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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1929-06-03 · 6 (3.6.1929) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
5 (1929)
Issue
6 (3.6.1929)
Date
1929-06-03
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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Nummer *; Der k i> m p I •11 xieiter kommen »o anliimmt. lieg't in <|i I. Nur’ dal! in (ivpiXige ' V I I e i' i-( nicht neu.'er ist in jeder (ienerulion dnßcxxesifn und mul! auch diisein. wenn die W er oft so bizarre oruien der heutigen /eil,' ist' im lnt|eresse sowohl linkerer (iene ration als unseres Xaelixx u.c lisjcs /u I»-dauern, und birgt dii (jefalir in sich, br/tc hiing überhaupt unmöglich /u niaiheir. Nicht umsonst w-r .liehen daher Sen.1 Ac-r/te lind . lügend l ichter allen Beteiligten Wege /u wisrn, /um Besten den Jugend und ityiÄiit /um T'nrtschritt mi'cif Kultur. Wenn vir auch Mil Inn /.iigabcn. dal! uodi keine Jugend es so schwer hatte wie Gerade die uii'iißc eindr /erbrochenen Kultur j-jt. so müssen wn ehrlicher Weise gc|delicn. dal! Kltern. I.ehrer'n nodi. /u keiner Zei a ii f g a b e ii gestc Itj w u rden sei er läge wirft in iinaiil lnrlidier Kolßi I ragen . gerade nif dem x( eliiete der br/ielhin dal! es selbst < ein sdiwer wird, /u folgen und ihr gerecht /II werden. dar dl taktlose' einrei'slen. als /ut darstellt und die hiißinneiidc Kontrolle sei» soll ist als ganz g wollen lidikeit ©emeinbeblaft i s di e n J u g e u d u n d der .Deutsch * Israelitischen (Gemeinde. Seite 7 l’üdago^en in immer ' w ieiler ■i nei •r gc \oi s o | “d. Das i e r e l. r / ungeheure il sie Irin lodi andi ml I' r/ielier’ i e Ii ii ii ß ' - Tempo me inner neue. chrlidlsten- Ireuml der die il d ‘ Trotz aller Schi jierißkeitei) mul! aber der I /üßel fest in die llanil nehmen und darf s i di k e i n e s f a I s selbst iiji erlass e n sidi von vornhere n bewußt -sein, dal! seine I nur me|ir lieobaditi ml als'uktjv sein kann. Mai diiißs gestehen. dal die Bolle! eines /ii-i haneriii»! fir/iehern /neiti i11 wird. Inidif ßeraile leidit ist. /unial wir aiicli und /uxxcih'n soßar jredil temperamentx ollg Mensdien 'lind. Aber ipelir knipinluii' dodi ijicjht i|u'n können wir in einer Minute mehr Monaten aufbaueii . könnt Mangel I dieser hrkcliutnis scheitern so \ iele Kltern und I /jeher. : Anstatt zu vermeiden, den juiißen Mens!ien in ei in' kritisch!' Situation ijii bringen verßessen sie x i -Imelir. dal! die geistige Beifun; eine aktixo Ixustnng des Jugendlichen Selbständigkeit und Aktix itiit nodi siflir sdionnngsbediirftiß sind. Daraus erklärt sidi auch die ßesteißerto Kmpfimllidikeit ßeßen zu x el Beobaditunß iiiid Aufsidit iiiLjeneni Alter. In dieses Kapitel gehört auch d e Art gewisser Jugendlichen. die nidit initteiIon wollen und könne l.l xvoliiu sie ßelien. Selbst neun man ihnen klar /u machen versudit, tlafi diese Amjkunft nidit ondern eine Selbst Verständlichkeit i-t für die ^n einer Oessllsdiaft. audi in der Kaimlie I .ebenden, so wird es jneistens nu auf v iedei holtes. enej-ßisdie . Yerlanßcjn sejir widerxvillig e zählt. Man niiiH sidi frei bei audi hier hüten, /ii sdiarf /i! werden, weil die J.iige x je schlimmer lie Ziiriickh dtiing der Aussage. Nicht richtig ist <-' will, wenn Kltern alle Briefe, ihber kpuder lesen Inder sie ßa ' öffnen. I liese .Mißachtung ler l’ersönden eiß()ijen Kinde n führt pan/, folgerichtig.zur en Töchtern mul ..Müttern. W alte einem Bl dl ..Beife/eil": ..Del Jllßem Selbständigkeit, dir aber nidit langsam Müssen ist. mit d> den Jiißendlidien a.1 beobaditen ist. Krj als Riicksiditslosigkjc in einen Zwiespalt will allerdings. soll' Knlf remdnng zxx isig Hoffman saßt'! ini lidie bräudit anfieill wenn er nidits z,u . \ersdilusscnlieit ui i die Wahrheitsliebe den. Das Yerlange alles zu saßen, er/ eilt direkt /ut I nehrlidil eil.