Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 2 (1926)
- Issue
- 2 (10.2.1926)
- Date
- 1926-02-10
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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Nummer 2 Gemeind« blatt Schulen, ha^n yiüsse Die Verfassung d^r Geneinde diese instand, weitherzig asle fördernswerten jiddischen Zw zu unterstüjen, und selbst ihre am weitesten reclstsstckseiidt:» Mitglieder Iiättcn bisher nicht parteimäß g sich eingest'Islt, sondern in olch weitherziger Weise dem Klsil-Gedankei^ huldigt. Elenso hebt 'Gemeindevorsteher Hpin 'ich Le die großen Gesichtspun kte.der Duldsamkeit und cegenseitiheii Achtung hervor, deren stete Pslege ein Ruhrlesb alt unserer Gemeinde sei. Die Hebung dieser Tüldsanf eit nimmt Hprr Alexander Lcvp «snsdrücklich g»ch für bei« orthodote» Teil der der Lcvp ausdrücklich q^ich für Gemeinde in Anspruch.' Daß R echte der Deutsch-Israelitischen Gemeinde. ehe ege und einander ve 'stehen und! fordern, das sei dip! Geiiieindc.ckjiid io möge sie bleiben.- C:r erinnert daran, dm; di> Gemesiide vor Begründung dei - Knltusverbände dem damaligen Tempelverein, von ale» Seiten niiwidersprocie», einen Jahresbeitrag gezahlt nabe, und bestreitet;ferner die Dinglichkeit, best Kültnsverbänden Änfgabs» im Sinne Scs Spitzerschen Antrages ^nznweise». Diesen obläge vieliste HG lediglich die Fürsorge für den Kultus im Aufträge und iitjn r halb der Gemeinde —i iuid über den ihii-en von der V> rsassung der Gemeinde!gezogc»rn Rahmen würden sie di ch durch einseitige Aendetung ihrer besonderen Statute» ni fit hinausgehei könnein Auch Herr Münde» lelnt die!vm Herrn Dr. Spiher befürwortcte Ueberwcisnng von Ans .gaben an de Kultnsv'rbände, die über deren Tätigkeit? gebiet hinai sgehen, ab Herr D r. Frankel hctümpft »11 längerer Rcde den.gnindiählicheii.Gedanken de? S. pöheb - schen Antrages.. Mit religiösen Bedenken könne man alls's sabotieren. Ta? fei um so gefährlicher, weil eu ch ani Ifk'v Rechten feil.c Einigkeit darüber herrsche, was'zu Gewissen!? bedenken Anlaß gebe'. Ein Eingehen ans den Antrag sei 'ein Schlag ins Gesicht der Liberalen, 'mehr, ein Schaden für dsis Gesamtjndc ltum. Dir Jugend, auch die liberale^ wolle niid dränge zum Judentum: wohin solle man kvinmer, wenn ded Antrag obsiege. Ter Antragsteller niid wpr si h ihm au schließt, sollten einzeln' Posten de^ Voranschläge-! ablehutsti, wie es ihr llnbestritke «es Recht nsi, aber sie kö inten »stlst fordern, da!; das Kolke sinm in seiner Gesamtheit ihnen folge. Philipp. Der Bor stand habe sich an bicj Verfassung der Gemeinde .zn halten. Ihr entspreche der'Po Anschlag. Die Jordernng des Hers» Dr. Spiper.verstoße-gegen die Verfassung. Wolle er diese geändert wissen, y müsse der Vorstand ihm überlasse»,z entsprechende Anträge zn stellen. Die Angriffe des >Hertn Dr. Sp it er. gegen l>ic Hochschule für die Wisst »schatt'des Judentums wies Herr Dr. Nathan zurück; di ne sei espe Stätte der. 'reien Forschung, an welcher auch von orthodoxer Seite ancrkastnte Ailtocitätvii wirkten. . '.In der Einzelbei cknng des Voranschlages Herr Pai l Levp sine Subvention für die schule der Renen Dai imtor-Spiiagoge, über die läge ihres Etats beschlossen wcrdgj, soll Her mann die'erneute B willignng von Mitteln an der selbständigen.Han )werker und Gewerbelr.'ibr schen Glanhens -— d e Herren Münden, A Naimtns dcks Vorstandes beschränkte sich Herr zum Schlüsse ans eine! kurze formale Erklärung. Levp und zu den seel K a l m u s standes de« in'achnngcn Lisser et:ic stärkere Heranziehnnc de orgcrischeu Aufgaben der Gemeinen kritisierte >as uzsssalleiide Perhnlten ' ynagogUn-Perbande^., welcheraeiin im Anzeil enteil des Hamilienbjattes licht nich dafür die Beiträge seinK Mitglieder teransgab. anstatt die auch ihm osfensteheiidpi Mitteilungc i der Gn meinde und das Genieindeblätt inHln'ppiich zn nennen gleiche Redner wandtcl sich auch geAen eiize Bewilligung posi ' Mitteln an den Cenlralvcrein dcickschei: 2:aat?bilrgcr. jiidi. schen Glaubens, der, seiger eigentlichen Aufgabe ngtren, jüdi