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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1929-02-12 · 2 (12.2.1929) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
5 (1929)
Issue
2 (12.2.1929)
Date
1929-02-12
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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'— Jassir. Gemeindeblatt Nummet 2 Oeffentlichkeit, in der er den Gedanken von der rrüderliche^n Verbundenheit ganz Israels durch seine unterschiedslose brüderliche Gesinnung gegen heimische und ortsfremde Glaubens. Kruder zßr schönsten Tat Kode werden lassen' ja, ob lleicht bube er den aüswartigen Elauoensbrudcr noch gegenüber dem heimischen bevorzugt, weil der ersterc unglücklicher und I ldender gewesen sei. Leo Mendelson habe keinen Cohn hint rlasjen, der nach ihm Kaddisch sagie. Ader w-nn man sich vergrgenwärlijje, was der Kaddisch bedeute, die Lo—" " " ' es keine chänere Ehrgng für den , schaffen in seinem Gdit. durch d,. .... herrlichen. — In sichtlicher Ergriffenheit sprach Hdr D r. I Barr nhmens der Familie ein'Wdrl des Dankes ür die dem geliebten!Toten bereitete Ehrung.! Es sei für feint Angehörigen erhebend,, zu wissen, dah Leo Mendelson auch nnkerhilb der Familie im Gedächtnis der freunde fortlebe . .. .^ivjuimuuiui, »preisung des Ewi >en, so gebe Toten, als durch lvirke» und ie Tat Eoncs Rauen zu ver- Dr. I der Deutsch»Israelitischen Gemeinde. --U Seife Am v. M. verschie.p Herr Wilhelm Teckel, welcher sich als Mitglied.der Verwaltung des Krankenhauses der Gemeinde und des Vorstandes der Deposilenkasse milder Tliftungen der Gemeinde «n jahrelanges Arbeit um die »Allgeineinhi i> verdient gemacht bat., Die Beisetzung deslHeimgegangev.cn auf dem Begräbnisplatze der Gemeinde in Ohlsdorf vereinigt: ein zahlreiches Trauergefolge! Rabbiner Dr. Italiener wies in seiner Rede auf die schmerzliche Lucke hin. die der Tod von Wilhelm Teckel in von Kreis seiner Familie und Frcun.de gerissen hat. Er gedachte des hohen Ansehens, das der Berftsrbene wegen seiner Ehrenhaftigkeit, Klugheit und Hcr'cnsqüie in laufmännischen Kreisen genas;, sowie seiner Verdun »rphen mit dem Judentum, die sich besonders in der hingebungs"ollcn Arbeit offenbarte, die er in seinen jeden genannten Ehrenämtern leistete. Das Andenken an diesen ausgezeichneten Mann werde segnend fortlebcn. — Die Verwaltung des Kranke «Hauses der Heimgegangene» vinxn Rachrus, in dein s in vielen Jahren etn treu« c und stets Die Güte seines Wesens ui d die Vortnung sich nt ihm ein ble bendcs Ge- Gemeinde widmet den es heiht: „Er war un hilfsbereiter Berater, uehmheitj seiner Gesi dächtnis. Tein 70. Lebensjahr vollendete am 3. b. Ai l der Oberkantor des Tynagogcn-Verbandes. Herr '/ blatt. j Als junger Mann, noch nicht 25 Jahre als Dreiblatt nach Hochburg: er konnte am 1. d. J 45jährige Tätigkeit in seinem Amte zurückblicken. dienten, im Amte eraraälten Mayne wurden an an dem er in das bijblische Alter eintral. von allen liche Glückwünsche tingegengebr acht. Auch die G« solche hatte Anlas;, ishch iliren Grus; m entbieten: ist blatt doch seit viele» Jahren als Mitglied ihrer ft r fiirsorge mit rührender! Sorasalt um das Wohlergel» |UI|UIHV 91111 C fassen der Siaatskrünlechanstalt vielfach lein Besuch der einzige Lebens bedeutet. »Wir chiinichen Lebensabend. Langenborn bemü Lichtblick in der