“ ..Das Streben »ncli Selbstjindigkeit ist!’ -r-i w ie Klar a I o r brk e in den ..Beifungsp/ iblemeii der proletarischen Ornlbladljugeml'!' saßt -— J s l’uberti tsorse lieinnng bekannt. Die Berufstätigkeit als ijolche zw i ißt schoti zu ennlei gexxissen sidi bei den Miiddien der l ntei schicht entxx ickell. sonder» oft eju plüt/lichck iii i sie nid t sehr (eiejit feitig xxeiden. während die Jagen der "Oberschicht, die lähpcr die Schule liesudit. erst ein si ßenanntes /xx isdienlaml betjritt. das uN Beßiun der Beifant /.xxisdien [ler Kindheit und dein beben der brxxad,selten xs-irinittelt.“ I iiil nun be'ßinnt |eili I, o s I ö's u n ß s p r o >. e Ii. der fiel xr Schichten in de» Beifunßsjahren /u irkt sich in der Ilausße'meinsdiaft oft it aus. unit der K'rlzieher.ki inint liiinTip -.xxisdien Du Id naß und Strenße. Mir Inei!, dalf .der I ^zieher heute diese» im Interesse der „R ii de s j di t zu d l’sxdioloauls neue., ircsiinaniten Jllßem auf. oll rziehei ‘ J u ß e Nur mul! ei iihrunß oll ninl! aller die I Iti-ru und ii. \u dem dt und iunerlidi ein (iehe nifadi. auxh rberßen liat. Sollet hält e sidi durch büße schadlos. In diesem \ltcr darb isidit auf /ii harte l’roben' t c-stellt xxe> i mancher bltcrn au ihr Txiuil. ihnen Zwiespalt zu oft zu’iinsten der Duldßiiß löst, J iL'end. I) e Jußeid m u R ler n e n . n > h in e ii" -rdas \Vort ist eiiler heute aus dem Spradisdmtder meisten Fapnilien ß‘sdixxundeii. Die jungen Mädchen aller Kreise keilnen nur eine Bück-, sicht, die auf sich selbst, auf ihr Wohlbefinden, und es ist nicht richtig, wenn „diesem Verlangen nun x ois schwachen gexx il! nidit wiid. Nodi i-ben-o widiiL Muttern daueiml nailißeßebe xx ie die B liik - u hl na linie aul dlI e \iißehöi-ißen iS| e>. dal! die Jiißendlidien -.idi einer BiudiLtiß an iißeml iem.iii len bc-xx'uHt werden! und. nun -elb-tx ei - t.inillicjii' Biiik'-idilnnlimi üben, ohne sidi dabei aU \ Menschen in dem ' \ltei ß bexx ulltsi-Hi einer Bimluiiß I ülduiiß unaullalliß abeillie; Notxxendißkeit lau /eiißen. Spälei. i n re i I r i 'dien ihieu I lilnei ii I ii t xx ährend der Beile/eit einni ( haiakli-re daun bexxNiluen illxier xoi/nkommen. Jmiße i i,ibc■ 11 in di rem ,'I a i ken Idi nidit /jt heiliirlen: hier hat die-■ dlei _ ein/OM-l/en. Hin sie inii ni npe allmalilidl zy .uliei - >- I» 1\.l lei. xxeiden die Mel; ■ le / . , I b e vx ii I! I e I e i t n n ß d d i ii ii n . ii ml xx ie sidi; d ie das 1-1 ail"di bißßebeciil. ’ I )<M! unsere Jitßeml lim all 'idi. die Bei I ie-lißil Uß 11| Ier W nil'die denkt, kann inan ihi nidit libeliielinieii xxdlil abei den I Ilern. I rziehem und belirein. dal1 'ie -ie eint, di ße- Dcm Andenken von Heinrich Heines Mutier. HIER RUHET HEINRICHHEINES MUTTER, BETTY HEfNE GEB. Y GELDERN OER Z7.NCJV. f77t-5532 'IN DBSSEIDORF GEST3ßSEPb 1859-5619 IN HAMBURG (izu/slem der Hetty Heine, i eh von (TeUcrn, Heb. Düsseldorf, 27. Se. vember 1771. ifejl. -Hamhuri:. J Septem er ISA», lu'urabnisplatz der Hamburgerueutsth-lsraeittitehen Gemeinde um Durehnchnrtt Heines Mutter x erlebte bürg: xßl. sein: Deutschland. ihre letzten' Jahre , in llnm- I in W interniai dien, Kai> X \ ich in einer Stund' war schon Abend. f t mcl 'grüßten mich, 1 und labend. Von f/arl}urfr\fuhr Nash Hamburg. E i Die Sterne am Hitji Die Luft war tind^ Und als idi zu meiner Frau’ Mutter kam. Erschrak sie fast vor Freude: Sie rief: „Mein liebes Kind!“ und schlug Zusammen die Hunde beide. j i

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