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Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg · 1927-09-10 · 9 (10.9.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
Volume
3 (1927)
Issue
9 (10.9.1927)
Date
1927-09-10
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Nummer 9 Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde- Israelitische Töchterschule. ^Zu Beginn dis Winterhalbjahres nehmen wir Schülerinnen in sämtliche» kl Wir verweisen hcso ltders auf die Klassen VI —II lObcrtertiai unserer Höheren Mädchen den Plänen der M idchenrealschulen unterrichtet wird und deren erfolgreicher Besuch das Reife verbürgt. .Zas Tchulgeld beträgt monatlich 12 Mark, «prcchstn^den des ^ir von 111 —12Y* Uhr im Schul hause, (<arolinenstr. kki lasse Der n unserer Anstalt aus. rhule, in welcher nach ugnis der mittleren rsktors Montag—Freitag Lchnlvorstand. St Seite 3 gegründet und ctwi Ter Zusammenschluß 100 Bcreine schlosse» sich , ihr an. sollte in der Hauptsache die Per Wendung der den einzelne» Vereinen zur Verfügung neben - den Mittel vereinhe tlichen und Toppelniiterstützimsten und Mißbrauch von Uw ei stützungen ausschließcn. Es wurde eine Ansknnftsstrllc ber Gemeiude eingerichtet, die selbst verständlich Ansküint nur an in der Wohlfahrtsarbcit stellende Vereine und Private erteilte. Grundlegend für die Arbeit war das Bestreben, die Mittel staatlicher Ii stanzen auch jüdische» Bedürftigen' zuteil werden zu lrssen. Kaum war der Aufbau der K. s. d. W. erfolg , so wurde sic durch, den Ausbruch des Krieges >914 vo l ihren eigentlichen Ausgaben äbgelcnkl und vor neue., - uiig ahnte Ausgabe» gestellt. In der Erkenntnis, daß die V. f. d. A. nicht imstande war, außer ihrer bisherigen Arblit »och die Kriegsfürsorgc zu über nehmen, die zudem zu einem großen Teile sist ganz andere» Bevölkerung schichten znznwdndcn hatte, mußte sich die K. f. d. 2H. ans diese Arbeit umstellen, die' sie in enger Zusammenarbeit mit der Hanibi rgischen Kriegshilfe geleistet l at. Nach Kriegsende, als f ch neue fürsorgerischr Notwin-igkeitc» für die Rückkehrcuden er gaben, die znm Teil ihren früheren Berns nicht wieder aufnehnien konnten, lchus' die Komnigssion ein Notstands kartell, das durch (Bewährung von Tartchen l. ristenz »löglichkeitcn biete» ststltc. Tiefer Füisorgetätigkeik machte die Inflationszeit ein Ende. Tic immer weiter um sich greifende Verarmung bisher gut situierter Schichtest, ganz besonders in de» frridu Bernsen. NI achte eine iiidistidiiali sierende Fürsorge > otwcndig. Ans der ( Notlage Hern»? . wurden in der Zcii der Jnilation neue Zweigelin der Wohlsahrtsarbeit gclnldet, so der Einkani vtrbilligler Lr benSmittcl und BeklcidnNgsgegeiiständc. Im Jahre. >920 vereinigte der hgmburgi'che Staat, um eiste Zcrsplitte ung der sürsorgerischen Arbeit zu vermeiden, die Allieuikkne Aiineiianstalt, die. Ai nichts bchörde für milde Stiftungen, die Kricgshinterbli ibenen und Beschädigtenfttrsorge sowie das Bcrso>guiigsh'i»i zu einem einheitliche» lLohlsabrtSanit. Ans denselben Grün den, anS denen der Staat das Wort „Allgemeine l'lrineu anstalt" ausmerztc, wurde auch das schon vor linge-er Zeit inS Auge gefaßte Vorhaben >925, zur Anssührnng gebracht, und gemäs jb'cr neuen Geineiiideveriaisuiig beide Kommissionen, und war die „Kommission für das Armen wesen" und die. „Krininissioii für das Wohlfahotswesen" zu einer „Kommissilon für dgS Wohlfährtswesens" ver einigt. , Tie >Ausarbcilu ig der Satzungen, die Einteilung in Bezirke, Idie Wahl icr erforderlichen'Pfleger crso derten viel Zeit, so daß erg am l. Januar 1920 die vereinigte .Kraft treten konnte unter Zugrunde legnng der'neuzeitlstl