Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 5 (1929)
- Issue
- 1 (10.1.1929)
- Date
- 1929-01-10
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nummer 1 <s die Wissenschaft des dem Einflutz und geblichen N e h e m Haus und die neue Volkshochschulen, ii Museen, Was geh Es entstand xi l ratur. der wieder Komitee für akatm jüdischen Wissens j e legen ist. Die. hei die von der Gemem dienen ihrer Natu Wir glauben dem Gebiete de; jütz heit zu sorgen. Gemeinde beginnt, dah damit der Bo entwicklung des Ir alle Zeiten. Wir bedauern, gebliebene Sammlun kein Unternommen es gewünscht und g brmgung dieser Sa vorübergehend. D behörden, auch bicr« zu nehmen. — 21 i U. O. B. B.. gch! zu leisten. Sehr I geehrte Wissenschaft ist ga, Staatshilfe, und mus unserer Eelchr zu der Höhe, die ynmer wird die tt unserer eigenen Ee den Händen unserer ist schon iiuf so ojei ist es keine Utopie Lehrstuhl für deren Zweig ji datz ein i u d i s ch e Meine sehr 5 ternheit die Aufgcib sinken sollen, betrc; Sinn meiner Wortp umhin, ein altes „Nicht durch Machst meinen Geist, der Geist der Liel der Gerechtigkeit. Diele klaren . geheimnisvollen Prp dischen, Schrifttum thenau flicfit vorsü etwas umschrieben inenden Dingen, g Erfüllung' gegangen des Propheten zu und ein Leuchter n hineinleuchten. und bis die Erfüllung n heit, mag sie auch sein, beruht doch auf Macht und a^f es geht um die p ichaftsmacht, und es 2lber wir 3 i willen und diese „nicht durch Macht meinen Geist". Und sehen können, und Jahrtausende gewaijt> ten, und weil auch ohne uns in die toi im wesentlichen W brauchen wir mehr unsere ureigentliche Leuchter mit sieben So mögen dent Arbeit in diesem HlC eine treibende Krafst sen und unsere Judentums., in Frankfurt a. > M. unter der Nachwirkung des uns alten unoerfa Nobel das Freie Jüdfsebe Lehr- Dibelübersetzung. in Breslau und Berlin > allen Grobgemeinden Bibliothiken und pH in Hamburg? Verein für jüdische Geschichte md Liteosriunken nt. Es hatte sich c n freies mische Vorl rage auf dem Gebiete des childet. daden Stürmen der Zeit errgische Sp achschule und die Zeschiwah, gefördert und subventioniert werden, ach nur einem begrenzten Kreise, aber, dab es unsere 2lufgabe ist. auf isch geistiger Lebens für d i e () efüm '» nd wir gla aben, das; das, was nun die eine Dauerschöpfung sein vird. und >en bereitet sein wird für eine Weitertisch Geistigen in unserer Gemeinde für ab die kleine, in den 2lnfän> en stecken der Ee'etlschasl für jüdische 2!o!tskunde diesem Hauke finden konnte, wie wir ant hatten. 28ir betrachten l>ie Unterrlung im j Museum für Völkei künde als N es bleibt der Wunsch der ltzemeinde-; Gebiet jüdischer Kultur, in ikre Obhut ir begrüben die 2lnregung der Logen nchnsam m t uns geistige 'Aü bauarbeit .Alk Gemeindeblatt ib< :r Deutsch - Israelitischen Gemeinde.. Dame» ubib Herren! Die jübiicfic z jauf sich selbst gestellt. Sie hat . leine der Anlpruchstossgkeit und dem Idealisen iit es zu danken, dab sie tratzdem sich ^erklommest hat, entwickeln körnte. 'Roch or'chung unseres alten Erbgutes und .ichte ap den deutschen Universitäten Ee'ehrten nicht anoertraut. Hamburg n Gebieten vorange'gangeng rNielleicht u hoffe», dab hier eines Tages ein , di 1 che Geschichte oder «inen anbischer Wissenschaft ges^l aZen und : Gelehrter auf diesen bert fen wird, «ehrten! Ich wollte mit aller Nüchen. die Mit diesem Hause Erfüllung chten. 2lber ich kann, um den wahren i verständlich zu machen, »un doch nicht Prophetenwort zu zitieren, welcf es lautet: und nicht durch Kraft, sank er»' durch -in Geilt.? das ilt der Gei t Gottes. und Barmherzigkeit, des Rechts und u Erkenntnis und des Wissens ten Worte, inmitten einer dcntleu und i hezeiung, an denen leibst eii dem jüroch o Fernstehender^ wie Walter Räü ierkommen tonnte — denn fr hat sie ii den Scbluh seines Buches: Bon koms-tzt — sind bis heute - nod nidit in Sie sind noch immer, um I im Bilde sprechen, ein Stein mit iieten Augen it sieben Lichtern, die in die Dunkelheit es mögen noch Jahrtausende vergeben, rht. Denn alle Entwidlung der Men'ch »och so s-hr auf das Geistic e geriditet immer, und wird noch lanze beruhen Kraft. Es geht um' die Heeresmacht, nlftische Mgcht. Es geht um die Wirtzeht in den Religionen um die Macht, »en Mrtb da um einer Idee Idee kann und wird imme> , nur, sein . ind nicht durd) Kraft, sondern durch) o sil wir die Erfüllung die'es 21 lortes nicht weil wir warten müssen, wie wir schon et haben und immer noch ueiter wari Dir unser Dasein nicht behaup en können, Kampf um die Macht, de ' bei uns rt'chaftskaMpf ist. hineinzustell m. darum als alle anderen die Erinnerung an Aufgabe, den Stein mit sieben Augen, den Lichtern. riese sieben Worte für ism'ere neue use eine Fanfare sein, ein 2l»sporn, nicht zu erlahmen und nicht gu erschlafemeinde stark zu erhalten im 8 Ccffmtlldje Quittung. Wir erhielten an Spenden: 5 2Rark von Frau M: Peritz 10 Mark von N. anläblich dcsr 16,10 Mk. aus einer Sammlung von Fräulein Elsa Wolf , zugunsten des Paulinenstifts. 