Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 5 (1929)
- Issue
- 8 (12.8.1929)
- Date
- 1929-08-12
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/4891256-5444712-5444934--0455-4891643- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Nummer x Steuern, Gemeindeblatt der Deutsch - Israelitischen Gemeinde, Seite3 w:lche durch Die den noch 10; 'Hprijt 1929 auf '3al)t 19E8 endgültig veranlagten gesetzt worden sind,« werden, wie ämtern peranlagt und eingezogen , Die Nachbewilligungen. die Jahre 1,929 bis zu^ Vorlegung erfolgt sind, haben 1^7 650 .HM betragen, dkachbemilligungen müssen aber in Jul mft möglichst vermieden werden, dann, durch solche größeren Umfanges der Haushaltsplan nicht erfrfjüttei t rbird. 3u den einzelnen gendes pemerlt: tU , 1 >ö rh n d st ü >ts tv e se n: Für die Grrm'dstüäe sind" an 'Einnahnen 53 500 .H.M (im Rechnungsjahre 1923 29 55 600 .H.M) vorgesel en. die durchweg auf Vertragen berufzen. Die-Ermäßigung ri hrt daher, das, im Laufe des neuen Jahres ',as Grundstück yticlortallcc 13 dem oitjüdische» Verein Adas; Je'churu» zur Einrichtung «einer Synagoge übergebe» wird und daher teine Mieteinnahmen mehr erbringen wird. Die mit 52000 .H.M (48000 .H.M) vorgesehenen Ausgaben für die «örunditücksoeirw^ttung. welche insbesondere die Grund-' steuern, Linien, Vevsicherungen und Neparaturen enthalte», entsprechen den Erfai>rungen der Vorjahre. ' 2. Verwaltung: Die Ausgaben für das Gemeinde Haus mit 4000 IHM 1(4000 Ji.ll), die Bürounkosten mit 7000 .H.M (7000 .H.M'. Gehälter und Pcniion'en mit 73 7C0.4MV (69 000 H.M) und da- Gemeindeblatt mit 5000 .H.M (3600./,mV) -entsprechen den Ausgaben de.rf letzten Jahre unter Berück sichtigunn der inzwischen eingetretettK» Gehaltserhöhungen. Veuanslillungen und Neupensjonierunge». gelegten Beschlutz der Gemeindebehör 9 Prozent der für das Neichseinlommensteuer feit bisher, von den Finanz werden. im Jahre 1928 und im dieses- Haüshaltungsplanes Posten des- Voranschlages wird fol- 3. Schul u nlb Erziehungswesen: Die Einnnh men de- Israelitischen Töchterschule sind mit 10090 -HM (8500 J..M), des Pa ilineuitifts -init-18-980 .H.li (15 600 H in, des Ju,endamts mit 33 400 ,/f-ll (35200 .H.M) eingesetzt. .An Aufgaben sind gemäß den von den Institutionen vor in der kommission eingehend geprüften und z. T. Subventionierung lerinnen, mit 1200 Ausschuß war der Gemeinde gehört. Jiel de unterricht erteilen gable l linder Hand llmstän »e zeitweilig wert, daß die Lehrje bei den Staatsschul herabgeichnderten V rxansck läge» vorgesehen für die Döchter schule einschließlich des zu zahlenden Pemiönen 182 100 .H.ii (156 70(1 .H.M), für das-Paulinesiitift 43 960 .H.M <40000.*./f >. Die Tr lmud-Tora 'iealichule erhält einschließlich der kurse für Hardfertigleitswiterricht eine Subvention von 74 000 .H.m (76 000 .H.M). Der Jmchuß für den Handfertigleitsunterricht ist nur für ein halbes Jahr bewilligt worden, da er nach Ansicht Der Gemeindebehörden in den ordentlichen Schulunter richt ohne besonder Nebenausgaben einzugliedern jit. Die Ausgabm des Jugendamtes werden 102 020.H.M (95 2C0 8000 ./mV Nachbeu illiguiig, betrugen; aus diesen Mitteln werden erhebliche '■Beträge gezahlt für den kinbergarten