Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 5 (1929)
- Issue
- 4 (10.4.1929)
- Date
- 1929-04-10
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 2 Gcmeindeblatt der Deutsch - Israelitischen Gemeinde. Nummer 4 tage am 5. Mai sich mit ihren Spenden bereitwillig in den Dienst eines Werkes stellen, das mit den Kindern unserer Umgebung auch den, jüdischen Kindern Hamburgs Licht und Luft, Heilung und Sonne bringen soll. — » Kebraische Autogramme aus Kamburg-Attona. Von Rabb. E. Duckes; und ^r. N. M. Nathan. Ten in hebräischer Sprache und hebräischen Schrift- Zügen von unseren Vorfahren hinterlassenen Dokumenten als solchen in bis vor kurzem nur wenig Beachtung geschenkt worden. Erst in ganz jüngster Zeit hat der Bibliothekar der Israelitischen Kullusgemeinde in Wien, Dr. Bernhard Wach stein. in der illustrierten jüdischen Familien-Zeitschrifl Menorah <1927, Nr. 2. S. 124) mit der Veröffentlichung solcher Autogramme begonnen. Nicht so sehr um, etwa auch eine hebräische Graphologie zu begründen, sondern mehr und hauptsächlich, um große jüdische Persönlichkeiten der Vorzeit uns auch durch ihre Schriflzüge näher als bisher zu bringen, und ferner allerdings zu dem rein wissenschaftlichen Zweck, Gelehrten, Sammlern und Bibliothekaren: Mittel an die Hand zu geben, hebräische Handschriften, zu prüfen und ihren Urheber zu bestimmen. Bald darauf iit der Vibliothckar der jüdischen Gemeinde Berlin, Josef L i n. in einer Veröffentlichung „Die hebräische Presse",; die anläßlich der jüdischen Sonderschau der Presseausstellung in Köln <1923) erschien, dem Vorgänge Wachsteins gefolgt. : indem er in einem Anhang zu seiner Schrift <2. 95—ICO*! Autogramme einer ganzen Anzahl jüdischer Gelehrten , und Schriftsteller veröffentlichte. Wenn nun auch wir diesem Vorgang folgen, hoffen wir um so mehr bei unserer Ver- , öfsentlichung dem Interesse der Leser des Gemeindeblattes ■ zu begegnen, weil die hier zur Veröffentlichung kommenden , Autogramme solche von Persönlichkeiten sind, die in Ham-! burg-AItpna gelebt haben, und.weil sie ferner auch inhaltlich | von besonderem Interesse für die Geschichte unserer Ge-! meinden sind. I. keit (nbnpn nptn) erhalten wollten. <Häarbleiche^ Zwei Epochen, S. 49: vgl. M. Erunwald, Die Statuten der Hamburg-AItonaer Gemeinde von 1726. Mitteilungen der Gesellschaft für jüdische Volkskunde, 1903, S. 41 f.) Der Gerichtshof entscheidet, daß Meir Stadthagen verpflichtet ist. das verlangte Abzugsgeld zu zahlen, daß aber für den Fall seiner Wiederniederlassung in Hamburg-Altona darüber entschieden werden soll, ob seine Zahlung zum vollen oder zu einem Teile des Betrages auf die dann zu zahlenden Gemeindesteuern in Anrechnung gebracht werden soll. Donnerstag. den 6. Tischri 5445 <14. September 1634). ll. Autogramm des Iecheskcl Kazenellenbogen. geb. 1669, Rabbiner der drei Gemeinden seit' 1713, gestorben 23.' Tammus 5509 <9. Juli 1749): begraben in Altona 3073. Bekannt unter dem Namen »eines vauptweries als nvaa ^>xpm’- Siehe E. Duckesz. airia1? nix. S. 21. „/.