Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 3 (1927)
- Issue
- 2 (10.2.1927)
- Date
- 1927-02-10
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nummer 2 (SrunDftüdäiDejcu Allgemeine Vermaluing Zinsen ...... Kultuswejen . . . Begräbniswese,> schul- und Erziehungsibeie» Wohlfahrtswesen .... Allgemeine jüdische Aufgabe» Dispositionsfonds .- . . . Sllldo Gemeindeblatt der Deutsch-Israel itischen Gemeinde. Ausgaben . 2 >49.22 ,. 0 76. \>S.9,i- .. 13 )47).:is .. >k 74IXOS „ >6 S53.10 .. 243 ■107.37) „ 207 433.43 .. 100. § >47). 47> „ ,93.70 „ 129.10 7Ji t I. 99.02 92.7>S 2».:m so.ss Beriiiügeiisaujitelluiig 1925. A tIiv » Pojtjcheck-Koni^. Kaffe .. Reichsdant. Deutsch« Bank. Norddeutsche Bant . Darinstädter Bank . . . Inventar-Konto ...... : . . Wilhelminenhöhe, Darlehen Synagoge Bornplatz.i 731 Kohlhöfen., . | ir>2.:!i Töchterschule, Darlehen . f. Wallichs Klaus (Hypothek). Geineiiide-Renlen 1097».— Papier,nait und . . . Wertpapiere: ii I 00» Reiherfriegwerftaklien .. MMN, 3- Berger Tiefbau-Aktie» 400 l Hamburger Anleihe HO X Hamburger Anleihe >20 Dollar-Epldfchat;a»weifungen dom 192:: 14 001) Kr. Ungarische Reichs-Anleihe .. 40 0,9, 41/ % Deutsche Rcichsanleihe! P asi, va. ' ' Dresdner Bank . . . . *. D i v e r f c K r e d i > a r e n : Oberschulbehörde . 7 400. > li Wohlfahrtsamt.HOOO.-i Hilfskasse Berlin . . . . 10 000:- Uebergangs-Konlo (Ans - und Einzahlungen für 1920) ....... . Durchgangs-Konto . Tempelverband . .„ T . Grabpflegekapitalien Iriedhofsgärtnerei Hauptstaätskaffe Ifaac Hartwig-Slifluiii, Lehmann-Testament Depositenkasse milder Atifiungcn Baulichkeiten und Grundstücke: 1. Baulichkeiten aus g e in e.i n d ö i. g e n c n G r u n d st ü ck e n : Get leindehaus. Pflegeheim,' '/kordheimitift. Paulinenstift, Wormserhaus, Krankenhaus. Gemeindcfynagogen: Kohlh'öfen nebst Mazzoth Bäckereigebäude und Bornplatz, Breitergang 36/27, 39/41, Kol lhöfcn 19/20, ^uhlsbüttelerstraße 000, Kielortallec 10, Ahrensl urg (LehmaNnjcher Rachlaß).» ' 2. B'a u l i ch k e i t e i aus Ltaolsgrund: Alienhaus. Israelitische Töchterschule, Friedyofsbaulichkeiten auf den Bcgräbnisplätzen der Genu inde in Ohlsporf und am Gxindel. 3. Begräbnisplitzc: Ottensen, mit Gebäude, Aliona. Grindel, Neuer stcinwe >, Ohlsdorf, Lteilshop, Bcrgedorf - 4. Unbebaute G nndftücke: Farmsen. :u i 1 )7> ss 1 3-0.S3 10 0)7.ss 7) 017.7)0 I7,2f>.::„ 17)0 000. 501. 1 494.00 20 091.02 27)ö 694.11 . K lO.TitznngdesRepräsentanten-Kolfiegnims - der (Gemeinde. l l. Tas Repräseiiiante» Kollegium erledigte in! seiner Ätzung vom 17. v. M. eine größere Reihe von Wahlen, und zwar wählte es dijc Herren Lisser und Alexander Levv zu Vorsitzenden und die Herren Tr. Kalmus und Münden zu Schriftführern wieder und entsandte in den Ausschuß zur Vorbereitung der Ersatzwahlen für die aussci>eidcn den Mitglieder des Vorstandes Alfred Levi), Tr. Sam son und Philipp, die Herren Alexander Levp, Flörs heim, Schindler bezw. Hepmann, Knobloch, Ziffer bezw. Seit/ 3 Ezechel, Tr. Kalmus, Weißberg. Ferner wählte dias Kollegium in den Vorstand des Altenhauses Herrn Otto Joshua, in de» Vorstand des Mädchenwaisenhause-. Paulinenstift Frau Sainfü» Gvldschmidl und Herr» S. Ros nkrapz, sowie i» dir Krankenhausfürsorge Herr» und Fr».u Isaae Moses und Herrn" Treiblätt wieder sowie neu die Herren Bernhard. Jacobson und James Pels und Frau I lises Michael. 