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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1930-10-17 · 10 (17.10.1930) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
6 (1930)
Issue
10 (17.10.1930)
Date
1930-10-17
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Nummer 10 (»emeinbcblntt der Deutsch - Israelitische» Eemeiyde. t der Tvi'-r itiiiiiif ertenueu, jo r» laut. r.'iut tr durch de» Lehijer jtoi;t 0er SäiiiHer immer wieder iiiiimt iimuti aui cuiiv ieftigkeileil» welche ihn- ,u> ui neu. die > i i 1 i c' des Lehlers in 'Jliiiprudi in nehmen.' 3o werde» die Sätiiler zu be scheide len ^Pieniche». die sich der tnrenie dre ftönnens bewugt sind, er,ogen Auch >» anderer Be",lehmig st das Pral Hum b-ionders iiir liiere liidiiche hiumiun. den» ichicklichkeii ui tifum geübt.- da'.», die m; tu lurn.uhlii n e i'il i n e n ' gering ne .ich» wiijenich.iiiüchi teil der >>ä»i Ausbildung k Heim chemischen Versuch leigt in wkeinen 'JJiinutcn, iü.k- (Generationen oöit forsch riin mühevollen» Schaffen erarbeitet haben. Ter Srfiiiler l. nu diese Cöeiftrsarbeit nicht ahnen, l'iair, anders das Praktiki welches den Schüler das Wachie» der Wahrheit und das illHnn , Ediiiletpratiiti /•/,../ ,I,,V II.,Iiu-rsi.nl' ermähne tiehumt iur enubertett, die c;hüuuini de die Üt'ertnun des ouiereiieeall '.liatnroontäikU'», die Freude am lürieln und. hierdurch beding, die Ausbilkniie Tnitereiie heraus wachsenden Arbeitstriebes Seite .'i wen»' auch nicht ch wen innen-, ahnen I; der Vorbereitung n Schiiler iw' Be die manueUe in ' rd durch das Pr'.. Wir . oufiatt nein- '1 n u e 1 l-e iännteit linen und iie sei iinntei: iieiicniiber.;eu öm Praliikuai eriähtt. der Silijle'i. baii sich naiur- Sl'ahrhciten nullt et arbeiten Iah t. ebne eine läiin e und eirt sprechen de r manuellen in. ichiälichleil. uiijrdie an ftanb einer LBin'enichafi leieinie . Pedeutunn er »äa.nöarbe t iil non dopaesier riooringlichlei^. manchen- ,i> nenne», evas an ernesieriicher Ar heil i-m. m geliiilel wird beioneers die .Er P.ob.ulunn n>-n a b e, eines allein stach des Lesekastens eingeordnet. Die ftiaber drucke» i un nach freier Wahl kleine! Säfte aus dem vorher durchgenommeilen ine hier Heraus. Spielvnd gehen sie an die Arbeit, und koch wird viel dabei gelernt. Das Woribild prägl sich dem fti ide ganz fest ein. 'Wer seinen Sag fertig hat, darf ihn ins > eft schreibend 3olI ein ft In 5 einen Sah an dfe Tafel schreiben, so erledigt es diese Aufgabe mit erstaunlicher'Sicherheit. klfoch^ einen ganz anderen, für die ftinder undurchsichtiä-'n Sinn Hat der Lesekasten. Man will'in einer beftimmten ,jeit möglichst schnell und möglichst viel drucken. Da geschieht es km weilen, dag die Punkte vergesse» werden cde'r auch aus Beguemlichleit nicht mit hineingelegt werden. Der erste Weg uim u n p u n l t i e r t e n Lesen. Jedes ftind bemüht sich nun, bnlb unter Weglassung der Punkte sei» Wort wieder-,uerlennens Die Begegnung mit solch inein unpunktierteh Wort in der ffibcl macht dann doppelte irrende. Und wie stol; sind die ftinqet, wen» sie eine gante IReihe solch unpunktierten