«UZ*. Autogramm des Lberrabbiners Salomon Mirels Reu mark. geb. 1624, in Wien. Er gehört zu den jüdischen Familien, die 1671 aus Wien vertrieben wurden und ' unter anderem in Berlin und Hamburg Aufnahme fanden. Seit 1630 Oberrabbiner der drei Gemeinden Altonai Hamburg-Wandsbek, starb er ain 22. Kislew 5467 <23. Rovembir 1706), begraben .in . Altona 877. — Siehe E. Duckes!;. 2E?ia^ nix- S. 8.' r > wu*s)l jr/ 123 1*3’ Dl'n D-Cns 1’31 pfiöDE? 1'Xa "TOD 1'3 niavvn n*J? napnn 'sraE?aa massns ’aE? in’1? 3’ina' n’xa a*DE? )’n pos xs’ P"j ]X3b pn i’cxp n'ya ^>'an n'xa a"3 X1331 -niva pisax 1'3i i'xa Vaa i’3 aip’ ]nn nx «nnn napb amaam xaiv^x' ’ac i^ c’oan p inix ns:1? a’irra bnpn ox rs’ orn i*e "irn "i in dt vv pn ^aa inspa ix l^ia p ^'an ■>öJ3?xib /pna”a p1?! abvn oxa >p*ob na“ In dem hier wiedergegebene Autogramm ist Entscheid! ng des rabbiniichen Ri e i r Stadthagen, der eine Gerichtshofes niedergelegt. von Hamburg nach Kopen lagen zieht, hat dagegen ‘ Einspruch erhoben, daß er von dem Vorstand der Gemeinde zur Zahlung eml.s Abzuggeldes in Höhe von 2 Proz. seines Vermögens lerangezogen wurde. Dieses Abzugsgeld wurde von allen, di; die Gemeinde verließen, erhoben: es betrug 5 Proz. für die, die aus dem Gemeindeoerband ausscheiden wollten, l Proz. für diejenigen, die ihre Gemeindeangehörigle ii t. :,/S ^’axn nE?a nn'ina am n' ana ia’xn am n*a lanaxE? nvxa 1’oiVn^ paa? p"üb a*Bn fivn rrn aroa inxnE?nx"a p"pn n'ax naa ''nv na ip'an pxnasxp p*pa ^>’axn |na naa;n i'nx? n*n on’ax )ian?a xaiv'ax p"p na nvaan ri'a niaipaa i'? s?"an pa naa, so t ana ia'xn pi ^"sr ^"ax.n D"N n*nn pbn nmaa nn’aaa naa xinv la’aE1? 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'’.nE? xaie^xa a".na 'aipan p^n DE?nrE rrna n"nn n"n1? n*a lamx mna a-iE-ip "Ei^xna? nc?xai 5"an oamnna ann1? p*?n iana’ ai'E'ipns? n'a lanxa xs’ a'y nr nana ppnin1? lanax n»a mpn opasa öc?nrD ns?a nnm de? bs b"in 'aipan xaio^x p*p na p"Bb n"2T\ nnx nt X '1' Di'.n n'a jt 'vn'x p'p a*an iiaisa^xasp ri'a sa 'pm' p'n . nwpyn ^'t ^>’iar ^>xiaE? n*nmaa D’nox «]ot Dnaa n'nn x'xa v'nava p'.n Auch das hier wiedergegebene Dokument betrifft eine rabbinische Entscheinung, die im Gegensatz zu dem an erster Stelle veröffentlichten, außer von dem Oberrabbiner Iecheskel Kazenellenbogen auch von seinen Beisitzern, Ephraim :btn Samuel Heckscher (gestorben 1759 in Altona, siehe E. D u ck e s z inx ’aan» Seite 32) und Bendit den Menachem Joseph unterzeichnet ist und von Heckscher geschrieben zu sein scheint. Das Dokument bezieht sich auf einige Snnagogenplätze, >ie ursprünglich Chajim Hameln, dem Gatten der be- ^kannten Glucket,- gehört haben. M o s e s Hameln, sein Sohn, Rabbiner in Baiersdorf, derselbe, dem wir die Erhaltung der Lebenserinnerungen seiner Mutter zu danken haben <s. die K a u f m a n n s ch e Ausgabe. S. XXXV, und die Verdeutschung von Alfred F e i l ck e n f e l d. S. 7) hat schriftlich am 1. Cheschwan 5483 <12. Okt. 1722) seinen Anteil an diesen Plätzen an seinen Bruder Nathan Hameln in Kopenhagen abgetreten, dieser wiederum hat schriftlich bestätigt, daß er diesen Anteil an den Sunagogenplätzen seinem Schwiegersohn, Moses Fürst, verkauft hat, und den Empfang l