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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1928-10-10 · 10 (10.10.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
4 (1928)
Issue
10 (10.10.1928)
Date
1928-10-10
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Kunmiej die nint unter städli waren die 3 10 scher Hoh nt. sondern unter iftlicficr; Jurisdiktion (des Fürstlichen "Stiftes St. Mathijae vor! Bresla i) Tlanb. Fi r die Wohlhabenheit des Hartig Moses ans Ham bürg .i nd zugleich rilr sei» irdisches Gefühl svrict I. das; in seinem Hause eich Privatst nagogc desland und er sich einen Brivatlehrer mmens tfiiibfür seine .Siiüb'r hielt! („Gutt!ind, mit' scsnem Weibs' und 5 Bindern, puclifseil des Hc »et ausM alten O'Jaben", wie 1 *>97 Stadtarch.);u melden ,1c Breslauer Kauslcutc 3uden ab ihrer großen Konkl »lbnrger 3»se»s Kinder, Praeccplor ist ni,' woh ein ^Bericht vom t!, Fun, weis;,. chic damals gerade den Stadt z»i vertreiben, bedienten lichen Mittels der Tcnnnziat ic reichten eine B IO. c sinden der ai hnd chic T endenz hatten, die Jude» a,s der sich dejzn auch des schmälst ioii, n»i nachznweisc». das;, unerlaubte Handelsgeschäfte betrieben! ttschrist dcchvcgeu an den Rat c n°(vo>il der dieser bcigcgrbfnen eistci ere Hamburger Jude» wie rden ihnen t. 1 <>117 daticrt). und in wir dementsprechend nn 2. und 3. Stelle. Tort! heißt, es von ihne „De: Hamburger irrigen Bteinung 5uasel^i, und andern 'Zbaare,. wie auch dessen Bruder mit dergleickc u bandeln soll, »nd mit 'Weib und K ad. beihel t!cvcl Blo'cs, wohne Hunde-bm'sen «do t war sein SlnseirtbaltSort in.der stadl». 1 dessen £dr.in<ier iol iid) beit ihm anshalten. in I und Kind. heißet Simon 2a wohnet in der Hr ndc Gasten" Der Haushalte! Herz Mo Aaron ans Lissa; über diesen 3»deu wurde seich Ns der Mahti'fcute Beschwerde und vom Magistrat Stadtarchiv) die ,. „darnnlcr aud> i» Ilusschassn» ^nderbeil de lieber dir pers erfahren wir ferner Jude haut Gcmeiudeblatt der i renz nicht günstig Deutsch-Israelitischen Gemeinde. Leite 5 gesinnt ell and, Ovo.» er > der .Kauslenic nicht bcreduigl >: ad> der ist,! mit arnl<l>o?Iar,f>p:d)I id hier in der ^Sn.ncu ' Weib r) . . ., es' wan'dc, Möller Gerstel sowie über die Ha nbu ger in einer Eingabe (vom ll. Avril lt lbl:; der Fudcn" gefo dert. Hamburger 7n,dc. >> allezeit ' iinrriae» viel andere Pragrr und andere Juden wol;u an sich gehabt ui d- Sdnilc h rltcy lassen:" e> hatte also, wie bereits erpähnt, eine der de maligen wenigen' Privätsni agogen („Schulen"). die vor 1700 in Breslau nachweisbar find, inj seinem .Hause geliebt, was damals.i» Bresla z den Kaisileiilen als ein unerhörter Frevel galt i nilichen Berl>ältnisse der Hc nrb.nrger noch' solrjendeS (aus den Alkten; des - -- - Moses gefii hrt. Breslauer'Sladtar mvs): Um. 1700 hatte .Herz erneu Protest mit dem Juden Perl (Berel > Me »er an-e Kremsier (in Mähren) gehabt. Dieser letztere bihauplete wiederum, das; Libcl Moses! gegeii ihn einen falschen Wcchselbricf vrodu jiert habe. Später 'erfahren wir. das; Levin Moses aus Hamburg eines Diebstahls nngeklagt wurde. Tic Kaufmannschaft teilte nämlich bei t groß - polnischen Befehls »aber mit (am 22. Cft. 17(1), daß sie den? Hamburger Juden-Ijevin Mose, der des Diebstahls an einem >olnischen Adligen, namens 2 lerander Brunikowsky. beschuldigt sei, und hier in Bres an „in earccrirt" ist, ihm jnicht ausllefern könne, iveil er beim Kaiser Beschwerde!ri»gcle,st. habe, (bis ah deren Bcanl Wartung man waren müsse)! und daß sic eben o wenig den Cancellarius di s „Gestissts gd S. Mathiam" >erhaitcn könne (auf dessen ß tund und Boden Löbel Moses wohnte), „welcher die verlan tc Haussuchung besagten verarrestirten Judens nicht zugcl ^sen"; deinRat teilte, dirsselöe dementsprechend dem Kgl. iGesandteichin Polen mit. daß nämlich der der Mittäters ast an einem sich.