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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1928-08-10 · 8 (10.8.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
4 (1928)
Issue
8 (10.8.1928)
Date
1928-08-10
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Nuu»mer 8 (Jemeinbeblatt her Deutsch - Israelitischen Gemeinde. Seite 3 KenUtnis der Sprache übermittelt setzuügen von Gebelten und Bibel gelangen, dann werden ihnen n dauernden Besitz werde,sil Liebe dem Weitershudiim un erer sich in der Liebe zst unserem heil Parteien hinweg ass am echajd finden. icht wird, bevor sie und Talmuds nur diese werden sich Schriften gen Schrifttum ein Volk 2. Die hebräische Sprach l Jahre 5 6 Die hebräische Sprachschule Jvriah kann auf eiste er solgreiche Arbeit im vergangenen Unterricht fand in sechs Klasse! stunten statt, deren durchschnittliche Teilnehmerznhl sieben muß sch ul e ft 7. wird ein neuer siebente. betrr g. Jetzt nach den Feiertagen Kureröffnet, so daß dpnn 47 Personen an bc: Sprach schule (außer den Spezialkursen bi‘4 Misrachi um der Ka dimoh) lernen. Tie Schule etnpfivdet diese verhältnismäßig gern ge Schülerzahl selbst am mei' aber dadurch, daß für stedeir Kurs trag an Subventionsgeldern zur im übrigen als Privatinstitut ihre Kurse selbst gezwungen, jeden einzelnen es für ein Kulturinstitu n i s^ auszugehen. Vom aus wäre es notwendft drasch, mittelalterlich Arbe hinx e xS v i Jahre zurückselzen. Der n mi: insgesamt 16> zu Ueber bschnitten erte zunv auch mit den, und über die zusammen - a t, i in ■> Wochen ten als Nachte l. Sie ist nur eip beschrcnkler Be Verfügung stett und sie Kprs in bezug Möglichkeit Kaufmännisch durchzulälkulieren und am Platze wäre, vom B e d ü r f Standpunkt der'hebräisck en Arbeit Spezialarbeitskurse (i der Mi Literatur, neühcbräische Dichtung usw. sowie gute hebräische Vorträge und Spracjzirkel zu arrangieren (damit die Schiler außer von ihr» m Lehrer auch von anderen einmal gi tes Hebräisch hören, aber die Erfüllung aller dieser Aufgcben ist leider nicht r,öglich. da die (Einnahmen aus solchen Veranstaltungen in kener Weise vora iszuschsn sind und für die Schule, wie gesagt, ihre Finc nzen entscheidend ind. i Anderseits , ist der hebräische Unterricht, der allmählich einem, Kreis von Menschen Hebräi ch und die Schätze unserer Kultur lebendig » achen soll, eine Aufgabe, die eine größere Stetigkeit verlangt, als sie ein Privatinstitut wie Ine Jvriah verbürgen kann. Aus diesen Gründen entstand der Wunsch, daß — wie an anderen Orten — die Gefneinde die Schule übernehmt: und so die Stetigkeit!ihrer Ärbeijl verbürge. Leider wurde uns dieser Wunsch njcht erfüllt; dankbar aber sc ll die Erhöhung der Gemeinde-Subvention und die'Ermöglichung der! Leiterführung unserer Arbeit in ihrem gegmiwärtigen Umfinge durch sie anerkannt werden. Bei einer Teil»: nehn erzähl von siebest Persönen! betragen die Selbstkosten der Schule an 8 Mark monatlich je Schüler. Aber überwiegend ist ein solches Schulgeld viel zu hoch, unb wir hüben natü:lich immer an vestr Prinzip festgehalten, edem die Teilnahme zu ermöglichen. iJnmJnteresse der lontinuier licheii Arbeit ist es aum nicht >möglich. einen Kurs bei sinkenschließen. so daß die Finanzen die Grenzen des E träglschen der Teilnehmerzahl sofort zu der Schule dauernd bis an ange pannt sind. - Trotz aller dieser Schwierigkeiten glguben rclir, unseye t im verflossenen Iahte erfolgreich! durchg haben, und dürfen mit Genugtuung konstatieren daß heute nicht etwa nur nationaljüdisch Gesinnte an unseren Kursen teilnehmen, daß