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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1928-11-11 · 11 (11.11.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
4 (1928)
Issue
11 (11.11.1928)
Date
1928-11-11
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nummer 11 und niedrigster Geburten von :),2 Prozent. Mit dem Schwinge aus die Geburtzeprate ringe Unterschica schwii dem Kindcrprozcntjaw .zeigt sich, dag auch auf zahl die geistig mobi vorangcgangen sind Bubikopf. | Keiurich Kertz^ jüd Anläßlich der Te ilung der forscher und Aerzte i i Hämbur« hat bekanntlich der Senat ein« die auf borenen ere ate ist Gemeindeblatt dann nur noch ein c t des E und die ndin. der bc : bcfi rcfn Aiibch wie m der Deutsch - Israelitischen Gemeinde. Unterschied nslusses der Einte mmenshöhe crblichkeit, wird euch der geim Jahre t!>25 n ich^Wischcn, und Nichtjudcn bcnand. Es persönlichen Gebiet »er ^inÜerdcr Geiaintbevölkernng nur dem Waren bau:- und dem isch e Abstammung. Gesellschaft Tonischer dlaturder Vorderseite das Bildnis des in Ha Vliniilers $ Heinrich Hertz tragt. D Hertz vielfach noch irrtümlich eis Jude bezeichnet sei hier nochmals kuitz die Gei ealogie diese ges der Familiö H e r tz. n rtgeteilt, die ich mal an anderer Stelle veröffentlichte — einigen Ergänzungen hauptiächl ch über den- Stelle Genannten, die ich der in der Fusznote ') ^genannten Quelle entiiehme. > Der Ururgro zvater von Heinrich Hertz mititammte einer in H i I d e s h i m ansäl igen Familie, vorj der cm in Hamburg zu grotzem Ansehen gelangter Zweig,, über jden bei anderer Gelegen >oit einma Näheres mitgeteilt werden soll, bereits um 17)0 oder iurz nachher nach Hamburg Übersiedelte. Dieser Ururgroszv« ter des Heinrich .Hertz.!der noch in Hildesheim gelebt hpt, und anscheinend nid» dort gestorben ist. war Benjami > Wolfs Hertz gebpren um 1720, Bankier nid Qberho faktor des FüritbUhoss lvon Hildesheim. 1775 errichtete er eine . fürstbischöfliche Gcldpnd Iuwclenlotterie «Rerhaui n, Inden in Hildcshe>m, S. 105), Das Hildcsheimcr S adtarchio bewahrt eine Eingabe von ihm ans dein Iah e 1762, in weldicr er die Erlaubnis zum Erwerb von Häi lern in Hildesheini nad,s>,d>t. Das Hildesheimer '.Ub trtorbitd»,1 c ii von der jüdischen Gemeinde geführtes > Verzeichnis nennt se ne Witwe die Witwe des reichen Benjamin 'Wolf Hertz: an anderer'Stelle be zeugt es. das, er trotz feines 'Reichtums beidiciden geblieben fei, und hebt seine Frckgebigke t und Frömmigkci hervor. Er war Vorsteher ««er jüdische > Gemeinde in H ldesheim. Gestorben iit er 178). Perheir itet war er mit F rum et, Tockiter des Elia^ Magdeburg aus Halle, sic starb 1797. Das Hildcsh> imer Men orbnch sagt, das; sie einen guten Namen hinterlasse» Hab,, und Ijbbl besonders ihre Wohltätigkeit hervor . , Von Benjamin Wolf Hertz und seiner » rau sind zwei farbige Wachtzrelicks erha len, die sic im Älter von etwa fünfzig Iahrei vqrstellen. Man hat den Eindruck, datz die Dargeitellter viornehme Leute waren, nad Erschei nung und Kleidung, dann aber auch, weil die Ne icfs von einem ausgezeichneten Künstler gefertigt sind.') Ihr vierter Sokn David Wolfs Hertz uurde am' 22. August 1757') in Hildesheim geboren: er siedelte päteitens 1793 nach Hamburg über, wo rr als Iuwelier lebte') und am 7. Dezember 18^2 ftarb. Er war verheiratet mit einer entfernten Verwandten aus dem anderen Zweige 'seiner Familie, der Schöne Htrtz, de: am 27. Dezembe 1760') in Hamburg geboren« ii Do^" bes Samson Leffman n Hertz und seiner Gamin Vogcll. geb. Kuh. Schone Hertz starb, 73 Iahre alt, gm 18.?ebruar 1834. Sie und ihr Gatte ruhen nebenci intzder auf dem Friedhof in Qttenien (3373 74). i . Aus der Ehe des David Wolff Hertz und der Schöne, geb. Hertz, gingen, sowiif bisher «irinillelt, .fünf Kinde hervor: Wolff, Elias. Laffmann^ H txfa Und Fani y. Von n 22. Aprzl 1790 geborene unb am 5. Wolf f zu grösserer. Bedeutung in der er betleidete von 1825 lis >1631 18 j)ds Amt eines Gemeindev »ritehers, fejchichte sowie die seiner Geschwister . und Fanny sei hier nid t eingc cwm Zusammenhang nicht int« reineren, fiel vielmehr lediglich Hertz, der den und war ein a:.gese jener Kau fakturwaren. Er heiratete am im vergangenen Gedeitsmünze schic gen lassen. ievtelnber nburg ge Heinrich wird, io Zwei' bireits allerdings hier em^ mit an eriter. diesen gelangte der a Iuni 1859 gestorbene Hamburger Gemeind und von 1842 bis 1# Auf seine weitere Elias, Leffman gangen, weil sie in 1 Uns interessiert Namen seiner Fami je als Vornamen führte, dckr vierte unter den eben genamten Kindfrn des David Wo ff Hertz. Er wurde am 21. September 179? in Hamburg geboren . ... — --- — -r-E.