Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 3 (1927)
- Issue
- 10 (10.10.1927)
- Date
- 1927-10-10
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/4891256-5444702-5444840--0236-4891444- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
T Nummer 10 .kan» ihre kräfte, wie Aufgab, fl in unser Ml willig sein. Soll eine Privatschule, Üfr bestreiten .muß, am Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gen einde. Seite 3 entsprechend besoldet. Vald wird ein großer Teil des Lehr körpers an den höheren ' Schule» akadcinisiert werden müssen. Aus alled, m folgt, daß in Zukunft eine Schule, die in ihren Leistr ngen mit Staatsschulen konkurrieren will, nur mit össci tlichen Mitteln, wie denen einer Ge meinde, erhalten werden kann. Eine potlcidcnde Schute nicht erfüllen, mögen die Lehr Falle, noch so selbstlos und opser hber die Gemeinde cingreifen, um )ic daS Recht auf Sondcrcpistenz Leben zu erhalte»? Tiefe Frage ist in der letzten Rtdräsentantcnvcrsanimlüng gestellt und von dem zuständigem Gemeindevorsteher mit vollem Recht verneint worden. Eist öffentliches Bedürfnis für ihr Fort bestehen liegt nicht yor; da iji der g c f e tz c s t r e u ge führten G e m e i ird e fch u l,e sich »ach.staatlichem Bor bild auf der gemcistsamcn Grundschule eine Volks und eine höhere Schule astfbaut, so daß heute schon allen Ansprüchon genügt ist. Zn welchen Ber iifeit berechtigt das Abschlutzzengnis unserer Mädchenschule? Von Direktor Tr. A. Foitas, TaS Mädchen ^iiilwerk der Gemeinde besteht > aus einer Volks und >einec H ö fl.e r c n M ä d ch cp f ch u l c. An die vierklaffige, Grundschll^e schließen sich einerseits vier weitere VolkS^chulklasscn,! andererseits; - eine sechs stufige Höhere Mädchen chule a». . . Turch die im Februar l!>2k> erfolgte Neuordnung des Müochcnschnlwcfejis im Reiche wurde auch den Höhe ht ren Mädchenschulen Zeugnis der m i ihre Lehrpläne den eh Auf Antrag deerklärte die Oberschn Israelitische Th der zur Ausstellung berechtigten Schulen ist an Stelle des friilicini Ei worden. Es darf erle lt der l. Klasse der Re cl chule, schule und der l. schisse de! Mit .ihm sind wcrtlwlile Bcr, iilgutc tigt zu H a nj tön, in Ttaatln ule-de, ulnar für n g iis seih en ünse auch unseier Anstalt TaS Zeugnis bcr, d Fachschule,^ bei unS Technischen Lehrans, für Mädchen, in die berufe, in die Fraiunscl stituts und in das Sei dem eröffnet das Z Bcamtkiilaufbahn. Im einzelnen steh folgende Berufe offen . 1. Lehrerin der! tveiblicl Haushaltungs st nde. Turn, Rüde und Privatmusiklel rerin, Wohlsahrtsleh erin, Kindergärtncr p Hortz Sozialbeamtin Tie Zulassung zu ci t^r Höhes Frauenschule ist gleich den. ES ist noch' zu o, 4. 5. (i. die Berdchhigung zuerkannt, das ercn Reife auszustellen, wenn der Realschulen aiigcpaßt sind, chul und des GcmcindevorstandeS lbehördc!isti?lpril l92>», daß die cbterschule in das Verzeichnis jo ii Zencmissen der mittleren Reise ci igettagtzp werde. Tiefes Zeugnis wcrdeii lährigenscheincs cingcführt j^iiacf) erfolgreichem Besuch ir 3. Klasse der Ausbau' - .Höheren Mädchenschule, jtigiiiigen verbanden, die Minen. Eintritt i» die mittleren f'urg i» die Staatlichen >ie Höhere Handelsschule t« Schnlen für Frauen; ivzicil Pädagogischen In inöergärtnerinnen. Außer Inhabern die mittlere Schülerinnen nuiimehr Handarbeiten und der lllwimm Lehrerin, km. .Handelsschule und einer c lls mitfbfr Berechtigung vcrbun uwähnens daß dieses Zeugnis der mittleren Reise nicht'.; lcichbedeutend ist mit. der Ober sekundareise neilf si ufigcr Vollanstaltcn. Ta aller Vöraussicht nach für diese fiitsvrcchend