der Agudas Jisroel Jug »dgruvoe (2500 H.M). für die Schul Weisung >1500 .H.M bie Verufsberatungsitelle >1200 .H.M\, de» kraben- und Mädchenhort <17 000 -jt-M), die Tages ■ ferienkoionien (550C \.H.M), die Lehrlingsfürsorge des Jü dischen Handwerloe eins (500 Ji.k), Haushaltungs-kurse (150 .H.)t), Minberoerfpjjdung in Erholungsheime «23 000 H.M), Waisenöflege. kind:r in Erziehungsanitalte» und Jugend pflege >43 600 .H.M) Insgesamt werde» für das Schul und Erziehungswesen aus er dem unter .4 zu betrachtenden Betrage 402060t./?.(/ (3639X) .H.M), also etwa 30 Prozent des Ge i-amtetajs, verausgabt. Ein Antrag des Juczendamtes auf d:s Nachhilfqturies für Schüler und Sch» H.M ist abgetehnt worden. Der Budget '1 »sicht, daß es nicht zu den Aufgabe» der Indern der jüdischen Schulen, die das kiasse'nNtztpfrichts nicht erreichen können, Nachhilfelassen. Soweit es sich aber um be die durch' krankheit oder besondere ufuckgekommen lind, ist es wünschens der jüdischen Schulen ebenso, wie es der Fals ist. unentgeltlich diesen kin der» zuir Erreichung idieses Ziestes durch oorüdergehende Er teilung vpn Nachhi fermterricht behilflich sind. 4. kulturelle 'Ausgaben (Wissenschaft: Bildung und k, nlt): Für d eien Etattitel. der feine Einnahmen auf zuweisei hat. werde,: insgesamtj 71 450 .H.M (51950 H M) an Ausgaben oeranfdilnflt. Hiervon sind zu verausgaben für die Bibliothek und Lese-Halle 20500 .H.M, für auswärtige An halten und Vereine wie z. W die Navbiner und Lehre, bildungssanstalten, lie Aladeniie für die 'Wissenschaft des Judentums, das Geiicktarchiv her deutschen Jüden, die Ge sellschafi zur Fördoung der Wissenschaft des Judentums, die Jüi»isch-literansch> Gesellschaft, den Verband der judische-n Jugendoereine, die Universität r„ Jerusalem 5500!H.M, für Ham burgische Vereine -für Religionsunterricht, Bildung und Erziehung find 35 500 .H.m] (30500 H.M) eingesetzt roorbün. die folgendermaßen verteilt cherden sollen: Jeichiwah 5000-/,MV. Jüdischer Schuloerein 110(110 .H.M. hebräische xpradndjule Jwrial, 4000 .H.M. Hachichbrab 300 .H.M, LeoichSalomon klau* 2400 .H.M. Wallichs klau* 1200 .H.M, Alte und Neue jhlaus 2400 H M, Neligiofisunterricht ani Heinrich Hertz Nealgmnna'ium 900 .H.M. ei!>, Posten, der wahrscheinlich dem. nächst i» Fortfall.kommen »>ird. wenn der Ilnlerriäit itaal* seifig übernommen -wird. 'Nel gionsschule.der 'Neuen Dammtor Synagoge 3000 .H.M, kerei Hatorab 300 .H.M, Lernoe.ern Ebaje Cbom 1000 AH. Ehinäch-kommissiön der Agudas Jisroel 100 -HM, Neligion-ünterriäL am linken Aliterufer 600 .H.m, Jeire Misrachi 100 .H.M, Jüdischer Turn- und Sportverein 600 .H.M, Bar kochba 2400 .HM', für den Be trieb des -neuen Gemeindehauses in der 7(oh„sallee iinö- 10000 -H.M angeietzt worden. 'Nlehrere ioon eintet,re» In ititiitioneu eingereichte 'Anträge auf Erhöhung ihrer Suboen tion sind z. T. schon -in der BudgetlommiUion. z, auch in eingehender Diskussion im Plemim adgelehnt worden, so z. B. Anträge der Jeichiwah.- der Leoin Salomo» klaus. der Alten und Neuen klaus und der Neligionsichule der Neuen Dammtor Synagoge. 