Textes ohne längere' Vorbereitung, und doch fliegend lesen und versiebe» können. - ' . Iiftwifche» find die'ftinder, ohne es tu merken, bei der kftr^mmatil aiigelangf, eine» der schwierigste» ftgpitel der hebräischen Sprache. eiu Beginn der Stufe, die sie mm it mm') betitilu, bringen die Verfasser schon leichtere und ge.türtte Bibelte: te. ^»r Anschlug an die auf die ftinder stark wirkenden Tente omas ) oder DI1?!! ) in reichlich Cieleg.'ii Heit tu grammatischen Uebuugen. Jedes ftind weis; nui> mas VergangenHeit, - biegenwarl und Zukunft ,ift und mie| diese Jetten gebraucht werden. Es weift auch schon männliche r nd weibliche Endungen tu die ftälfte der ftlasie spielend gen So weil über die uiitericheiden. als ft na beii e»d die Einübung. Freude und Eifer 1 hierbei reichlich iiir manche an sä »gliche ’ii ineil ii her die methodische t£' i IlfÜI Natürlich bietet sich vjr Eie fr eft e antutnüpseu, und leicht »' dgk' dann! tu ihrer Freude in egenheit. Bei verständliche n*rEn ) und »Ilj und versrehen, sind als Ueb»» tsilofj in die ,‘ribel eiuitejireut Allmählich reifen die ftiicher immer »n hr tum, Beritäiidifis L'ttii: cts- ‘ ’ das n:nr: .ftd > I Sck'rrljal'i iiir die D’aio cm’ I und die im '-weilen Schuljahr, dag sie fck'nitte ans der mm1 vom iu't'-t lagt sich der 'Bereich des kleine an?,wählte 'Jlbicbiritte lil'i r haben seiner ,Jeit oertl.'iöet und begannen per ftinder emithäb: 'Ali'iihe. ryiut in bu J,ioel. 're.hunge» über vierte. die die'ftiiiaer Nirri':; inie&ectiuben S o freuen fie 'ick' und andere^ .'lbher »och beberrfchen.. kindlichen Beiifens auch fcbon durch aus der msri » ernuntern T as' ■) Etwa: die Engel das ist die Lehre -'s Abraham r nd Vefe» geht in der :>iegel fliegeisd, da den .ftiifbeut durch -die fteiuir niffe vieler B,-erter, die sie aus anderen :',ufch»»ienl'anaen lannei'., der Uebergang mt ni'sn1 wesentlich eilentteju wird Eine beivnderc Aufgabe'ist das Aliinerni welches mir grogier lüenauigleit in der ftlasse lind vorher mefjtens schon im >>anse ausgeführt wird. Daraus ergibt sich das outtereiu' am liiouihen Datum, das iait täglich vvii irgendeinem ftind a» die Wand tafel geschrieben.wird. - So gelangen svir;wan> los ..tur Erllrfrung des jiidiickien nonatlich in der Woche^ ve r ' i wir^ da-.- dnrchaenomi>!ie.i. 'und fder ftalenders. scheu M'o»-.tts >i tsebetbuch cteste -> die;iagad,i ' ''s verlündung. längt mit '.'in'anch des igdi immer -grögetier-Sicherheit unter > /Tefnagsg '-betbuch > fre bokannten ,er Pegach-.ft.icl.idJ agen - > des ftiiides Reuniond udige Hefte! ernckc in der Peita-.h "I ^Sieumondl Mädchen« >chule der Deutsch-Israelitischen Gemeinde, (VOLKS- UND REAL-SCHULE) , . I Die Sc-bitälleitiähtg Dr. JONAS. Die Anmeldung von Schülerinnen für April. 1931 wird im Schulhause, Carolinenstraße 35, entgegengenomm^n: Montags bis Freitags von 11.30 bis 12.30 Uhr und S .•Oie Grund- und Volk] s s chulkl'assen sind sc sind bei der Anmeldung vtorzustellen, Geburts- und onntags von IO bis 11 Uhr hulgeldfrei Die Kinder Impfschein mitzubrrngen.

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