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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1928-11-11 · 11 (11.11.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
4 (1928)
Issue
11 (11.11.1928)
Date
1928-11-11
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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Leite 2 Semeindeblatt der Deutsch - Israelitischen Aemei rde Israelitische Töchterschule. Tie Anmeldung neuer Schülerinnen für April 1920 uiirJT'yit Schulhai lochenden Tagen enchegengenommen: Donnerstag, den 22. November, von I I— I I^hr ' Tonntag, 2'i. „ 10—12 Tonntag, 10. Dezember, „ 10—12 Tie minder sind bei der Anmeldung rwrz»stellen. (Gebürte- und Fmpfsch Tnrinbur.;, November 1028. - Die Nummer U se, Carolinenftrahe 35, au den ein mitzubringen. chulleituitg: D r. F o n a s. ei füllt sin- und iramentlich die beranwachsende jüdische Fugend für die Landwinschast gewonnen'ist. Ter Schulgälte» kann milhlelseu, da? geeignete Milieu zu schassen. Wie der' vaiidsertigkeitsunlerricht dein jüdischen Knaben riete für da? Ha'ndiverk einslöfft. so erweckt die Beschästi guiut iin Schulgarten den Sinn für. Garten und- Feldarbeit. Ter Schulgarten ist die Brücke, die zur Schreber gärtiierei, zur Kunstgärtnerei oder zum 'Ackerbau führen tan». Während man in nichtjüdischkn Kreisen eifrig für die Schredergarteitbewcgung wirbt, stehen jüdische Eltern Ihr iast ausnahmslos ohne Teilnahme gegenüber. Hier kann die jüdische Schute eingreisen und die Jugend auf den Bahnen sortleite». die ihr durch einen guten Botanikunter eicht im Schulgarten gewiesen wurden. Auch in anderen jüdische» Institutionell, z. B. in Waisenhäusern uno Sckiü lerheimeu können Knaben und auch Mädchen zur Garten arbeit bei angezogen' werden.- Voraussetzung ist jedoch, .dast >iu 2ehrgärlner die Anleitung und Ucberivachung über nimmt. Es wäre zu wünschen, daß sich viele jüdische r.'ehrkräite für Die; Gartenarbeit interessieren, vielleicht an Muncü. wie sie in Peine abgehalten werden, leitnchmen. Tie Kosten, die dem Teilnehmer erwachsen, könnten durch einen Garienbausoud aufgebracht oder anderweitig gedeckt werden. Wo' ein Wille, ist. findet sich auch ein Weg. Hier in Hamburg ist die Schulgartensrage schon keine Frage mehr, sondern ein Postulat, das nach Verwirk lichung bei jedem Neubau einer Schule schreit. Darum sei nochmals ausgesvrochen. daß die Talmud Tora Rech .ichule, da sie >chon die glückliche Besitzerin eines,*wenn auch kleinen „botanischen Gartens'" ist, sich dieses B»r zuge? mit Recht freuen darf. Möge dem Garten eine liete Förderung zuteil werden, und sich an ilun da? 