Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 2 (1926)
- Issue
- 7 (10.7.1926)
- Date
- 1926-07-10
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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Nummer 7 Gcmeindeblatt i - und restlose Meisterung talmudischer Stosse, ni an jugendlichen Geistern nach mehrjähriger Schulung viel fach erreicht, immer aber erstrebt wurde. Das fteilt cwas lange Ersehntes, einen Rekord dir jüdisch geis iger Dis ziplin dar. . Diese junge Aussaat' läßt Großes hoffen für. Hamburgs Zukunst, sic bedeutet einen gewaltigen Forts hritt in der Torakunde unserer Gemeinde. Tenn nur von c nem Heradstcigen zu den Müttern, zu den Urquellen unsres Judentums, zu den Originalen von Talmud und Midrasch ist eiine Erneuerung altjüdischer Gesinnung und Religiosität, eine Neucntzündung jüdischer Intelligenz und (Mstes schärfe zu erwarten, das ist unsere Ueberzeugung.!Und auf diesem Wege zur Vertiefung und Verinnerlichung des ^Talmudstudiums it Teutschlantr bedeutet die Jeschüvah grünhung in Hamburg einen Markstein, eine Evoche.'Daher ist die Feier i jres fünfjährigen Bestehens Ivon mehr als lokaler, von allgemein prinzipieller Bedeutung für das Wiederaus Kühen des „Lernens" in Deutschland. Mit -Stolz kann Hamburg diese Elitcanstalt mit ihrem Stab hervorragender ^almudgrößen ihr eigen nennen. Mögen ihr noch vmlc Jahre segeuspcüdcndcn Wirkens be schieheir sein, mögt sie in immer weiteren Kreisen, An erken-niing und innrer wachsend freudigen Zuspruch.sittden! Möge oicse Jeschstoah in Hamburg die Keim ,cllc! sein, aus dhr sich gleicsartige Pflanzstätten; echten Talmud studinms nach dem Westen zu, nach England und Amerika, organisch sortfetzen! Zuin Schluß gebührt ein Wort des Tainkes vor allein der Deutsch-Israelitischen Gemeinde und dem Synagogcnvcrband und nicht weniger äll dpn Män der Deutsch-Israelitischen Gemeinde, e siel hier 8.<SttzUNa desRep ncrn, die ratung. die durch ihre finanzielle .Hilfe Schq fung und Erhaltung -diescr emzig- 1 inö I Be artigen Institution [über alle Fährnisse hinweg ermöglicht haben. Doch ehrsti lichtsvoller Tank und höchste Anerken nung gebührt auch den Männern vom Dozenten ollegium, die mit-Selbstverleugnung und unzähligen Zeitops:rn diesen mühseligen UnterrichtZ>er Jugendlichen zu übern» hmcn sich nicht scheuten, T" P12' P'PPl C'T/iy ^£2, U lmüpdige und Jugendliche künden dein Lob; cs ist höchster Ruchn für diese Männer, daß sic eine neue Generation von! tat mudkundigcn Jüngern hcranbildcn Helsen, we che iuicht nur in!sorma1-g.cistiger, sondern auch in t a t i v«! e dH i s ch c r Hinsicht Zierden unsrer Bäte gemeinde und des JudcUtuMs überhaupt zu werden versprechen. Lehrplan der Jcschiwah E. B. für das Sommerscmcfster 192«;. Rabbiner lilabbinow:! l. 1)33 mir fdnitl. □rrns'j. So.—str. 9'*—2' B ieb vur.; 2. 2. 3bn3 t»3 V'V -50; Dl. Do. I* 1 2«-— 2‘ Rabbiner Dr. Facobson:^ 1' .! >. ’rtzv niir '»Di und nisvinßo —Fr I Stde. nact» n'lND ,'ejv 2. .xs’s’j K33 Mit ysn^uiio nikoin- Mo.—Do; l —' 3. D’jny>o D'K'33 mit "n uiiplpm- Mo. Di.!S- -fi abenbo- 4. der U.'oa?e mit "viäfchabbov 4—5. Turcsschnilt 1. Rabbiner 3aife: ' ■ j 1jrap K33 mir allen mcoin >>. eyiigen v'tiisni- So.-D o. 4^ 2. inizp K33 nur cutoHi'iiial)ltcii hisoin- So —Do. 1' 3. btx "N-- Freitag 2''»—3'/»rj Heinrich Barlos Rabbiner Tr. Lichtig: 1. r>bin »nt ll'Dis»- .co;— «yrj »—7, . 2. knp K33* 3t>.—5r. 3-5. iR"vv'tr.^I0. 3. «33' Einsnhrungsiä'iur. So.—,zr. I' e. ' , Tägl^l' mud Dora-Realschule Rabbimr Rabbinow: JDeisentlicher Schinr. ni3w3 Bieberstr. 