5. kultus: Fürdas kultuSweien hat die Gemeinde aui:er dem Staatszuschuß für die Gefangeiteuieeliorge mit 500 .'H.M (500 .H.Ml (einerlei Einiiahmeir. da sämtliche Ei» nahmen dieser 'Art «Beiträge, Stellenmieten fkäiuälie-n, '.Oiiz woll,gelber. Schächtgebühreif! „iw.) den kullusoerbänden zu fallen. Für die Abgabe <m die kultusverbäude aus de» Steuereinnahmen mit 10 Prozent sind 50 000 H.M (50000.H.M) angenommen. An weiteren ^Ausgaben des kult»swe«e»s iind 5000 .H.M (4000 .H.M\ für die Seeliorge der Straf und Untersuchuichsgefangenen ' und die Peßachiveifrmg sowie loOO -H.M >1000 .H.M) für kleinere Aufgaben für verschiedene kultuszweäe nötig. Ei» Antrag, dem oitjüdöchen Verein Adas Jeichorim für die Einrichtung seiner Synagoge, die in dem Gemeindegruiidsluit kielortallee 13 unlergebraäi. werden «oll. einen Betrag-von 10 000 .H.M zur 'Verfügung zu stellen. - der vom Budgetausichuß abgelehnt,. aber in der -Nepraientanteniitzung neu gestellt worden war. wurde als' y. Jl. nicht genügend begründet zurückgeitellt. 6. P e n i i o n s z u i d: ii i \ e j f a r bie kultus Ver bände: Dem Tempeloerband iind wiederum seine Ve» sionsausgaben mit 7200 .H.M (7200 .H.M) zu ersetzen, da er nachgewil »en hat. en: Die Einnahme» sder '(Hohl 26325. Ji.M (28[725 .H.m 180 H. M (14 500 .H M) für das (1500 .H.M) für die 'Fremden (37 000 .H.M) für das kinber leine Bedurftigteil 7. W o K l f a b r t s w e s, fahrtsanstalten entsprechen «iiiil für das 'Altenbaris. mit 13 Pflegeheim, mit 1500 .H.M pflege und mit 37,000 .H.Mj erholungsheim Wilhelminenhbbe bei, von den Verwaltungen angegebenen Ansätzen. Für die ko,»Mission für das Wohlfahrtsweien i«t wiederum eine Ausgabe von 140000. .H.M «140000 .h.M - 10 000 .H.M 'Nachbewilligung, eingesetzt worden. Ein 'Antrag auf Erhöhung des'Betrages-auf 150 000 .H.M iit trotz de,. im Vorjahre notwendig gewordenen 'liachbewilligung sowohl in, Bubgetansschuß als auch im Plenum, wo der Antrag wiederholt wurde, abgelehntj worden, -da die Finanzlage der Gemeinde eine solche nichts zuläßt. Von diesem Betrage sollen u. q. verausgabt wtrden für Unteritützuüge» durch die Pfleger 90 000 .H.M, für krantenpflege lOuuü .H.m, Feuerung 10000 :H.M, Bellndung und Nähitube y500 ji.m,. Spciieanitalt und Lebensmitteloerteilung einichließlich der Mazzothoerteilung 17 000 .H.M, für das Byrschußinititut 4000 .H.M. Der Mittelstand-Hilfe iind aus demselben Gründe wiederum 40000 .H.M anstatt beantragter 45000 .H.M zu gewandt worden. Dem 'Altenhaus, das eine erhebliche Er Höhung seiner Ausgaben beantragt hatte, sind aus denielbeir Gründe» nur die.- Ausgaben -in derselbe» Höhe wie in, Vorjahre mit 63 050 ltf./V bewilligt worden. Daher iit auch ein der Sitzung gestellter Antragauf Erhöhung abgelebnt wor de». Das Pflegeheim erfordert 23 000 .H.M (24 500].H.M). die Fremdenpflege 32 500 .H.M <32 500 .H M), Wilhelminenhobe 58 000 .H.m (58000 .H.M), die krantenhausfüriorge2100 -§-// <2700 .H in. 'lll-s Beitrag zu den sozialen Lasten: der Hoch deutschen Israeliten Gemeinde Altona ist wiederuin ei» 'Ve trag von 5000 .H.M, für dos Jüdische Voltsheino jn 'Al.oiin 240(1 .H.M. den Verein zur Bekleidung armer «pchüler de, Talmud Tora Nealschüle 60<) Ji.M und für Erholiingsfuriorge 2000 .H.M eingesetzt worden. 'Neu iit eine Bewilligung von 1000 Ji.M. für den Stellenoermittlungsverein. i; i