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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1929-04-10 · 4 (10.4.1929) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
5 (1929)
Issue
4 (10.4.1929)
Date
1929-04-10
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nummer 4 +■ «o: emeindeblatt i er Deutsch - Israelitischen.. Gemeinde. trauen entßegenbringt. Anmeldungen und Anfragen Ständen, darunter Namen angesehener und gut Familien.! lassen erkennen: däh bei diesen das ridfj: ständnis fisr ihre Ziele vorhanden ist. Der Verein we hin, daß! Herren, du bei ihm Anmeldebogen" l die beste Aussicht hat en. einen passenden Vo'rschlc halten, da viele Mädchen aus besten Familien lind. Die Leitung bei Geschäftsstelle wird ehrenani führt: peinlichste Verschwiegenheit ist gesichert., und Anmeldebogen können nur schriftlich a werden bei der EA. Frankfurt a. M.. Eschersheinir ftraße 29.! ,, aus allen situierter ige Ver-!kt darauf l inreichen, g zu crgemeldct Mich ge vlerkblatt ^gefordert r Land- Eine iAcnsa acaclemica in Heidelberg Verein zur Förderung ritueller Sve > e r e. V, für jüdische ^Studenten ' zu errichten. 2 e. im die len und sich bei melden. Der dusch 4, beabsichtigt der ' sehäu - tudentcn. |Ul |1IUIIU|C ,JU lll'IU}lbll< lllUvItlvIl kommenden Semester in Heidelberg studieren wol a» der der Xlcnsn Interesse haben, werden Geschäftsstelle des Vereins, Dornbu'h 4. zu gebeten. Verein zur Förderung ritueller Speisehäufer. Dornhat soeben ein neues Verzeichnis. der von ihm beaufsichtigten' Speisehäuser hergusgegeben. Die Liste der shr und Arzneiverordyungsv »rschläge h't traditionell - gelehestreuer Rabbiner NW 6. von 1,10 Mark zu bezi Peßach verwendbaren von der Deutschlands.' Ar meimittel. Vejreinigung Berlin Philippstr. 7-8, bei Munk, gegen Einsendung hen. Aus der Hamburger jüdischen Frauenwelt. Eine internationale jüdische Frauenkonferenz findet in Hamburg am 4. und 5. Juni d. 0. statt, kurz vor der vom 9.. bis 12. Juni währenden Iubiläumstagung des Jüdischen Frauenbundes. Die Tagung hat die Gründung eines Wellvcrbandes der jüdischen Frauenbünde qum Ziel. Ihre Vorbereitung liegt in der Hand des Jüdischem Frauenbundes in Deutschland, der seinerseits die bewährte Führerin des hiesigen Israelitischest Humanitären Frauenoerchns, Frl. Sivonie Werner, mit der Bildung des Lokalkomitees und der hiesigen. E nchäftsleitung beauftragt bat.. Ten Vorsitz der Konferenz selbst führt Frau Kohut-Nxw?)ork, ihre Sekretärin ist die auch in Hamburg persönlich vekannte Frau Anita M ü l le r - Eo he n- Wien. die Drganisatorin des dortigen jüdische» Hilfswerkes «ährend der österreichischen Kriegs- und Ijiflationsnot. — Auf der vorläufigen nferenz stehen neben religiösest Fragen '»er Jugend und der Stellung ver jü Tagesordnung der K solche der Erziehung djschen Frau im Berufsleben und in der Gemeinde ' * i Aus dem Tätig! eit-bericht des Israelitischen Humanitären Aranenoereins. h e i in erfreute sich Dis Segeberger Erholungsitji Berichtsjahre wieder eines zahlreichen Besuchs. Die Mitarbeit des Herrn Dr. H. Schwibacher ermöglichte eine genatze ärztliche Untersuchung vor und nach Gesundheitsbefnnd der Pfleg inge nach lsurchaus^ befriedigend. —. Die H aus - st von 18 Schülerinnen besucht. Für :gen zahlreiche Anmeldungen i vor. der Verschickung. Der ihrer Rückkehr war haltungsschiile das nächste Jahr li Die Fürforgearleit des Vereins änderte letzten Zeit insofern M i t t e I st a n d e s bestand hauptsächlich für unterernährte Kinsde für Kranke, von Zu Beihilfen für Berufs Fällen gelang es, schaffen. — Die Ri berger Heim zur Veifügui der garten in bei amtliche Genehmigunk Aussagen der Schglei Mietung des Ha raelitijchen Hu Israelitische ‘ Humanifä Hauses Grindclberg Mädchen, die von in der Hilfesuchende des Die Unterstützung lls immer mehr sie herantreten. . .. der Gewährung von Pflegemitteln und Erwachsene, von Medslamenten ssfen für Kuraufenthalte: er wurden bildungen gewährt, und in vielen Ar leitsuchenden eine gute Stellung t 1 e l it a n d s k ü ch e konnte im Umfange wie bisher j »eiterarbeiten, aus den Sparbüchsen einnahmen könnt eint wesentliche Summe dem Segc richt nehmen 14 Lkädchin und 16 Knaben teil. ist» g gestellt werden. — Dem K i n zu vergleichen GlUckitraße wurde die landiesjugenderte lt. An dem N a ch h i l f «untersümflich gute Fortschritte mack cn. Innocentiastratze 21 durch nitären Frauenvere Frauenverein hat an L!i42 b, in dem das Heim für hem Verein unterhaltene Mit £ die nach den I s - n. Der teile des jüdische lstandsm; küche, sowie die Geschäftsrän lind, das an 1>er Ecke Innoceiitnji Grnndstück gemietet.