-us 100 iithl. belaufenden Tiebstah ’(in Polen) beschuldigte Levii Moiscs (wegen, seines an den Kaiser, eingelegten Protests) oein Neligionöschiile der Neuen Danimtor-Tstnagöge ,5m Gebäude der Helene Lange-Oberrealschule) Beginn des Winterhalbjahres 15. Oktober. Ans oabme von Anfängern nnd slortgcschritlenen. Kurie Gr Schul - fiitlnficnc. Anmeldung und Auskunft werktäglich von IO'-—lL'.-Uli, bei bei» Schulleiter: Rabbiner' Dr. Holzer. UfeitraTi? 37 - ' liordiee 9827.; . - j Polnischen Ad lösen nicht ansgelieiert werden könne (Bres lan.' 22. Okt. 1701'., Bon Simon i'azanrs Gofchlcr (Koslar). dem Schwa/ gcr des:Hcr.; Moses, erfahren wir. abgesehen von seinem 'Antentbaltc in Breslait. nur, da; seine mit Fdses 2lsriel verheiratete Tochter Belli.am 0,?ld r>.*> 1JS (17.78; verstor den jst nnd ans dem- Friedhof an der Könrgslraße iir, 2llto»a bcigcsei'.llsl. ebenso wie ih e Schwester Mate. Fran j des Fueob 2cvi. die am 1,1. Sivan 5170 (1710) ver-' darbe» ist. -) ' Um 17OM 05 verlassen diese .Hamburger Juden Bres lau.; ipohin sie gezogen sind, e^itzicht sich unserer Kenntnis: vielleicht sind sie nach Hamburg Mrückgekehrt. wie niqn dies nicht nur ans der BerheiraüiNg der Tochter Simon Oloslars in Hamburg schließen kann: denn Simon lHoschle, lssoslar ist als Steuerzahler der Gemeinde Hamburg in den Steuerbücher» für die ^cit jiu'it 1710 1720 miede, nach.znweisen. (*’7;,tS‘; p”2‘") Bo» der andern 'Gruppe . (Familie wäre besser gesagt) Hamburger Fuden,. k)ie sich auch damals in Bresla» anshi'lten. wissen wir allerdings ln'stimmt. daß (wenn nicht ie. so doch bestimmt! ihre Kinde, in Hamburg verblieben, -, , ' > .! . - : ,11. Die zweite Grnvve Hanrbn ger Fuder, in Bresläv,- gehörte zu», Krois und zur! Berivandtschast des österrei ihischen Hofbansilers Sammch Sripenhenndr. über den ab, besten das Buch'don M. G^nnwald. S. Oppenheimer und sein Kreis unterrichtet. Oppenheimers dkesfeZ dei, Hamburger lüdsschc Furvelier 2öbel Weißweiler, war de, Breslauer Vertreter dieses -'Finanziers des ciriiifcfieii Staates. Nur deswegen, weil Oppenheimer selbst iür. ihn bei», Kaiser cintrat. erhielt Oöbel. Weißweiler aus Hamburg, obmohl.er lve.er Müiizlie'craiit noch Produkten Händler war. die Ansenthollsibercchtigung für Breslau für' 'ti'irze Feit eingeränmt. Gegen den Widerstand der Stadt! Verwaltung mußte ihm dieie Erlaubnis erkämpft wer den. Sie wurde ilnn (100 l! gewährt, mit der Anerken unng. „daß er/zwar zur Besördevnng 3hier 2Aaj. Kriegs dieuste seine würckliche Subsistenz nndninter der Bedingung, daß er Handlungen oder Negotiationes, welche die Kapserlichen Kricgsdcsiste, erfordern, »nterneh men. . . . dieses nur cheh aunoch .vährendem Krixge con tinuicren solle, woben'rhm' abjtr von keinem Snbstituto und in speeic von seinem . . ..Schmie Jahr ans Fahr ein hier zu Bier laubt) werden." Dieser Schlußsap gehl aui ttövel Weißweilers Schwie gervaler. Fsäar bei, Bioses Polr ck. gleichfalls aus .HaM bürg, iv'o er Vertreter S. Ovv seine» und seines Schwiegersöhne Fsaae' Polack weilte dort schon seit 1'685: siehe den Anfang unseres 'Artikels - mr errichtet uns wisder die. Fudcneonsignalion von 1606 7 läher. die folgendes von beiden, die', wie die crstcrwäh, ten Hamburger Juden. -) lstruimald. Haniburgs-deutslse Juden S. 241 'Dir. 859: S. 273 Nr. 256.1. > - >'Grunnakd, S. Opvenheime' S. 75 Anm. in B'/slan Haben" sollte, „jedoch . . . keine Privabondern allein diejenigen, zervaler Fsaae Pollalen, et etwas mijiilgiret (er »heimers war. ^). Uebe, s 2lnfenthalt in Breslau i

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