en Gedanken einer rechtzeitige», durch greifenden und vorbeugenden Fürsorge. Ter j etz i g e A u W bau der neu v rg-a » i si is r ten hlfahrtspfle ge. Tie K. s. d. -!Z. ist zusaniincngesetzt aus je zwei tandes und des Repräscntantenlollegi ums der Gemeinde und aus viindestenS 25, Geniciiidrange hörigen, unter denei fünf Frauen sein müssen. Sie ist die Svipenorganisation der gcsai dischcn Wohlsahrtseinrichtuugen trilungen: I. Zentrale und Ver w ihre Aufgaben -im Sinne der lltl Zn bcinerkc» ist, daß die Freu zu den Anfgäben der K. f. d eine besondere. Kommission der II. Wohlfahrtspflege gen : - a) BezirkSpflege, b) Sieclije Ausschuß. Tiesc drei Fürsorgeei einer Wohlfahrtspflege vereinigt, in den Grundsätzen der Fürsorge zu schassen. ' I Bezirk s v s l e gle. Tas < in l.'i Bezirke,, die von elnenai» geleitet werden. Unter den Be ersten Mal ciiic Bezirksvorstehcri». kann sich eine Anzahl Pfleger Vollrwrsaininlung der l,Kommission Etwa die Hälfte der 70 Pfleger Vorsteher und Psleger Isollcn in der lenen wohnen. Jedem Pfleger linge zugeteilt werden,, damit er gut betreuen, tänii. Unter den Hilf größte» » Teil alte Leute und' lind zähle» zu ihnen die Schützlinge für das Ariiiemvese», unter dene und unwirtschaftliche I Elemente viele, die durch Krankheit und Tod der nächsten Angehövige» in Erwerbslose lind Erwerbs'beschrän itcn hainburgischen jü lind hat - solgeiide Ab ' lltnng. Tiefe ersisllt gegründeten K. s. d. Wt denpslege, die damals!i). gehörte, inzwischen, emeinde geworden ist. it folgenden Abteilnw j - n pflege, r) Fürsorge irichtunge». .wurde» zu um eine Einheitlichkeit .mb i» der Verwaltung hi t st d' l e d ' neben der oder Neu! wurde in d s h i l f e Jahren sow it >cdo4, ein» i ergänzende Fürsorge Iverbslosenuiiterstützttne Im Jalue >922 d i s ch e Ni i t t e l^st a » für die in de» letzter der Sozial und M(ctiiivcntnev rate ne» Mittelstand. Sic ist richtung der Gemeinde, sonder» .wn lioniert. Ihre sonstigen! Mittel er Von der Mittelstandshitse ist int großer Teil ständig Unlerstützlfi lichcn Wohlfahrtsamt eine rege der BezirkSpflege' übergeben. S i e ch c n p f l c g e. Für di Heim i» der Schäserkaiiipsaklee das aber leider nur für 20 In fas 12 Personen sind i» Privat pflege noch rin größerer Teil hilssbcdür sehr ungünstige» Verl ältnisscn meindeschwester sorgt für ihr körp Reinhaltung der Wohnung wird . stellt, so daß für diese Alten, bis größeres Siecheiiheim Zn besitzen, sorgt ist.! T e r F ü r s o r g e a n s s ch i| ß Antrag des Bezirksvoisstehers Uiilc in Pflege stehende Personen zu besondere Anträge der Bezirksvarste iadtgebiet ist eingete'ltz' t lichen Bczirksvorstelierii zirksvorstehcrii ist zum Jeder Be z i r kspor steIie r züwählen, die in. der bestätigt werden müssen, sind Frauen. Bezirk? NHhe der Pilegebesai! llcw höchstens >l Pfleg sie in jeder Beziclinng slwdürftigen find znin rreiche Fanii.ie», amli r früheren Koni Mission n sich manche asoziale iiiidc», .daneben anck ' AUrrlschaslskriseii^ durch ' Not gerate»' sind.Für lro »ins; häufig eine Omen znsteheiiden Er . riiit, tim. r tKemcinde die I ii zegründet. - Tiefe sorgt sündig wachsende Z,ahl für de» in Not ne keine vssizielli; Ei.nd nur von ihr subvesi' . lsält sie durch Spenden. Lause der Zeit ein die auch vom ftaat ßjge Beihilfe erhalten. Ii ig»' le.> Sieriien stellt dn„ .'!> zur Vernignng, en Platz hat. Weitere nnlergcbracht, während r alter Leute unter en ninß. Tie Ge 'rliüu's Wohl; für die ne Rcinmachesrau ar sich der Wunsch, ein ersnllt, notdürftig ge hat die Ausgabe, auf erstüpungen für nicht lscwiUigen, ferner über her und über Unter ei

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