2. Einen wichtigen Punkt der Tagesordnung btloeie ein Antrag des Vorstandes der Gemeinde betr. die Be zü(ge dec Lehrkräfte und Pensionärs der..Israelitische,! Töchters hule. . Im 'Jahre" )922 hauen die Geincindebehörden >be schlossen vom 1. Oktober 1922 an-^tzM^ehrkräfieu de, Töchterschule NN« Prozent' der staailichenlHehaltssätze zu zahle», von denen indes nur Bl) Prozent ruhegehalts fähig se n sollten. Zu dieser Zeit waren die Lehrkräfte der staatlichen «Volksschulen in Gruppe VII und VIII der staatlichen Besoldungsordnung eingereiht. Inzwischen habe,) verschiedene Aendcrungen der Besoldungsordnung statt gefunden!.' Rach dein gegenwärtig gellenden Staatsgesetz sind die! Lehrkräfte der staatlichen Volksschulen in de» Gruppen VII bis X cingruppiert. Tiefe Aenderungeu sind bis zur jüngsten bei der Berechnung der Gehaltisi und Pensionen stets stillschweigend berücksichtigt worden. Es kaum aber eine Meinungsverschiedenheit darüber be stehen, ob 1922, inmitten der Inflation, die Gemeinde behörden einen grundsätzlichen und aus. die Tauer bered, litten Beschluß fassen oder nur eine Grundlage für die damaligtsi unsicheren Zustände schassen wollten. Rach wiederholten Beratungen hat der Mrstand sich dahin^cnlschieden, für »die zur Zeit festangestellten oder bereits pensionierten Lehrkräfte der Töchterschule sich vom l. Oktober 192«; an an die jcwcjils geltenden staatlichen Besoldungs, Ruhegehalts und Hinterbliebenenversor guiigs Gesetze anzulehnen, soweit: nicht für die Zukunft die Ruhegehalts und Hinterbliebenenansprüche der Lehr kräfte dstrch die Angehörigkeit zum Pcnsionsverein der Vorstände der hamburgischen Privatschulen gedeckt werden Er bcankragtk hierzu die ZustiiNmung des Kollegiums. I In der Erörterung bemängeftc Herr Schloß, daß des Vorstand als Zeitpunkt, an welches» die Neurege lutig in Kraft treten soll, den l. Oktober 192)1 vorschlage, wahrend die bezüglichen Staatsgesetze auf den 1. -Juli, teilweise sogar, auf den 1. April 1926 zurückgingen Ferner brachte er die Beschwerde der pensionierten Lehr kräfte zur Sprache, ivelche im Gegensatz zu den noch im Amt befindlichen die allgemeine im Tezember 1920 zur Anszahliing gelangte Wirtschastsbeihilfc nicht 'er halten halten. Heber diese Beschwerde nahm das Kolle gnim in geheimer Sitzung von Vertretern des . Vor standes ausreichende Erklärungen entgegen: im übrigen genehmigst es, nachdem vom Vorstand .Herr Heinrich Leon sich dafür ausgesprochen hatte, den Antrag des Vorstandes mit einem Znsatzantragc des Herrn Tr. K a l m, »s, dhß die Vorlage rückwirkend znm 1. Juli 1920 in Kraft treten soll. . H. Eine ausgedehnte Erörterung veranlaßte ein An krag des: Vorstandes, dem Alienhans für das Jahr 1920 einen Betrag von 11) 0(0) Mark nachzubewilligen Tiefe wesentliche Etatsüberschreitung hatte sich' durch die Notwendigkeit von Neuanschaffungen unio größeren Re paraturen: und die Umänderung der elektrischen Anlage des Hausss ergeben. Tie Etatsüberschreitung wurde in, einzelnen'v'on Herrn Flörsheim, welcher vom Kolle gium in den Vorstand des Altenhauses delegiert ist, begründet Hingegen' wandte der Vorsitzende des Kölle