Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Journal
- Gemeindeblatt der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg
- Volume
- 2 (1926)
- Issue
- 2 (10.2.1926)
- Date
- 1926-02-10
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 4 (Hememdkblakl der Deutsch-Israelitischen Gemeinde. Nummer 2 6. Sitzung des Repräfenlanken- Kdllegiums. Tasstieprüß'iitanteu-K'olleg:n»n, das am I. die>'os Monats nach.mobi monatlicher Pan'^ '.vieder'zn'ammentrat, er-- ledigto hi' e'or. 3ir.mtit ein.' ni itangreiche Jaiv-jorfimiBiv Nackdorn es ietne vskjährlgen Bor ätzendrski nn^ Schriftführer, die Horticn L:''r, A!e r a;i r». i b' e d I,, T r. >t a .l m »,* ltiib M ü » d C II üt ihren Aomtrin für da-:- Jahr 1!?2<> be-. itätiiit Iw;;.'. geu.hmigto es o.iü brrörrerumt oi.';{n.r)lnu(\ . von .".OOü jf a:i dlo Iüsisch: Mi NelnandsKisse «U-Tditräf,!:cii für 1!>-.')«. uou :;um an bi: 2»nagog.ii >'!-mo:n)o in Tü '' e! ) o : i ryr )ic %Sxt ihr c nznrichionse (Gruppe fliinu: der ,x>rt ii: 7äo'o:ii Jahre nakliindoli- >c:t Ansstolinna fs,s -'»einndheilspwzialk Tvilrior^e nnd -!.nl :v;t l(H'K) ..!/•'’ f!ej .Moü.'HV.n’diUH ’Tu bi: .v).T.ia:;-t.-i : oor :: X'ur»dKi* »nlicodrLi'cher Sprache erscheineilden En>oklovä)ie dos Iftdenturns', sowie bifc Per ü'lviiuij vor i.';,;v.’7’s:ii:r a r o b ->r>!) rr ltztd'L.o-ew n,f welche über 'U> Jabo: an d. ' Isra.'3"^en Töchter'cknle vor)ionst voll irem-'t!!,abon./>' .vn Rnhestan). lieber die Bedeutung dreier Pariogon in ind.n Mitte lnngenl 'dor l^omeinjde vor der Sitzung?as Notige aoi.t.n :v, Tie erst: .längere Erönenrna .ralung den'?::'40:1 Punkte Vor ^.hervor. über w.-'.cho oio l-o^Tiigron genieiii'auien Beratung ihrer Po miinen. Bon dic'on iwv der nochmalig it;.ii’i.|.':i de» Ait:: hanies Instan;:» üch erst i!i oiner :rcrer hatten verständigen r»e Pünkr oio 2:ch:rmig solcher Iniaven 0»>s 2tilenha:res., deren dauernde >iLinkheit . ähr Bo'/blribou in oor Anstalt nicht ang.^oigl er'ch.nn.m läßt, gegen ein: norroitigo Eut'asiung. ii*-’öü'v harte -die Ansprache dor P.rtr<::r des Porstand-es. des Kollegiums n») des 'Aktenha:i'.'s,^>ie über das hie! 'ick ia chit'ig waren, eiyo Verständigung über di: I-.rn:m.i d t po;ür>'ichon B.'stimmnna n, we'cko di,> 'Interessen dcr Anstalt imd der Justinen aleichma»;ia.berik ksicht'at.chlerbe'g-'ssi!--k. dor das Kolloginin wwrt beiter. 5ie Eininbrung dor B äbibarkeil von Kranen - in den Porchrnd dös Altenl',an/s nbof welche —i unter ' .Schonung 0 - .Ansch.rnnngon dc-. Ihr ' tut Pornande des Alk.'nÜan'.'^neck wid.rnr b. ndon hlcirg'ieder -+- im dliis'ckus; gleichfalls ein E'nigttug errelr irlvrdon war^ wurde von den 'H.""0ti i r3 0 ' r und 2 ck!p orrionk brkamp't. B'ide Redner, wo'cho o'e ro'iaiö'e övD>uug' de.r' lGemeinde-An- ' stalten'riidiral:!os anerkennen, wollen d'o Mitarbeit der -vraii in der Porwalrnn' dos Altenlich»ses ivie bisher, nur -ihrer w":nl:ch'n B'.rd' in den BorNand wi'-d von iluien ans rolix ai"chonl'>-e,-!d'v wide-'vrock-e». Tabor beantragt Harr Tr. 2 v i tt-e r d'e Be'ra-'iinq der Geistlichen der K ultnsverbände, bei'.deren nbereinslimmendem beiabenden Botnm er seine Zuslimmunq nicht versagen will. Tem Anträge Lpitze.r treten die 'o'aend.'g Re>ner eutgeaen: Herr A lern n d'er Senn kann sticht tins'b'!!. woslmlb rnr den Bornand des A'.r-nbrn'os vo-bot'n -ein soll, was ntr die Berwaltnita des Pss-a a ims it’t^ dio Kommiisioit für das Woliltalinswosen feit lanaom' r'‘ '-ninip habe, vlnto. aai; v-ntändigo 2lollon Bedel'k'n öd-- ldinwihich Hiob.