— .—■«-«-- Manu- Betty mann in englischen 12. August 1826 Im Lause des 'Winters Denn clvcrband iin Tempel, Zyklus von. h mit dem.,.Kt:ltur>'robl zeigen werden. 7’ oa.- die ii luid nimmil ■1. 2. 3. 4. 5. jedcri 'Bortra c i»«ittwdd>, 21. üloveinbcr ercr modernen Kuluir, N Sonntag. 16. Dezember Leite o reranftaltct der Israelitische Poolstrasze 12 13. einen Vorträgen, m der Gegenwart" bc'dm'tinon Iudeninin >>«« thi-i ssolgc: vorm. 11 Uhr: Die ilti'i. ur. abb. Dr. Italiener, vorm. 11 Uhr: Staats und Nctbb. Dr. D i c n c m a n n Di- 1029. Ivorm. 11 Uhr: Dr. B «ji c d Berlin.?as Bil 'vorm. II Nabb. Dr. Pirtschattspiic.blcnte. 'cnbad).! Ionntag, 13. Iailuar »ingsproblem. Nabb. Ionntag, ly'. Februar 1.929 Itrömungei» der Gegenwart, rvrantfurt a.. M. Ioiintag, 10j. März 1929. vorm. II Uhr: icnd. -Nabb, Dr. Lg za ru s Wiesbaden ie Vorträge beginnen pünktlich: sie sind unenbielllid» und «pan» zugänglich. .! .'Vorstand des Israelitischen Tempeloerdandes Uhr: Ntligicie S e l i g m a n n-?ie -iteue Iu Qv wen he im. die 1804 geborene Tochter des bekannten Bankiers S a l o m q. n Qppenhcim nuid der T h e r e i e. geb. Stein, in 31 ö l n , deren Oiadikommen . von llniicr Wilhelm Ii in den Frciherrnstand erhoben wurden. Dieser -Hertz .Hertz trat zuni EhriitentuM über') und nahm den Namen Heinrid, David. Herjz an: er war von 186-> bis 1862 Mitglied der Hamburger Biirgerschgst. und ilarb am 24. DItobcr 'in Prag während eines vorübergehenden 'Aufenthaltes.-» Der älteitc Iohn der beiden 'Vorzzena'iiilen war der ani 2. Auguil 1827 E u st a v >5 e r tz . der zu hoben E n o d» a 1 s I u d e geborene David der erbe Trägeis iei'nes Familiennamens, iren cmporiiieg. ireilidi. milcr' Preisgal'e seiner. Glaubensgemeinschaft. Et nahm .den'.Namen <9 u i: n v Ferdinand an. trat ^845. in dag Hamburger Atademisdie Gmiznasium -een. bcunlitc die Universität iw »nötringen. an der er 1849 zuni' Doktor jliris vtomouiert wurde, wurde 1859 Mitglied dijr Bürgerschait. 1877 Dbergericlusral und 1879 Dberiandcsgeriditsrai.. '.'l m 14. D e i e in b e r 1 8 8 7 wurde er in den Senat gewählt: dem er bis zum 23. '.)>ovcmbcr 1904 angebörte. Seine haupriädiiichne» Senatsämler waren die Leilung. der Iusiizverpeattiing und des Gesän-iniswciens. .! Sein Sohn war der b e r ii I> m i e P h y s i! c r e i n r i d» Hertz. Er churde ani. 22. -Avril 1857 von einer diriil-, lidien NlUtter geboren: iie hjcsz E I i i a b e t h . geb. V f e ff-e r körn und war n Franlsurt a. M.. geboren als Toditer einer Frankfurter fvangeü'chen^ Paitorenfamilie. Heinrid, .Hertz nidit?7 Iahre' .». starb als Professor der PhyUt in Bonn, noch alt, am. 1. Iaml^r 1894.„ ') Mitteilung forschung, 3>esl 15 -) Die Milt milienforsdiung ver und Hertz Her m der Gesellschaft für jüdi'chc Faniiiien S. 63 64.i > ilungen der Gesellschaft für jüdische Fawediicln die k>i«jr geiüinnten Brüder David tz. Das Delegimelj'Kollegium hes ögnagogen-Berbanlies hielt Mittwoch, den 16. v. Vj., unter Vorsitz des Herrn Qffc nburg einq Sitzung ab. zh welcher'die «Herren F l ö r s heim. I. H e d sich t t. G o t t h o l d-, Dr. Leon. P e l s. Dr. Sdilesinge:r und Weitz.bdrg eridiienen waren. Die .Herren Eohn und Dr. Lanzkron fehlten .entschuldigt: letzjerer wegen eines Trauerfalles. Vor Eintritt In die Tagesordnung ehrte das Zlotleginm das 'chndenlen. seitzer früheren, während der ^Festtage verstorbenen Mitglieder Iacob Drucker und W i l l i a »i Möller durch Efbeben von den Sitzen."wührönd der Vor^ sitzende die Persönlichteit und die Verdienste der Dahingesäiiedenen in wafmen Worten ehrte. An dem,.verstorbenen' Herrn, D. r u ck e r fühmte er seine Bescheidenheit und ^seinen stets i'erciten Wobltätigleitssinn. an oHerrn Möllerseine ansovierndc Tätigkeit für die Intereisen des 'Verbandes, und insbesondere feine ’ liebevolle Anhänglichkeit au. die G e meinjde>nnagogc31l)HIHö'fen. in welcher er das Amt eines Synagogen-Äommisiars 17 Iahre bekleidete und auch dann noch bcibehiett. als er selbst seinen Wohnsitz aus. der Umgeiiung dieser Synagoge verlegt hatte. Der 'Vörsitzenbe c i

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