Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 2 (1926)
- Issue
- 3 (10.3.1926)
- Date
- 1926-03-10
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nummer 3 Genu indeblat : der Deutsch-JSraelitischen .Gemeinde. cin'r kleinere» Bettenzahl. Ei» Raum wird öOftS »ml F essen a»'?i]Cf|0 dauernd für ortsansässige GlaubcnSger offen, >ie a»s ir gendwelchen Gründen obdachlos werden,, zur. Verfügung gehalten, ein anderer Raum ist bestimmt, die siät avenps an kommenden Reifenden so lange Taisiznnehm:u, bis sie sich am Tage, nach,il}m- Ankunft den notwensigen fani tären Mastnahinen unterziehen können. Im .llellergeschost befinden sich mehrere Wanne» >,»d Brausebäder nebst Ankleideräuigcu, eine Dcsinsektionsanlcge und eine .>tlei derkainmer. Jedes Stockwerk enthält einen Nöaschrani.i mit fliegendem warmen oder kalten Wuffer, fe uer ebenso wie'das .siel lerge schon die erforderliche» .Aborl, »lagen. Im Jahre lOL.si fanden' im WaAnsrrLause I3>>:! Personen Aufnahme.! Es wurden ,'>Si>7 Nachtlc ger, ferner ühstüct,! 001)3 Mittagessen »lib ,/< O.S Abend ben. Es wird besonderer "Wert daianf gelegt,, das; die vera>>reichte sioft gut und nährliast ist. Gebührcin für Wohnune und Zveisung werde» iu>:i den 0! ästen nicht erhoben; die gesamten .kosten trägt, unter Verwendung der Beiträge der Mitglieder des IsraelitischUnter stützungsvcrei ns für; Cbbadflofc und l*cr Ein;e!socüden, die Gemcindr , Zwischen der Kommission für die sfremdcnpflege nüd der (interkonfessionellen) Bahnhossmissio i besteh! eine Per cinbaruug, dl r zusolgei bit letztere jüdische Re sende, die sich an sic wenden, an das Daniel Worn ser Hans.verweist Ebenso wirkt die Ballnhössmission bei der Abreise o^r Gäste dadnrck mit, daist sic diese zu bcii ^Züg, n geleiten lästt, wo sie ihnen die 'Fahrkarten bis zum näch tcu Reife ziel aushändigt^ Tiefe Maßnahme ist gtroifen, um einen unlauteren Hmdel mit den Fahrkarte» ier'Durllnvanderer zil vermeiden Rebe» Turchivanderer», deren ' Ansen neuerdings Wormscrhausi sich aus Nur wenige Tage erstreckt, finden wiederholt aut) Einzelreisende oder Frauen welche bic Bedingungen zur Ausnahm: in dm lieber sceheim der Hainburg. Amerika Linke (Ausiva nicht erfüllen, aus längere. Zeit Ausr lhal »de! er-Hallen: ahme. Blsauitragtei: rostcr Schmie wglicht wird, »lasse», wird durch die Beaiühungen der Mitglieder iand der Kommission, häufig nach Ucberwindu ig e rigleitcn, diel Fortsetzung ihrer Reise eri soweit die gesetzlichen Bestiininungcu eS den arbeitsfähige» und arbeitswilligen Elei leinen, welche das WormfersHaus aufsnchen, Arbeit »ach gewiesen. Im ersten Halbjahr IOS,') gelang dies häufiger, in .de» letzte» Monaten war es fast gar nicht mehr möglich Tic Leitung des Wormser.Hauses fühlt eine siarto thek üben alle, welche i» dem .Haufe Lbdcch suche», so wie auch über die, welche ihr' sonst als Durchreisende bekannt werden. In Verbindung mit den übrigen jüdi scheu Wandcrarmen Organisationen in De»! schland' unter hält sie einen gegenseitizen Meldedienst im unterstützungsbedürftigen zur Abwehr solcher, die kannt werden.!Das Daniel.Wormser.Haus untersteht ö^fsnung Herrn A. H a l des Hanfes von feiner -Interesse der und würdigen' klemenle und als arbeitsscheu n id Asozial be b e r st a d t, der in. Frau tatkräftig.ulsterstützt wird. die "Isi Anlästlich der Renpviernng erhielt für die Fremdenpslcgc Geschenke in Gcjsla rw» den Firmen: G o l d sch m i d t W w e Gumpel »<- Heck sche r, Inhaber He H e ck s ch c r , Nebel dl- Sand e r uud G c b i n s o h ii. Ferner ühfrwies Herr I o f i. Fa. Gebrüder Lilienfeld als B Wiederherstellung des Hcizungskcsscls eijneili in dem mit siinder». bis ' ihnen feit seiner Er der Flührung - , ' siommiklion t von ."Waren Söhn e^ . r T a m f o » r ü d e'r R o p h s R i t t e.i itrag für die Betrag von IOO Mark. Ten ireui dieser Stelle herzlichst gedankt. I li'lichen Spendern sei auch an Das Daniel :Wori»sei: .'Aar, Sonntags hon. ■ T Die Hamburger Gemeindesteuer. %mi keiner Litznng vd Repräfentanten sivllegium zngestinimt, den als. Oleine inenden . Zuschlag zur Reick .lS',."