I fordert!:»: R'cligionk-- nach Bor- Hein l - len Verein ndcn jnd e r a n d e r ' Rabbiner Herr D '. des Vcw Bekanir veröfien sche Interessen, w den überpaiteilichen Keren Hajesiod kämpft. Ihm erwiderien. die I r a lick e l, von-denen ersterer den Keren H.ijessod mißbilligt, die Verdienste des Centralvereist hierdurch-erveichte Jestigung der swa!?bi1rger.Iichen Siel der deutschen Inden betonte. - der Voran schlag in 'einen' eistz sine» Posten wi^ im ga astgenvmuien, wobei ans Antrc g de? Herrn D r. Sp der Postenl.Keren Hatvrah in die Gruppe: Allgemein jnl .Aufgaben ciiigereihl w»r> den Posten ans 10(K> U zu erh dem Voran' chläg ein ivejtergehestder Ansrae ehen. wurdeabgolehn:. ,vestsenu»g der Gemeindesteuer, derl der R'eickiseinkviiinienslenel Der Beratung res Boranicl des Vorstandes über'die Tagni Janngr zur Begründung eii iftKu lsirmeinden Denticlsianee Zsrst^liri'chen ssieiueindebnupes vei!ba:i di^j n di ickn'r l''>e:n e i n ben Gemeinde mgr au» dieser-Tagt .Vorstandes vmr., 'A l s i e d D a v i d und den S » n d k n e Sesienilichkeil ist - über den A nntesrickitej'.. Jhv Ergebnis ist hat, den' DeTitich Z-eraelitisthe! fand auch di.' vom Vorstände ReichsveLnid anszligestaiten, odivoli!'dessen Besit fahrtsanstalten und sonstigem bande sofort einen starken Pnrlllwit gegeben nüd sassung bie'e -Ausgestaltung ern izglickn hätte: 'B sammliing 'überwog aber der Verband für alle Gemeriiden . Einickilns; der Lrthodor.st, zn stüpker, iveil-Nu.baKeri'ck'on Landesve reite Herren Lister und zwar auch-den-Kanipi gs'g aber ebenst' wie der -le> im Abw.'hrkamps n»: n der Abstimmung ivn-o nna ne N e: beanNagi '.'mn Han iir: ani 12 b?lsinabi»e. oge-e voran aing'.em gs welche in \]l ü V ch.e - anes s>,'eich-eveibande-e dS.jüt. auf Eiickadnn'gj d.-e Desiist' .und der Preußt'che» Laj:de-- stgtlgefnribrii, hat. ' linst: ltji durch d:X M'-tglic dep - Leon und -'stst-chtsapinai' er n'-eineinde vertreten. -D' ne,lang der Tiaggna 'lureiie dnst man daraus vertick'te? tKeiNeindebund..zn diestnn lau Wo!: ljermögen dem neuen' Bei. ."ne ivar. um io gemeinsame?lrbeit von. :> zn einer, von-einem starke» gegi neu.Zik'aisiinencll'beil gest nnbe baherUch tu in mögli hen ist, zistnal e orthodorei ch ist, jii'ii? für :eit Mn, Üders Drganisatiji'ii d> Ansgabcn wurde-pii- Aus'chust treter» deit Eiitjselverbän.dcnn Gemeinden der^ grüiidniig PeS' > Herrn Dr. N a t und.'Isomvelentxli, >en wen nicht ver isien, der! heim gegebene Berich wurde -Wit d gnng ansgfiiomt ie»,- der auch He verlieh. Bon der Eimstimng eines Ansstüns J-iist'rmati^nen echkigi. daß für!-ckne brt 'l>> das b meisi'ckte Wirklichk ,»e enksvrechend in der Siw.Mg 'eiligen Pertrane Hoistninä .dao gesaii!te..-de!it'ihe Inden '!Erklärniig von berzchtigt-e'. äbgegeben wurde neu zn degipiildendeii Verbandes, 'eine e L-rganc iknd dcreü Walck sandelt. - Las n Genie'ndebnnd N"e ihnen aleick: Van'anadte znchmmenlrelen und d »eichsverbandes h/t» erstattete, l i Kollegium -miis-.Be'rnedi er Dr.' S v i » e: AnSdrnc wegen der Materie mit dem Vorstand ia Jühslung bl.-ib -s, ststl. wie Herr Dr. .ssalmn-e anregle, iii!uii dae'.üollelimn Abstand, da der Vorsipei de de-e Vorstank i*->, Herr A I s iedLev n gegebener Zeit vo» bc'r Mfiiimi Volk s k ü cks e d' e r- G e. in e i n etwa Z Jjahreii eine überaus faltet. Gggen den geringen Betrag von Pfennig ver abreickst sie tag ' .. i " . ein gutes, schiitackha te» und än-rueick ende-5 Mittagessen. Selbst vkl'ständlich deck der Betrag"voii -'< > Pfennig bei weitem nicht die Ilnkostpil,' diese werden viellnchr durch Zuschüsse en gewoi lieber r nrde ans; Ver Gellenden in Aneaickil stellte. ich in der Zei von -12 bis 2, Uhr der Ver W u n sth, e: n e i i. - e: p h e i t i ich e i > ind l'iemeindeverhände m" e'-ai' u,' und diest'r Wnineb rband d'- und Links"nch bewährt lind i' geiräge encheim Ve .'orbereiten st'll. i-Den von ier im wr'entlich.n.wieder Weite Kre se der <üe»iein>e feien Iiierinat ans hie lin» für da? Wi hlsabrtswesen nnteAiastene de. dingewiestni, ' die seil egen?reiche Tätigkeit ent