Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 4 (1928)
- Issue
- 1 (10.1.1928)
- Date
- 1928-01-10
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nummer l Gemeindeblatt der Deutsch -Israelitischen Gemeinde. Bewilligungen ans dem Haushaktungsplan cincis Jahres,, welche bis zum Schlüsse des Jahres nicht vcrbrnicht sind, nicht den betreffenden Kommissionen als Riserve zu. stehen, sondern verfallen, und ersucht den Vorstcnd seruer, den einzelnen Kommissionen und! Anstalten der Gemeind/: monatlich nur. ein Zwölftel de^ ihnen bewilligten Beträge auszuzahlen, um lUebcrschrqitungen des V oranschlages und dadurch er ärgerlich werdenden Nachbcwillignn^ gen vorzubengen. Ausnahmen sollen nur soweit gestattet sein, als einzelne. Kommissionen oder Anstaltc i jir bestimmten Zeiten tiiup größeren Geldbedarf he bcn. (Besonderer Bedarf der 2?ohlfahrtSpflege anläßlich de? Pessachfestes. des.Jugendamtes im Sommcir. bei der Beschickung von Kindern und >cu Ferienveranstaltungen). 7. Ein 'A n t i a z des 2)orstandcs auf Biwilligung eines Betrages vöu an die Hochdeutstl>e Jsraelitengemeinde 2lltostn>als Zuschuß zu ihren 2i!ohlfahrtslasten für das erste Halbjahr 19j28 wird unter der Voraussetzung a n g c * o nt m c 11, daß der Preußisch,' Landesverband jüdischer Gemeinden de» gleichen Beitreg aus die gleiche. Tauer zur Verfügung stellt. Ter Eintrag wird von Herrn AlsrcdZevy da nit begründet, daß die Altonaer Gemeinde infolge besonderer Umstänie große' Lasten zu tragen habe, an welchen die Allgemeinheit bis zu einem gewissen Grade mittrasten müsse. Ticicr Standpunkt sei in einer Bflsvrechung zwischen VertrKcrn 'der Altonaer und Hamburglr Gemeinde und des P eiißischcn Landesverbandes einmütig zum 2lusdruck gekommenb> In gleicher Weise stimmt das Kollegium! der bereits erfolgte» Zahlung eines einmaligen Zuschusses von 1 0 0 0 .V an den Verband dLr jüd. Gen einden Schleswig- Holsteins zu. welcher durch Veranstaltung vo r Religionsunterricht und andere Maßnahmen sich un bung des jüdischen Lebens der r streut lebenden Juden besonders bewilligt das Kollegium für die Wandsbekcr jüdischen F auch -der Hamburger Gemeinde einen einmaligen Betrag von Seite 5 r SchleSwig-Holtcin rerwerdicnt macht. Endlich «Instandsetzung )es alten - x i c d h o f c S. d r früher stls Begräbnisplgy diente 5 00 .V, 8. Ter Vorstand beabsichtigt, äus bcr1 Grenze zwischen dem Begräbnisplatz der (stcin e i n d e in Ohlsdorf und den an der Fuhlsbüttelcr Straße liegenden Grundstücken ein Gitter und Hinter diesem zur völligen Abschließung des BegräbnisplajtzeS. von den Nachbargrundstücken gärtnerische! 2lnlagest zu errichten. Ler hier- Betrag von für erforderliche willigt. In der sich an diesen Antrag örterung wird auf Am egung Tr- Kalmus und H gelegt, dem Schutz der 14 ft0 0 wirdbe- Eranschließcn ocn er Herren Jsnchcfen : y m a n n dem Vorslan)c nahe- Begrälstiisplütze der Gemeind seine besondere 'Aufmerksamkeit zuzuwenden. 8. Die Herren Tr. Fränkel und Münde an den Vorstand der GÄncinde die ^Anfrage, wi der Einführung des jüdischen R e i g i o n s u n t e an den höheren St a a t s s ch u l c n stehe. < seitdem Angelegenheit. Herr Tr. Natha Herbst 1925, in welchem einem Unterausschuß dic Ausstellung eines Lehrplanes r vertrage i worden sei. jrnfje«. bie it berichtet, der ] Lehrplan sei so ,gut wie fertiggesellt. Ter Vorstand höbe aber weitere Schritte bis zum Amtsantritt des neucy Rabbiners des Tempelverbandes vertrgt. Alsbald nachdem Herr Rabbiner Dr. Italiener sein Amt abgetreten habe, würde dic Beratung wieder einsetzcn. Herr