also ibic Richtigkeit unseres Weges in der hebräischen Kulturarbeit im imnfer weiteren Kseisen erkannt wird. tn der heutigen Zeit, in durch Zersetzung und mang ker gefährdet sind, kann es der akle jüdischen Ku turinhalle efndes! Verständnis firmer stärjebett mit Optimismus erfiil erhalten auf' seine, nicht, wie führt^ an Qcffcntiiche Quittung. Anläßlick, der glücklichen Heimkehr ihres Sohnes ipendeie uns Frau Ne che (es. Hallerplatz 1. ‘ 50 Marl für' das Mädchen Waisenhaus der lbemeinde Paulinenstifl, 50 Mark für das Allcnhaus der Gemeinde, und 50 Mark für das Pflegeheim der Gemeinde. ' 200 Mark erhielten wir von Herrn A n t o n G o k d! ch m i d! anläßlich des Heimganges seines Sohnes H a.n s. welchen wir bestimmungsgemäß dem Hamburgischcn Teutich-Jsraclitiichcn Waiien-Institut überwiesen haben. Von Herrn' N. N. empfingen ivir 50.Mark für Wohl sahrtszwecke. '' Für unsere Tagcsfcrienkolonie ipendclen zwei ungenannt Bleibende 20 Mark und 5 Pfund Süßigkeiten. ‘ Von Herrn Jogues S\-c ßler Mk. 500. , von denen wir bestimmungsgemäß 200 March an die Hohelusl-Synagoge. 100 Mark an die Alte und Neue Klaus. 200 Marl für wohltätige Zwecke abgeführt haben. ' u Bon N. N. 10 Mark für das Kindcrerliolungsheii» Wil hclminenhöhe, und von N. N. 20 dänisckic Krone» und 1 Pfd. Sterling für Wohlfahrlszwecke. lieber diese Spenden wird hierdurch mit herzlichem Tanke off entlief» Quittung erteilt. Vorstand der Teutsch-Fsraelitische» Gemeinde. len. wenn er Menschen, die den Tag über schwer beruflich gearbeitet haben. .3 Stunden in der Woche an den Abenden aufs eifrigste Hebräisch lernen und-das Verständnis unserer Sprache dauernd wachsen sieht. | Z ii r' A rbeit selb st: Die Unierricht»sprache larkr in allen Kursen uberwie gend Hebräisch, int. dem unteren Klasse» .Hebräisch und Deutsch. Als Lehrbücher wurden verwandt: in der unteren Klaff: .Halajchon (Teil 3), in den anderen .Klassen. La schon waseser (Teil 3) und Sefer Haadai». Bibellektüre: in den unteren Klassen Schoftim. Tch'muel I. Bereschil. in der Oberklasse G'mara (Baba mezia!. Neuzeitliche Lektüre: . Mendele Mocher Sofarim, Achad Haam.'Brenner. Unter .'den Schülern gibt es regelmäßige Leser von hebräischen Zeitungen (Tawar, Hapoel Hazair. Haplain, Hator), deren Lektüre teilweise gemeinsam betrieben wurde. Tie Kurse fanden teils in Privatwohnungen, teils im Büro der. Zionistischen Ortsgruppe statt. 3. Das Hebräische in der « ch n l e.! Von Tr. Armin Blau. Ans dem Artikel des Verfasser» ..Gedanken über jüdische Erziehung 'in Deutschland" , in der Misrachi- . ' ' Festschrift. . Tie Forderung, das Hebräische als lebendige Sprache an den gesetzestreuen höheren Schulen Deutschlands zu lehren, ist schon wiederholt Gegenstand von jüdischen Lehrertagun -. gen und Fachkonferenzen gewesen. zuletzt in der .Hamburger Erziehungs-Konferenz, Dezember 1924. Zwei Bedenken sind es im wesentlichen, die gegen diese Forderung von den Vertretern des status quo ante erhoben wurden. Das eine Bedenken, schwerwiegend genug, ist: Durch einen modernisierten Sprachbetrieb des Hebräischen wird der Gesinnung-?- Unterricht leiden. Mit der Einfügung des Hebräischen als Lehrziel sei notwendig ein Opfer an Zeit verbunden, das besser der religiösen Einwirkung und Vertiefung des Stofies gewidmet werde.. Mit anderen Worten: man befürchtet von dieser Seite eine Profanierung des hebräischen Unterrichts, indem Stoffe hineingetragen werden, die Alltägliches behandeln. » Ereignisse und Vorfälle der Umwelt und Gegenwart., die i

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