., z» erhölgsii. Aach unsere Gemeinde Himer n l. Februar d. I. Haifas icm Anträge des Vorstandes ndesteuer zur.Erhebung.kom seinkonimenstcuer von 10 auf mit dieser Erhöhung Zileibl >eit Gemeindesteuern anderer G ne L ii ki'a g o g.e n das Rechnnngsjahr >OS.', Eiukoinnicnflcner Voranszalflunge» mit aber nicht ausgekouiinei ausgeschrieben, so dal, der Prozent beträgt. Tie Israelitisch Tresd-en hat lOSI eine erhoben. Für" lOS.', von!>)".. der Reichseinloi Tie IsHiel iri sche Seite 8 Haus, Westerstr. 27, ist im Uhr! zur Besichtigung offen. Grvstgeiiieinden noch erhebl ch. zurück^ wieans den, lijitli folgenden Angaben er sich tl Tie Jüdische Gein süe jedes sialenoerhalbjahr kinloi^inenstener für das e erste sialenderhalbjahr 102t: ersten sialeudcvtialbjahr 10: Olemeindestsuer zu entrichte. ck, M: i. ei n d e Berlin erhob lOS7> Ui'si, der vorläufigen Reichs ..ste Halbjahr I!>2 l. Für dacist tzpr gleiche Betrag wie im n Orls Vorauszahlung aus .die. diese Voranszalilung gelangt bei der'Festsetzung der enggülligen - Gemeindesteuer k!>^0 zur Verrechnung. e m e i ii d e P r e-s l a u hat für' 'fi! 12« * Zuschlag zu-! den erhoben. . Sie ist; da und hat ein ö. Steuerg'iuirtal Gemeindesteuer Zuschlag ' - \! ’ e R-e ligiou s g e m e i >i d e Olemeindcstcuer sin Höhe von' gelangte eine Voranszalilung imeiistt'uer von 1si-l zur Er Hebung: hie-rzn kommt noch eine Abschlußzahlnng,. die voranssichtlich ft"., der Rrichseinkoitimenstener 1ilSt.be tragen wird. Der Hnndertsatz für 10-0 steht noch nicht fest. Ol e m e i n d e F r a n k s.u i i a.-M. erhob i)ir-das' Rechnungsjahr Avril 10Z-» bis Avijik l!>S«i l.ö "r. her Reichseinkummensteuer. Ter Huudeiitfatz für das neue Olefchäjtsjahr-steht noch nicht fest. s . T ie I s r a e Ist r i s ch e Religio n S g e m esi ik bLc e ipzi g ist vorst ihrer Anff ichtsbrhvi-de ermächtigt worden, innirgsjahr 10:? ') einen. Znsthlag bis zu 3(|l nkoiiimensteuer zu erluben. Bis jetzt ivunlu > des vicrfacien Betrages der Ei»komiur>!> Zahlung des ersten Viertel) ah res ,102-i. Es ie zweite Zahlung zn erfolgen, deren öh r'r. kur das Ree der Reichst zu zahlen stenervoraus hat noch ei ebenso wie!>er 'Hundeelfap (ffir däs Jahr lll'J.ii noch" siichl -feststeht. Tie I r a e I i i i f rfi M nltusg e in e i n d c 'Bl ü n ch e u erhöh lO^."> 7 ".. Zufck lag für sich n»g lj Znsck lag für den Verband Baiierisicher Israelitischer Gemeinden, mithin insg'samt Ilk"..-vor a l s e n Steuern, also niichl nur der Reichseinkomimmsruer. Für 102t> wird ver Sap von '!>. *fi.;sf£ir de» Ge» eindevcrband bestehen bleiben, hingegen ist s die Gemein, esteuer inu zweiten Halbjahr dopvell zn zahlen, so das; diese 101 - ".. betragen wird, wohlgcmerkt. 3 beziv. H»1 •* .> von allen Steuern. Tic Israelitische!> u l k u-s g e in e i n d c N ü r nberg erhob.!OL,"> für sich IS"., und für den Bäuerischen .Landesverband'3 Znschli^e zu den Einkommen-, (>le werbe und Vermögenssteuerir. Für das Jahr lOS«> lie>ie» noch keine Beschlüsse vor: eoch/srl>ei»r in Nürnberg keine Erhöhung ndtmendig zn we:dlfiu. ' Jedenfalls wird in .Hai iburg urzch immer, auch 10?«>, die geringste GemIndesteiieu.gezahlt.