Tr. Lanzkrön, welcher der zur Vorberatung der Angelegenheit eingesetzten Kommission angehört, wiederholt seine Bedenken, ob diese einer die Herichtcn : cs mit r r i ch t s die verschieden, n reli IsSracliiischc Töchterschule. Die Anmeldung neuer Schülerinnen für das Schuljahr 1U2» wird im Schulhauje, Carolinenüraße :t 5 , an allen Schultagen von U'/j bis 1211 Uhr (conntngs von 11 bis 12 Uhr) bis Ende Januar entgegen genommen. Das Schulgeld ,beträgt für sämtliche Klanen einheitlich 12 Mark. - I . Die Kinder sind bei der Amncloung mitpibringen, Eeburts- und Impfschein vorzulegcn. 1 Infolge genügender Anmeldungen wird für. das unterste Krundschuljahr in der (hegend Rothenbaum-Eppendorf eine Parallelklasse eingerichtet. * Borstand der Israelitischen Töchterschule. giösen Anschauungen gleicherweise befriedigenden Lösung zugesührt werden kann. Temgegenüber betont Herr M tt n d e n ^erneut die Notwendigkeit der Ausnahme des jüdischen Religionsunterrichts in den Lehr- und Stunden-, plan der höheren Slaatsschulen. die notwendig sei. um dicdein ReligionSschulwcsen notwendig anhaftenden Mängel in der religiösen Unterweisung zu beseitigen, und allein geeignet sei, . dem Judentum und den jüdischen Schülern zur völligen Gleichberechtigung au den Slaatsschulen zu verhelfen. Das Kollegium spricht dic Erwartung aus, daß seine Vertreter zu den von Herrn Tr. Nathan erwähnten Verhandlungen wieder hinzugezogen werden. . Tamit schließt die öffentliche Sitzung. Tas 1 i Delegierten - Kollegium des Gynagogen- Derbandes! hielt Sonnabend, bcjt 17. Tezember, eine Sitzung ab. 'Außer dem anstelle beb erkrankten -.Herrn Jacob Flörsheim, den Vorsitz führendest .Herrn Tr. E ne sar H c ck sch e r nahmen an der Sitzung teil dic Herren Eohn. Glückst a d t. Tr. Lanzkrg n. M ö l l e r, £ f f c» b u r g. P e l S und Tr. Schlesinger, sowie , gegen Ende der Sitznmtzdcr Verbandsvorsitzende Herr M ich a e l F l ö r s h e i m. Tas Kollegium beivilligie einen Betrag von 100 ,lt monatlich für eine mit dem Oberrabbincr bereits reretllbarle planmäßiste ll e b erp r ü f u n'g der Tora rvllcn, ohne den Vorstand auf eine bestimmte Persönlichkeit iestzulegen. Laut Mirtei'nng des Herrn Möller, der der Synagogen-Konnnission angehört, hat die Ueberholung einzelner . Sisre tauro im lausenden -Jahre bereits 000—700 \jf gekostet, so daß der vorliegende Plan den Verband wesentlich weniger /osten wird. j Um einen formalcn Fehler dier letzten Sitzung aus zugleichen, stellt der Vrrsitze'ndc zu Protokoll fest, daß das Kollegium in dieser Sitzung die A b'r e ch n n n g d c s V e r b -a n d c s für do S Jahr 1920 genehmigt und dem Vorstand Entlastung-erteilt habe. ' Wegen der BehanKung des 'Voranschlages für' das Jahr 19 28, dessen Vorberstlung durch die in der Sitzung vom 29. November eingesetzte Ko-inmissiou wegen der Kürze der Zeit nicht zu Ende geführt werden konnte, hcrrsckzen im Kollcgiujn McinungSverschiedcnhciteiu Herr Offenburg will ' des Voranschlages bewilligen und aus Loyalität seine Beratung und Verabschiedung dem Kollegium in seiner isenen Zusamwcnsetzung überlassen, während Herr Dr. Schlesinger das gegenwärtige Kollegium nicht nur für -zuständig, sondern sogar für verpflichtet hält, den Haushaltsplan bis zum Beginn' des neuen Reckimungsjahres scrtigzustellcn. Tas Kollegium bewilligt cinstwckleu des Voranschlages und ersucht den Ausschuß um Beschleunigung seiner Arbeit und Berichterstattung stoch vor 'Abschluß des Jahres. Herr G l ü ck st a d s bringt rügend zur Sprache, daß ein Mitglied des Schiagogenchoits, das zeitweilig Be-! . . l