2. zwischen nn»i u. ruraquali -3',?tr. 5 -ö' 5 '/•... TaltzungdesRepräsen Das Repräsentanten Kollegium, wel hes in seiner rng am 14. Februar d. I. tlichcn Sitzung zusaininengcirclci! wair, in-her Hauvl- .. . -- -- zcineindc lorstaudes, Herrn 25jähriäen Zugehörigkeit Seite 3 anlen-jKoHegiums. nur zu einer kurzen Sitz schä sachi' aber den Vorsitzenden des ( 21 Ij re b Levy, anläsßi.h seine zum Vorstand gefeiert Halle,. hielt am 124. Juni d. sein« 8., Sitzung ab. Vor Eintritt in die Tagesordnung widiacte der Vorsitzende, Herr A l s r cd L i s s e r, dem verstorbenen Herrn Paul Las kur, n eicher. 22 Jahre lang Mitglied des Kollegniiiis gewesen st, innige Worte des Gedenkens. Sodann Ictlrci; -mit, daß da-? Kollegin»! eing Kaden und vertreten war. bei der Piüiuug der Höre, der Jcschiwah am 30. Mai; bei der. Abschiedssei« der Talinud.Tora Realschule für Herrn Tr. Schlesing e r , chei der Abschie'dsseier der Talmud. Torr Realschule iür «ermi Tirektof Tr. Earlebach und der Einsüiirung des ^Direktors Spier. Das Kollegium ivar cingeladen zur Besstlstigung der 2lusstcllung der Hllndfertigteitslues dvr Talmud Tora Realschule und zur Besichtigiurg der ucu ciugerich e,cu' Mazzothsabrik. Die ^eineindeilcuerord nuug für l!>2>», die iu schriftlicher 2tbstiinmu» z gemäß der war, Herr Vorlage des Landesfinanzaintes biichlosscn > worden wurde venätigt. Im Zusammenh, ngc daniit. rührt Tr. F r a e n k c l. aus,' er halte es für ricstlig, ^>aß der .Haushaltungsplan der Gemeinde eingchendcr als sr-uber durci das Repräsentanten Kollegin»! be.ate» werde Er bitte deshalb, vorläniig -für dfc Vorvcräuing des nächsten Haushaltsplanes' für das Jahr 1927 eine gemifch.c Korn Mission" zu wählen, in welcher die ^inz«lnen'Plasten ein gehender besprochen werden khniren, als im Plcnn'm. Er halte es für nötig, daß in dieser Komirissiön auch über allgemeine Maßnahmen zur Etzielung pon Ersparnissen beraten werde. Er stellt folgenden 2ln!ra, Das Repräfcnlaittfn Kollegium' ersucht de» Vorstand den Voraijschlag der Gemeinde, nir > 1927 vor der Einbmi^guug beinr R- K. duicli eine gcmisclnc Kommlstivn vorbcralcn zu. lassen, zu der ' das R. KZ Ans Delegierte .eitlsendel Der ^Antrag wird cinstintmig angenommen und de schlos cn, sie die Kommission ' außer d^r beiden in der Fina izkommission bcsindlicheis Mirgliedcu.» des Rcprä seuta iten-Kollegiums, den Hcsrcu Liiser und Flörs heim die Herren Münden, Tr. F r ä n k c I und K no bloch, zu outscnden.! Tie Mitteilung des Geineiiidcvorstaudes» das; ernicht iu der Lage sei, dem 2lntra^c des Kolllegiums zu H-ül sprechen, den Ausschuß, welcher die Festsetzung der Stener guole! der Kultusvcrbändc vorbcralcu soll,' auch mit einer Prüfung des Verhältnisses der .Kullusvcrt'äudc zur Ge) ineindc zu beauftragen, da nach Ansicht' des Vorstandes zu einer sotchcn Prüfung -kein 2lulaß vorliegc, ivird zur Kenntnis jggnommen. . - Herr Münden bedauert deil. Baictstuß des Vor standes.. Er hält eine Prüfung für erfotdertich, da durch eine solch? die Gründe ailfgxklärt werden köiiueu, aus welchen die schwache Beteiligung der lKiemcindcinitglieder an den "Arbeiten der Kulnisverbäudc be.iihe. Er-glaube, daß I5änn auch ^Mittel gefunden werten können, das religiöse Leben innerhalb der Gemeindc" zu heben.. Er werde später bei gegebener Veranlassun z. ans die Frage zuiückkommen. " ' Ter Antrag des Geiiieiudevorstandes ans Bewilligung von 500 Mark für die Berussberatungsstelle des Vereins selbständiger jüdischer .Handwerker /wird angenoinmeii/ Herr Schloß bittet hierzu, die Leitung der Berufs beratungsstellc möge ihr besonderes "Astgenmerk' darauf