'Bibelwort eriülleir: Der Auszug Ser Suften aus Her inneren 6taHt öamDurfl ihre Zahl jinb ihr Prozentsatz — und Zahl und Prozentsatz ihrer Kinder — in den einzelnen 2taDt.if ilcn-in den Zähren 1900 und 102.'). Bon «. E. Mag. Bon der jüdischen Bevölkerung Hamburgs lheutiges Stadtrebierl wohnten im Fahre 1S71 9912 72 Prozent in der inneren -ladt (Altstadt 1550 und Zieustadt 8l!t>2) und :'29 28 Prozent im übrigen jetzigen Gebiet der Stadt >>.imburg. züianuncn im ganzen heutigen Stadtgebiet 12 7:12. -chon im Fahre 1900 war das Verhältnis gerade umgekehrt: d.i wohnten in der inneren Stadt nur noch 29 Prozent der Juden lind 71 Prozent im übrigem heutigen Gebiet der Stadt. Fi» Fahre 1925 wohnten in der inneren Stadt nur noch . Prozent und im übrigen Stadtgebiet Oil Prozent der jüdischen Bevölkerung. Fn der folgenden Uebersicht soll gezeigt werden, wie sich diese Verhältnisse in den. 25 Fahren 1900') bis 1025-') in den einzelnen Stadtteilen Hamburgs geändert haben, wie groß in i'men jeweils der Prozentsatz war, den die Fuden von der Einwohnerzahl der betreffenden Stadtteile bildeten, wie groß in _ 1) Aach Angaben und Berechnungen aus Stat. d. Hambg. vmles Heft XXl. erste Hälfte (1902). _ ■) Aach Angaben und Berechnungen aus Trat. d. Hambg. -taates Heft \\\l| (1027). -r ihnen jeweis der Prozentsatz ihrer Kinder unter 14 Fahre» war und wie groß jeweils der Prozentsatz war. den die Juden des betreffenden Stadtv ils von der Gesamtzahl der Fuden der Stadt Hamburg (heutig s Gebiet) ausmachten. Von derjüdischen Bevölkerung der Stadt Hamburg wohnten: Fahr irn Stadtteil darunter unter H Kinder Jahren Jude» " o der Einwohner Fuden der Juden überhaupt Innere Stadt 1900 . . . 5 218 „ 1084 20,8 3.75 29,2 1925 . . . 1 453 1 100 13.1 1.72 7.3 St. Georg 1900 . . . 778 - 1 148 19.0 0.80 4,3 1925 . . . 618 , 07, 15.7 0.64 3.1 St. Pauli 1900 ... l 073!■ « 24,4 2.58 11,0 1025 . . 8,1 06 11,8 1,18 4,1 Eimsbüttel 1000 855 207 24,2 1.33 4.8 1025 . . . Rotherbaum 1000 . . ... 1 334 187 14,0 1.03 6,7 5 115 1 001 20,7 17.87 28.6 1925 . . .t~. 4.759 - 672 14,1 15,23 34,0 Harvestebude 1900 . 5 S? 673 26.8 13.03 14,0 1925 . . . 704 17,0 15.80 23.0 Eppendorf 1000 . . . 341 82 24.1 1.11 1,9 1025 . . . 5 044 , 531 17,4 3.54 15,4 Winterhude 1000 . . . 41 11 26.8 0.28 0,2 1925 . (m.*T 120 10,7 1.38 3.3 Barmbect 1900 . . . 244 46 18.9 0.11 i 1,4 1925 . . . ">44 81 14.9 0.16 > y Uhlenhorst 10Ö0 . r . 121 33 27.3 0.36 0,7 , 1925 . ' 404 68 16,8 0,00 2,0 ' Hohenfelde 1000 . . . 246 50 20,3 0.88 1,4 1925 _ > . . 507 53 10,5 1,50 2.6 Eilbeä 1900 . . . Ul 29 20.6 0,46 0.8 192) "14 41» — 12.7 0.72 1.6 Borqfelde 1000 ' 95 27 28.4 ' 0.42 0,5 1925 . . . 146 21 >4.4 0.43 0.7 Hamm und Horn 1000 . . . 32 7 21.0 0.13 0,2 1925 . . . ' 348 61 17,5 1.76 ' 1.8 Billwärder Ausschlag 1900 ... 75 24 32.0 .1 0,21 0.4 192.i . . 60 6 r 10.0 0.11 0,3 klebrige Stadtteile^) 1000 ... 101 (Gebiet rion 1925) 20 19.8 0,29 0.6 1025 ... 112 12 r= 10,7 0,57 0,6 Stadt überhaupt (Gebiet von >025 ohne Schisse) 1000 . . . 17 8.88 3 984 t- 22,3 2 46 100 1025 . . . 19 793 3 038 t .15,3 1>4 - 100 * 4-; 1905 -f- 94<f + - 10,6 % ~ 23,7 %. Fuhlsbüttel. Langenhorn. Klein-Borstel, Ohlsdorf, Alsterdorf, Billbrook, Moorfleth-Stadt. Steinwärder- Alaltershoi, Kleiner Grasbrook, Veddel, Finkenwärder.

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