den sechsftiisigen Realschulen auch l Prüfung eingesührt nicht erörtert zu sicher gelte», daß a ci den -Mädchenschule» eine Abschluß wirst, braucht diese Frage hier noch werden. Soviel alleroings darf als »ch den Scliülerinncn nuferer Schule,'die einen Berus ergreif -n wollen, für de» das Rcisczeugnis ver laugt wird, durch Ausstk'eg zur L' Ta i» weitere Ziel der Volk S Völksschulklasse in reiche a ch 1 j ä h r zum Eintritt in werk, Gewerbe, in Haildiberker, haltungsschulcn. T die Anerkennung die vorgeschriebene die bevorstehende "Neuregelung der b e r s e k u n d a ermöglicht wird, i Kreisen sehr oft über Wese» und! chule Unleuntuis herrscht,'muß dar aus hingciviesen >m rdcu, daß die Absolventen der siebten. die Aufbauschule oder fii beit Lberbgn der Volksschule zu gelassen werden können. Ter erfolg Tätigkeit nachgewiiseiu wird. abgeschlossene Volsts sung als Krankt v f l e g c r i n. Es stehen also sowohl der Volks chulktasseß g'c Besuch der Volksschule berechtigt jtde» Berrss in Landwirtschast, Hand I ldnstrie,' Handel usw., zum Eintritt Knnstgcwerbe und öfsentliche Hans ie Volkssßulreise ist ausreichend iür o^ls W o h! s a h r t s p s l c g e r i n,!falls sachliche Ausbildung und, vraktinbe Tcsglciche» berechtigt dje schulbildung zur Zula>'ung zur Pin »pfleg er in und Säuglings! iiferen Schülerinnen nach dem Bp-such Mädchenschule eine nach staatliche» Gnindsätzen im vierten., Grundschuljalst ruigcwandte A u s l lichkeit, jedes Kind große Reihe als von auch der Höheren Bernsen offen. Ta; severfahre» gibt uns die'Mog entsprechend seinen Anlagen zu söii der». Aus der anderen Seite gestattet die enge Verbindung zwischen Volks mr rJ':'..•*- -- Iahrcn einen 11 e b :chulgattuiu> So zwischen Volks und Höhercir. Schule noch? r-g a n g! von der einen bildet unsere Schule den in späteren zur rinderen Tvp einijt modernen Einheitsschule, in der u iitcr Wä-lirnng u >p s e rer j ü d s s ch c i E i g cli a r t ob ne Rücksicht ans Klassen und Stania'sunserscbiedc die Erziehung; unserer Jugend zn einheitlich ganzeir Menschen erstrebt wird. Te»»tsch-JsraelitischerTynaqoqcn-^erband. . Zn der össcnkl chen Sitzung des T e l e g i e r t e n ' Kollegiums, welche Sonntag, den 1*. v. Mts., unter Vorsitz des Herrn Jacob F l ö r s b c i m statlfand, waren sämtliche Mitglieder des Kollegiums sowie als Köln ' misfar des Vorstand:s Herr Kleve erschienen. Vor Ei» tritt in die Tagcso wiiiing widmete der Vorsitzende dem verstorbenen Mitgliide des Kollegiums, Herrn Tr. Mai Burch Hardt, bei lange Jahre vorbildlich für den SV. gewirkt hat, innige Porte des Gedenkens,- ' das Kollegium beschloß aus seine Anregung, das Andenlen des Verstorbenen im Sitzungsz immer durch, sein Bild wacl, znhalten. Anläßlich! der Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung -koni te Herr iG llickst ad t nicht unchiii. wiederum den Berici t des Gcmeindeblattes zu kritisierest, weil er seine Bemängelungen des Berichts über ' die. vorletzte Sitzung ni ht richtig und genügend gewürdigt und gekennzeichnet habe. Ter Redner wird ans der Mitte des Kollegiums wiederum darauf .aufmerksam gemacht, daß ein Unterschied und einem Bericht, ausdrücklich ab, fi bestehe zwiscksen 'einem. P r o t.o kvll Herr G l n ck st a d t lehnte es aber von Mitgliedern des Kollegiums oder andercii bclchröii zu lassen. Vor Eintritt i» die Tagesordnung beantragte Herr O f f c n-b'u r.g, von der Tagesordnung der geheimen Sitzung die Punkte „Ehorumbau" und „Subventionierung der Mädchenrealschnle" abzuscyen und den Vorstand zu er suchen, sie in össentlicher Sitzung beraten zu lassen; denn