdischen Handwerker gründiiiig einer D a r I e h n s k a Worden, als der Anschluß'eine das Israelitische V o r s ch u II - I den ist. — Im Mai d. J. soll in Vorstandes des Reichsverbandes und zugleich eine Tagung der in den Gemeinden eitie-tungm sitzenden Angehörigen des Handwerkerstandes stattfinden. Es ist geplant, ini Anschluß hieran eine A U S S t e l llll"n g von Erzeugnissen des jüdischen Handwerks zu veranstaltend — Der Verein hat mittellosen Lehrlingen die Kosten] für ihre G e s e 1 1 e ii p r ü f ii n g zur V ei ernd bemüht, den Gehilfem erei i ist; lebensfähig zu erhalten, eignete WerbeniuJ'iiahmen du immer wieder aufs neue auf den hinzuweisen. I Die Leitung dc-s kindererlioliiiigshcinis W ilhelminenhöhc . —c«. -.....-.« . —. ..... lügung gestellt und ist'dauessen Bestand gefährdet Der Verein plant dutih gejüdische " Ocffentli|drkeit jüdischeu Handwerke stand gebnis der Sammlung e Verteilungsschlüssels1 z igefallen, der Verteilung gekommen st. Im Februar erhielt die Bibliothek spenden von der Bibliothek der Ism VVien — Herrn Dr. S. Lektorin der Hamburg M i ch a e 1 i s d e V a s Herren I s a a k M b s e W n ch stein- Wien; Den Spendern sc mit herzlicher Dank ausgesprochen. n Betrag von 2£80 'AH auf Grund des vorschriftsgemafl zur ■aelifi B i r ii b a u m ischen Universil c o ii e e 1 1 o s Isaak T wurde Fräulein 1. u c i e Pili der Jüdischen Kinderheilstüjtte übertragen. - er Gemeinde Biicherdi. Kultusgcmeinde- — Frau Luise E y . it — Frau Carolina Coinibra — und den in r n o r und D r. B. für ihre Gaben hier« rvoi stände ii. a. < Segebc und R Ein soll in zux nie jerusa ler amtlichem Prü ii Ende v. M. ihre Irc-i Zöglinge der ls •rg. darunter die Hau e r 1 h a N o I ii e n. i ppsbpig-, die n K r e h z n a ch bisher in tätig war. u,ng■kommission in Altona bcH P iiluig als llaushaltsgehil iniic-n liti:chen ILiushaltungsschsie in burferinBen Ajs t a G ei i s 11 i ch \< lle K-s Erfinders des Automobil Hamburg ansassig^sejin. A\ir bitten Ideli. (läi)iit wir dou eine Bitte lein übermitteln können. l . namens Marcus ihn. sich bei .uiis der I niversitat in i er

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