dem Jubilar eine $3. Sch wall I. frei« , kam Herr , aus eine 'Dem verdein Tage, -eilen herzmcinde al.s Hcrr Treiankcnhausen der Infiir die Rächt ihres gesegneten sh« In einer »Borrrag;rri'»e der Iuiigdnnoirolsck gemeinsch af>, in der Gejül'che der verschiedenen über da- 'Gebot „Du söll-'l nicht töten" zu »Wort ivrach ari 4. Februar in der bis. auf den letzten »BIp »Aula de- »Wilhelni Gnmnasium; Herr »Okäbbiner D über die jüdisch: »Auffassung dchses Satze;. Sein« len, wissenschaftlich durchdachten »Ausführungen i einer oocnehmen und sachlichen! Weiie vorgetrage i der grozen. gewannt lauschenden »Bersammlunr haftet» Beifall aufgenommen. ' »Auch aus diese verdient der »Abend einen »Bericht an dieser S Nachdem Herr Erich L ü l h »M. d. B. als Zweck und Ziel der »Anstoracheabende dargeleit, rung des gegenseitigen »Berttäpdniisc; und Erk einzelnen Schichten des deutschen »Volkes als nehmsten »Aiifgckbeii gerade der IZugend betont Herr Dt. Holzer «eine »Ausführungen mit einer »Betrachtung der Schöpfung de^»Menschen als Zn groben Zügen wurde das Vroblem der Gvt lichkeit gestreift, und in »Anlehnung au einen Gedanke der Einheit des Menschenrechtes und des geschleckt,T betont'. Tieer groszö Gedanle habe! schen Ausdruck in dem Fiindamemalsatz der Tora ■paa iri1? ranxi gefunden —i der sinnge eine halt «r Mi laute: Liebe deinen Nächsten. I" ein äs; solle zum »Ausdruck bringen, dah i»ie Ilnlerichiede de die Grenzen der Staaten, der - oou der Einheit der »Menschheit er i>t wie du Erdteile überbrch von der Hoheit u »Arbe >»» Pckenntni'ie e lo'mnen, tz gefüllten Holzer interes'an wurden in und von mit leb in Grunde teile. Borsitzender diej Fördennen; der der oore. begann geisloolle» itmenschen. esebcnbildidrasch der Nlenichen inen tlaiii- <111 19,18» übersetzt und er »Menichrn. ckt weroen »Menickoes lichen, des Menschenleins, des MelEchentums: Kieler Gedanke der Einbcit de; »Menschengeschlechtes solle die völlig-'. Gleichheit und Gleichwertigkeit a M er Menschen dartun. »Aus dieser Erkenntnis, aus i dieser» Grundüverzeugong folge nach südlicher .Lehre die »Bkrantwdrllichleit des eine-« »Menschen für den anderen, eine Verantwortlichkeit, die sich ziinäcklt im »Wirlichastslebe > zeigen tmiie. Der Redner ent uiiddtc dann in inierelignter>2!i:iie die »Borichristen. welch' die jüdi-che' Lehre über di: »Aijt ur) »Weiie der Wohltätigkeit ausgeltellt hat. wandte sich vanm dem »Rechlsleveit zu rind zeigte anschaulich, wie jener l Gebaute vor allem' iw ai: jüdischen Strafprozesz lebendig gewesen ist, welche Vorschriften de>n »Angeklagten Schutz gewährl en». Er wies darauf hin. dafz es in Strafsachen weder einen Indizieiwewei; noch ein Eielkändiiis gab. dah eine Vcrnrleilung vielmehr ni-r erfolgen fonntc; wenn zwei Zeugen aufriit'.en, die' den Täter vor »Beginn der Tal verwarnt. ,rt»f die Folgen leines Tuns anfinerlsam geinacki und oic; ganze Tal von »Anfang bis zu Ende initerlevt Izattcü. abgeiehen von den vielfachen »lautelen ziun Schutze des -»Ana 'klagten bei der .Figoung des llneil;. »Au; allen diesen Bestimmungen und au; der iiirundübergeiigiing von der iHeiligleil des ^ilenschenleb-n-- - Selbstmord «ei religione-gesetzl-ch ^oerbozen', iv!ge, dasz nn« in den allerieicensten »Fällen ^in Todec-ucteil gefällt »'»Ke: barm» ' nenne der Talmud ein Gericht, das m ,i . »«rd» anderer »Aniickr ioijnr in 70 Zabren me,»' als ei»« Todesurteil fälle, ein mörderii.hetz «üerichl. Selbslvei'tändlich habe diese >f»rundein»:.'I'u!ig auch d,- Stellung, der jiidüchen »Zehre in: i Kriege veilimuit. »,«la-! ilir gev: es leinen beiligen »Iriez. ja der Mrieq ie! ogelmeh. belamvienswert und müiie zi'it lallen ».tzliueln verhinder!