-« hatten. Tie loaifch-nnver- A'is>elin>na des?kntraaes Tvider aber ans die. m oa ichfor wu-de deren ent'chiedeneit Widern, da fie di-' wertvolle Mitarbeit der entbrirm wollten. Auch Herr T r. no övranon hätten sich in -den bisher ihti'v n'i'-ertrmene»-!Aemtent a^s r::s wertvolles E'einent erwiesen: v Bo> /chnng d's B'ahlrecht.s an sie im Altenhan'e aettannten ''vrnch doransford' oiranen incht moh -vtankel erklärt, e:n -t i>'-o- 'chtigkeit. ^.Verr : r. K a l m » -? be- -tvnt. dan das KvlI.ainm die Ennche-bnng. l^füber habe, ob reliaiöfr Bodsiiken. in irgend einer Ivrogebennndeii. - Nur wenn dies dir Fal >ei, 'er eine lreligiöse -lntoritätzn betrügen., Im vorliegenden I-alle sei aber selbst Herr Ir. 2^1 itzcr im Zweifel, ob solche Bedenken vorhanden seien Agch müs;te es vermieden werden^ eine Autorität zu be tragen und sich.gegebenenfalls über ihr Gutachten hinwegz» segicni. Auch die anfänglich mir mit Widerstreben manck)er Krs-ise'dnrchgotührte Perleihnng des aktiven Wahlrechts an die Iranen habe sich bewährt: das hätten gerade die letzten W ihlen in dor Gemeinde bewiesen. -- Unter Ablehnung des Antrages Tpitzer wurde» darauf die Satzungen des Altenhanies mit einer nnwoientlichoii Aeiiderung in ihrer on 'gnlrigen Fassung genehmigt. ' i ,hn weiteren mlsgedehnteir.Crörtornnaieii kam es bei der' B. ratnng des Pvranichlages mr das Jahr l!)2l>. An die Bemerkungder PorNandsvorlage ankitüpsend, das; die nie inen Gemeindeange'hörigeii keinem K ultnsverbande bei treten, warf Herr Münden die Irage aut, ob diese bei der ge; enwärligem Srganiiation der' Gemeinde noch ihre Ans na.ieit ernillen könnten. ,hivei Gotteshägser hätte» infolge d.n Perschiebung der Wohngegenden ihre^ zentrale Lage für die Hamburger Inden eingebüfg. Tie,Inflation habe zu dei i die Perbände ihres.Perniögens beraicht. Ta sei die (Ke nte nde bernten, diese wieder mir C'rt'üllnisg. ihrer Aufgaben In befähigen. Herr Gemeindevorneher Heinrich Leon gilt die Notlage der Knltusv.irbänlle in einem gewissen Um --a: ge zn, betont aber-, das; bei der engen Perbindung von Knltusuiid^Knltnraiitgaben nicht übersehen werde» dilrte. wardie "Gemeinde ans dem ('icbi erc des. Schul- und (5>;ie mngsrvesens-und dem der foIc leü I-ürforge leiste. In die er .Hinsicht f me »de erne Ta zn dein Svtimisntns, d^chie-Skenärgslichttgen die Erhöhung der Gemeindesteuer ans l'2htPrdz^jit willig.tragen würden slea h einer Erwiderung des HerntxA^ ü n d e n, der eine Pe tiesnng der Wirk'amkeit der >tiiitu^d<rbände. namentlich inb'zng ant die Itigend, für nötig 'chlltg des Herrn Alcrander ivehckte über den, den Perbänden zn bienieindtvrenern beraten soll, durch -nn) Tr. Spitzer erweitert und gleichzeitig beanstragtI>>ie hie? angeschnittene Irage in den Krsis ihrer Erörterung eiü zn>zikhen. . 's Eine ausgedehnte Tebatie ruft ferner bei dem Kapitel des lPoram'chlages: Allgemein-jüdische Aufgaben der Antrag des.'Herrn Tr. Spitzer hervor, alle dietenigen Posten zn streichen, welche Anlas; zn Streitigkeiten geben könnten, und d:e ünltnsverbände durch Erhöhiing ihrer Gemeindesteuer 'Antchle, in die Lage zn versetzen, trie betresfenden dlnsgaben zn Irnten. So solle beispielsweise der Israelitische Tempel .verbind d:e Beiträge an die.Hochschule für die Wissrilichatl des Judentums und dlnj Jüdischen Schnlverein zählen. Tas sei nnch deswegen geboten, weil auch nach Ansicht der An dershenkenden Kultus-' und Kltltnrantgaben sich nicht von eivai'.der trennen lietzen. Gegenüber den Einwänden, die ihm^>on verschiedenen Seiten^ gemacht werden, erklärt er, das; die Gemeinde nur solche Einrichtungen. unterstützen solle, dereh Förderung vo.i alleit Seiten des Kollegiums gutge l>:ist-i'n werde: für alle anderit'Zahlungen weise er den Weg iibcrj die Knltiisvkrbände, da er keiner Einrichtung, auch von libernlex ^eite, ihre'Leben-Ä>erechtignng nikd ihre Lebens erachtetxwirdauf Bor L e v it. die^Lommiisioii, zahlenden?litkeil an den die Herren M udr d e n Kolllginitts durchführen. ltzegeq Herrn T r. S p i tz e r wendet sich zunächst der P0ijiitz!eiiibe. Er meint, dieser herbe die außerordentlichen ,volg^en wohl nicht bedacht, welche sein Antrag, insbesondere frrr jbcit Bsstand der von der Gemeinde unterhaltenen