- , Die llebcriicdrlung in 'di 1. Juli d. Is. erfolgen.' Seite f>j des Vereins untergebracht itratze und Hochallee gelegene . Indien Räume wir > zum ' i Fürsorgeversicherungsbesttebinigen zugunsten der Heranwachsende» Jugend. Im Rahnu-n der Nachmiltagszusammcnlünfle des Israelitischen Humanitären Frauenvereins sprach am 6, v, MtS. Frau Johanna Meyer, die Leiterin der be'völkeruncjs-politischen Abteilung des Jüdischen Frauenbundes. Sie entwickelte zunächst alle Probleme, die der Frauenbund seit nunmehr.25 Jahren bearbeitet. Als letzte Aufgabe hat er sich die Töchter- und Söhne Versicherung seiner Mitglieder gestellt. Das; der Frauenbund »einer stark verzweigten und anerkannten Arbeit dieses neue Gebiet einiügt. muß. an sich die Eargntie der Ebenbürtigkeit mit seinen bisherigen Bestrebungen bieten. Ein Vertrag mit der Lebensversicherungsgesellschaft Phönir enthält besonders äusgearbcitcte Vergünstigungen,- vor allem dadurch, das; dent Bund selbst eine Provision zuflieszt, die er unmittelbar ui beoölkei rungspolitische Werte umsetzt. Dazu gehört.vor akleisi: Förderung der Frühehe, Verhülunh der Mischehe, Ermöglichung einer Eriitenzgründung, auch 'für llnbemiltclte. Was der Bund durch dielen Gemeinschaftsvertrag geschaifen hat. um-! schlicszt daher in zeitgemäßer und glücklicher Zusammenfassung Individualitäts- und Gemeinschaftsgefühl. Die einzelne Frau genießt die Vorteile der Gesamtheit und überträgt durch ihre Einzeloersicherung eine Rcilie von Vorteilen aus die Gesamtheit. Jede individuelle Sicherstellung stützt hier den Gemeinschaft,sgedanken.. und löst gleichzeitig'' eine soziale Tat aus. i Auch in den «'"»emeinden gewinnt der Gedanke mehr -und mehr Boden, das; das für Jugendliche angelegte Geld am Besten angewandt nt. Jede hierfür verwendete Summe -erspart plötzlich nötig werdende L eihilsen zur Eriiteuz- und Hausiitandsgründung oder spätere Wohliahrtsuntersrützuim. Veusichern heiszt sich schützen, sich sjcheritcllen gegen eine Ungewißheit. Wir Juden sind nicht, wie der 'Anwurf von antisemitischer Seite lautet, ein Volk der Gegenwart, wir sind durchs drungen von den Traditionen; der Vergangenheit, deren begründeten Idealismus wir ' hinauslragen in die Zukunft unserer Kinder. Die Vortragende p»ar - weit über eine zahlen - mätzige Wiedergabe der trockcncsi Tatsache hinaus ^— von den ideellen Gedanken der Töchter- und Söhne Versicherung so erfüllt, das; ihre Worte, starken Widerhall fanden. Der l Vorstand des Israelitischen Humanitären Frauenvereins, üdcr- ' zeugt von . den ethischen und sozialen Werten dieses Arbeitsgebietes. will gern zu seinem Gelingen beitragen.- indem er die jüdischen Frauen Hanburgs hierfür interessiert. 3ut Beachtung für ortsfremde und alleiusteheud< jugendliche. Vielfache Erfahrungen mit Jugendlichen geben uns Ver. anlassung, die jüdischen Jugendlichen in Hamburg, namentlich 'die ortsfremden und alleinstehenden auf unser täglich bis abends 11 Uhr«' geöffnetes Gemeindehaus, ^Iohnsallee 54, hinzuweisen, in welchem alle jüdischen Iugendoereine ein Heim besitzen und jeder jüdische Jugendliche -- unbeschadet seiner religiösen und politischen Einstellung — Gelegenheit zum Anschluß au einen Iugendverein zur Stärkung seines jüdiichen Empfindens und zur Pflege edler Geselligkeit findet. — Auch die jüdische» 'Arbeitgeber bitten wir, insbesondere ihre von -auswärts zuziehenden Angeitelklcn auf das Jugendheim, hinzuweisen. ■ Lessing-Mettdelssohn-tHedenkfeicr veraniigltet von der Deütj'ch Israelitischen. Ge m e' n d e und den drei H g in b u r g c r Lögen U. D. B..B, Sonntag, den 21. Avril, vormittags 11 Uhr, im grojzen Vortragsiaal der Kunslh^llc. ' - »I Redner: Herr Uitzversitätsproieisor Dr. E r»it C a s i i r e r. u s i t n I i i di t M ifwirtuNg: Fräulein I e n n n Herr Dr, Sakom. steinway ä- Sons. Jungfern S o n n e n b e r g - Berlin Konzertflügel: stieg 34, Karten für rescrvi Gemeindebüro. Rothcnbaunsch lich dort anzufordern. t e Plätze sind kostenlos im jiiiice 38, erhältlich ober Tdirift

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