- werden, denn, auch >v''.»er nncv jüdischer »Zelire!ei. we> ein )>>l e n i ch e n l e b e n v>">fniä,le. >.o zu betrachten, al-'- weim/ei' eine ganze »11» c 11 zerslvre. Unvermeidbare Kriege iolltelvabe.' „menschlich" geiübrl wijrden. und eine ganze Anzahl roligiöttzr »Borichrizten ioilte dies«« menichtiche' Kriegführnna' lichertlelken. »Auch die »Führung-der Kriege gegen »Amalelb und Üliidja» ständen nur scheinuar die'er »Anifai-ung entgegen:, deng lie bedeuteten letzten Endes .Krieg dem Kriege, Kampf für die Siltlichleit. für das »U>enichenluni. für einen wahr haften Frieden. Denn'das Zdeal des ewigen Frie dens. des w a h r l, a Z t e >z Lebens iei nach'iü.i'chet »Anfiaiinng der Sinn der Geschichte und der 'Verl.vi duug der ineiiiani-chen Aeil. ' Dem »Bortrag folgte due infc'.ei'ante Tisku»i:on. 'An.!- das Schl»s;worr, in .dem der Redner «ick» freimülig zu::' »Ba.zisismns bekannte.. it>nrd: mvit lebba-gem' Beiickjl on' genommen. j * i Ziinerhalb einer »BFrtragsreiht über den jozialcu Gehn > det religiösen 'Bewegting der Gereiwart. welckw der »Berdn der ,Freunde und ebeinaiigen Zchsi.e.innen re; hieiiaen Sv zialpädagogiichen Znltiints ucunnFlaitof. «prach nel-en chriltlichen Theologen Herr Tr. Rlartin »B » v e r am i'.. ----- "r'—;„r!ttzemeins.bait im hibüfd»:;:;ri|tliii)en os. »Mt;, üvcr „Ten »ivltten und im gegenwärtigen ^ndentitui'1 -.'Im n Al., iond in d/r Israelitische» Töchterschule eipe . Elternversommlung zi.ill. kt'r-:n Teilnehmer die Aula der Schule bis aus den letzten »l»latz stiUlen. Ter Vorntzendc-de-- y c D i,; gub ,in längere» die Ausgaben,'welche der sodann einen »Bericht über rch die auch von dc^ Ober. Schulvorstandes, Herr H e i n r > ch Tarlegnnjzen einen Uebcrblick üb: Schule gestellt seien, und ernandre die »Beinübungen der Gemeinde, du jchulbehörde gewiinschre und beiüi woriete »Berichmelznng der beiden jüdische» »Atädchenschulen >da bald unserer Gemeinde zu vereip erzieherische und sinanziclle Grürde 'ebenso wie die tüesetzgebung das Einignngsweil cmpfahllen, und obwohl noch in ren jüngsten »Berhaiidl.mgen die Ge neist ererlre e: wci-eNge' en» e; Entgegenkommen gegenüber Lehrefn und Ellern zu bezeigen gewillt waren, sei die Bereinignnqi weise gescheitert. So müsse die Tc beirrt allein meilergehen, und das Elternschaft ihr wie bisher mit B^r jiihrungen des Borjitzfnden des dankenswerter Weise ergänzt durch Tirektqrs Dr. Jonas. Itnter Hittweis auf den nun vollendelen »Ausbau der Schule, die sich nach vierjährigem Grundschulzug in »Bolks- und Realschule gubfili, konnte er bezüglich der lünsligen Berechtigung'der Schule, öuszer dein.Zeugnis der mittleren Reise, das sie heule schon erteilen dar«, auch noch das Zeugnis «ür O b e r i e t» n d a ju erteilen. Ertiärungen abs »Mädchenichulwchen inner, zeitlichen. Obwohl ioziale. der Schuleif bedaueslicheröchterschnle ilzren A»eg unwcrde sie können, wenn die rtraucn folge. D0e »An-;- Säznloolsl.t»dcp wurden in die »Mitteilungen des Herrn

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