20 Mark von .Herrn Mat hin des - Kiudererholungsheims! W . 20 'Mark von N. N. kür Arim Kartenspiel. 23 Mark von R. 2k. für arme 25 schwedische Kronen anläblim als Matonvh bases«. 50 Mark von 21. 2i. für Wohlfahrtszweckc. 2lllen Spendern verbindlichen iDank. Tterstand der Deutsch»Israrlit!scheu Gemrindr. Seite 3 Zur Wohlfahrtszwecke. Geburt eines Enkels, anlählich der Verlobung f ufrd Herrn John Dessau 2lZ o l k o w s k i zugunsten ilhelminenhü hse. für Schlichtung uzegen Kinder zu Ehanuikah. Ehanukkab von Ungenannt K a.m ’v t c für Liebe u n d 2lusgleich, sie sturt zu .erhalten in der 1 Für sorge für unsere Kindtr. für unsere Jugend R e d) t. 4 ü r d e n."s o z i a l e n i n o i f ü r u n i e r. G e i st i g e s. l Und wenn nun das, was wir hier beginnen, auch wrnng erscheint, im Vergleich z» den fönenden Worten, die ich soeben gesprochen habe, so darf ich nrich auf keinen Geringeres als G o e 1 b e berufen, der, als « als alter Manu ton Lebenswerk überschaute, den Spruch niederschrieb: „Willst du dich am Garnen «buicken. ko mubt du das Ganze im Kleinsten erblichen."^ Wir haben - mimn alten Weisheits 'vruch in den Sprüchen der Kat«. der das vielleicht noch kerniger sagt, und der lautet: „Es ist. nicht deine Angelegenheit, die 'Arbeit zu vollenden, aber du hast auch nicht -das Recht,, dich ihr zu entziehen." Meine Verehrten! Wir fang-n die 'Arbeit' in diesem Haufe an. Mögen diejenigest, die nach uns kommen.- die Fort leher werden. Und wie wir hier drei 'Aufgaben: die Fürfyrge für unsere Kind«, das 2vohl unserer. Jugend, die Förde rung unseres Geistigen ’ unter einem Dache miteinander ver binden. so möge sich an diesen drei 2lufgaben das Wort des Koheletb erfüllen: „eine dreifache Schnur kann nicht reihen." Damit übergebe ich dieses Halis im 2iamen des Vor standes seiner Bestimmung mit dem 28nniche und der Hofs nung. dab es unserer Gemeinde und unserer 2t a t e r st a d t. an det wir alle mit Liebe häügen, eine Quelle des Segens, ton und bleiben möge. Der nächste R-dner. Herr Bernhard I a <f o b i o it, Vor sitzender des Landesausichuises der jlid. Iugendvereine. sprach der Gemeinde den Dank der hambulrgiscken jüdischen Jugend für das für sije geschaffene Heim aüs, das ein Zeichen der inneren 'Verbundenheit 'der Jugend mit der Gemeinde sein und -bleiben werde^ Die Jugend wolle und werde ihren Dank durch? die Tat bezectgen, durch mannlzafte "Selbst erziehung und soziale 'Arbeit in ihrfn eigenen Reihen. ' Herr Professor M a r t o n übernahm sein 'Amt mit 2Lorten des Dankes für das ihni ^dargebrad'te Vertrauen. Er schilderte den Verlust, den das deutsche Judentum aus Dkangel an Verständnis für die Bedeutung wertboller Bücher schätze dadurch erlitten habe, dab dj,e Bibliothekenvon- David Oppenheimer, Leopold Zur.; und Ehaim Michael mich England gelangten. Jetzt beg nne eine grobe deutsche Gemeinde, vielleicht die Gemeinde »it den gröbten Tradi tionen, den 'Aufbau einer neuen 2>ibliothek: er verspreche, seine ganze Kraft auf diele 2lufgal>e zu verwenden, damit eine Kulturstätte erstehe für die Ge ehrten und den Schrift steiler, für den gebildeten Öe'er nie für den Laien, und nicht zuletzt für die Jugend. — Da in sprach noch der Vor sihende des Dozenten-Kollegiums!>es Bertiner Rabbiner Seminars, Herr Dr. Joseph Wohlge.muth, offiziell und als verwnliu er. Freund Profeijor Marlons. Er schilderte die Bedeutung der Bibel für. da» „Volk «des Buches", erinnerte an den hohen Stand d:r inneren Kultur der Judenheit infolge ihrer Geistigkeit, auch wenn sie von Unkultur umgeben war. und würdig:e in warmen Worten die Persönlichkeit von Professor Niarkon, den gewonnen zu haben für die Gemeinde Hamb!lrg ein Glück und eine Verheihung sei. Zum Schluh der Feier sang, von Oberkantor K o r n i tz e > begleitet, der Elwr den 150. Plalmim Urtert.